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Veröffentlicht am 01.04.2020

In 80 Tagen um die Welt

In 80 Tagen um die Welt
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Phileas Fogg wettet mit den Mitgliedern seines Herrenclubs, dass er es schafft in 80 Tagen die Welt zu umreisen. Hierbei riskiert er nicht nur sein gesamtes Vermögen sondern er erlebt auch gemeinsam mit ...

Phileas Fogg wettet mit den Mitgliedern seines Herrenclubs, dass er es schafft in 80 Tagen die Welt zu umreisen. Hierbei riskiert er nicht nur sein gesamtes Vermögen sondern er erlebt auch gemeinsam mit seinem Diener Passepartout einige Abenteuer und Gefahren, bei welchen sie ihr Leben riskieren.

Eigentlich mag ich sowohl die Werke von Jules Verne als auch Hörbücher, aber in diesem speziellen Fall empfand ich die Kombination als anstrengend und weniger gelungen. Zum Einen ist die Handlung Großteils sehr langatmig und Belangloses bekommt zu viel Platz. Andererseits werden die zum Teil sehr spannenden Abenteuer in kürzester Zeit heruntergebrochen und aufgrund des einen oder anderen unglaubwürdigen Zufalls wirken sie oft sehr konstruiert.


Der Sprecher ist meiner Meinung nach leider nicht die ideale Besetzung. Er hat zwar eine angenehme Stimme und gerade Passepartouts französischer Dialekt gelingt ihm sehr gut, aber die Vertonung von manch anderem Protagonisten, so beispielsweise von Fix, haben mir die Freude an dem Hörbuch genommen. Das Sprechtempo ist hier oftmals viel zu langsam und man hat beim Zuhören das Gefühl, dass derSprecher einschläft. Dadurch konnte ich mich in diesen Passagen nur sehr schwer auf das Hörbuch und den Inhalt konzentrieren, wodurch ich es als sehr anstrengend empfand.

FAZIT:
„In 80 Tagen um die Welt“ ist meiner Meinung nach das schwächste Werk von Jules Verne. Die Handlung ist langatmig und durch unglaubwürdige Zufälle geprägt. Zudem ist sie Überladen mit Gefahren und riskanten Aktionen, welche oftmals sehr konstruiert wirken. Zudem ist die Vertinung sehr anstrengend. Daher vergebe ich2 Sterne!

Veröffentlicht am 12.02.2020

Der Wanderer

Der Wanderer
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Sibylle ist eine junge Frau, deren Mutter kurz nach der Geburt verstorben ist. Offiziell hieß es, dass die Mutter Erika Selbstmord begangen hat. Eines Tages findet Sybille in ihrem Briefkasten einen Brief ...

Sibylle ist eine junge Frau, deren Mutter kurz nach der Geburt verstorben ist. Offiziell hieß es, dass die Mutter Erika Selbstmord begangen hat. Eines Tages findet Sybille in ihrem Briefkasten einen Brief ohne Absender, welcher ein Foto enthält, das einen Mord an Erika andeutet. Gemeinsam mit dem Ehemaligen Journalisten Tony, welcher mittlerweile Bestsellerautor ist, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit.

Luca DÁndreas Thriller ist geprägt von Okkultismus und Verschwörungen. Mir persönlich haben sich diese Geschichten über die Weltenwandler zum Teil nicht ganz erschlossen und gelangweilt. Obwohl es einige rasant, actionreiche und daher mitreißende Szenen gab, hat sich das Buch über weite Strecken als sehr langatmig herausgestellt. Es gab viele kurze Kapitel, deren Sinn für die restliche Handlung nicht ersichtlich sind und die Handlung etwas langatmig gestalten. Obwohl gerade die Auflösung rund um Erikas Tod und auch das Verschwinden anderer junger Frauen sehr überraschend, aber glaubwürdig aufgelöst wurde, konnte mich das Buch dennoch nicht überzeugen. Ich persönlich hätte mir weniger Okkultismus und dafür deutlich mehr Spannung gewünscht, da letztere für einen Thriller durchgehend zu niedrig war. Der Showdown in der Kotn Villa hingegen ist rasant, actionreich und mitreißend und konnte mich komplett begeistern.

FAZIT:
„Der Wanderer“ konnte meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Über weite Strecken fehlt dem Thriller die Spannung und die Handlung zieht sich daher in die Länge. Trotz des gelungenen Showdowns kann ich das Buch nicht wirklich weiterempfehlen. Daher vergebe ich 2 Sterne!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2019

Das Paket

Das Paket
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Emma ist seit der Vergewaltigung durch den „Friseur“, einen Serienmörder, ein psychisches Wrack. Sie leidet an paranoiden Wahnvorstellungen und einer Angststörung. In allem sieht sie eine Bedrohung und ...

Emma ist seit der Vergewaltigung durch den „Friseur“, einen Serienmörder, ein psychisches Wrack. Sie leidet an paranoiden Wahnvorstellungen und einer Angststörung. In allem sieht sie eine Bedrohung und Verschwörung. So auch an jenem verhängnisvollen Tag, an welchem sie für einen unbekannten Nachbarn ein Paket annimmt. Emma befürchtet, dass der Nachbar der Friseur ist und ihr erneut auflauert. Durch unterschiedlichste Begebenheiten wird diese Annahme zusätzlich bestärkt und Emma gerät in einen emotionalen Ausnahmezustand und große Gefahr.

Eigentlich mag ich die Bücher von Sebastian Fitzek, aber dieses ist meiner Meinung nach das Schwächste. Anfangs kann der Autor große Spannung aufbauen und diese auch steigern, aber ab dem Mittelteil ist die Handlung sehr vorhersehbar und wirkt leider oftmals etwas konstruiert. Zudem bricht die Spannung deutlich ein, da es meiner Meinung nach zu viele und zu detailliert beschriebene Kampfszenen gibt. Alles in allem wirkt die Handlung leider zu überladen, als dass sie authentisch wäre. Am Ende gibt es zwar doch noch ein paar unerwartete Auflösungen, aber diese konnten mich auch nicht mehr ganz überzeugen.

Die einzelnen Protagonisten sind zum Teil sehr facettenreich und haben alle authentische Charaktereigenschaften. Auch Emmas verdrehten und wahnhaften Vorstellungen haben mich im Großen und Ganzen überzeugt, auch wenn diese teilweise doch sehr überspitzt dargestellt wurde (ich arbeite seit Jahren mit Menschen mit paranoider Schizophrenie und finde, dass Fitzek deren Verhaltensweisen teilweise wirklich gelungen dargestellt hat). Dennoch konnten mich leier andere Schlüsselfiguren, wie Konrad oder Philip, leider nicht ganz überzeugen, da deren Rolle für die Auflösung viel zu schnell ersichtlich war.

FAZIT:
„Das Paket“ ist leider das schwächste Buch von Sebastian Fitzek. Ich fand die Handlung zu vorhersehbar und teilweise zu konstruiert, weshalb die Spannung nicht konstant hochgehalten wurde. Aus diesem Grund kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

Veröffentlicht am 20.08.2019

Die Malerin des Nordlichts

Die Malerin des Nordlichts
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Signe ist die Nichte des großen Künstlers Edvard Munch. Signes große Leidenschaft ist das Male, aber ihr Ehemann verbietet ihr dies. Daher beschließt Signe sich zu trennen und ihren Traum vom Malen zu ...



Signe ist die Nichte des großen Künstlers Edvard Munch. Signes große Leidenschaft ist das Male, aber ihr Ehemann verbietet ihr dies. Daher beschließt Signe sich zu trennen und ihren Traum vom Malen zu verwirklichen. Als sie Einar, einen Widerstandskämpfer, kennen und lieben lernt, merkt sie, dass man im Leben oft etwas riskieren muss.



Die Handlung plätschert durchgehend dahin ohne wirklich fesselnd zu sein. Hin und wieder dachte ich, dass jetzt etwas Großartiges kommt, was dann aber leider nicht der Fall war. Ich fühlte mich bald gelangweilt und musste mich teilweise überwinden weiter zu hören. Dabei bin ich gedanklich dann auch oft nicht bei der Handlung geblieben. Ich finde dies sehr schade, da das Leben von Signe Munch wirklich faszinierend ist und Signe eine starke Persönlichkeit hatte, aber leider ist die Umsetzung etwas zu langatmig.



Die einzelnen Charaktere sind zum Teil zwar authentisch, aber andere hingegen wirken konstruiert und unglaubwürdig beschrieben. Signe fand ich zu Beginn des Buches wirklich sympathisch, stark und faszinierend. Mit der Zeit konnte ich allerdings immer weniger mit ihr anfangen, da sie mir im Laufe des Buches zu wenig Entwicklung durchgemacht hat und oftmals sehr naiv und konstruiert wirkte. Auch die anderen Charaktere konnten mich leider nicht restlos begeistern.



Ich habe bereits einige Bücher der Reihe „Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe“ gelesen und muss leider sagen, dass „Die Malerin des Nordlichts“ das mit Abstand schwächste Buch der Reihe ist und mich am wenigsten begeistern oder mitreißen konnte. Auch die Hörbuchsprecherin konnte mich nicht überzeugen. Sie liest sehr bedächtig und langsam, wodurch die Handlung zwar dahinplätschert, mich aber keine Emotionen erreichen konnten. Zudem hatte ich oftmals Schwierigkeiten gedanklich nicht abzudriften.



FAZIT:
„Die Malerin des Nordlichts“ ist meiner Meinung nach leider das schwächste Buch dieser Reihe und hat mich persönlich eher gelangweilt. Leider konnten mich weder die Protagonisten noch die Hörbuchsprecherin überzeugen, weshalb ich 2 Sterne vergebe.

Veröffentlicht am 16.07.2019

The girl before

The Girl Before - Sie war wie du. Und jetzt ist sie tot.
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Jane hatte eine Fehlgeburt und wünscht sich einen Neustart. Aus diesem Grund möchte sie eine neue Wohnung beziehen und geht mit sehr geringem Budget aber hohen Ansprüchen in London auf die Suche. Wie ...

Jane hatte eine Fehlgeburt und wünscht sich einen Neustart. Aus diesem Grund möchte sie eine neue Wohnung beziehen und geht mit sehr geringem Budget aber hohen Ansprüchen in London auf die Suche. Wie durch ein Wunder bekommt sie die Möglichkeit in ein hochmodernes Haus zu ziehen und auch der Vermieter, mit welchem sie bald ein Verhältnis beginnt, wirkt wie ein Traum. Bald beginnt Jane über ihre Vormieterin zu recherchieren, da diese im Haus verstorben ist. Jane muss feststellen, dass es zwischen ihr und der Vormieterin Emma viele Parallelen gibt und auch Jane gerät bald in große Gefahr.

J.P. Delaneys Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich dadurch schnell lesen. Im Buch wechseln sich immer Kapitel rund um Emma aus der Vergangenheit, Jane in der Gegenwart und Fragen aus einem Fragebogen ab. Die einzelnen Kapitel bestehen in der Regel nur aus wenigen Seiten, was zur Folge hat, dass das Buch sehr kurzweilig erscheint. Die Handlung konnte mich schnell fesseln, allerdings nicht wirklich überzeugen. Meiner Meinung nach war die Spannung für einen Thriller nicht hoch genug und die Handlung war im Großen und Ganzen sehr vorhersehbar, wodurch mich einige Wendungen und die Auflösung eher gelangweilt haben. Die Geschichte hätte meiner Ansicht nach viel mehr Potenzial gehabt, welches leider nicht genutzt worden ist.

Die einzelnen Protagonisten konnten mich leider nicht überzeugen. Ihre Handlungen und Denkweisen waren vorhersehbar und wirkten zum Teil etwas konstruiert. Mir war niemand sympathisch, wodurch ich leider nicht mit den Charakteren mit fiebern konnte und einige Verhaltensweisen erschienene mir dadurch komplett unnachvollziehbar.

FAZIT:
„The girl before“ ist fesselnd, wenn auch nicht sonderlich spannend. Die Grundidee ist wirklich überzeugend, aber leider ist die Umsetzung zu vorhersehbar. Da mich auch keiner der Protagonisten überzeugen konnte, kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.