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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2020

Verrat

Verrat
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In einem Hotel wird die Leiche von Kai Steinkopf aufgefunden.
Der soeben aus dem Urlaub zurückgekehrte Hauptkommissar Kammowski soll mit seiner neuen Kollegin Svenja Hansen ermitteln. Seine Begeisterung ...


In einem Hotel wird die Leiche von Kai Steinkopf aufgefunden.
Der soeben aus dem Urlaub zurückgekehrte Hauptkommissar Kammowski soll mit seiner neuen Kollegin Svenja Hansen ermitteln. Seine Begeisterung hält sich in Grenzen, da er sein Büro nicht gerne mit jemandem teilt.
Die erste Spur führt in die Klinik der Barmherzigen Schwestern.
Ein Verdächtiger ist verschwunden und ein Detektiv wird erschossen aufgefunden.
Hängen diese Fälle zusammen und wenn ja, warum?

Die ist der Debütroman von Dr. Sabine Fitzek. Sie ist die Schwägerin von Sebastian Fitzek. Ich war sehr neugierig auf das Buch und leider hat es mich nicht berührt.
Der Schreibstil konnte mich nicht fesseln. Ich fand ihn sehr nüchtern und an manchen Stellen hat er wie ein Polizeibericht geklungen.
Die Spannung hat mir gefehlt.
Die Story an sich fand ich interessant, auch wenn sie manchmal ein wenig schwer zu verstehen war.
Hier geht es um einen Skandal im Gesundheitswesen. Macht, Geld und Gier herrschen hier vor.
Der eigenwillige Kommissar Kammowski ist mit seinen Ecken und Kanten sehr gut getroffen. Auch wie er nach und nach seine neue Kollegin Svenja sympathischer findet. Sie wirken beide authentisch und echt.
Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen. Von mir gibt es 3 Sterne

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Veröffentlicht am 21.08.2019

Ein schöner Gesellschaftsroman

Waldstettener G'schichten
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Gloria hat von ihrer Tante Adelheid ein Schloss geerbt.
Sie und Daniel beschließen ein Jahr dort zu verbringen und anschließend darüber zu entscheiden, ob sie das Schloss verkaufen oder sanieren will.
Mit ...



Gloria hat von ihrer Tante Adelheid ein Schloss geerbt.
Sie und Daniel beschließen ein Jahr dort zu verbringen und anschließend darüber zu entscheiden, ob sie das Schloss verkaufen oder sanieren will.
Mit dem bedingungslosem Grundeinkommen der Region müssten sie über die Runden kommen.
Sie betreibt Ahnenforschung und stößt auf Geheimnisse.
Konrad, bei dem sie aufgewachsen ist, hat eine Idee, wie sie aus dem Schloss Kapital schlagen kann.
Kann sie ihr geliebtes Schloss halten? Werden die Dorfbewohner ihr Misstrauen beibehalten?

Brigitte Teufl-Heimhilcher hat hier einen Gesellschaftsroman geschrieben.
Im Mittelpunkt steht das bedingungslose Grundeinkommen, welches hier für diese Region gilt.
Dies ist gerade ein politisches Thema in Österreich.
Mir persönlich wurde das zu oft angesprochen.
Mit Gloria wurde ich nicht richtig warm. Sie ist eine verwöhnte Prinzessin, selbst ihre Zieheltern Konrad und Emma hatten es nicht leicht mit ihr.
Der Schreibstil ist flüssig und hat mir gut gefallen. Die Sprache bildhaft dargestellt, sodass man alles schön vor Augen hatte
Fazit: Eine leichte Unterhaltungslektüre um eine Schlosserbin, die nicht nur mit den Vorurteilen der Dorfbewohner zu kämpfen hatte, sondern auch mit dem teils maroden Schloss.

Veröffentlicht am 06.04.2026

Sehr oberflächliche Geschichte

Das Spiel
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Zehn Frauen und zehn Männer ziehen in eine künstlich geschaffene Umgebung mitten in der Wüste, da sie Teilnehmer einer Reality-Show sind. Alle sind sehr attraktiv, und ihre erste Herausforderung besteht ...

Zehn Frauen und zehn Männer ziehen in eine künstlich geschaffene Umgebung mitten in der Wüste, da sie Teilnehmer einer Reality-Show sind. Alle sind sehr attraktiv, und ihre erste Herausforderung besteht darin, ein Paar zu bilden. Wer keinen Partner findet, muss die Show verlassen. Täglich erhalten sie Instruktionen für die gesamte Gruppe sowie individuelle Aufgaben. Lilly hat großen Ehrgeiz zu gewinnen, was auch für alle anderen gilt.

Das Buch hat bei mir leider kaum Eindruck hinterlassen. Schon zu Beginn fiel es mir schwer, einen Zugang zur Geschichte zu finden. Das Konzept rund um eine Gruppe von Teilnehmenden, die unter ständiger Beobachtung stehen und Anweisungen folgen müssen, wirkt zwar zunächst vielversprechend, verliert aber schnell an Reiz.
Ein Großteil des Buches besteht aus sinnlosen Challenges, die nicht mal spannend sind.
Zudem bleiben die Charaktere blass.
Erst gegen Ende gewinnt der Roman etwas an Spannung. Doch diese späte Steigerung kann den insgesamt schwachen Eindruck nicht mehr aufwerten.

Fazit: Für mich war es insgesamt eine eher enttäuschende Lektüre. Oberflächliche Charaktere und sich wiederholende, wenig fesselnde Herausforderungen prägen das Buch. Die wenigen interessanten Momente am Ende konnten den Gesamteindruck nicht mehr retten. Von mir gibt es 2 Sterne

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen

Waldmann
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Nach seiner Reha wird Kommissar Hannes Waldmann zu einem Tatort gerufen. Ein Mann wurde ermordet. Gleichzeitig wendet sich die Journalistin Pia Lunginger an ihn, da eine Frau aus der Ukraine verschwunden ...

Nach seiner Reha wird Kommissar Hannes Waldmann zu einem Tatort gerufen. Ein Mann wurde ermordet. Gleichzeitig wendet sich die Journalistin Pia Lunginger an ihn, da eine Frau aus der Ukraine verschwunden ist. Ihre Ermittlungen führen zu einem Netzwerk, das sich mit Menschenhandel und Zwangsprostitution beschäftigt. Je näher sie den Verbrechen auf die Spur kommen, desto riskanter wird die Situation für alle Beteiligten.

Nie zuvor fiel es mir so schwer, in ein Buch einzutauchen. Zum ersten Mal traf ich auf einen Schreibstil, der mir überhaupt nicht zusagte. Die vielen Doppelpunkte, Semikolons und Gedankenstriche haben meinen Lesefluss stark beeinträchtigt. Kaum ein Absatz kommt ohne eines dieser Satzzeichen aus, was das Lesen für mich mühsam und unangenehm machte.
Thematisiert wird das Schicksal ukrainischer Flüchtlingsfrauen, denen Liebe vorgetäuscht wird, nur um sie später in die Zwangsprostitution zu drängen. Mehrere Personen versuchen, diese jungen Frauen zu befreien, während die Menschenhändler alles daransetzen, weiterhin Profit aus ihnen zu schlagen.
Im Mittelpunkt steht Waldmann, der vor sieben Jahren einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat. Bei seinem letzten Einsatz gerieten die Dinge außer Kontrolle und er darf sich keinen Fehler mehr erlauben. Auf der Suche nach einer vermissten Frau, sticht er in ein gefährliches Wespennest.

Fazit: Das Buch konnte mich nicht überzeugen. Das lag vor allem am Schreibstil, mit dem ich absolut nicht klar kam.
Von mir gibt es 2 Sterne

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Veröffentlicht am 02.11.2023

Dieser Thriller konnte mich leider nicht überzeugen

Die Dolmetscherin - Ihre Übersetzung entscheidet über das Urteil
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Revelle Lee ist Dolmetscherin und spricht 11 Sprachen. Sie vertritt unter anderem Zeugen und Angeklagte vor Gericht. Als sie wissentlich vor Gericht eine Aussage falsch übersetzt, kommt der Angeklagte ...



Revelle Lee ist Dolmetscherin und spricht 11 Sprachen. Sie vertritt unter anderem Zeugen und Angeklagte vor Gericht. Als sie wissentlich vor Gericht eine Aussage falsch übersetzt, kommt der Angeklagte ins Gefängnis. Das schlechte Gewissen plagt sie. Irgendjemand weiß davon und sie sieht ihren Adoptivsohn in Gefahr.

Sehr langatmig beginnt dieses Buch. Wir begleiten Revelle bei ihren unterschiedlichen Übersetzungsarbeiten. Die Doppeldeutung mancher Wörter kommt hier zum Vorschein, und sie kann und hat Aussagen manipuliert. Sie möchte einen Sohn adoptieren und hat dabei Angst, dass ihre falsche Interpretation ans Tageslicht kommt. Das Ganze zieht sich sehr in die Länge. Bei mir kam zu keinem Zeitpunkt Spannung auf. Ich habe tatsächlich überlegt, ob ich dieses Buch abbreche.

Fazit: Dieses Buch konnte mich in keiner Weise überzeugen. Es war langatmig und von Spannung keine Spur. Dazu eine Protagonistin, die mich nicht überzeugt und eigentlich genervt hat. Schade, hatte mir mehr erhofft. Von mir gibt es 2 Sterne

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