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Veröffentlicht am 24.08.2019

Unterhaltsame Geschichte

OMG, diese Aisling!
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Aisling ist seit sieben Jahren mit ihren Freund John zusammen und wartet sehnsüchtig darauf, dass er ihr die entscheidende Frage stellt. Doch irgendwann ist es Aisling leid zu warten, trennt sich von ihm ...

Aisling ist seit sieben Jahren mit ihren Freund John zusammen und wartet sehnsüchtig darauf, dass er ihr die entscheidende Frage stellt. Doch irgendwann ist es Aisling leid zu warten, trennt sich von ihm und zieht kurz entschlossen nach Dublin in eine hippe WG.

"OMG, diese Aisling!" von Sarah Breen und Emer McLysaght ist der erste von mindestens zwei Bänden, der aus der Ich-Perspektive der achtundzwanzig Jahre alten Aisling erzählt wird.

Aisling wohnt noch bei ihren Eltern im beschaulichen Ballygobbard, pendelt täglich nach Dublin und wünscht sich nichts sehnlicher, als dass ihr Freund John ihr endlich einen Heiratsantrag macht. Als auch der Teneriffa-Urlaub nicht den gewünschten Ring an Aislings Finger bringt, trennt sie sich von John und zieht nach Dublin zu ihrer Arbeitskollegen Sadhbh in eine hippe WG.
Mit Aisling musste ich erst warm werden. Sie ist freundlich, bodenständig, leicht chaotisch und befolgt strikt die Regeln, wobei ich besonders Letzteres am Anfang etwas anstrengend fand. Aber ich konnte mich im weiteren Verlauf oft mit ihr identifizieren, sodass sie mir auch immer besser gefallen hat!

Auch die Handlung konnte mich leider nicht von Beginn an mitreißen, weil diese sich für meinen Geschmack ein wenig zu schleppend entwickelt hat. Es ist noch nicht viel passiert, aber auch das hat sich im weiteren Verlauf geändert! Aisling krempelt ihr Leben komplett um. Die Trennung von John, ihr Umzug nach Dublin, ihre Freundschaft zu ihren Mitbewohnerinnen Sadhbh und Elaine, aber auch ihr Job und ihre Familie bringen Spannung in Aislings Leben! An manchen Stellen hat mir ein wenig die Tiefe gefehlt, obwohl viele interessante Themen angesprochen worden sind, und auch den roten Faden habe ich etwas vermisst, weil ich manchmal das Gefühl hatte, nicht zu wissen, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird.
Aber auch so ließ sich dieses Buch sehr gut lesen und war wirklich unterhaltsam!

Fazit:
Am Anfang konnte mich "OMG, diese Aisling!" von Sarah Breen und Emer McLysaght noch nicht wirklich mitreißen. Ich musste erst mit Aisling warm werden und auch die Handlung konnte mich noch nicht packen. Aber beides ist im weiteren Verlauf besser geworden und besonders die zweite Hälfte des Buches hat mir richtig gut gefallen!
Ich vergebe schwache vier Sterne für eine unterhaltsame Geschichte!

Veröffentlicht am 12.08.2019

Starke Gladiatorinnen, das Alte Rom, ein vielversprechender Auftakt!

Gladiatorin - Freiheit oder Tod
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Nach dem Tod ihrer Schwester Sorcha, einer angesehenen Kriegerin der Cantae, wünscht Fallon sich nichts sehnlicher, als in die Kriegerschar ihres Vaters aufgenommen zu werden.
Doch der Abend ihres siebzehnten ...

Nach dem Tod ihrer Schwester Sorcha, einer angesehenen Kriegerin der Cantae, wünscht Fallon sich nichts sehnlicher, als in die Kriegerschar ihres Vaters aufgenommen zu werden.
Doch der Abend ihres siebzehnten Geburtstags verläuft nicht so, wie Fallon es sich vorgestellt hat und endet damit, dass sie von einem Sklavenhändler gefangen genommen und in Richtung Rom gebracht wird, wo sie an eine Schule für weibliche Gladiatorinnen verkauft wird.

"Freiheit oder Tod" ist der Auftakt von Lesley Livingstons Gladiatorin Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Fallon erzählt wird.

Fallon ist die Tochter von König Virico, dem Anführer des Stammes der Cantae von Prydain, dem heutigen Großbritannien. Seit dem Tod ihrer Schwester Sorcha, trainiert Fallon härter denn je, denn sie möchte in die Fußstapfen ihrer Schwester treten, die als Kriegerin verehrt wurde.
Doch Fallons Plan in die Kriegerschar ihres Vaters aufgenommen zu werden, geht nicht auf und als wäre das noch nicht schlimm genug, wird sie am gleichen Abend von Sklavenhändlern gefangen genommen!
Fallon hat mir als Protagonistin richtig gut gefallen! Sie ist eine stolze und wilde Kriegerin, der ihre Freiheit über alles geht, weswegen sie sich in ihr neues Schicksal als Sklavin nicht fügen will! Als sie vom Ludus Achillea gekauft wird, der besten Schule für weibliche Gladiatorinnen, hört sie nicht auf zu kämpfen, mit dem großen Ziel ihre Freiheit zurückzuerlangen.

Die Geschichte spielt zur Zeit Julius Caesars, was ich sehr spannend fand! Auch, weil Caesar selbst und auch die ägyptische Königin Kleopatra eine Rolle in dem Buch gespielt haben, zwei sehr interessante historische Persönlichkeiten!
Mir hat es sehr gut gefallen, wie Lesley Livingston das Alte Rom in ihre Geschichte hat einfließen lassen, aber besonders gut hat es mir gefallen, dass die Frauen als starke Kämpferinnen dargestellt worden sind! Bei den Stämmen Prydains ist es üblich, dass die Frauen wählen können, ob sie an der Seite ihrer Männer kämpfen wollen und mit dem Ludus Achillea gibt es in Rom eine Schule, die weibliche Gladiatorinnen trainiert, sodass viele spannende Kämpfe auf den Leser gewartet haben!

Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, obwohl ich das Gefühl hatte, dass es sehr lange gedauert hat, bis die Handlung richtig Fahrt aufgenommen hatte. Trotzdem hat es mir gefallen, die Reise von Fallon zu verfolgen! Es gab ein paar Überraschungen, wobei manche ein wenig vorhersehbar waren.
Es wurden viele Fragen aufgeworfen, von denen nicht alle beantwortet worden sind, was aber nicht schlimm ist, denn so bin ich doch sehr auf die Fortsetzung gespannt!
Eine Liebesgeschichte durfte natürlich nicht fehlen. Ich muss aber leider sagen, dass mich diese leider überhaupt nicht berühren konnte. Ich mochte zwar den Love Interest sehr gerne, aber für meinen Geschmack haben sich die Gefühle viel zu schnell entwickelt, weswegen ich absolut nicht böse war, dass die Liebesgeschichte nicht zu sehr im Fokus stand.
Die Geschichte hat mir zum Ende hin immer besser gefallen und ich freue mich schon sehr darauf zu erfahren, wie es mit Fallon weitergehen wird!

Fazit:
"Freiheit oder Tod" ist ein vielversprechender Auftakt von Lesley Livingstons Gladiatorin Trilogie!
Ich fand es sehr spannend, dass die Geschichte zur Zeit Julius Caesars spielt, wie Lesley Livingston das Alte Rom in ihre Geschichte hat einfließen lassen, und mochte auch Fallon als Protagonistin sehr gerne!
Die Geschichte ließ sich sehr gut lesen, wobei ich das Gefühl hatte, dass es sehr lange gedauert hat, bis diese in Fahrt gekommen ist, aber die Handlung hat mir immer besser gefallen und ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Band weitergehen wird!
Ich vergebe schwache vier Kleeblätter.

Veröffentlicht am 09.08.2019

Großartige Atmosphäre, absolutes Wohlfühlbuch!

Show me the Stars
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Nach ihrem Journalismus-Studium wollte Liv eigentlich so schnell wie möglich bei einer großen Zeitung durchstarten. Stattdessen schreibt sie kurze Promi-News für die Klatschpresse und ihr erstes großes ...

Nach ihrem Journalismus-Studium wollte Liv eigentlich so schnell wie möglich bei einer großen Zeitung durchstarten. Stattdessen schreibt sie kurze Promi-News für die Klatschpresse und ihr erstes großes Interview, das ihr eigentlich neue Wege ebnen sollte, wird kurz vor Veröffentlichung zurückgezogen.
Kurzentschlossen bewirbt sie sich als Housesitterin eines einsamen Leuchtturms auf einer kleinen Insel vor Irland. Sechs Monate Auszeit liegen vor Liv, die dank Kjer, dem attraktiven Iren, der ihr regelmäßig die Lebensmittel vorbeibringt, nicht langweilig werden!

"Show me the Stars" ist der Auftakt von Kira Mohns Leuchtturm-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der zweiundzwanzig Jahre alten Liv Baumgardt erzählt wird.

Ihr Journalismus-Studium hat Liv in Rekordzeit und sehr guten Noten abgeschlossen und hängt sich auch im Job richtig rein. Deswegen ist es ein herber Rückschlag, als ihr vielversprechendes Interview mit einem ehemaligen Kinderstar kurz vor Veröffentlichung zurückgezogen wird und Liv mehr oder weniger ohne Job dasteht. Als sie über eine Stellenanzeige als Housesitterin stolpert, bewirbt Liv sich kurz entschlossen und verlässt Hamburg, um in einen Leuchtturm auf einer einsamen Insel vor der irischen Küste zu ziehen. Eine Auszeit, die Liv dazu bringt, viele Dinge zu überdenken und neu anzugehen.
Mir hat Liv als Protagonistin sehr gut gefallen! Sie ist sehr zielstrebig und stellt sich im Laufe der Handlung ihren Ängsten. Ich finde es außerdem sehr mutig, dass sie ihr altes Leben hinter sich lässt und in ihrer Auszeit einen Neuanfang wagt.

Als Liv ihre Auszeit antritt, hatte sie eigentlich nicht vor sich zu verlieben, doch als sie Kjer Whelan begegnet, ist sie sofort hin und weg von dem attraktiven und charmanten Iren. Doch Kjer hat in Castledunns den Ruf nichts anbrennen zu lassen und Liv wird mehrfach davor gewarnt ihr Herz an ihn zu verlieren.
Kjer hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Ich hatte allerdings das Gefühl, dass man ihn nicht allzu gut kennengelernt hat. Von Kjers Umfeld erfährt Liv viel über ihn und seine Vergangenheit, was sie stark beeinflusst hat. Ich fand es dann aber schade, dass sie eher selten das direkte Gespräch mit ihm gesucht hat und man seine Meinung nicht so oft gehört hat, wie ich sie gerne gehört hätte.
Mir ging die Entwicklung der Liebesgeschichte besonders zum Ende hin auch einen Ticken zu schnell, aber insgesamt haben mir Liv und Kjer sehr gut gefallen!

Der Schreibstil von Kira Mohn ließ sich richtig gut lesen und so konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen! Auch, weil es ein richtiges Wohlfühlbuch war! Die Atmosphäre war einfach großartig und das Setting, dieser einsame Leuchtturm vor der Küste Irlands und das kleine und behagliche Dorf Castledunns mit seinen charmanten Bewohnern, haben mir auch sehr gut gefallen!

Fazit:
"Show me the Stars" von Kira Mohn ist ein totales Wohlfühlbuch!
Mir haben Liv und Kjer insgesamt sehr gut gefallen, obwohl mir die Entwicklung der Liebesgeschichte ein wenig zu schnell ging und ich das Gefühl hatte, dass man Kjer noch besser hätte kennenlernen können! Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, die Geschichte und die Atmosphäre haben mir richtig gut gefallen, sodass ich vier Kleeblätter vergebe!

Veröffentlicht am 17.07.2019

Großartiger und mitreißender vierter Band!

Hope Again
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Everly Penn weiß, dass es falsch ist das Kribbeln zu genießen, welches sie in der Nähe von Nolan Gates spürt, denn eine Beziehung scheint unmöglich. Everly hat zu viele dunkle Geheimnisse, die nicht ans ...

Everly Penn weiß, dass es falsch ist das Kribbeln zu genießen, welches sie in der Nähe von Nolan Gates spürt, denn eine Beziehung scheint unmöglich. Everly hat zu viele dunkle Geheimnisse, die nicht ans Licht kommen sollen, außerdem ist Nolan Everlys Dozent.

"Hope Again" ist der vierte Band von Mona Kastens Again-Reihe, der aus der Ich-Perspektive von Everly Penn erzählt wird.

Everly haben wir bereits in den vorherigen Bänden kennenlernen dürfen, denn ihre Mutter und der Vater von Dawn Edwards sind ein Paar, sodass Dawn im Laufe der Zeit zu einer wichtigen Freundin von Everly geworden ist. Wie Dawn hat Everly ein großes Herz für die Literatur und besucht ebenfalls die Schreibwerkstatt, deren Dozent Nolan Gates ist.
Auch Nolan kennen wir bereits und seine ungewöhnliche Art zu unterrichten hat mir schon in den vorherigen Bänden sehr gut gefallen! Er wirkt mehr wie ein Freund, denn wie ein Lehrer und Everly fühlt sich schon seit Monaten zu ihm hingezogen.

Everly hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen! Sie hatte keine einfache Jugend, die aber auch dafür gesorgt hat, dass sie und ihre Mutter zu einem unschlagbaren Team zusammengewachsen sind. Everly ist eine kluge und willensstarke junge Frau, die alles für ihre Mutter tun würde, auch wenn sie dabei selbst zurückstecken muss. In den letzten Monaten ist Nolan immer wichtiger für sie geworden. Er ist jemand, mit dem sie über alles sprechen kann und sie kann nichts gegen die Gefühle tun, die sich langsam entwickelt haben.
Auch Nolan mit seiner offenen und charmanten Art mochte ich sehr gerne! Er ist für Everly da, wenn sie ihn braucht und auch für seine anderen Studenten hat er immer es offenes Ohr. Doch wie bei Everly, gibt es auch bei Nolan Dinge in seiner Vergangenheit, mit denen er noch nicht abgeschlossen hat.

Mir haben die ersten drei Bände der Again-Reihe total gut gefallen, sodass ich mich riesig gefreut habe, als ich erfahren habe, dass Mona Kasten nach Woodshill zurückkehren und einen vierten und fünften Band schreiben wird!
Es gab ein Wiedersehen mit der Clique, was mich sehr gefreut hat, denn Allie, Kaden, Dawn, Spencer, Sawyer, Isaac und Scott sind mir echt ans Herz gewachsen und es war schön, dass sie auch in diesem Band wieder mit dabei waren! Wir lernen auch Blake besser kennen, der im fünften Band im Fokus stehen wird. Blake entwickelte sich in diesem Band zu einem wahren Freund für Everly und hat mir einfach richtig gut gefallen, sodass ich mich schon sehr auf ihn und seine Geschichte freue!

Die Geschichte konnte mich von der ersten Seite an mitreißen! Dank Mona Kastens tollen Schreibstil und den großartigen Charakteren konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und hätte es fast in einem Rutsch durchgelesen, wenn die Müdigkeit nicht gesiegt hätte. Ich fand die Entwicklung der Liebesgeschichte total spannend, der Reiz des Verbotenen war immer mit von der Partie, und bis auf ein paar Kleinigkeiten hat mir die Geschichte von Everly und Nolan unglaublich gut gefallen!

Fazit:
"Hope Again" von Mona Kasten ist ein großartiger vierter Band ihrer Again-Reihe!
Every und Nolan sind zwei tolle Charaktere, mit denen ich absolut mitfiebern konnte und auch die Handlung konnte mich von der ersten Seite an mitreißen!
Die Rückkehr nach Woodshill hat so viel Spaß gemacht, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe und mich schon riesig auf den fünften Band freue!

Veröffentlicht am 16.07.2019

Gelungener sechster Band!

Throne of Glass – Der verwundete Krieger
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Chaol verlässt Adarlan als gebrochener Mann. Der Kampf im gläsernen Schloss hat körperliche und seelische Wunden hinterlassen und gemeinsam mit Nesryn Faliq macht er sich auf die Reise zu dem südlichen ...

Chaol verlässt Adarlan als gebrochener Mann. Der Kampf im gläsernen Schloss hat körperliche und seelische Wunden hinterlassen und gemeinsam mit Nesryn Faliq macht er sich auf die Reise zu dem südlichen Kontinent.
In der Hauptstadt Antica findet man die begabtesten Heilerinnen und der Großkhan ist ein mächtiger Mann, dessen Armee im Krieg gegen die dunklen Mächte von Morath über Sieg und Niederlage entscheiden könnte.

"Der verwundete Krieger" ist der sechste Band von Sarah J. Maas Throne of Glass Reihe und wird aus den personalen Erzählperspektiven von Lord Chaol Westfall, der rechten Hand des Königs von Adarlan, Nesryn Faliq, Captain der königlichen Garde und Yrene Towers, einer Heilerin der Torre Cesme, erzählt.

Chaol hat den Kampf im gläsernen Schloss überlebt, aber eine schwere, bleibende Verletzung davongetragen und macht sich gemeinsam mit Nesryn auf den Weg zum südlichen Kontinent, denn dort findet man die besten Heilerinnen.
Ich fand es sehr spannend, dass wir mit dem südlichen Kontinent ein völlig unbekanntes Gebiet kennenlernen durften, das sich nicht nur durch sein warmes Klima total von Erilea unterscheidet. In Antica herrscht der Großkhan über einen gewaltigen Kontinent und viele unterschiedliche Völker und Armeen. Neben den Großkhan treffen wir auch auf seine fünf Kinder, die alle sehr mächtig und spionagetechnisch gut verknüpft sind.
Mir hat der südliche Kontinent mit seiner Vielfalt sehr gut gefallen! Besonders am Anfang hatte ich leichte Schwierigkeiten die Kinder des Großkhans auseinanderzuhalten, aber das wurde mit der Zeit deutlich besser!

Chaol ist seit Beginn der Reihe mein absoluter Lieblingscharakter, sodass ich ihn im fünften Band sehr vermisst und mich schon riesig auf den sechsten Band gefreut habe!
Ich fand es sehr spannend, was wir in diesem Band über Chaol erfahren haben. Er macht keine einfache Zeit durch und muss nicht nur mit seinen körperlichen Verletzungen fertig werden. Aber ich fand es klasse, dass er sich weiterhin durchkämpft und niemals aufgibt!
Yrene Towers hat mir ebenfalls sehr gut gefallen! Sie ist eine starke und sehr talentierte Heilerin, die ursprünglich aus Fenharrow stammt, und Chaol das Leben nicht leicht macht! Sie ist willensstark und freundlich, bemitleidet Chaol nicht, sondern fordert ihn stetig heraus, was ich einfach großartig fand! Chaol und Yrene haben mir zusammen ebenfalls sehr gut gefallen!
Nesryn konnte mich überraschen, denn ich mochte sie in den vorherigen Bänden nicht wirklich. In "Der verwundete Krieger" lernen wir auch sie besser kennen und sie hat mir immer besser gefallen! Sie ist ebenfalls eine Kämpferin, die es als Frau in der Stadtgarde nicht leicht hatte. Sie ist leidenschaftlich, mutig und lässt sich nicht unterkriegen.

Die Geschichte ließ sich gut lesen, wobei ich schon oft das Gefühl hatte, dass sich die Geschichte etwas zieht und man lange warten musste, bis etwas geschieht. Zum Weiterlesen musste ich mich trotzdem nicht zwingen, da mir die Welt und die Charaktere so unglaublich gut gefallen haben. Man hat viel Wichtiges für die weitere Handlung erfahren und ich bin einfach so gespannt, wie die Geschichte im finalen Band weitergehen und enden wird!

Fazit:
"Der verwundete Krieger" von Sarah J. Maas ist ein gelungener sechster Band der Throne of Glass Reihe!
Ich fand es sehr spannend, dass wir mit dem südlichen Kontinent ein bisher unbekanntes und sehr interessantes Gebiet kennenlernen durften! Chaol, Yrene und Nesyrn haben mir richtig gut gefallen und obwohl ich stellenweise das Gefühl hatte, dass sich die Handlung etwas zieht, hat mir dieser Band trotzdem sehr gut gefallen, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe.