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Veröffentlicht am 26.08.2019

Der faule Apfel im PAradies

Die Gärten von Monte Spina
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Die dreißigjährige Toni hat vor wenigen Jahren ihre große Liebe bei einem Autounfall verloren. Auf der Flucht nimmt die junge Gärtnerin ein Jobangebot auf der wundervollen Insel Monte Spina an. Dem Paradies ...

Die dreißigjährige Toni hat vor wenigen Jahren ihre große Liebe bei einem Autounfall verloren. Auf der Flucht nimmt die junge Gärtnerin ein Jobangebot auf der wundervollen Insel Monte Spina an. Dem Paradies vor der Inse Lanzarote. Gezeichnet von Stille und Einsamkeit. Die wenigen Angestellten der Privatinsel genießen ebenso die Stille und Einsamkeit wie Toni, doch die Ruhe bleibt nicht lang, denn der Hausherr, Max Bror, kommt auf die Insel wie es ihm beliebt. Und dieser ist alles andere als ein freudiger Zeitgenosse.
Tonis Interesse ist schnell geweckt. Denn dieser Mann, mit seinen harten Zügen, seinen maßgeschneiderten Anzügen und der Liebe für guten Whysky, muss unter dieser harten Schale doch irgendwo einen Knacks haben.

Mein Fazit:

Die Geschichte beginnt wirklich sehr gut. Toni ist eine gebrochene Frau, die ihren Lebenssinn sehr früh verloren hat. Sie liebt ihre Arbeit, geht darin auf. Diese Liebe spürt man auf den ersten Seiten. Als Bror auftaucht, taut Toni ein wenig auf und zunächst ist der Schlagabtausch zwischen den beiden interessant und gelungen. Doch diese häufen sich, sind verletzend und werden nach und nach langweiliger.

Die Kapitel wirken ab dem zweiten Viertel konstruiert und wie eine Aneinanderreihung guter Ideen, die jedoch aufgrund des fehlenden roten Fadens, nicht nachvollziehbar sind. Zwischendrin saß ich kopfschüttelnd da.

Die Charaktere sind leider ebenfalls blass. Toni verlor nach und nach meine Sympathie, da sie Dinge tut, die kein vernünftiger Mensch machen würde. Sie geht gerade zu selbstzerstörerisch vor, um einem Mann nahe zu kommen, der brutal, gewalttätig, unempathisch und zerstörerisch ist. Nicht mit einer Faser konnte ich in diesem Mann sehen, was Toni sah, so dass ich beim Lesen immer genervter wurde. Es machte nach und nach keinen Sinn mehr und wenn ich dachte, dass Toni nun endlich den Dreh raus hat, entscheidet sie sich wieder nicht nachvollziehbar.

Dieser Roman verliert leider bereits bei 2/4 des Buches seine Spannung und Nachvollziehbarkeit. Es wirkte auf mich geradezu so, dass die Autorin gerne auf den Zug der "heiß weil großes Ego" Masche aufspringen wollte und leider daneben gesprungen ist, ohne es zu merken.

Sehr schade.

Veröffentlicht am 08.07.2019

Viel zu banal für meinen Geschmack

Wolkenschloss
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Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet ...

Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung.

Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Auf- enthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.


Mein Fazit:

Es passiert hier leider einfach mal nichts und so habe ich dann bei CD 7 von 8 abgebrochen. Es ist für Jugendliche sicherlich unterhaltsam, aber ich glaub auch mein 10 Jahre jüngeres Ich hätte aufgegeben.
Die Sprecherin ist fantastisch wie immer und erzählt sehr ruhig. Zum Einschlafen prima aber mehr leider dann auch nicht.
Autor: Kerstin Gier

Veröffentlicht am 15.06.2019

Sehr langatmig... viel Baseball gequatsche

Das Mädchen
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Die Welt hat Zähne. Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will. Diesmal trifft es die neunjährige Trisha. In einem Moment der Unachtsamkeit verirrt sie sich hoffnungslos im dichten Wald. Sie erlebt ...

Die Welt hat Zähne. Und mit denen beißt sie zu, wann immer sie will. Diesmal trifft es die neunjährige Trisha. In einem Moment der Unachtsamkeit verirrt sie sich hoffnungslos im dichten Wald. Sie erlebt eine Odyssee voller Schrecken, von der ersten flatternden Unruhe im Bauch über die Stürze in der Wildnis bis hin zum Abstieg in eine Welt voller Halluzinationen. Dazu die nervenzersägenden Moskitos ...

Mein Fazit:

Die Sprecher sind wirklich fantastisch und machen das hören sehr unterhaltsam. Sie wissen einfach, wie man Spannung durch die Stimme aufbaut. Die musikalische Untermalung fand ich ebenfalls sehr ansprechend. Das hilft immer, dass man sich gut auf das hören konzentrieren kann.

Die Story lässt zu wünschen übrig. Total langatmig verliert sich King in Banalitäten die mich zwischendrin Gähnen ließen. Schlimmer noch als das sind die vielen Baseball Mitschnitte und Parallelen. Für mich langweilig. Ja, King baut auch hier Spannung auf, aber das wäre auch auf 3 cds ausreichend gewesen, anstatt auf 7.

Ich kann es nicht empfehlen.

Veröffentlicht am 07.06.2019

Viel Potenzial verschossen

Reise nach Kalino
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Julius Werkazy, billige Stoffhosen und braunes Jackett, ist ein Detektiv alten Schlages. Er gehört zu den eher Unerfolgreichen seines Gewerbes. Warum also bittet der mysteriöse Landesgründer von Kalino ...

Julius Werkazy, billige Stoffhosen und braunes Jackett, ist ein Detektiv alten Schlages. Er gehört zu den eher Unerfolgreichen seines Gewerbes. Warum also bittet der mysteriöse Landesgründer von Kalino ausgerechnet ihn um Hilfe? Unvergessliche Gestalten bevölkern Radek Knapps magische, auf faszinierende Weise altmodische Detektivgeschichte, denn kalino ist ein Ort der besonderen Raffinesse. Die Menschen leben dort ohne Stress, alles wird ihnen gegeben und sie leben von Tag zu Tag im permanenten Glück. Von Tod, Krankheit und sterben haben sie keine Ahnung. Wie also kommt es zu dem ersten Mord in Kalino? Der Detektiv ermittelt. Mein Fazit: Oh weia. Die Geschichte hat wirklich richtig Potenzial. Die Art und Weise wie diese Menschen denken und leben ist eine geniale Idee. Hier einen mörder zu finden, ist doch schwierig. Was zunächst sehr interessant und spannend beginnt, wird irgendwann nur noch künstlich in die Länge gezogen. Die Hälfte hätte auch gereicht. Es wirkt an der Mitte nur Loch künstlich und das ist sehr schade. Der Sprecher, welcher wirklich gut ist, kann das ganze leider auch nicht retten. Es ist einfach nicht spannend und fesselnd genug. Keine Empfehlung von mir.

Veröffentlicht am 07.06.2019

Viel Potenzial einfach verschossen

Reise nach Kalino
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Julius Werkazy, billige Stoffhosen und braunes Jackett, ist ein Detektiv alten Schlages. Er gehört zu den eher Unerfolgreichen seines Gewerbes. Warum also bittet der mysteriöse Landesgründer von Kalino ...

Julius Werkazy, billige Stoffhosen und braunes Jackett, ist ein Detektiv alten Schlages. Er gehört zu den eher Unerfolgreichen seines Gewerbes. Warum also bittet der mysteriöse Landesgründer von Kalino ausgerechnet ihn um Hilfe? Unvergessliche Gestalten bevölkern Radek Knapps magische, auf faszinierende Weise altmodische Detektivgeschichte, denn kalino ist ein Ort der besonderen Raffinesse. Die Menschen leben dort ohne Stress, alles wird ihnen gegeben und sie leben von Tag zu Tag im permanenten Glück. Von Tod, Krankheit und sterben haben sie keine Ahnung. Wie also kommt es zu dem ersten Mord in Kalino? Der Detektiv ermittelt.

Mein Fazit: Oh weia. Die Geschichte hat wirklich richtig Potenzial. Die Art und Weise wie diese Menschen denken und leben ist eine geniale Idee. Hier einen mörder zu finden, ist doch schwierig. Was zunächst sehr interessant und spannend beginnt, wird irgendwann nur noch künstlich in die Länge gezogen. Die Hälfte hätte auch gereicht. Es wirkt an der Mitte nur Loch künstlich und das ist sehr schade. Der Sprecher, welcher wirklich gut ist, kann das ganze leider auch nicht retten. Es ist einfach nicht spannend und fesselnd genug. Keine Empfehlung von mir.