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Veröffentlicht am 03.09.2019

Super Backbuch, allerdings bei mir keine so großen Erfolge...

Brot backen mit Christina
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Warum habe ich mich für dieses Buch entschieden?
Ich habe bereits Christinas Buch „Kuchen Backen mit Christina“ zuhause und bin ein großer Fan ihrer Rezepte. Auch die Rezepte auf ihrem Blog hab ich schon ...

Warum habe ich mich für dieses Buch entschieden?
Ich habe bereits Christinas Buch „Kuchen Backen mit Christina“ zuhause und bin ein großer Fan ihrer Rezepte. Auch die Rezepte auf ihrem Blog hab ich schon öfter ausprobiert. An Brot habe ich mich bisher nicht rangewagt.

Cover:
Das Cover passt perfekt zu Christinas anderen Backbüchern. Mir gefällt vor allem der Leinenteil am Buchrücken und die Prägung des Titels. Man erkennt gleich, dass es ein Christina-Buch ist.

Inhalt/Vielfalt der Rezepte:
Das Buch enthält nicht nur über 50 verschiedene Rezepte für Brote, sondern auch nützliches Grundwissen. Vor allem die Mehlsorten-Erklärungen inklusive der Unterschiede zwischen deutschem und österreichischem Mehl sind sehr wertvoll! Auch Backutensilien, -techniken und wichtige Grundteige wie Hefeteig und Sauerteig werden erklärt. Die Brote sind unterteilt in verschiedene Kategorien: Brote ganz klassisch, alles Vollkorn, Brote mit Sauerteig, Brote mit wenig Hefe und viel Zeit, Brote ohne Kneten, Brot einmal anders und süße Brote. Hier dürfte für jeden was dabei sein.

Rezeptaufbau:
Ich liebe den Rezeptaufbau von Christinas Rezepten. Die Rezepte enthalten alle ein Bild, die Zubereitungsschritte, Zutaten, die Backtemperatur und die Backzeit. Zusätzlich sind immer wieder Tipps und weitere Hinweise zu finden. Nette Zeichnungen runden das Bild des Buches ab.

Verwendete Zutaten:
Fast alle Zutaten findet man in jedem gut bestückten Supermarkt. Es gibt einzelne Kleinigkeiten, die man nicht überall findet, aber hier ist auch eine Beschreibung dabei, wie man rankommt Es empfiehlt sich übrigens vor dem ersten Einkauf die Grundlagenkapitel zu lesen, da die Umrechnung der Mehlsorten von österreichisch auf deutsch unklar ist

Zubereitungs- und Backschritte:
Alle Schritte sind eindeutig beschrieben und leicht zu verstehen. Es gab nie etwas, das mir unklar war (ich habe bisher insgesamt 10 Brote, davon 3 verschiedene, gebacken).

Meine Meinung:
Ich war absolut begeistert von diesem Buch und konnte es kaum erwarten, mein erstes Brot zu backen. Leider wurde bereits das erste Brot (das einfache Weissbrot) innen nicht ganz durch. Es bestand den Klopftest und ich war absolut happy. Leider war es innen noch recht feucht. Anfangs dachte ich mir, dass mir das nichts macht, allerdings schimmelt es dadurch super schnell. Ich habe daraufhin dieses Brot noch weitere 5x gebacken. Dabei habe ich in der Backzeit variiert, die Hefe-Menge erhöht und ein anderes Blech (Loch-Backblech) verwendet. Leider führte nichts zum Erfolg. Ein ähnliches Ergebnis bekam ich beim Sportlerbrot. Auch hier habe ich noch 2 weitere Versuche gewagt. Den letzten Versuch startete ich mit den Schnellen Mini-Broten die man in einer Muffin-Form macht. Hier habe ich kurzzeitig aufeinander zwei Bleche reingeschoben und bei beiden war auch hier das gleiche Ergebnis. Ich habe nun leider keine Lust mehr und bin total demotiviert. Ich fürchte es muss an meinem Ofen liegen, denn andere hatten in der Lese- bzw. Backrunde nicht solche Probleme wie ich. Ich bin wohl einfach nicht die geborene Brotbäckerin. Ich werde das Buch aber aus optischen Gründen weiterhin im Regal behalten und vielleicht reizt es mich ja doch mal wieder, ein Brot zu backen.

Fazit:
Super Rezeptbuch, dessen Rezepte leider entweder nicht Idiotensicher oder nicht für jeden Backofen geeignet sind. Trotzdem kann ich es jedem empfehlen, sich mal an Broten zu versuchen. Die Rezepte sind super vielfältig und die Brote sehen top aus. Wenn sie (anders wie bei mir) auch noch perfekt gelingen, geht man wohl nie wieder zum Bäcker.

Veröffentlicht am 03.09.2019

Keine ruhige Nachsaison. Auch für Quereinsteiger in die Reihe geeignet

Mörderisches Lavandou (Ein-Leon-Ritter-Krimi 5)
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch bei der Vorablesen Summer Reading Challange gewonnen. Ich habe aber vorher schon mit dem Gedanken gespielt mir das Buch zu holen, da ich ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch bei der Vorablesen Summer Reading Challange gewonnen. Ich habe aber vorher schon mit dem Gedanken gespielt mir das Buch zu holen, da ich den Klappentext interessant fand.

Cover:
Der düstere Himmel auf dem Bild und der eindeutige Titel verraten gleich, dass es sich um einen Krimi oder Thriller handeln muss. Ich finde das Cover gut gewählt, auch wenn man schon recht oft solche Kulissen auf Büchern sehen kann.

Inhalt:
Im kleinen Ort Le Lavandou sollte es eigentlich Ende der Ferienzeit etwas ruhiger und entspannender werden, allerdings nicht dieses Mal. Nicht nur, dass Rechtsmediziner Leon Ritter gerne seine Zeit mit etwas anderem verbringen würde als Leichen und Leichenteile zu obduzieren, auch gerät sein Privatleben und seine Familie auf einmal in Gefahr.

Handlung und Thematik:
Zuerst möchte ich anmerken, dass ich bisher noch kein Buch von Remy Eyssen gelesen habe, obwohl ich seine Bücher schon mehrfach in der Hand gehalten habe. Die Handlung beginnt gemächlich, nimmt aber dann Fahrt auf. Man kann der Story gut folgen, auch wenn es mir manchmal schon etwas zu langsam voran ging. Am Anfang gab es einiges Vorgeplänkel, wodurch man sich aber vielleicht besser reinfinden kann in die Gegend und die Personen. Die Handlung war in sich stimmig und die Ermittlungen und Leons Bezug dazu hat gepasst.

Charaktere:
Leon war mir sympathisch. Vor allem die Konstellation seiner Familie fand ich cool. Die Dynamik zwischen ihm, Isabelle und ihrer Tochter Lilou fand ich klasse. Vor allem Lilou hat mir sehr gut gefallen.
Es kamen noch einige andere Charaktere vor, aber da ich (wie immer in Krimis und Thriller) nicht spoilern möchte, werden sie hier nicht beschrieben.

Schreibstil:
Remy Eyssen hat einen eher einfachen Schreibstil, der durch die ganzen französischen Wörter und Sätze doch sehr abwechslungsreich ist. Auch wenn ich die Bedeutung der Sätze oft nicht gleich direkt verstand, so konnte ich dem Buch gut folgen. Cool fand ich auch die Art der Beschreibungen: zuerst wird die schöne Gegend beschrieben und dann der erste Leichenteil-Fund. Man ist den Ermittlern zwar immer einen Schritt voraus, dennoch wars interessant. Manche Stellen waren etwas langwieriger, aber nicht so sehr, dass es arg störte. Übrigens Achtung für Tierliebhaber: Hier gibt es nicht nur tote Menschen, sondern auch Tiere

Persönliche Gesamtbewertung:
Ein spannendes Buch in der Provence. Auch wenn ich nicht immer Fan des Französischen bin, so hat mir das Buch gefallen. Die Handlung war schlüssig und vor allem Leon und seine Familie sehr sympathisch. Auch wenn manche Passagen ein bisschen schleppender waren, so war es das Buch trotzdem wert zu lesen!

Veröffentlicht am 08.12.2018

Von Weihnachtsfeiern über Stickbombenangriffe zu Alien-Seidenspinnern

Im Schnee wird nur dem Tod nicht kalt
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch zusammen mit einer Leseempfehlung einer Bekannten geschenkt bekommen.

Cover:
Das Cover deutet auf einen Alpenkrimi hin. Die Schneelandschaft ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe das Buch zusammen mit einer Leseempfehlung einer Bekannten geschenkt bekommen.

Cover:
Das Cover deutet auf einen Alpenkrimi hin. Die Schneelandschaft lässt vermuten, dass der Krimi im Winter spielt. Es sieht irgendwie lustig und gleichzeitig todbringend aus.

Inhalt:
Kommissar Jennerwein und sein Ermittlerteam beschließen einen Tag auf seiner Berghütte Weihnachten zu feiern und nicht an die Arbeit zu denken. Leider kommt alles etwas anders als gedacht und die Gruppe muss sein Talent und seine Teamfähigkeit unter Beweis stellen.

Handlung und Thematik:
Der Krimi wird auf die lustige Art und Weise erzählt. Trotzdem fand ich ihn anfangs ein klein wenig schleppend. Ab ca. der Hälfte wurde es dann interessanter und mitreißender. Die beiden Handlungsstränge fand ich gut. Auch die Randbemerkungen, also was in der Vergangenheit gerade so angesagt oder aktuell ist, fand ich super. Mit den Snowboard-Bezeichnungen konnte ich wenig anfangen, aber es war witzig. Ich kannte den Autor bisher noch nicht, konnte mich aber gut im Buch einfinden. Auch nach Beenden des Romanes ist mir nicht 100%ig klar, was der Täter erreichen wollte…

Charaktere:
Dadurch, dass ich die anderen Fälle von Jennerwein und seinem Team nicht kenne, konnte ich wohl wenig mit den Charakteren anfangen. Kommissar Jennerwein wirkt durch sein strukturiertes und analytisches Denken wie geboren für seinen Job. Ich fand ihn auch durch seine Erzählungen aus der Schulzeit sympathisch. Die anderen Personen in der Berghütte wurden zwar erwähnt und hatten ihre Auftritte, aber besonders im Kopf geblieben oder aufgefallen sind sie mir nicht.

Schreibstil:
Durch die kurzen Kapitel lies sich das Buch schnell lesen. Die besondere Aufmachung einzelner Begriffe oder Passagen, z.B. des BOAH, fand ich sehr abwechslungsreich und ansprechend. Der Autor hat einen sehr bildreichen Schreibstil, was mir sehr gefallen hat. Nicht nur die Handlung spielt im Schnee, auch die Kapitel beginnen mit einem Schnee-Häufchen. Die Charaktere fand ich aber nicht ganz so überzeugend, einzig und allein Jennerwein. Die Auftritte der außerirdischen Seidenspinner fand ich seltsam und unpassend…

Persönliche Gesamtbewertung:
Ein abwechslungsreicher Alpenkrimi, der noch eine Spur mehr Liebe bei den Charakteren vertragen hätte. Auch das Ende lässt mich nicht ganz zufrieden zurück. Allerdings wurden vor allem die Szenen in der Vergangenheit sehr liebevoll und witzig ausgeschmückt. Für jemanden der die vorherigen Fälle von Jennerwein kennt, ist dieser Roman vielleicht noch besser geeignet.

Veröffentlicht am 01.11.2018

Leider nur Teil 1 von 4 - warum teilt man ein Buch auf?

Die Blutlinie - Teil 1/4
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Wie kam ich zu dem Hörspiel?
Ich habe die Hörprobe gehört und fand sie gut. Ich kenne Katy Karrenbauer bereits als Schauspielerin und fand ihre Stimme schon da klasse. Auch die Handlung hörte sich spannend ...

Wie kam ich zu dem Hörspiel?
Ich habe die Hörprobe gehört und fand sie gut. Ich kenne Katy Karrenbauer bereits als Schauspielerin und fand ihre Stimme schon da klasse. Auch die Handlung hörte sich spannend an.

Cover:
Das Cover finde ich eher nicht so toll. Der blutige Handabdruck deutet zwar auf einen Thriller hin und Katy Karrenbauer erkennt man gleich als Sprecherin, aber irgendwie fand ich es langweilig.

Inhalt:
Smoky ist FBI-Agentin mit einem schweren Schicksalsschlag in ihrer Vergangenheit: ihr Mann und ihre Tochter wurden getötet. Als sie gerade wieder auf dem Weg der Besserung ist, schlägt das Schicksal erneut zu, ihre Freundin wird getötet… Schafft es Smoky, ihr Trauma aufzuarbeiten und sich um den neuen Fall zu kümmern?

Handlung und Thematik:
Die Handlung war echt super, einziger (dicker fetter) Minuspunkt: Das Hörspiel hörte da auf, wo es so richtig spannend wurde. Das Jack the Ripper Thema finde ich mega-spannend, mal sehen wie es weiter geht. Mich stört ein bisschen, dass das Hörspiel in vier Teile aufgeteilt wurde…

Das war mein erstes Hörspiel und ich verstehe nun den Unterschied zwischen Hörspiel und Hörbuch. Ich muss sagen ich find es klasse, die ganzen Hintergrundgeräusche und die verschiedenen Sprecher sind ja fast wie Fernsehen ohne Bild! Echt klasse!

Sprecher & Charaktere:
Katy Karrenbauer war wie erwartet super in ihrer Rolle für Smoky Barrett. Smoky selbst war mir gleich sympathisch. Eine Kämpferin, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat und dann auch mal nicht die Starke ist.
Ich fands sehr angenehm, dass die einzelnen Tracks auf der CD nur immer 2-4 Minuten waren, so kann man auch mal kurz seine Aufmerksamkeit was anderem zuwenden und muss dann nicht 10 Minuten nochmal hören, nur weil man das Ende des letzten Tracks verpasst hat.

Persönliche Gesamtbewertung:
Ich finde die Umsetzung des Buches als Hörspiel klasse, mich stört jedoch sehr, dass es auf vier Teile aufgeteilt wurde… Auch wenn (laut Aussage anderer) ein paar Sachen weggelassen wurden, kommt man in der Handlung gut mit. Die CD endet mit eine Cliffhanger…

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Stimmen
  • Atmosphäre
  • Musik/Geräusche
  • Handlung
Veröffentlicht am 21.10.2018

Einigermaßen gutes Ende für diese Trilogie

Silber - Das dritte Buch der Träume
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits die ersten beiden Teile gelesen und habe mir vorsorglich gleich den dritten Teil gekauft.

Cover:
Wie bei den vorherigen Bänden ist das Cover ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits die ersten beiden Teile gelesen und habe mir vorsorglich gleich den dritten Teil gekauft.

Cover:
Wie bei den vorherigen Bänden ist das Cover verspielt und verträumt. Es handelt sich auch hier klar um ein Jugendbuch. Die silbernen Elemente passen hervorragend zum Titel. Diesmal ist lediglich die Eidechse zu Livs Tür abgebildet.

Inhalt (Achtung, spoilert ggf. die ersten beiden Teile!):
Senator Tod ist weg, die Bedrohung aber nicht. Es scheint sich zwischen den Fronten Arthur, Anabel und den vier Freunden ein Krieg zu entwickeln. Wer kommt alles zu Schaden?

Handlung und Thematik:
Im Gegensatz zu Teil zwei wird in diesem Buch fast gar nicht auf die ersten beiden Bände eingegangen. Auch in diesem Band sind die luziden Träume das Hauptgeschehen. Die Handlung war in diesem Buch wieder spannender als in Teil zwei. Das Ende war nicht allzu schlecht, aber vermutlich auch nicht so gut, dass es mir ewig in Erinnerung bleibt.

Charaktere:
Auch dieses Buch dreht sich hauptsächlich um Liv und ihre Patchwork-Familie. Die Charaktere verhalten sich so, wie man es bereits aus den vorherigen Teilen gewohnt ist. Es gibt übrigens endlich eine Auflösung von Secrecy

Schreibstil:
Auch hier wird die Geschichte aus Livs-Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Auch diese Geschichte ist locker erzählt und lässt sich leicht lesen. Kerstin Gier schaffte es in diesem Band wieder mehr, einen roten Faden durchzuziehen und den Leser mitzunehmen. Auch die gewohnten Bilder in den Kopf werden wieder gezaubert. Die Seiten waren wie in den anderen Teilen sehr verspielt gestaltet und auch die Blog-Einträge von Secrecy waren wieder vorhanden.

Persönliche Gesamtbewertung:
Dieser Band ist ein guter Abschluss für die Trilogie. Leider konnte sie mich im Gesamtpaket nicht überzeugen. Das Spannungspotential wurde leider nicht vollständig ausgeschöpft. Die Idee mit der Traumwelt und den Türen fand ich großartig und nach dem ersten Teil hatte ich mir mehr Tiefgründigkeit in den nachfolgenden Teilen erwartet. Leider war dies nicht so. Die Trilogie eignet sich gut, wenn man einfach mal leichte Urlaubslektüre will, für echte Spannungs-Fans würde ich sie nicht empfehlen. Der erste Teil alleine hätte mir im Nachhinein gereicht, diesen fand ich nämlich ganz gut.