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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2019

Ein Buch, das in Erinnerung bleibt....

Das Schicksal ist ein mieser Verräter
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Meinung:
Von diesem Buch hat man ja in der letzten Zeit so viel Gutes gehört, dass ich total neugierig darauf war und es unbedingt lesen musste. Auch schon allein den Titel „Das Schicksal ist ein mieser ...

Meinung:
Von diesem Buch hat man ja in der letzten Zeit so viel Gutes gehört, dass ich total neugierig darauf war und es unbedingt lesen musste. Auch schon allein den Titel „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ finde ich absolut genial und passend.

Nun, nachdem ich das Buch beendet habe, kann ich auf jeden Fall bestätigen, dass es sich um eine besondere und sehr bewegende Geschichte handelt. Vor allem zu Beginn hat mich das Buch richtig beeindruckt und mir auch öfters Tränen in die Augen getrieben, oder eine Gänsehaut verschafft. Und das nicht nur bei der Hauptgeschichte um die beiden Protagonisten Hazel und Gus, sondern auch die Nebengeschichte von Isaac fand ich einfach mitreißend. Diese Vorstellung, zu Wissen, in ein paar Tagen endgültig blind zu werden und dabei so viel aufzugeben, ist einfach unbeschreiblich schrecklich. Ich habe dieses beklemmende und angstvolle Gefühl wirklich am eigenen Leib gespürt. Aber auch die Geschichte von Hazel und Gus ist ergreifend. Selbst wenn ich sagen muss, dass ich den Anfang am besten, den Mittelteil eher etwas schwächer und das Ende dann wieder richtig gut lesbar und vor allem fühlbar fand, auch wenn der Funke vom Beginn dabei nicht mehr ganz so stark war. Trotzdem bleibt die Geschichte den kompletten Roman hinweg unglaublich authentisch und lebendig.

Dabei ist dieses Buch wirklich etwas Kostbares, denn trotz der ausweglosen Situation, der Tragik und Traurigkeit, enthalten diese 288 Seiten so viel (oft auch von Sarkasmus triefenden) Humor, wodurch der Leser auch oft Schmunzeln muss.

Die Geschichte wird dabei in der Ich-Perspektive aus Hazels Sicht erzählt. Dadurch erlebt der Leser alle Emotionen natürlich hautnah mit. Dabei kann man gar nicht anders, als Hazel sofort sympathisch zu finden und ihren intelligenten, schlagfertigen, aber auch so unglaublich starken Charakter zu bewundern.
Aber auch Gus ist mir super sympathisch. Seine Art ist einfach toll und hebt sich komplett von der breiten Masse an Buchcharakteren ab.

Was ich von dem Schriftsteller Peter Van Houten halten soll, weiß ich nicht so wirklich. Ich war erst ziemlich schockiert von ihm und hatte das wirklich nicht erwartet. Zum Ende konnte ich ihn zwar etwas besser verstehen, aber trotzdem bin ich nun nicht traurig, wenn ich nichts mehr von ihm lesen muss.

Fazit:
Auch wenn das Buch, durch die vielen übertollen Bewertungen, meine zu hoch geschraubten Erwartungen nicht ganz erfüllen konnte, wird es mir noch lange in Erinnerung bleiben. John Green hat ein unglaublich authentisches und ergreifendes Werk geschaffen, welches man auf jeden Fall mal lesen sollte.

Veröffentlicht am 07.09.2019

Ein solider Abschluss für die Reihe

Plötzlich Fee - Frühlingsnacht
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Meinung:
Dieser Teil der Reihe unterscheidet sich in einem Punkt ganz deutlich von seinen Vorgängern, denn er ist fast komplett aus der Sicht von Ash geschrieben. Zwar erfährt man dadurch endlich einmal ...

Meinung:
Dieser Teil der Reihe unterscheidet sich in einem Punkt ganz deutlich von seinen Vorgängern, denn er ist fast komplett aus der Sicht von Ash geschrieben. Zwar erfährt man dadurch endlich einmal etwas mehr von dem geheimnisvollen Winterprinzen, aber dennoch fiel mir der Einstieg in die Geschichte deshalb etwas schwerer. Denn Meghan hatte in ihrer Art immer eine gewisse Leichtigkeit, die dem Prinzen fehlt. Aber sonst wäre er ja auch nicht der, der er ist. ;) So war ich zu Beginn einfach immer etwas leicht verwirrt. Jedoch hat sich das im Laufe der Zeit komplett gelegt, wodurch mir die Geschichte dann doch richtig gut gefiel.

Das liegt auch vor allem daran, dass Puck mit seiner verrückten, aufgedrehten, aber doch einfach irgendwie liebevollen Art wieder sehr viel Witz und Humor in die Geschichte bringt. Aber auch von Grimalkin und dem bösen Wolf kommen die ein oder anderen spitzen Kommentare, über die man einfach schmunzeln muss. Und über den Schreibstil von Frau Kagawa habe ich ja auch in meinen anderen Rezensionen so viel Positives gesagt, dass ich es mir hier einfach spare.

Wie gesagt erfährt man in "Frühlingsnacht" einige interessante Details über Ash's Vergangenheit. Auch die Sache mit seiner ersten Liebe Ariella wird noch ausführlicher erklärt. Aber Ash muss sich auf seinem schweren Weg auch mit den Schandtaten aus seinem Leben auseinandersetzten und kommt sogar ab und an ins zögern, ob seine Liebe zu Meghan dafür wirklich stark genug ist. Diese Unsicherheit kannte man bisher von ihm nicht, was erfrischend ist und der Geschichte auch noch einen zusätzlichen Spannungskick verleiht.

Ich muss sagen, dass ich das Ende nicht ganz so gut gelungen fand. Man erhält ziemlich zum Schluss unvorbereitet einen, mehrere Kapitel umfassenden, Einblick in Ash mögliche Zukunft. Das hat mich zuerst sehr verwirrt, weil ich nicht wusste, ob das nun wirklich wahr ist oder nicht. Jedoch endet für mich die Geschichte in der „Realität“ dann etwas zu früh, da man nun nicht genau erfährt, was von der Zukunft nun wahr wird. Ich bin immer noch der Meinung, dass das Ende vom dritten Teil als Gesamtende spektakulärer und auch mutiger gewesen wäre. Klar, habe ich diesen Teil auch noch gern gelesen, aber wirklich nötig wäre er meiner Meinung nach nicht gewesen.

Außerdem gibt es am Ende noch eine Leseprobe zum fünften Teil der Geschichte, die vermuten lässt, dass die Kurzgeschichten wohl eher bereits erlebte Ereignisse ausführlicher beschreiben und keine weiterführenden Zukunftsinformationen mehr liefern, was sehr schade ist.

Fazit:
Im Großen und Ganzen ein solider Abschluss einer wirklich spannenden und unglaublich fantasievollen Reihe, der nochmal neue Einblicke gibt und gut unterhält. Ich habe diesen Teil auch gern gelesen, aber wirklich nötig wäre er meiner Meinung nach nicht gewesen. Aber da er nun geschrieben wurde, sollte man ihn auch noch lesen um zu wissen, wie die interessante Geschichte um Ash und Meghan endet. 4 von 5 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung für die Plötzlich Fee - Reihe.

Veröffentlicht am 07.09.2019

Sehr gute Fortsetzung, die überzeugen kann :)

Plötzlich Fee 2
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Meinung:
Der 2. Band der Plötzlich Fee-Reihe schließt nach einer kurzen Rückblende zeitnah ziemlich bald an den ersten Band an. Dementsprechend war ich auch sofort wieder mitten in der Geschichte. Es gibt ...

Meinung:
Der 2. Band der Plötzlich Fee-Reihe schließt nach einer kurzen Rückblende zeitnah ziemlich bald an den ersten Band an. Dementsprechend war ich auch sofort wieder mitten in der Geschichte. Es gibt auch während der Geschichte immer wieder einige sinnvolle Rückblenden aus dem ersten Band, die die wichtigsten Ereignisse nochmal ins Gedächtnis rufen. Während man im ersten Teil einen generellen Überblick über Nimmernie und vor allem den Sommerhof bekommen hat, werden in diesem Teil die Bewohner und das Leben am Winterhof transparenter gemacht. Und dabei beweist Frau Kagawa wieder einiges an Fantasie und Talent ihre Ideen in bildgewaltige Worte zu fassen.

Während ich am ersten Teil noch etwas bemängelt habe, dass dieses Hineinschlittern von einer gefährlichen Situation in die nächste etwas zu konstruiert wirkte, ist davon nun nichts mehr zu spüren. Denn obwohl die Autorin auch dieses Mal wieder sehr viel Handlung in ihre Geschichte packt, wirkt einfach glaubhafter und stimmiger.

Die Charaktere konnten mich auch in diesem Teil wieder komplett für sich einnehmen. Protagonistin Meghan hatte sich ja bereits im ersten Band enorm weiterentwickelt und kann diese Entwicklung auch in Winternacht fortsetzen. Obwohl sie Angst hat, stellt sie sich jeder Gefahr und will den Krieg um jeden Preis verhindern. Nur in Bezug auf Ash und seine Gefühlt ist sie nach wie vor etwas naiv und unsicher, was aber ja meistens bei Liebesdingen so ist.

Auch Puck ist wieder gesund und nimmt seine altbekannte Rolle des leicht verrückten, aber zuverlässigen Spaßvogels und Beschützers ein. Jedoch bestätigt sich nun die Vermutung, dass auch er in Meghan verliebt ist, wodurch er auch manchmal etwas ernster und verletzlicher wirkt und eine typische Dreiecksbeziehung entsteht.

Ash wirkt zu Beginn des Buches kalt und gemein, jedoch hat er Meghan vorher auch gewarnt, dass er sich nun so verhalten wird und dies nur zu ihrem und seinem Schutz dient. Denn am Winterhof wird jede Schwäche gnadenlos ausgenutzt. Dennoch ist diese Kälte für sie nur sehr schwer zu ertragen und führt auch oft zu Unsicherheit. Aber gleichzeitig erfährt man in diesem Teil auch deutlich mehr von seinen guten und liebevollen Seiten und seiner Vergangenheit. Und als es drauf an kommt steht er, trotz alle Widrigkeiten, felsenfest an Meghans Seite.

Doch auch die Nebencharaktere spielen wieder eine bedeutende Rolle. Grimalkin sorgt wieder für einige Lacher, aber auch einen alten Feind, nämlich Eisenpferd lernen wir etwas besser kennen. Jedoch gibt es auch einige neue interessante Figuren, die bestimmt noch eine Rolle spielen werden.

Außerdem muss ich nun auch wirklich nochmal ein Lob für die umwerfenden Cover dieser Reihe loswerden. Sie sind einfach traumhaft schön und man kann sich kaum daran satt sehen.

Fazit:
Eine sehr gelungene Fortsetzung, bei der Fr. Kagawa alles richtig macht und mit ihren tollen Ideen, ihrem bildgewaltigem Schreibstil und ihren besonderen und einnehmenden Charakteren überzeugen kann. Ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht! Sehr gute 4 Sterne.

Veröffentlicht am 07.09.2019

Spannend, gefühlvoll und gut durchdacht

Der Mondscheingarten
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Meinung:
Wie es in diesem Genre üblich ist, wird die Geschichte auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Zeiten erzählt. So erhält man im Prolog einen kurzen, aber sehr spannenden Einblick in ein ...

Meinung:
Wie es in diesem Genre üblich ist, wird die Geschichte auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Zeiten erzählt. So erhält man im Prolog einen kurzen, aber sehr spannenden Einblick in ein tragisches Ereignis aus dem Leben von Helen Carter, einer der beiden Violinistinnen. Danach wechselt die Perspektive zur Protagonistin Lilly und später auch in das Leben der anderen Geigenbesitzerin Rose Gallway, deren Geschichten sich im Laufe des Romans alle auf gefühlvolle, aber auch glaubhafte Art und Weise verbinden.

Durch den spannenden und geheimnisvollen Einstieg in die Geschichte konnte mich die Autorin bereits ab der ersten Seite packen und fesseln. Sie wirft zu Beginn ganz viele spannende Fragen in den Raum, die im Laufe des Romans Stück für Stück geklärt werden. Und dabei hat die Autorin alles richtig gemacht, denn auch wenn viele der Antworten manchmal etwas vorhersehbar sind, ist die Geschichte nie langweilig. Dies liegt zum einen daran, dass die Autorin ihre Szenewechsel sehr gezielt und passend platziert und auch immer genau die richtige Menge an neuen Informationen preisgibt. Doch auch der bildhafte, fließende und dennoch sehr gefühlvolle Schreibstill trägt einen entscheidenden Teil dazu bei, da er gut zu der im Buch beschriebenen Atmosphäre beiträgt und dem Leser träumerische Bilder verschafft. Zwar hat Lilly auf ihrer Suche manchmal etwas sehr viel Glück, aber dennoch wurde die Handlung realistisch aufgebaut und umgesetzt.

Die Charaktere wirken authentisch und gut durchdacht. Man kann sich mit jeder Figur im Roman identifizieren und freut sich einfach darauf mehr von ihnen zu erfahren. So ist Lilly gleich von Beginn an wirklich sympathisch. Ihre Suche nach dem Geheimnis der Geige ist auch eine Reise zu sich selbst, denn seit ihr Ehemann an Krebs verstorben ist, hat sie sich immer mehr aus dem Leben zurückgezogen. Doch auf der Reise wird sie wieder mehr sie selbst und auch wieder offener für eine neue Liebe. Aber auch die Einblicke in die Leben von Rose und Helen sind wirklich interessant und lesenswert. Denn keine der beiden Frauen hatte es wirklich leicht im Leben, was der Handlung auch manchmal eine etwas schwermütige Stimmung verleiht.

Besonders gut finde ich auch, dass die Geschichte am Ende wirklich rundum abgeschlossen wird. Die Autorin gibt Antworten auf alle offenen Fragen und lässt den Leser mit einem befriedigten Gefühl zurück.

Fazit:
Eine spannende und gut durchdachte Geschichte, in der viele Geheimnisse aufgedeckt werden. Es macht einfach Spaß immer mehr über die einzelnen Figuren zu erfahren. Und auch wenn die Ereignisse manchmal etwas vorhersehbar sind, hat mir der Roman doch große Lesefreude geschenkt. Gute 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 07.09.2019

bildgewaltiger Schreibstil, tolle Charaktere und spannende Handlung

Plötzlich Fee - Sommernacht
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Meinung:
Mit „Plötzliche Fee – Sommernacht“ ist Frau Kagawa ein wirklich guter Einstieg in die Reihe gelungen. Das Thema rund um Feen ist noch nicht ganz so ausgereizt wie manch andere z. B. Vampire, weswegen ...

Meinung:
Mit „Plötzliche Fee – Sommernacht“ ist Frau Kagawa ein wirklich guter Einstieg in die Reihe gelungen. Das Thema rund um Feen ist noch nicht ganz so ausgereizt wie manch andere z. B. Vampire, weswegen die Geschichte schon deshalb einen neuen Wind in die Fantasy-Welt bringt. Doch es gibt auch noch einige weitere Gründe, wieso dieses Buch wirklich lesenswert ist.

Einer der gewichtigsten Gründe ist auf jeden Fall Julie Kagawas bildgewaltiger Schreibstil. Schon alleine damit schafft es die Autorin die Leser zu faszinieren, denn er ist detailliert, dabei aber auch farbenfroh und lebendig. Die Welt von Nimmernie, mit all ihren fantastischen und ungewöhnlichen Bewohnern erscheint vor dem geistigen Auge und nimmt den Leser komplett für sich ein.

Doch auch die Charaktere sind etwas Besonderes. Sie wirken vielschichtig, lebensfroh und stechen vor allem durch ihre Individualität hervor. Dabei ist Protagonistin Meghan zu Beginn eher ein unglückliches und sehr naives Mädchen, doch im Laufe des Romans wächst sie, mit Hilfe ihrer Begleiter, an ihren Aufgaben und macht dabei eine tiefgründige, aber auch realistische Entwicklung durch. Sie lässt oft sarkastische Sprüche hören, die für manche Schmunzler sorgen und sie noch sympathischer machen.
Doch auch die Nebencharaktere konnten mich für sich einnehmen. Meghans Freund und Bewacher Puck ist lebenslustig, leicht verrückt, aber auch ein treuer Freund auf den sie sich immer verlassen kann und der mit seiner Art auch oft für Lacher sorgt. Der sprechende Kater Grimalkin hat auch eine spezielle Art und hilft Meghan, wie alle Wesen in der Feenwelt, nur gegen Austausch eines Gefallens. Aber trotzdem ist er einfach unheimlich sympathisch. Und zum Schluss natürlich noch Ash, der Prinz des Winterreiches. Er wirkt irgendwie düster und sehr geheimnisvoll.

Die Handlung selbst bzw. Meghans abenteuerliche Reise ist auch sehr ansprechend zu lesen und auch hier hat die Autorin ihr Talent bewiesen. Die Geschichte ist spannend und man möchte unbedingt weiter lesen. Aber manchmal wirkte mir dieses Hineinschlittern von einer gefährlichen Situation in die Nächste etwas zu konstruiert.

Fazit:
„Plötzlich Fee – Sommernacht“ ist ein toller Jugend-Fantasyroman, der den Leser mit einem unglaublich bildgewaltigem Schreibstil, sympathischen und vielschichtigen Charakteren, sowie einer spannenden Handlung überzeugen kann. Um mir noch etwas Luft nach oben zu lassen, bekommt er sehr gute 4 Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung!