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Veröffentlicht am 02.12.2016

Sehr gelungener zweiter Teil einer sehr vielversprechenden Fantasyreihe!

Die Blausteinkriege 2 - Sturm aus dem Süden
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Inhalt:

Das Kaiserreich Berun ist sehr geschwächt und ihm stehen schwere Zeiten bevor. Denn nicht nur in Berun ist die Lage ungewiss sondern auch im Protektorat Macouban. Der dortige Herrscher will sich ...

Inhalt:

Das Kaiserreich Berun ist sehr geschwächt und ihm stehen schwere Zeiten bevor. Denn nicht nur in Berun ist die Lage ungewiss sondern auch im Protektorat Macouban. Der dortige Herrscher will sich vom Kaiserreich losreißen und verleitet sein Volk zum Aufstand.
Die Stunde dreier ungewöhnlicher Helden schlägt, denn sie machen eine Entdeckung als sie zwei dunkle Schiffe vor der Küste des Südens kreuzen sehen und sich der wirkliche Feind zu erkennen gibt.

Meine Meinung:

Lange erwartet und endlich gelesen. ich dachte erst, dass ich nach der doch recht langen Zwischenzeit zum Vorgänger, etwas länger brauche um in die Geschichte zu finden.
Dem war definitiv nicht so und nach ein paar Sätzen war ich schon wieder mitten im Geschehen.
Während im ersten Teil die Vorstellung der Charakter noch leicht im Vordergrund steht, merkt man in diesem Teil schon, dass sich die Geschichte sehr auf die Intrigen und Konflikte um Berun und das Macouban drehen.
Wir haben hier auch wieder die verschiedenen Geschichtsstränge, die irgendwie miteinander verflechtet sind und über das Schicksal Beruns entscheiden.
Marten, den viele für tot halten, der aber mit Emeri und Xari auf der Flucht ist.
Thoren und Sara sind einer Intrige gegen den Kaiser auf der Spur, die in einer gewissen Weise mit Feyst Dreiauge zusammenhängt und Danil der Schwertmann, der seinen Dienst den er verrichtet immer mehr anzweifelt. Unschuldige töten und Befehle ausführen, die jedem normalen Menschenverstand widersprechen.
Ich finde mit diesem Teil haben die beiden Autoren die Messlatte noch ein ganzes Stück nach oben gelegt, denn dieses Buch ist der Stoff aus dem meine Träume sind.
Fantasy vom feinsten, denn allein die Welt in der alles spielt ist einfach perfekt gestaltet.
Die Charaktere haben es mir auch angetan, ganz besonders Marten. Er geht einfach seinen Weg, auch wenn er manchmal nicht über die Konsequenzen nachdenkt. Danil ist recht schwierig einzuschätzen, denn man merkt dass er Befehle hinterfragt und recht oft auch mit einem blöden Kommentar kommentiert. Was ihn aber auch schon des öfteren in Teufels Küche gebracht hat.
Die Blausteinkriege sind für mich bisher ein sehr gelungenes Werk, das sicher mit dem nächsten Teil noch ein Stück besser wird. In der Hoffnung nicht mehr so lange darauf warten zu müssen.

Mein Fazit:

Sehr gelungener zweiter Teil einer sehr vielversprechenden Fantasyreihe!

Veröffentlicht am 21.11.2016

Uns fehlt die perforierte Linie zum Heraustrennen der einzelnen Malvorlagen, aber ansonsten finden wir die Auswahl der Bilder toll.

Zencolor Einfach ausmalen
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Meine Meinung:
Obwohl es Zencolor schon solange gibt und ich mich gerne auch mal kreativ betätige, ist dieser Trend bislang an mir vorbei gegangen. Natürlich male ich regelmäßig mit unserer vierjährigen ...

Meine Meinung:
Obwohl es Zencolor schon solange gibt und ich mich gerne auch mal kreativ betätige, ist dieser Trend bislang an mir vorbei gegangen. Natürlich male ich regelmäßig mit unserer vierjährigen Tochter Bilder aus, aber meistens basteln wir.
Jetzt bin ich über das Buch "Zencolor einfach ausmalen" gestolpert, dass für jedes Alter geeignet ist.
Beim Durchblättern wurde mir klar, dass es sich super eignet, um es gemeinsam mit unserer Kleinen zu nutzen und auf der Verlagsseite steht "auch für Senioren". Mir gefällt die Idee, denn es gibt bestimmt auch unter den älteren Menschen sehr kreative Personen, die im Alter einfach nicht mehr so fein zeichnen/ausmalen können.
Bei uns bezieht sich das "für jedes Alter" eben auf Kind mit Mama und wir hatten Spaß beim Auswählen und Ausmalen der Bilder.
Bildrechte liegen beim Verlag
Schade finde ich, dass es keine perforierten Linien zum Heraustrennen der Seiten gibt, denn so könnte man ein schönes Bild rahmen und verschenken und da das Buch sehr dick ist und wirklich sehr viele Ausmalbögen hat, auch besser ausmalen.
Für viele könnte das gratis E-Book "Ausmalen wie ein Künstler" noch sehr interessant sein.
In diesem E-Book, das aus 48 Seiten besteht, lernt man verschiedene Techniken wie schraffieren, Licht und Schatten, Farbenmischen und vieles mehr. All diese Techniken werden ausführlich erklärt und ermutigen etwas Neues auszuprobieren.
Wir haben klein angefangen und die Bilder so ausgemalt, wie wir es gerade wollten. Ich muss dazu sagen, dass wir normale Stifte von Pelikan genutzt haben. Normalerweise malen wir mit Stabilo, aber ich denke dass es Stifte gibt, die sich für Zencolor noch eher eignen.

Fazit:
Uns fehlt die perforierte Linie zum Heraustrennen der einzelnen Malvorlagen, aber ansonsten finden wir die Auswahl der Bilder toll. Es gibt zum Beispiel Blumen und Tiere, es gibt feinere Bilder und auch viele für die ganz Kleinen, oder Älteren unter den Kreativen.

Veröffentlicht am 16.11.2016

Die kleine Hummel Bommel stellt uns vor den Spiegel und zeigt uns, was wir wollen und was dagegen wirklich wichtig ist. Eine tolle Weihnachtsgeschichte mit Backrezept

Die kleine Hummel Bommel feiert Weihnachten
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Meine Meinung:
Die kleine Hummel Bommel und ihre Freunde sind aufgeregt, denn heute ist das große Weihnachtsfest.
Leider ist es erst früher Morgen und das Fest beginnt am Abend. Die Freunde versuchen ...

Meine Meinung:
Die kleine Hummel Bommel und ihre Freunde sind aufgeregt, denn heute ist das große Weihnachtsfest.
Leider ist es erst früher Morgen und das Fest beginnt am Abend. Die Freunde versuchen sich die Langeweile zu vertreiben und bauen einen Schneemann, aber auch danach ist es noch langweilig und Bommel möchte noch ein paar Leute besuchen.
Beim Lesen merkt man immer wieder die "menschliche Seite" von Bommel, denn es geht ihm und seinen Freunden wie den Menschenkindern. Weihnachten ist für alle etwas besonderes, denn man spürt den Zauber, ist gespannt auf die Geschenke, freut sich auf ein leckeres Essen und das Miteinander.
Leider scheint in der Nachbarschaft einiges schief zu gehen, denn bei jedem kommt etwas dazwischen.
Einige Bewohner sind krank, dann brennen die Kekse an und einen schönen Weihnachtsbaum gibt es auch nicht mehr.
Das schöne an der Geschichte ist, dass allen klar wird, dass sie zusammen glücklich sind.
Es geht nicht um Geschenke und die große Feier und das vergessen auch wir Menschen manchmal. Bei uns Erwachsenen ist es oftmals das Gefühl ein perfektes Fest zu gestalten, aber das braucht es nicht.
Neben dieser süßen Geschichte gibt es auch ein Rezept für "Marie Marienkäfers berühmte süße
Honigkekse mit Blütenstaubpuder". Natürlich haben wir die gleich gemacht. Die Kekse sind lecker und haben einen tollen Honiggeschmack, ABER: Der Teig ist so klebrig, dass es wirklich schwer ist, damit Kekse auf das Backblech zu zaubern. Die Version mit den zwei Löffeln haben wir schnell aufgegeben und die Kekse mit der Hand geformt. Unsere Tochter hatte Spaß beim Backen und geschmeckt hat es uns allen.

Fazit:
Die kleine Hummel Bommel stellt uns vor den Spiegel und zeigt uns, was wir wollen und was dagegen wirklich wichtig ist. Eine tolle Weihnachtsgeschichte mit Backrezept

Veröffentlicht am 16.11.2016

Zwar ist der zweite Teil nicht mehr ganz so rasant wie der erste, trotzdem hat er mir noch um einiges besser gefallen als der Vorgänger!

Die Diamantkrieger-Saga - La Lobas Versprechen
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Inhalt:

Als Damir wieder in Saras Leben zurückkehrt, obwohl er mit einer anderen Frau den Bund des Schwertes eingegangen ist, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch die Treffen der beiden müssen geheim ...

Inhalt:

Als Damir wieder in Saras Leben zurückkehrt, obwohl er mit einer anderen Frau den Bund des Schwertes eingegangen ist, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch die Treffen der beiden müssen geheim bleiben.
La Loba übernimmt die Aufnahme Saras in den Geheimbund der Diamantkrieger und sie ist es auch, die bemerkt, dass etwas nicht stimmt. Für Sara beginnt eine schwere Probe und welche Rolle wird Damir noch in ihrem Leben spielen?

Meine Meinung:

Dieses Buch zu lesen war für mich ein Erlebnis der besonderen Art und das meine ich nicht negativ.
Zwar finde ich den ersten Teil etwas rasanter, dennoch hat die Autorin mit diesem Teil den Vorgänger noch etwas übertroffen.
Sara musste im Vorgänger viel Böses erleben, doch Damir ist ihr immer zur Seite gestanden dass sie alles gut übersteht. Eigentlich sind die beiden füreinander bestimmt, doch Damir hat bereits den Bund des Schwertes mit einer anderen Frau abgelegt.
Als Damir unverhofft wieder in Saras Leben tritt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch müssen die Treffen der beiden geheim bleiben, denn La Loba und die anderen dürfen davon niemals erfahren.
Mich hat nicht nur die Geschichte um Sara und ihre Unzufriedenheit berührt, sondern habe ich auch das Gefühl, dass die Autorin der Menschheit allgemein vieles mit diesem Buch mitteilen möchte.
Ganz besonders was das eigene Leben betrifft und wie man seinen eigenen Weg gestaltet den man geht bzw. meint gehen zu müssen. Doch man hat immer eine Wahl und es liegt an einem selbst etwas daran zu ändern.
Für mich war das ganze Buch wie eine Botschaft an die Menschheit, wie man einiges besser machen könnte. Was aber auch nicht gerade einfach ist, da nicht jeder gerne von seinem Weg abweichen will.
Es ist in der Geschichte so einiges passiert das Sara nicht leicht gefallen ist und trotzdem merkt der Leser, dass sie sich zum Vorgänger doch sehr verändert hat.
Auch La Loba lernt man näher kennen, da Sara mit ihr sehr viel Zeit verbringt und auch viel von ihr lernt. Damir hingegen geht in diesem Teil eher unter, auch wenn er doch noch eine recht wichtige Rolle spielt.


Mein Fazit:

Zwar ist der zweite Teil nicht mehr ganz so rasant wie der erste, trotzdem hat er mir noch um einiges besser gefallen als der Vorgänger!

Veröffentlicht am 12.11.2016

Rezension bezieht sich auf das Hörbuch aus der Hörverlag

Der letzte Stern
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Inhalt:

Die "Anderen" kamen um uns zu vernichten. Bereits vier Wellen brachen über die Menschheit herein und haben sie fast ausgelöscht. Nur noch wenige haben überlebt. Doch noch ist eine Welle übrig, ...

Inhalt:

Die "Anderen" kamen um uns zu vernichten. Bereits vier Wellen brachen über die Menschheit herein und haben sie fast ausgelöscht. Nur noch wenige haben überlebt. Doch noch ist eine Welle übrig, die den Rest der Menschheit von der Erde wegfegen soll. Es gibt aber noch Überlebende wie Cassie, Evan und Ben und sie geben die Menschheit nicht auf und kämpfen weiter und wenn es sie ihr eigenes Leben kostet.

Meine Meinung:

Endlich ist der lange ersehnte Abschluss dieser genialen Reihe da. Die beiden Vorgänger haben mich gefesselt und nicht mehr losgelassen und beim letzten Teil ging es mir nicht anders.
Ich finde zwar, dass dieser Teil nicht mehr ganz so hektisch war wie die beiden vorher, was aber nichts daran ändert, dass es ein tolles Buch bzw. Hörbuch war.
Geschichtlich setzt er nahtlos nach dem Vorgänger ein.
Die Gruppe um Cassie ist in dem sicheren Haus von Grace, doch Ringer und Teacup sind immer noch verschwunden. Langsam aber sicher hält es Zombie nicht mehr aus und macht sich mit Dumbo auf den Weg um Ringer zu suchen.
Doch war es die richtige Entscheidung?
Faszinierend an diesem Teil ist, dass die Stimmung und dadurch auch die Protagonisten noch düsterer wirken. Auf den einen oder anderen Charakter kann sich das auch eher negativ auswirken.
Selbst Ringer hat sich nochmal ganz extrem verändert und meiner Meinung nach nicht zum Guten.
Der Kampf gegen den Untergang der Menschheit geht weiter und Cassie gibt nicht auf.
Die Geschichte wird wieder wie in den Teilen davor aus den verschiedenen Sichten erzählt und wandert immer wieder mit einem kleinen oder manchmal auch größeren Cliffhanger von einer Sicht zur anderen. Klappt perfekt um die Spannung immer voll zu halten.
Doch bin ich bisher noch nicht dahinter gestiegen wieso das Buch den Titel "Der letzte Stern" trägt. Ich denke das kann jeder Leser oder Hörer für sich selber entscheiden wie er diesen Titel interpretiert.
Obwohl ich diesen Teil nicht so hektisch empfand, passiert doch sehr viel und man erfährt auch einiges über die "Anderen", was für mich ein sehr interessanter Aspekt war.
Ich muss aber auch sagen, dass mich das Ende nur teilweise überrascht hat, denn irgendwie war es mir relativ schnell bewusst dass es eigentlich kein anderes Ende geben hätte können.
Das Hörbuch wird von vier verschiedenen Sprechern gesprochen und am Anfang war es für mich gewöhnungsbedürftig. Es dauerte auch einige Zeit bis ich mich daran gewohnt habe, vorher war es für mich doch recht störend und es hat mich immer etwas aus meiner Konzentration gerissen wenn z.B. auf einmal der Erzähler das Kapitel angesagt hat.
Am angenehmsten fand ich die Stimme von Ringer, Cassies Stimme ist mir etwas zu schrill und bei Zombie hat man teilweise das Gefühl, dass der Sprecher zu leiern anfängt.

Mein Fazit:

Für mich eine der besten Dystopien, die ich in den letzten Jahren gelesen/gehört habe.