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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.11.2019

Spannende und vielseitige Twitter-Liebesgeschichte

Follow Me Back
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Tessa ist ziemlich einsam. Zwar ist sie auf Twitter aktiv, aber nach einer furchtbaren Erfahrung im Sommer traut sie sich nicht mehr aus dem Haus, fühlt sich unsicher. Beobachtet. Dafür ist sie nunn ziemlich ...

Tessa ist ziemlich einsam. Zwar ist sie auf Twitter aktiv, aber nach einer furchtbaren Erfahrung im Sommer traut sie sich nicht mehr aus dem Haus, fühlt sich unsicher. Beobachtet. Dafür ist sie nunn ziemlich besessen von Sänger Eric Thorn. Sie liebt ihn, bewundert ihn und denkt immerzu an ihn, aber sie sieht in ihm auch mehr als nur einen oberkörperfreien Star. Sie gehört jedenfalls ganz sicher nicht zu den wahnsinnigen Fangirls, die ihn auf sein Äußeres reduzieren.

Ich lese sehr gerne Bücher, in denen es um die "Nebenwirkungen" von Ruhm geht und obwohl ich selbst mich damit kaum auskenne glaube ich trotzdem, in diesem Buch eine durchaus realistische Darstellung der Dinge zu haben. Die Fans können den Stars auch Angst machen und bei Eric kann man richtig gut spüren, wie nah ihm das ganze geht. Trotz aller Aufmerksamkeit fühlt auch er sich einsam, kann vielen nicht vertrauen und fühlt sich ausgenutzt, wenn Entscheidungen wegen des Geldes getroffen werden statt zu seinem Wohl.

Die Beziehung der beiden ist kompliziert. Tessa mag ihren Internet-Freund und ihre gemeinsame Verbindung zu Eric Thorn, ohne zu wissen, dass es sich dabei um Eric selbst handelt. Es ist wie Catfishing, aber doch ganz anders? So oder so, er belügt sie, macht ihr etwas vor und das macht ihre Geschichte so schwierig.

Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Charaktere nicht perfekt sind. Sie sind nicht unendlich verständnisvoll, Tessa durchschaut Eric nicht so gut, wie sie glaubt und Eric tut genau das, wovor er selbst so Angst hat. Dieses Selbstironische an der Geschichte fand ich richtig gut! Und spannend ist das Buch auch durch die Bedrohung durch zu aufdringliche Fans und Stalker und die komplizierte und vielschichtige Beziehung der Protagonisten.

Fazit
"Follow Me Back" bietet nicht nur eine gelungene und vielseitige Liebesgeschichte sondern eine spannende Handlung um Ruhm und Stalking.

Veröffentlicht am 03.10.2019

Spannend, romantisch, magisch!

Hidden Legacy - Wilde Schatten
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Neues Buch, neuer Fall für Nevada! Wie zuvor gefällt es mir außerordentlich gut, wie hier so viele meiner Lieblingselemente so perfekt miteinander verwoben werden.

Das Buch beginnt unmittelbar nach dem ...

Neues Buch, neuer Fall für Nevada! Wie zuvor gefällt es mir außerordentlich gut, wie hier so viele meiner Lieblingselemente so perfekt miteinander verwoben werden.

Das Buch beginnt unmittelbar nach dem Ende des Vorgängers. Nevada ist nach wie vor eine Art Privatdetektivin und diesmal soll sie einen verschwundenen Mann finden und ihre Klientin ist die Ex-Verlobte von Rogan, also ist da ein bisschen Drama vorprogrammiert. Währenddessen ist sie dabei, ihr eigenes Haus zu gründen und steht damit mehr im Mittelpunkt des Interesses, was sie und ihre Familie jederzeit in Gefahr bringen kann. Aber Nevada beweist hier wieder einmal, wie schlau sie ist. Sie ist ohne Frage mächtig, aber sie weiß auch genau, wie sie mit den arroganten Hochbegabten umgehen muss und behält immer einen kühlen Kopf.

Die Welt der Hochbegabten fand ich auch wieder sehr faszinierend gestaltet. Es gibt so viele gelungene Details, bei der Registrierung eines Hauses, Kinderplanung, die verschiedenen Facetten der Begabungen und vieles mehr. Ich will liebend gern mehr aus dieser Welt lesen, weil es da immer noch so viel Potenzial gibt! Und das Buch endet mit einem kleinen Cliffhanger: Die Geschichte geht noch weiter. Eigentlich ist die Story um Nevada und Rogan abgeschlossen und wer möchte, könnte die Reihe hier beenden, aber das möchte ich natürlich nicht und hoffe, dass auch die weiteren Bücher übersetzt werden.

Wir haben hier also Romantik und Fantasy, einen magischen und spannenden Krimi und dazu noch eine gute Portion Humor, zum Beispiel durch Nevadas verrückte und liebenswerte Familie. Die Bücher sind meiner Meinung nach ziemlich perfekt und bieten eigentlich alles, was ich mir wünschen könnte.

Fazit
"Hidden Legacy - Wilde Schatten" hat mir wieder unglaublich gut gefallen! Eine würdige Fortsetzung und ein gelungener vorläufiger Abschluss. Ich freu mich schon auf die Novelle und auf die Spin-Off-Reihe!

Veröffentlicht am 22.09.2019

Spannend!

Stolen Mortality
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Jamian fand ich richtig cool. Er hatte die Verantwortung, konnte damit umgehen und tat das, was er wollte. Und dabei bleibt er auch noch lässig (meistens).

Laine konnte sich manchmal nicht entscheiden ...

Jamian fand ich richtig cool. Er hatte die Verantwortung, konnte damit umgehen und tat das, was er wollte. Und dabei bleibt er auch noch lässig (meistens).

Laine konnte sich manchmal nicht entscheiden und ihr innerer Kampf hat mich zunächst genervt, aber später hat sie mir Leid getan.
Bei Senatorin Sinead hat man nie verstanden, was sie eigentlich wollte, bis sie es ausdrücklich sagte. Dass sie so oft missverstanden wird, hat sie mir irgendwie sympathisch gemacht.

Auch den jüngeren Bruder Junias mochte ich gerne. Zwar wird er von seinen Mitschülern als Außenseiter wahrgenommen, aber da man selbst als Leser seine Gedanken mitbekommt, weiß man, wie er eigentlich ist.
so ungefähr auf Seite 150 dachte ich: "Was kommt denn jetzt noch? Was soll auf den nächsten 200 Seiten passieren?"

Da gab es so eine ... Spannungspause nenn ich das mal, und dann hatte ich keine Lust zu lesen. Aber ich habe die paar Seiten durchgehalten und es war einfach großartig! Es sind Sachen geschehen, die ich nicht einmal erahnt hätte und die kurz verloren geglaubte Spannung kehrte mit unerwarteten Überraschungen zurück!

Das Ende hat mich dazu gebracht, minutenlang mit dem Buch in der Hand in die Leere zu starren (mehr oder weniger). Ich konnte nicht glauben, dass es zu Ende war, obwohl es eigentlich kam, wie es kommen musste. Es war so offen, dass eine Fortsetzung kommen sollte, allerdings weiß ich nicht, ob es dafür genug ist. Es gab einige unerwartete Geschehnisse, die einem zwar nicht immer gefallen haben, aber einfach perfekt waren, weil sie Spannung und Tiefe in die Sache gebracht haben. Auch der Schreibstil gefiel mir, da er weder unverständlich noch zu langgezogen ist und weil die Autorin immer die richtigen Worte gefunden hat.

Fazit
Mir hat "Stolen Mortality" sehr gut gefallen, wegen den sympathischen Charakteren, der spannenden Geschichte mit den gelungen unerwarteten Wendungen und dem fesselnden Schreibstil. Eine absolute Empfehlung!

Veröffentlicht am 22.09.2019

Spannender, magischer Reihenauftakt!

Flammendes Erwachen
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Cleo wurde sofort zur meiner Lieblingsfigur, denn sie ist einfach so nett und normal. Das Tomas stirbt, findet sie natürlich furchtbar und sie verabscheut Aron auch wirklich. Er ist durch und durch ekelhaft ...

Cleo wurde sofort zur meiner Lieblingsfigur, denn sie ist einfach so nett und normal. Das Tomas stirbt, findet sie natürlich furchtbar und sie verabscheut Aron auch wirklich. Er ist durch und durch ekelhaft und benimmt sich unmöglich, als wäre er das beste auf der ganzen Welt und alles muss nach seiner Pfeife tanzen. Cleo tat mir furchtbar Leid, weil sie diesen Widerling auch noch heiraten soll, aus politischen Gründen. Sie hatte im Gegensatz zu den anderen drei Protagonisten hatte sie auch Gefühle wie Hoffnung, Angst und Trauer, was sie mir sehr sympathisch gemacht hat.

Jonas allerdings empfand fast nur Wut und konnte nur an Rache denken. Klar, sein Bruder wurde zu Unrecht getötet, und zwar von jemandem, für den dieser Tod noch nicht einmal etwas bedeutete. Keiner könnte sowas ausstehen und jemand so temperamentvolles wie Jonas erst recht nicht. Es war schon tragisch, dass er Cleo so sehr hasste. Wenn das Geschehen nur aus seiner Sicht (oder auch von den anderen beiden) geschrieben wäre, dann hätte man Cleo auch nicht gemocht, aber nun kennt man sie und ich fand das schon traurig. Ich hoffe, das ändert sich im Laufe der Serie ein wenig!

Lucia mochte ich überhaupt nicht. Sie ist irgendwie so lieb und unschuldig - aus Magnus Sicht -, dass sie mir furchtbar auf die Nerven gegangen ist. Sie möchte immer nur das Richtige machen und keinen verletzen. Und eigentlich liebt sie nur Magnus und selbst das kommt unecht rüber. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll, dass ausgerechnet sie diese Macht hat, denn ich finde, es ist unklar, wie sie damit umgehen wird. wenn sie tut, was ihr Vater sagt, wird das auf jeden Fall böse enden.

Magnus selbst fand ich ziemlich interessant, denn er ist eine sehr zielstrebige und intelligente Person, und er hat gleich mehrere Gesichter. Er ist berechnend und kalt im Bezug auf Politik und so, aber wenn es um Lucia geht, wird er weich wie Butter.
Die Idee hinter der Geschichte fand ich wirklich gut. Eine so unbedachte Tat hat eigentlich alles ausgelöst, auch wenn es natürlich nur die Ausrede war, auf die alle gewartet haben. So sind diese Herrschaftsgeschichte nämlich wirklich: es gibt nur eine Lösung und während die Könige und deren Berater die ganzen Konflikte lösen, sieht das Volk nur ganz wenig. Und man kann es nie allen recht machen, aber genau das wird erwartet. Es war realistisch - sofern das in einem Fantasyroman möglich ist - und sehr spannend. Mir gefiel der Schreibstil und wie die Autorin alles dargestellt hat; Gefühle. Orte und Charakter. Auch die fantastischen Aspekte sind finde ich ziemlich gut gelungen, auch wenn ich das mit den Wächtern nicht so hundertprozentig verstanden habe, aber ich glaube, das war auch nicht die Absicht der Autorin. Wenn alle Fragen beantwortet wären, würde man ja nicht weiterlesen ;)

Das Ende hat mich sprachlos zurückgelassen. Es ist sehr viel passiert und das Ende ist so offen, wie es nur sein kann. Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Fazit
"Flammendes Erwachen" ist ein lesenswerter Reihenauftakt mit überzeugenden Charakteren und einer spannenden Handlung, die einen fesselt bis zur letzten Seite. Ich habe mit drei von vier Hauptcharakteren mitgefühlt, aber mit der einen wurde ich nicht warm. Aber wer weiß, was in den nächsten drei Büchern passieren wird ...

Veröffentlicht am 09.07.2019

Eine wirklich spannende Fortsetzung und für mich sogar der beste Teil bisher!

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Der Vorgänger war schon einige Zeit her und obwohl ich viel vergessen hatte, fand ich sehr schnell wieder in die Geschichte und stützte mich direkt ins Abenteuer mit ...

Enthält Spoiler zu den Vorgängern!

Der Vorgänger war schon einige Zeit her und obwohl ich viel vergessen hatte, fand ich sehr schnell wieder in die Geschichte und stützte mich direkt ins Abenteuer mit ein paar wirklich großartigen, liebenswerten Charakteren.

Der Blutgreif versucht, ihr Leben als Helena hinter sich zu lassen, denn in ihrer Position kann jede Emotion eine Schwachstelle sein, die ihre Feinde nutzen könnten, und die sind mächtig und auch überall um sie herum.
Nachdem ich sie schon im Vorgänger stark und und ihre Geschichte spannend und hier wurde sie weiter zu einem meiner Lieblingscharaktere, denn sie ist so leidenschaftlich, mutig, schlau und trifft oft so schwierige Entscheidungen, um ihr Volk, ihre Familie und ihre Freunde zu schützen. Ich weiß nicht, wie man sie mit ihrem harten Schicksal nicht ins Herz schließen könnte, denn sie ist einfach ein Schatz.

Auch Laia fand ich wieder toll, aber für mich steht sie ein bisschen in Helenas Schatten, weil sie weicher, vertrauensseliger und auch naiver ist. Auch sie geht durch die Hölle und widmet sich dem Ziel, den Nachtbringer aufzuhalten. Nur leider ist dieser mit seiner Magie nicht leicht zu besiegen und auch ihre Kämpfe für Gerechtigkeit und für das Wohl ihres eigenen Volkes gestalten sich kompliziert, denn es fällt ihr eher schwer, Verbündete zu finden. Doch natürlich gibt Laia nicht so einfach auf!

Elias und Laia, unsere Titelhelden, werden hier noch weiter auseinander getrieben, denn Elias ist nun der Seelenfänger und um seine Aufgaben zu erfüllen, soll auch er sich von seinem früheren Leben verabschieden und die Liebe ziehen lassen. Natürlich hängt er aber sehr an seinen Freunden und seiner Familie und eilt ihnen oft zur Hilfe, auch wenn er seine Kräfte noch nicht unter Kontrolle hat.
Sein Abenteuer fand ich am wenigsten spannend, auch wenn sein Kampf mit den Geistern und den Dschinn sehr faszinierend und auch interessant ist, es ist eher eine spirituelle Reise, in der er lernt, ein anderer Mensch zu werden.

Es war ein sehr gut gelungenes Abenteuer mit wirklich sehr viel Spannung, man hätte meiner Meinung nach hier auch manches weglassen und kürzen können, aber ganz klar spielen alle diese Dinge im Finale eine Rolle und Sabaa Tahir hat ja schon bewiesen, dass sie Fäden gut zusammenführen kann.
Es scheint viele Handlungsstränge zu geben, aber da die Antagonisten zusammen agieren, hängt ja schon alles zusammen, auch wenn man nicht versteht, wie oder weshalb. Viele Mysterien liegen in der Luft und auch wenn es hier schon schockierende Enthüllungen gab, erwartet uns noch eine ganze Menge und ich kann es kaum erwarten zu lesen, wie diese Geschichte ausgeht.

Fazit
"Elias und Laia - In den Fängen der Finsternis" ist eine wirklich spannende Fortsetzung und war für mich sogar der beste Teil bisher! Ich habe hier vor allem Helena sehr ins Herz geschlossen und bin nun sehr gespannt auf das Finale!