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Veröffentlicht am 27.09.2019

Liebe besiegt alles

Draw - Saylor und Cord
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Dieser Auftakt der Gentry Boys Reihe von Cara Brent ist wirklich gut gelungen.
Saylor McCann flüchtet vor ihrem gewalttätigen Exfreund in ihre alte Heimat Arizona. Sie sucht Zuflucht bei ihrem Cousin, ...

Dieser Auftakt der Gentry Boys Reihe von Cara Brent ist wirklich gut gelungen.
Saylor McCann flüchtet vor ihrem gewalttätigen Exfreund in ihre alte Heimat Arizona. Sie sucht Zuflucht bei ihrem Cousin, aber stattdessen trifft sie ausgerechnet auf Cord Gentry, den Alptraum ihrer Jugend. Cord und seine Drillingsbrüder sind berühmt berüchtigte Bad Boys, die in der ganzen Gegend für Unruhe sorgten. Saylor hat ihre ganz persönlichen Erfahrungen damit machen müssen. Zu ihrer großen Überraschung scheint Cord ganz anders als früher zu sein. Er versucht die früheren unrühmlichen Ereignisse wieder gut zu machen, damit Saylor ihm verzeiht. Doch die Schatten der Vergangenheit liegen immer noch auf ihm und seinen Brüdern.

Der traurige Ort, aus dem Saylor und sie Gentrys stammen, strotzt nur so vor Trostlosigkeit und verlorengegangenen Träumen. Es ist kein Wunder, dass keiner von ihnen dorthin zurück will. Cord und Saylor kommen beide aus furchtbaren Elternhäusern, wobei es Cord und seine Brüder noch schlimmer erwischt hatte. Hier gibt es keine strahlenden Helden, sondern nur den täglichen Kampf ums Überleben, und dass man sich am Ende des Tages noch im Spiegel anschauen kann. Die Autorin zeichnet ein wahrlich düsteres Bild, in dem es trotz allem noch Hoffnung gibt.
Saylor dachte sie wäre der Hölle entkommen, um dann in einer anderen zu landen. Cord rettet sie nicht nur einmal, obwohl sie mit ihm als letztes gerechnet hätte. Im Gegenzug ist sie sein Rettungsanker, wenn er dabei ist, die Kontrolle zu verlieren. Die beiden geben ein schönes Paar ab.
Cora Brent hat einen tollen Schreibstil, der einen nur so durch das Buch fliegen lässt. Gleichzeitig schafft sie es, dass man die Emotionen der Charaktere absolut nachfühlen kann. Ihre Figuren sind tiefgründig und ich freue mich schon auf die Folgebände um die anderen Gentrys. Die spannende Handlung hat mich voll mitgerissen und ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.09.2019

Gelungene Fortsetzung der Reihe

Dirty Rich – Verbotenes Verlangen
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„Dirty Rich – Verbotenes Verlangen“ ist die gelungene Fortsetzung der New York Office Romance Reihe von Lisa Renee Jones.
Lori steckt zwischen vier Jobs, den Schulden ihres verstorbenen Vaters und den ...

„Dirty Rich – Verbotenes Verlangen“ ist die gelungene Fortsetzung der New York Office Romance Reihe von Lisa Renee Jones.
Lori steckt zwischen vier Jobs, den Schulden ihres verstorbenen Vaters und den Sorgen um ihre kranke Mutter fest. Ihre vielversprechende Karriere als angehende Anwältin liegt erstmal auf Eis, da sie ihr Studium in Stanford sechs Monate vor ihrem Abschluss wegen der Krankheit ihrer Mutter abbrechen musste. Eine Ablenkung in Gestalt eines attraktiven Fremden, den sie nach einer Nacht nie wieder sehen muss, kommt da gerade recht.
Einige Monate später trifft sie den geheimnisvollen Fremden wieder. Er ist ihr neuer Boss in der Anwaltskanzlei, in der sie gerade angefangen hat.

Mir hat der erste Teil der Reihe um Cat und Reese bereits richtig gut gefallen, so dass ich mich auf die Fortsetzung gefreut habe. Lisa Renee Jones hat mich in keinster Weise enttäuscht. Ich mag ihren Schreibstil, der sich leicht und angenehm liest. Der zweite Teil kann unabhängig gelesen werden, auch wenn es ein Wiedersehen mit den Figuren aus dem ersten Band gibt.
Lori ist eine sympathische und liebenswerte Protagonistin, die gerade eine schwere Zeit durchmacht. Das Beharren auf ihrer Unabhängigkeit konnte ich gut nachvollziehen. Anders als im Vorgängerteil sind hier die Figuren beruflich (noch) nicht auf Augenhöhe. Dadurch, dass Cole ihr Boss ist, ergeben sich ganz andere Konflikte. Persönlich sind die beiden aber durchaus auf Augenhöhe. Ich mag die starken Frauenfiguren, die die Autorin in ihren Büchern beschreibt.
Cole ist das klassische Alphamännchen und will alle Zügel in der Hand behalten. Er respektiert aber Loris Grenzen und lässt ihr Raum zu erkennen, was sie möchte. Die Entwicklung der beiden innerhalb ihrer Beziehung wirkt authentisch und glaubwürdig.
Die Autorin legt den Fokus eher auf die Beziehung der Protagonisten, da Probleme von außen keine große Rolle spielen oder ziemlich schnell gelöst werden. Das mindert die Spannung aber überhaupt nicht.
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung und volle Punktzahl!

Veröffentlicht am 25.09.2019

Schöne Liebesgeschichte

Der Schwur des Herzogs
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Dies ist mein erster Roman aus der Reihe von Christi Caldwell und ich wurde nicht enttäuscht.
Lady Genevieve Farendale wird von ihrem Verlobten vor dem Altar stehen gelassen und von ihm unverschuldet der ...

Dies ist mein erster Roman aus der Reihe von Christi Caldwell und ich wurde nicht enttäuscht.
Lady Genevieve Farendale wird von ihrem Verlobten vor dem Altar stehen gelassen und von ihm unverschuldet der Untreue bezichtigt. Als ruinierte Frau wird sie von ihren Eltern verstoßen und aufs Land verbannt. Nach fünf Jahren darf sie überraschend zurück nach London. Doch die Klatschmäuler sind noch nicht verstummt. Bei einem Ball trifft sie Cedric Falcot, den Marquis of St. Albans. Der adlige Lebemann muss sich auf Geheiß seines despotischen Vaters eine Ehefrau wählen. Er ist fasziniert von der zurückhaltenden Genevieve, die weder an seinem Titel noch an seinem Geld interessiert ist. Aber eine Verbindung mit ihm würde Genevieve wieder ins Zentrum des Klatsches katapultieren.

Genevieve unterliegt den Zwängen der damaligen Zeit. Die falsche Anschuldigung eines Mannes reicht, um sie für immer gesellschaftlich auszugrenzen. Man kann ihren Schmerz nachfühlen, den diese Ausgrenzung, vor allem durch ihre Familie, mit sich bringt. Trotz allem beweist sie eine innere Stärke und lässt sich nicht unterkriegen. Ich mochte ihren Charakter von Anfang an.
Cedric kann tun und lassen was er will und bekommt höchstens noch ein anerkennendes Schulterklopfen für seine Ausschweifungen. Diese scheinheilige Ungerechtigkeit wird ihm erst im Laufe seiner Zeit mit Genevieve bewusst. Er musste sich bisher nie um die Gefühle anderer Menschen Gedanken machen, da er nur die harte und gefühllose Erziehung seines Vaters kennt.
Die Entwicklung der Protagonisten wird von der Autorin glaubwürdig beschrieben. Beide müssen erst langsam in die neue ungewohnte Situation hineinwachsen. Dadurch ergeben sich natürlich Konflikte, sie gemeinsam lösen müssen. Die Charaktere sind spannend und vielschichtig angelegt und ich konnte ihre Emotionen gut nachvollziehen. Die Handlung ist vielleicht vorhersehbar, aber trotzdem spannend und unterhaltsam.
Mir hat dieser historische Liebesroman sehr gut gefallen und ich gebe hier gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 23.09.2019

Neues von den Cabot Schwestern

Der Teufel von Blackwood Hall
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Julia London lässt im zweiten Band um die Cabot Schwestern nun Grace Cabot einen passenden Ehemann finden.
Grace Cabot ist auf der verzweifelten Suche nach einer passenden Partie, um ihre Mutter und ihre ...

Julia London lässt im zweiten Band um die Cabot Schwestern nun Grace Cabot einen passenden Ehemann finden.
Grace Cabot ist auf der verzweifelten Suche nach einer passenden Partie, um ihre Mutter und ihre Schwestern finanziell abzusichern. Ihre Idee ist es, den vermögenden Lord Amherst in eine verfängliche Situation zu bringen und so eine Heirat zu erzwingen. Leider merkt sie nicht, dass sie in der dunklen Teestube den falschen Bruder verführt hat. Der ältere der beiden Brüder ist der düstere Earl of Merryton, den Grace nun gezwungenermaßen heiraten muss. Auf dem abgelegenen und trostlosen Blackwood Hall findet sie nun ihr neues Zuhause.

Grace Cabot steht ihrer Schwester Honor in keinster Weise nach, wenn es um abenteuerliche Einfälle bei der Suche nach einem passenden Ehemann geht. Ihr irrwitziger Plan geht natürlich schief und sie sitzt im dunklen Blackwood Hall fest. Aber genau wie ihre Schwester gibt sie nie auf und macht aus jeder Situation das Beste. Ihre lebensfrohe und liebenswerte Art bringt das Leben von Merryton gehörig durcheinander.
Merryton als Teufel zu bezeichnen, finde ich etwas hart. Er leidet unter mehreren Zwangsstörungen, um seine vermeintlich dunklen Fantasien unter Kontrolle zu halten. Am meisten fürchtet er sich vor einem Skandal, oder dass jemand mitbekommt, was in seinem Kopf vorgeht. Erst als er sich Grace öffnet, schafft er es langsam den Kreislauf aus Zwängen zu durchbrechen.
Julia London hat einen tollen Schreibstil, der mir schon im ersten Band sehr gut gefallen hat. Man kann diesen Teil auch gut ohne Vorkenntnisse lesen. Für alle anderen gibt es ein unterhaltsames Wiedersehen mit der Cabot Familie.
Die Autorin hat die Charaktere gut ausgearbeitet. Das Thema psychische Störungen ist für die damalige Zeit realistisch eingebunden und nimmt einen großen Teil der Handlung ein. Trotzdem ist das Buch ein unterhaltsamer und amüsanter historischer Liebesroman, was vor allem der lebensfrohen und bezaubernden Protagonistin zu verdanken ist.
Ich freue mich schon auf die Geschichten der übrigen Schwestern und gebe gern eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 20.09.2019

Perfekte Spannung

Mister Perfekt
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Diese amüsante Mischung aus Crime und Romance ist Linda Howard perfekt gelungen.
Perfekt ist hier das Stichwort. Jaine, Marci, Luna und T.J. sind beste Freundinnen und Arbeitskolleginnen. Freitagabend ...

Diese amüsante Mischung aus Crime und Romance ist Linda Howard perfekt gelungen.
Perfekt ist hier das Stichwort. Jaine, Marci, Luna und T.J. sind beste Freundinnen und Arbeitskolleginnen. Freitagabend in einer Bar verfassen sie schwer angeheitert eine Liste, wie der perfekte Mann sein müsste. Leider gerät diese Liste erst in die Hauszeitung der Firma und anschließend interessieren sich sogar Presse und Fernsehen dafür. Nur findet nicht jeder die Maßstäbe witzig, die Jaine und ihre Freundinnen anlegen. Als die erste der Freundinnen brutal ermordet aufgefunden wird, ist aus dem Spaß bitterer Ernst geworden. Zum Glück steht Jaine ihr attraktiver Nachbar Sam zu Seite, der als Cop in dem Fall ermittelt.

Jaine ist einfach der Knaller. Ich liebe ihre große Klappe, mit der sie ständig flucht oder immer wieder in Schwierigkeiten gerät. Die Wortgefechte mit Sam sind absolut herrlich. Aber auch ihre inneren Monologe oder ihre ursprünglichen Ideen zu ihrem neuen Nachbarn sind zum Schießen. Sam ist zum Glück genauso schlagfertig und passt perfekt zu ihr. Die beiden haben sich gesucht und gefunden, denn wohl nicht jeder wäre ihrer scharfen Zunge gewachsen.
Linda Howard trifft genau meinen Humor. Ihr Schreibstil liest sich locker leicht und sie findet immer genau die richtigen Worte.
Hauptsächlich wird die Story aus der Sicht von Jaine erzählt, aber auch Sam kommt zu Wort. Bereits ab dem Prolog baut sich die Spannung um den geheimnisvollen Mörder auf. Immer wieder wird zeitweise in seine Perspektive gewechselt. Die Handlung bleibt dadurch bis zum Ende superspannend, so dass man das Buch gar nicht weglegen kann. Gleichzeitig ist der trockene Humor von Jaine der rote Faden, der sich durch das Buch zieht. Ich liebe sie einfach.
Von mir gibt es für dieses spannende, äußerst unterhaltsame und freche Buch volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung. Bitte mehr davon!