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Veröffentlicht am 01.10.2019

mitreißender, emotionaler Roman, absolut zu empfehlen

Wie ein Leuchten in tiefer Nacht
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Meine Meinung
Jojo Moyes ist eine Autorin, die bekannt ist für große Gefühle und Emotionen in ihren Romanen. Auch ich kannte schon die ein oder andere Geschichte aus ihrer Feder und sie konnte mich auch ...

Meine Meinung
Jojo Moyes ist eine Autorin, die bekannt ist für große Gefühle und Emotionen in ihren Romanen. Auch ich kannte schon die ein oder andere Geschichte aus ihrer Feder und sie konnte mich auch immer wunderbar unterhalten.
Nun also ist mit „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ ihr neuestes Werk erschienen und ich war extrem gespannt wohin mich die Reise hier wohl führen würde. Das Cover und der Klappentext versprachen mir auf jeden Fall tolle Lesestunden und so habe ich mich rasch ans Lesen gemacht.

Die hier handelnden Charaktere hat die Autorin genau richtig gezeichnet und ins Geschehen integriert. Auf mich wirkten sie alle vorstellbar und die Handlungen waren für mich verständlich.
Hauptsächlich dreht sich hier alles um Alice. Sie ist eine mir sehr sympathische junge Frau, auch wenn sie zu Anfang doch auch irgendwie naiv und leichtgläubig wirkte. Doch Alice lernt dazu, sie entwickelt sich, entwickelt einen eigenen Willen, etwas das zur damaligen Zeit nicht unbedingt gerne gesehen war. Mir gefiel das, Alice setzt sich durch und lässt sich nicht unterkriegen, auch wenn die Umstände nicht immer auf ihrer Seite sind.
An ihrer Seite lernt man Margery und auch sie mochte ich unheimlich gerne. Sie ist jemand, der sich von vornherein nichts sagen lässt, sie lebt ihr Leben so wie sie es für richtig hält. Und das auch wenn es sie in Schwierigkeiten bringt.

Es sind aber nicht nur diese zwei Frauen, die man hier kennenlernt. Insgesamt spielen 6 Frauen eine große Rolle, neben Alice und Margery sind da noch Beth, Isabelle, genannt Izzy, Beth und Kathleen. Jede von ihnen trägt ihr ganz eigenes Päckchen, doch die Liebe zu den Büchern verbindet sie. Und man lernt auch einige Männer und noch andere Charaktere kennen, kann so die Gegebenheiten der damaligen Zeit sehr gut einschätzen.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach Wahnsinn. Ich habe angefangen und bereits nach ein paar Seiten war ich mittendrin und bin wunderbar flüssig durch die Seiten gekommen. Sie hat es wirklich geschafft mich mit ihren Worten in ihren Bann zu ziehen und erst am Ende bin ich wieder aufgetaucht.
Geschildert wird das Geschehen hier aus den unterschiedlichsten Sichtweisen. Man lernt als Leser hier so viele Seiten kennen und dennoch ist es niemals auch nur ansatzweise unübersichtlich. Eher im Gegenteil, durch die verschiedenen Perspektiven wird es komplex und vielsichtig und als Leder kann man so sehr viel besser verstehen.
Die Handlung ist in meinen Augen richtig klasse. Es ist nicht die typische Geschichte, die man erwartet, wenn man den Namen Jojo Moyes hört. Hier wird sehr schnell eine Spannung aufgebaut, die den Leser förmlich durch die Seiten trägt. Man fragt sich was es wirklich mit der Packhorse Library auf sich hat und will unbedingt erfahren wie sich alles entwickelt. Es geht aber nicht nur um die Bücher, es geht auch um Freundschaft, um den eigenen Willen das eigene Leben so zu leben wie man es gerne will und um eine richtig tolle Liebesgeschichte. Diese entwickelt ich genau richtig, ist erst zart und wird dann gewaltig. Ich empfand diese Mischung als richtig gut gelungen, für mich war alles nachvollziehbar und verständlich. Es gibt Wendungen, Geschehnisse, die das Geschehen in neue Bahnen lenken.
Die Autorin begibt sich hier auf eine Reise in die Vergangenheit, wir befinden uns im Jahr 1937, mitten im Bundesstaat Kentucky in den USA. Als Leser merkt man wie viel ihr an dieser Geschichte hier liegt, sie hat genau recherchiert und es dann in diesem Buch hier umgesetzt.

Das Ende empfand ich persönlich als genau richtig. Es passt wunderbar zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt sie vollkommen richtig ab. Für mich war es genau das richtige Ende.

Fazit
Kurz gesagt ist „Wie ein Leuchten in tiefer Nacht“ von Jojo Moyes ein Roman, der mich von Anfang bis Ende vollkommen mitgerissen und eingenommen hat.
Interessante facettenreich gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, dramatisch und emotional empfunden habe und in der es neben der Liebe auch um Freundschaft und auch den eigenen Willen für ein eigenes Leben geht, haben mir ganz wunderbare Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 30.09.2019

eine sehr emotionale und auch spannende Lovestory

Bis es Sterne regnet
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Meine Meinung
Bisher kannte ich noch keinen Roman von Ava Blum. Nun also stand mit „Bis es Sterne regnet“ ein Buch von ihr auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf. Der Roman gehört ja zur ...

Meine Meinung
Bisher kannte ich noch keinen Roman von Ava Blum. Nun also stand mit „Bis es Sterne regnet“ ein Buch von ihr auf meiner Leseliste und ich war echt gespannt darauf. Der Roman gehört ja zur Reihe „Read! Sport! Love!“ des Piper Verlags.
Das Cover gefiel mir sehr gut und man kann bereits erahnen was einen hier erwarten könnte. Und der Klappentext machte mich richtig neugierig. Daher habe ich nach dem Laden auch ganz flott mit Lesen begonnen.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin authentisch und vorstellbar gelungen. Man kann sich als Leser gut in sie hineinversetzen, kann mit ihnen mitgehen.
Juri ist 18 Jahre alt und gerade ist seine geliebte Mutter gestorben. Doch nicht bevor er ihr versprochen hat seinen Abschluss in New York an der Ballettacademy zu machen. Er ist der Sohn von Polina Iwanowa und das Tanzen liegt ihm so quasi im Blut. Mir gefiel es sehr gut wie Juri hier seinen Weg geht. Es gibt einige Stolpersteine, die er überwinden muss, manches Mal scheint Juri aufzugeben, doch irgendwie beißt er sich doch immer durch.
An seiner Seite ist Mae, eine Tänzerin aus New York, die ebenfalls an der Academy ist. Auch sie muss sich durchbeißen, denn Mae sieht anders aus als andere. Sie hat asiatische Wurzeln, ihre Eltern haben einen Laden in Chinatown. Doch auch Mae weiß sich durchzubeißen, was mir richtig gut gefiel.
Die beiden zusammen sind richtig toll. Mir gefiel wie sie nach und nach immer mehr zueinander gefunden haben, wie sich ihre Liebesgeschichte vom Tempo genau richtig entwickelt hat.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch einige andere Charaktere. So beispielsweise die anderen Tänzer und Tänzerinnen, Juris Vater, dessen Frau und Tochter, Maes Eltern oder eben auch den einen bestimmten Dozenten.
Jeder von ihnen fügt sich problemlos ins Geschehen ein, wobei man als Leser manche mehr und manche eher weniger mag,

Der Schreibstil der Autorin ist richtig schön flüssig. Man kommt als Leser leicht und locker durch die Seiten, kann dabei ganz ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Juri und Mae. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die richtig gut passt. Man ist den beiden so einfach noch viel näher als bereits durch die eigentliche Geschichte.
Die Handlung hat mich wirklich gut gepackt. Den Leser erwartet hier eine wirklich sehr schöne Geschichte, voll mit Liebe, vielen verschiedenen Emotionen und Gefühlen. Hinzu kommt auch Spannung auf, durch die man als Leser letztlich durch die Geschichte getragen wird. Immer wieder tauchen zudem Wendungen auf, die mich vollkommen überrascht und ja zum Teil auch wirklich kalt erwischt haben. Dadurch wird hier alles nochmal zusätzlich interessanter.
Die Autorin hat sich hier dem Thema Ballett gewidmet. Sie beschreibt es alles sehr anschaulich, man kann die Charaktere richtig tanzen sehen, es erwacht alles vor dem Auge zum Leben. Es kommen durchaus auch Fachbegriffe vor, doch diese fügen sich ohne Probleme ins Geschehen ein und ergeben sich dann ganz von selbst aus dem Zusammenhang.

Das Ende empfand ich dann als richtig gut gelungen. Es passt meiner Meinung nach total zur Gesamtgeschichte, macht diese richtig schön rund und schließt die Geschichte hier sehr zufriedenstellend ab.

Fazit
Kurz gesagt ist „Bis es Sterne regnet“ von Ava Blum ein Roman, der mich von Anfang bis Ende ganz wunderbar mitnehmen konnte.
Authentisch wirkende interessante Charaktere, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als echt schöne Lovestory empfunden habe, in der aber auch Spannung aufkommt es Dramatik und ganz viele Emotionen gibt, haben mir richtig schöne Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 29.09.2019

ein rundum gelungener Auftakt der Trilogie

Märchenfluch, Band 1: Das letzte Dornröschen
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Meine Meinung
Von der Autorin Claudia Siegmann kannte ich bereits einen anderen Roman, der mir damals auch schon sehr gut gefallen hatte. Nun also war es daran „Märchenfluch: Das letzte Dornröschen“ aus ...

Meine Meinung
Von der Autorin Claudia Siegmann kannte ich bereits einen anderen Roman, der mir damals auch schon sehr gut gefallen hatte. Nun also war es daran „Märchenfluch: Das letzte Dornröschen“ aus ihrer Feder zu lesen und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich richtig angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich nach Erhalt des Buches auch umgehend mit Lesen begonnen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin richtig gut und vor allem vorstellbar gelungen. Man kann sie greifen, sie wirkten auf mich realistisch und glaubhaft ausgearbeitet.
Allen voran lernen wir hier Flora als Protagonistin kennen. Sie erfährt mit ihren zarten 16 Jahren das sie das letzte Dornröschen ist, obwohl diese Linie bereits als ausgestorben galt. Dadurch wird ihr Leben vollkommen auf den Kopf gestellt. Ich mochte Flora, denn sie nimmt nichts einfach hin, sie will mehr wissen. Und gerät so halt immer tiefer in die Welt der Märchen. Sie wirkte sehr sympathisch, da sie sich auch um andere sorgt. Ihre Entwicklung, die sie im Handlungsverlauf durchmacht, empfand ich als nachvollziehbar und ich bin gespannt was noch so alles auf Flora zukommen wird.

Weiterhin lernt man als Leser noch eine Reihe anderer Charaktere kennen. So beispielsweise Neva und Hektor, oder auch Krämer, oder Anna und auch Timus. Jeder von ihnen hat eine ganz bestimmte Rolle in der Geschichte hier, hat seinen festen Platz und bringt ganz eigene Dinge mit ins Geschehen hinein. Mir gefiel die Mischung hier wirklich gut.

Der Schreibstil der Autorin ist hier sehr flüssig und locker gehalten. Man kommt als Leser leicht ins Geschehen hinein und die Seiten fliegen dann auch nur so an einem vorbei. Es ist alles gut zu verstehen und auch nachzuvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Flora. Da die Autorin die Ich-Perspektive gewählt hat fühlt man sich ihr als Leser sehr nahe und bekommt einen richtig guten Eindruck in ihre Denkweise.
Die Handlung hat mich auf Anhieb gepackt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen, war vollkommen in der Märchen- und Fantasywelt abgetaucht. Hierbei handelt es sich ja um den Auftakt einer Trilogie und auch wenn es vielleicht etwas außergewöhnlich sein mag, genau das fand ich so gut an der Geschichte hier.
Der Leser findet hier eine fantastische Geschichte rund um die Märchen vor. Es kommt rasch Spannung auf, man findet Magie vor und es gibt auch die Liebe, die hier Platz gefunden hat. Dabei ist das Tempo auch immer recht hoch gehalten, so kommt keine Langeweile auf.
Von der Idee der Autorin war ich hier richtig begeistert. Sie zeigt hier enorm viel Kreativität, man weiß eigentlich auch nie was hier noch kommt, dank der unerwarteten Wendungen, die im Geschehen eingearbeitet sind.

Das Ende ist leider doch ein ziemlicher Cliffhanger. Hier bleibt so viel offen, so viel Fragen, auf die ich unbedingt eine Antwort hätte. Teil 2 der Trilogie erscheint Ende Februar 2020 und ich fiebere diesem bereits jetzt schon entgegen.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Märchenfluch: Das letzte Dornröschen“ von Claudia Siegmann ein rundum gelungener Auftakt der Trilogie, der mich total mitnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete facettenreiche Charaktere, ein flüssiger sehr leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich, märchenhaft und auch romantisch empfunden habe, haben mich total gut unterhalten und machen sehr viel Lust auf die Fortsetzung.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 25.09.2019

ein richtig schöner Roman, der weihnachtliche Stimmung aufkommen lässt

Stille Nacht, flauschige Nacht
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Meine Meinung
Die Autorin Petra Schier war mir bereits sehr gut bekannt aus anderen Romanen. Daher war ich auch wirklich neugierig auf „Stille Nacht, flauschige Nacht“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich ...

Meine Meinung
Die Autorin Petra Schier war mir bereits sehr gut bekannt aus anderen Romanen. Daher war ich auch wirklich neugierig auf „Stille Nacht, flauschige Nacht“ aus ihrer Feder.
Das Cover hat mich ja auf Anhieb total angesprochen und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher habe ich nach Erhalt auch flott angefangen mit Lesen.

Die hier auftauchenden Charaktere hat die Autorin in meinen Augen sehr gut dargestellt und in ihre Geschichte integriert. Man kann sie sich als Leser gut vorstellen und auch die Handlungen waren verständlich.
Patrick und Angelique gefielen mir unheimlich gut, sie waren mir sehr sympathisch. Ich habe beide sehr ins Herz geschlossen, genauso wie auch die Zwillinge, die einfach herzallerliebst sind.
Und dann ist da eben noch Oskar, der Mischlingshund. Er ist so ein süßer, bezaubernder Kerl, da wird man ganz schnell schwach.

Neben den genannten Charakteren gibt es noch andere Figuren, die sich alle richtig gut ins Geschehen einfügen. Ich empfand die Mischung hier als wirklich gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig toll. Ich bin sehr flüssig und leicht durch die Seiten hier gekommen, konnte ganz ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Mir hat dies sehr gut gefallen, denn so lernt man verschiedene Seiten gut kennen und bekommt alles sehr gut mit.
Die Handlung hat mich richtig gut für sich gewonnen, man ist auch sehr schnell im Geschehen drin. Es ist eine sehr schöne Geschichte in der Weihnachtszeit. Hier geht es nicht nur um die Liebe, auch die Familie und der Zusammenhalt untereinander sind hier richtig gut ins Geschehen integriert, die Mischung ist richtig stimmig.
Und dann dreht sich natürlich auch alles um das Thema Weihnachten, es ist alles sehr gut beschrieben und somit eben auch vorstellbar. Hier ist weihnachtliche Stimmung vorprogrammiert.

Das Ende empfand ich als absolut passend. Es macht das Geschehen hier schön rund und stimmig, entlässt seine Leser dann sehr zufrieden aus der Geschichte.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Stille Nacht, flauschige Nacht“ von Petra Schier ein Roman, der mich total gut einfangen konnte.
Interessante sehr gut gezeichnete Charaktere, ein flüssig zu lesender lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung die ich als sehr schön empfunden habe und in der es nicht nur um Liebe und Weihnachten geht, sondern wo auch die Familie und der Zusammenhalt untereinander eine wichtige Rolle spielt, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 24.09.2019

diese Geschichte berührt

The Light in Us
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Kurzbeschreibung
Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen ...

Kurzbeschreibung
Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Doch Charlotte ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Von Emma Scott kannte ich bereits ihre „All-In-Dilogie, die ich für sehr gut befunden habe. Nun stand mit „The Light in Us“ der Auftakt der „Light-in-us-Reihe“ aus ihrer Feder auf meinem Leseplan.
Das Cover hat mir total gut gefallen und der Klappentext versprach mir richtig tolle Lesestunden. Daher ging es direkt nach Erhalt los mit Lesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen eingebracht. Ich konnte mir jeden von ihnen sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich gut verständlich.
Charlotte ist eine starke junge Frau, sie kommt absolut liebenswert und freundlich rüber. Zudem sagt sie was sie denkt und steht auch immer zu ihrer Meinung. In der Vergangenheit hat sie einen schweren Verlust erlitten, der ihr Leben geprägt hat. Doch Charlotte hat ihren großen Traum nie wirklich vergessen.
Noah war das totale Gegenteil von Charlotte. Er hat auch einen schweren Schicksalsschlag verkraften müssen und ab da war sein Leben nicht mehr so wie er es kannte. Er stößt die Menschen von sich, hat eine Mauer um sich herum aufgebaut. Dank Charlotte kann er sich endlich öffnen und schafft es das Geschehene zu verarbeiten. Am Anfang mochte ich Noah nicht unbedingt, doch diese Ansicht hat sich im Handlungsverlauf um 180 Grad gedreht und er wurde mir richtig sympathisch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr emotional und ich bin sehr flüssig durch die Seiten gekommen. Dabei konnte ich ohne Probleme folgen und alles gut nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Charlotte und Noah. Dadurch ist man den beiden noch um einiges näher und lernt ihre Gedanken und Gefühle richtig gut kennen.
Die Handlung selbst hat mich wirklich total berührt. Es ist eine emotionale und sehr gefühlvolle Liebesgeschichte, die jedoch auch so viel mehr ist. Es dreht sich nicht nur um die Liebe, auch die Themen Freundschaft und Selbstfindung und auch Hoffnung und Zukunft sind hier integriert. Die Autorin vermischt dies ganz gekonnt und versteht es so den Leser ganz tief im Herzen zu berühren. Es wirkte alles sehr authentisch und realistisch dargestellt, außerdem hat die Geschichte hier sehr viel Tiefgang.

Das Ende ist in meinen Augen richtig gut passend gehalten. Es macht die Geschichte und Charlotte und Noah rund und schließt stimmig ab. Ich bin schon jetzt auf Band 2 der Reihe gespannt, Lesen werde ich diesen auf jeden Fall.

Fazit
Abschließend gesagt ist „The Light in Us“ von Emma Scott eine rundum gelungener Auftakt der Reihe, der mich vollkommen für sich gewinnen konnte.
Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein emotionaler und sehr flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die so viel mehr als eine reine Liebesgeschichte ist und die mich wirklich sehr berührt hat, haben mir wundervolle Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!