Wer ist das Monster?
Sterbekammer
„Sterbekammer“ ist nach „Totenweg“ und „Bluthaus“ bereits der dritte Fall für das sympathische Ermittler-Duo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe. Die Vorgänger hatten mich ...
„Sterbekammer“ ist nach „Totenweg“ und „Bluthaus“ bereits der dritte Fall für das sympathische Ermittler-Duo Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn von der Mordkommission Itzehoe. Die Vorgänger hatten mich begeistert und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Worum geht es?
In einer abgelegenen Deichmühle wird die Leiche des alten Josef Hader gefunden, der als Eigenbrötler bekannt war. In der Küche stößt Frida auf eine verdeckte Bodenklappe, die zu einer geheimen Kammer führt. Bjarne erinnert sich an eine junge Frau, die vor Jahren spurlos in der Marsch verschwand. Alles deutet darauf hin, dass Anneke Jung in dieser Kammer gefangen gehalten wurde…
Romy Fölck hat eine packende Geschichte über die dunkle, abgründige Seite der Menschen geschrieben. Mehrere spannende Handlungsstränge gilt es zu verfolgen. Ab und zu sind Rückblicke in die Vergangenheit eingestreut, die mit „Ich - Tag x“ betitelt sind. Sie verleiten zu unterschiedlichen Spekulationen und Deutungen.
Das Privatleben der Protagonisten nimmt viel Raum ein. Frida und Bjarne sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Das Schicksal der entführten Anneke hat mich sehr berührt. Immer wieder finden sich Bezüge zu den Vorgängern, erscheinen alte Bekannte. Das macht Lust auf mehr für die, die die ersten beiden Bände (noch) nicht kennen.
Viele falsche Fährten und akribische Polizeiarbeit ohne viel Action, sind genau mein Fall. Am Ende ist nicht nur der Cold Case gelöst. Bleibt abschließend festzustellen, dass man auf den nächsten Einsatz für Frida und Bjarne gespannt sein darf.
Fazit: Fall Nr. 3 für Frida und Bjarne. Abgründig!