Profilbild von Lesezeichenfee

Lesezeichenfee

Lesejury Star
offline

Lesezeichenfee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezeichenfee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2019

Dramatischer Thriller mit genialen Protagonisten

Nachtblau der See
0

Fee erzählt von der Geschichte:
Der 5. Fall der Krimiserie mit Werner Meier und Zita Schnyder. Der Fall spielt hauptsächlich um das Schloss Greifensee, weil dort ein Freilicht-Festspiel stattfinden soll. ...

Fee erzählt von der Geschichte:
Der 5. Fall der Krimiserie mit Werner Meier und Zita Schnyder. Der Fall spielt hauptsächlich um das Schloss Greifensee, weil dort ein Freilicht-Festspiel stattfinden soll. Kurz bevor dieses beginnt, stirbt die Hauptdarstellerin, eine junge Influencerin. Meier und Schnyder ermitteln getrennt von einander.

Fee´s Meinung:
Das Cover finde ich wunderschön und ich finde es sehr passend für diesen Krimi. Auch der Rückseitentext samt dem Namen des Buches finde ich sehr gelungen. 1*

Ich kannte ja schon Quittengrab, daher waren mir einige der Charaktere nicht fremd. Aber dieses Buch könnte man auch ohne dass man die anderen Bände kennt lesen. Es gab weniger Figuren, wie beim Quittengrab. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass ich sie mir vorstellen konnte. Am liebsten mochte ich Hannah, die das ganze eingefädelt hat. Aber auch Rose und natürlich Zita und Beanie. Mit Hannah hatte ich sehr mitgebangt und freute mich dann über den Schluss.

Durch die vielen kleinen Handlungsstränge, wirkt der Krimi schon von Anfang an sehr bühnengerecht dramatisch und verworren, so dass man auch sehr gut mit raten konnte. Es gab mehrere Highlights und es war sehr aufregend, wer denn nun die Hauptrolle spielen würde oder ob das Ganze überhaupt stattfinden würde. Zwischendurch kam immer ein kleines kursiv geschriebenes Kapitel, weil Hannah vor Gericht stand. Es war also doppelt aufregend.

Natürlich gab es – wie schon im Quittengrab – einige aktuelle Themen wie Instagram und Mobbing im Internet. Die #Metoo Bewegung spielte eine große Rolle, außerdem kommen noch die ganzen Intrigen im Theaterwesen und nicht zuletzt Fehlspekulationen, bankrotte Firmen etc.

Zudem gab es auch noch die privaten Probleme zwischen Zita und Werner. Beide könnten beruflich weiterkommen und Zita hätte das tun können, was sie schon immer wollte, aber in London. Meier hätte als Chef aufsteigen können. Mit den Kindern müsste einer zurückstecken, aber keiner wollte dies. So gab es glaubhafte Diskussionen und Streits, aber natürlich auch Zitas Alleingänge in dem Fall. Das mit der Gleichstellung ist nicht so einfach, aber Gabriela Kasperski hat am Ende immer eine Lösung parat.

Mir gefiel der Krimi wieder ausgezeichnet. Der einzige Wehrmutstropfen, nach dem Lesen des Buches ist, dass ich wieder ein Jahr auf den nächsten Band warten muss. Ich finde es einfach genial, wie Gabriela Kasperski die ganzen aktuellen Themen miteinander verknüpft. Natürlich konnte ich auch wieder einiges über Instagram lernen. Es klingt auch alles sehr plausibel und man bekommt Eindrücke über die Theaterwelt, die man sich so gar nicht vorgestellt hat. Zu keiner Zeit wurde es mir langweilig, denn es ging Schlag auf Schlag, bis sich die Stränge und Charaktere verknüpften. Es gab auch einiges an Schweizer Lokalkolorit und so bereicherten die Orte, das Geschehen und Personen mein Kopfkino.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Nachdem dieser Krimi das Quittengrab an Qualität, Spannung, Aktualität der Themen und tollen Charakteren noch ein wenig übertroffen hat, habe ich eine neue Lieblingsautorin: Gabriela Kasperski. Agatha Christie wäre auch total begeistert! 10 Sterne für diesen rundum gelungenen Krimi aus der Schweiz.

Veröffentlicht am 20.10.2019

Nicht mein Genre, trotzdem Top!!

Das Vermächtnis der Familie Palmisano
0

Rafel Nadal Das Vermächtnis der Familie Palmisano
2017, Bastei Lübbe

Fee zum Buchinhalt und Meinung:
Familie Palmisano hat 21 Tote im ersten Weltkrieg zu beklagen. Als Donata einen weiteren männlichen ...

Rafel Nadal Das Vermächtnis der Familie Palmisano
2017, Bastei Lübbe

Fee zum Buchinhalt und Meinung:
Familie Palmisano hat 21 Tote im ersten Weltkrieg zu beklagen. Als Donata einen weiteren männlichen Palmisano auf die Welt bringt, muss sie sich was einfallen lassen, damit er nicht auch dem Fluch zum Opfer fällt, denn er ist der letzte der Palmisanos. Sie gibt ihn als Sohn ihrer Cousine und besten Freundin aus, die am selben Tag ein Mädchen auf die Welt bringt. Er heißt nun mit Nachnamen Convertini und die beklagen im 2. Weltkrieg auch sehr viele Männer.

Zunächst möchte ich anmerken, dass ich solche Bücher nicht lese, wenn ich sie nicht lesen muss. Ich hab das Buch vom öffentlichen Bücherschrank und hab gleich mal die ersten Seiten gelesen und die haben mich dann so gefesselt, dass ich das Buch unbedingt lesen musste.

Ich finde das Buch sehr interessant und unterhaltsam. Die vielen Geschichten über Blumen, Sträucher und den Garten ebenso wie die Familiengeschichten, -zusammentreffen. Bis auf 2 Charaktere mag ich die Protagonisten auch alle irgendwie und finde sie total faszinierend.

Besonders das Ende finde ich wunderschön und es gefällt mir. Sowohl wer mit Vitantonio zusammen ist und Kinder bekommt, als auch zum Schluss, der „alte Mann“ nach Hause geholt/gerufen wird.

Es gab so viel schönes in dem Buch, aber auch total trauriges und natürlich war der Krieg alles andere als schön.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Buch hat 10 Sterne verdient, es hat mich so gefesselt, ob wohl das nicht mein Genre ist und ich es nie gelesen hätte, wenn es nicht im Bücherschrank hier gerufen hätte. Die Charaktere, die Familiengeschichte, genauso wie das mit dem Garten gefiel mir unheimlich gut. Ein Buch das es verdient gelesen zu werden! Den Autor sollte man sich merken.

Veröffentlicht am 06.10.2019

Coole Kommentare zu tollen Bildern

Wer's glaubt, wird selig
0

Mir gefallen die Bilder aus aller Welt und die Kommentare, die da dabei stehen besonders gut. Dieter Nuhrs Gedanken sind auch sehr interessant, lustig, sarkastisch, wie man das gewohnt ist. Hammerhart ...

Mir gefallen die Bilder aus aller Welt und die Kommentare, die da dabei stehen besonders gut. Dieter Nuhrs Gedanken sind auch sehr interessant, lustig, sarkastisch, wie man das gewohnt ist. Hammerhart und total kurzweilig. Ich hatte das Buch in Nullkommanix gelesen.

Veröffentlicht am 05.10.2019

****Freut euch auf Halloween*****

Rache im Odenwald (Alexandra König ermittelt 3)
0

Susanne Roßbach Rache im Odenwald
2019, midnight
Teil 3 der Serie um Alexandra König


Fee erzählt von der Geschichte:
Alex und Tom feiern Halloween auf einer Burg und. Natürlich findet Alex einen Toten. ...

Susanne Roßbach Rache im Odenwald
2019, midnight
Teil 3 der Serie um Alexandra König


Fee erzählt von der Geschichte:
Alex und Tom feiern Halloween auf einer Burg und. Natürlich findet Alex einen Toten. Dieses Mal ist Christian von Bahlsen der Ermittler. Tom hat einen anderen Fall.

Fees Meinung:
Das Cover ist wunderschön und passt zu den anderen beiden Büchern der Serie. Mit dem Fuchs wurde es perfekt in Szene gesetzt und genau so, dass es zum Krimi passt. Die Idee mit den Tiergeschichten im Krimi finde ich toll und dass diese im Cover ihre Vollendung finden.

Alex ist eine sehr sympathische Protagonistin und Hauptperson. Ihr passieren immer wieder sehr lustige Szenen. Die wohl witzigste ist, als sie eine Verdächtige beobachtet und dabei halb vom Baum fällt. Aber auch die anderen Protagonisten, wie ihre beiden Freunde, Hedi und Herbert, die in den Odenwald ziehen und sich anpassen, sowie ihre Stammtischbekanntschaften in dem Lokal von ihrer „Schwägerin“. Auch Tom und Christian passen gut dazu. Christian kann man gut in weiteren Serien „verwerten“. Der ist der Punkt aufs i.

Der Krimi ist spannend und es dauert doch sehr lange, bis man merkt – genau so lange wie bei Alex – wer der Mörder ist. Dazu ist das Buch humorvoll, unterhaltsam, mit dem passenden Schuss Liebe geschrieben und mit viel Lokalkolorit.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Es war wieder ein sehr spannender Krimi, mit einem tollen Finale und ich hatte den Mörder nicht auf dem Plan. Von daher 5 Sterne und eine Empfehlung von mir für die Serie und für Teil 3, den man auch unabhängig von Teil 1 und 2 lesen kann.

Veröffentlicht am 05.10.2019

Toller Schweizkrimi

Rüebliland
0

Fee zum Buchinhalt:
Samantha wurde in Indien geboren und von einem Schweizer Ehepaar adoptiert. Beruflich hat Samatha gerade in einer neuen Firma angefangen. Alles könnte gut laufen, da werden ihre Eltern ...

Fee zum Buchinhalt:
Samantha wurde in Indien geboren und von einem Schweizer Ehepaar adoptiert. Beruflich hat Samatha gerade in einer neuen Firma angefangen. Alles könnte gut laufen, da werden ihre Eltern ermordet, an dem Tag, als sie zu dritt in Urlaub fahren wollten. In diesem Zusammenhang sucht Samantha ihre Adoptionsunterlagen und findet sie nicht. Da meldet sich auf LinkedIN eine Inderin und behauptet, ihre Schwester zu sein. Samantha geht mit ihrem Chef auf Geschäftsreise nach Indien, wo sie sich mit der Schwester treffen möchte.

Fees Meinung:
Der Schreibstil gefiel mir wie immer sehr gut. Vor allem der Lokalkolorit und die „Schweizer“ Eigenheiten in der Sprache, fand ich sehr gut. Im Anhang befinden sich die Übersetzungen und es gibt zwei Rübli-Rezepte. So passen das Cover, der Titel und alles wunderbar zusammen. Damit ist Emons und Ina Haller mal wieder ein rundum perfektes Buch gelungen.

Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen des spannenden Buches. Erst gegen Schluss, ahnte ich wer der Mörder sein könnte. Samantha – die überaus sympathische Protagonistin - konnte ich in diesem Krimi durch alle Höhen und Tiefen begleiten, zunächst war da ihre Vorfreude auf den Urlaub und ihre eher „Langeweile“ bei der Hochzeit eines Kollegen. Danach die tiefe Trauer nach dem Mord an ihren Eltern. Zwischendurch immer wieder die Angst, weil sie sich verfolgt fühlt. Die Aufregung in ihr Geburtsland zu kommen und Vorfreude ihre Familie kennen zu lernen. Dazu noch ihren alten Freund zu treffen, der sie noch möchte, aber für den sie keine Gefühle mehr hat. Und dann die Liebe. Wobei sie sich diese erst verbietet und dann doch zulässt. Währenddessen bangt man als Leserin um sie, denn es ist keineswegs sicher, ob ihr auserwählter der Mörder ist.

Der Höhepunkt des Krimis als Samantha in ihrer Wohnung „erschossen“ wird fand ich am spannendsten, da hab ich dann doch mit ihr gebangt. Aber auch der Showdown war sehr beeindruckend. Natürlich gefielen mir die Szenen in Indien auch sehr gut. Sie waren für mich authentisch und sehr beeindruckend.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Wieder ein Mal habe ich hier ein Krimi-Meisterwerk gelesen. Sehr emotional, zu jeder Zeit spannend und mit viel Lokalkolorit, auch in Indien. Ich möchte diesem supertollen Buch 10 oder gerne mehr Sterne geben. Natürlich warte ich auch wieder sehnsüchtig auf den nächsten Krimi von Ina Haller.