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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2020

Wer war und wer ist der Täter?

Die Eishexe (Ein Falck-Hedström-Krimi 10)
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Wieder einen neue Folge mit Erica Falck ihrer Familie und dem netten Ermittlerteam aus der schwedischen Kleinstadt.
das Cover mit dem einsamen Vogel auf einen brutal beschnittenen Baum im Nebel gefällt ...

Wieder einen neue Folge mit Erica Falck ihrer Familie und dem netten Ermittlerteam aus der schwedischen Kleinstadt.
das Cover mit dem einsamen Vogel auf einen brutal beschnittenen Baum im Nebel gefällt mir sehr gut!
Dieser Thriller mir gut gefallen, allerdings ist in dieses Buch so viel reingepackt worden - der aktuelle Fall, das tote Mädchen an der gleichen Stelle vor 30 Jahren, die Geschichte der Eishexe von 1670, die sehr den Lesefluss gestört hat und unnötig das Buch noch verlängert hat. Außerdem wurde auch die Problematik der Jugendlichen eingewoben: Mobbing, Klickenbildung, keine Lebensperspektiven, Desinteresse oder Überportektion, Enttäuschung der Eltern...Ein weiteres Thema wurde in diesem Buch angerissen - die Flüchtlinge aus Syrien...also viel zu viel in einem Thriller! Kein Wunder, dass das Buch auch über 740 Seiten dick ist!

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Veröffentlicht am 23.10.2019

Abgründe in Südafrika

Schwarz. Weiß. Tot.
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Der südafrikanische Autor Deon Meyer, den ich sehr gerne lese, schafft es gut in seinem Buch " Schwarz weiss tot" , Typisches, Einmaliges aus seinem Land in spannende Geschichten zu verpacken.

In einigen ...

Der südafrikanische Autor Deon Meyer, den ich sehr gerne lese, schafft es gut in seinem Buch " Schwarz weiss tot" , Typisches, Einmaliges aus seinem Land in spannende Geschichten zu verpacken.

In einigen aufregenden Kurzkrims lernen wir die Weite des Landes, menschliche Abgründe, alkoholkranke Polizisten, die Küche und vieles mehr kennen. Manche Geschichten sind sehr real, andere wiederum fast schon fanthastisch irreal.
Das Cover ist sehr gut gelungen - der Hintergrund orange rot wie Hitze, Feuer mit schwarzen panisch wirkenden Händeschatten im Vordergrund - gespenstisch!
Die Sprache gefällt mir gut, die Athmosphäre des Landes, die Trostlosigkeit der Menschen aber auch die Hoffnungen werden gut eingefangen.

Veröffentlicht am 15.10.2019

eine Sommergeschichte

Selbstporträt mit Flusspferd
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Arno Geiger erzählt von einer Trennung von einer langjährigen Freundin, die beim " Ich" Erzähler, einem dreiundzwanzig jährigen Studenten viel Verunsicherung ausübt, viel Sehnsucht aber auch Angst vor ...

Arno Geiger erzählt von einer Trennung von einer langjährigen Freundin, die beim " Ich" Erzähler, einem dreiundzwanzig jährigen Studenten viel Verunsicherung ausübt, viel Sehnsucht aber auch Angst vor neuen Beziehungen schafft. Nur die Betreuung des Flusspferdes ist eine sichere Beschäftigung, bei der nichts passieren kann.

Eine etwas triste Sommergeschichte: Trennung, Freundschaften, die sich ändern, neue Ideen, die keinen Sinn ergeben, eine interessante Aufgabe, ein Zwergflusspferd zu betreuen - was bleibt nach dem Sommer über - nicht viel, aber doch eine persönliche Weiterentwicklung?

Sprachlich wunderbar geschrieben, sehr fein im Ausdruck, wunderbar zu lesen, obwohl es nicht viel Handlung gibt.

Veröffentlicht am 13.10.2019

Anton / Anna

Teufelsgrinsen
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Ein düsteres Bild von London, Ende des 19. Jahrhunderts. Eigentlich kein sehr lebenswerter Ort. Furchtbar, dass damals keine Frauen zum Studium zugelassen wurden.

Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten ...

Ein düsteres Bild von London, Ende des 19. Jahrhunderts. Eigentlich kein sehr lebenswerter Ort. Furchtbar, dass damals keine Frauen zum Studium zugelassen wurden.

Ich habe mich beim Lesen gut unterhalten - Anton/Anna und Sherlok Holmes waren ein originelles Ermittlerteam mit auch originellen Dialogen und Einfällen, den Machenschaften der anderen Ärtze auf den Grund zu kommen. Schreckliche Zustände, wenn Sandler zu medizinischen Zwecke als Versuchskaninchen herhalten müssen und mit Tetanus- oder Cholerakeimen infiziert werden!

weitere Roman von Anton / Anna werde ich gerne lesen, obwohl mir Anna als Zicke etwas auf die Nerven ging, als Anton war sie eher gefühllos, ihrer Stellung, der Macht des Wissens bewusst.

Veröffentlicht am 27.09.2019

Transnistrein gibt es wirklich!

Zersetzt
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Dieser Thriller war ganz schön brutal und ziemlich schaurig zu lesen - zuerst die erschreckenden Folterungen, dann die furchtbare Vergewaltigung mit extremen Auswüchsen und noch die aufregende Flucht durch ...

Dieser Thriller war ganz schön brutal und ziemlich schaurig zu lesen - zuerst die erschreckenden Folterungen, dann die furchtbare Vergewaltigung mit extremen Auswüchsen und noch die aufregende Flucht durch Wälder und Sumpf - etwas zu viel für ein Buch. Es wurden ja auch einige Fälle gleichzeitig geschildert. Jedenfalls ganz schön spannend, kein Durchhänger in der Mitte, wie so oft bei Krimis. Es bleib keine Zeit zum Durchatmen.
Die Protagonisten, die Athmosphäre bei den Ermittlern haben mir gut gefallen, eigentlich war Dr. Fred Abel ja die Hauptfigur im ganzen Thriller. Beängstigend auch die Schilderungen beim Transnistrienaufenthalt.

Transnistrien - noch nie von diesem Staat gehört - wieder etwas interessantes Geographisches kennengelernt!