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Veröffentlicht am 16.10.2019

Sehr verwirrend

Der Untergang der Könige
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Die Autorin Jenn Lyons hat mit diesem Buch ein Epos um einen Jungen, der in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen gerät, geschrieben. Das Schicksal des Reiches, wird es von ihm abhängen? ...

Die Autorin Jenn Lyons hat mit diesem Buch ein Epos um einen Jungen, der in die Konflikte zwischen Adelshäusern, Zauberern und Dämonen gerät, geschrieben. Das Schicksal des Reiches, wird es von ihm abhängen? Das Ungeheuer, das es sich vor seinem Gefängnisgitter bequem gemacht hat, befiehlt ihm eine Geschichte zu erzählen. Und der Junge erzählt.
Er erzählt von der Zeit, in den Elendsvierten von Quur, von seinem Vater, der ihn mit den Abenteuern verschollener Prinzen großzog. Wie sein Unglück begann, als ein Prinz ihn für seinen Sohn hielt und er ihm und seiner Adelsfamilie ausgeliefert war. Aber warum ist er, Kihrin, zu einem unvorstellbar hohen Preis auf dem Sklavenmarkt versteigert worden? Und wieso sitzt er jetzt in der düsteren Gefängniszelle, von einem zum Plaudern aufgelegten Ungeheuer bewacht? Gehört er vielleicht gar nicht zu den Helden der alten Sagen und Lieder? Ist er dazu bestimmt die Welt zu retten – oder sie gar zu vernichten?

Meine Meinung
Das Buch fängt sehr verwirrend an. Und geht genauso weiter. Ich habe absolut nichts gegen zwei Handlungsstränge in Büchern. Ja, eigentlich mag ich das sogar sehr gerne. Aber hier hat es mich nur immer wieder verwirrt. Es geht darum, dass das Ungeheuer. (es kann die Gestalt wandeln) von ihm, Kihrin, verlang, seiner Geschichte zu erzählen und er etwas später in seinem Leben anfängt. Da schreitet das Ungeheuer ein und beide erzählen abwechselnd. Kihrin fängt mit der Sklavenauktion an, bei welcher der ungeheuer hohe Preis erzielt worden ist. Klaue (das Ungeheuer) hingegen, fängt bei dem Zeitpunkt an, wo Kihrin 15 Jahre alt und ein Dieb ist. Ein Kapitel Kihrin, das andere Klaue etc. Das hat mich sehr verwirrt und birgt außerdem noch extrem viele Namen und kleine Geschichten, dass ich überhaupt nicht mehr durchblickte. Ich bin eigentlich ein begeisterter Fantasy-Leser, aber hier war mir eben zu viel Durcheinander und das Buch hat mich absolut nicht überzeugt, wobei ich auch mit keinem der Protagonisten warm geworden bin. Auch bin ich nicht der Leser, der Bücher schnell abbricht, aber wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, ich hätte es getan. Später wurde es dann ein wenig besser, aber noch immer war die Geschichte sehr verwickelt und verwirrend. Ich hatte immer noch gehofft zu erfahren, was eigentlich wirklich los war, aber es war wirklich schwer zu verstehen. Dabei war der Grundgedanke bestimmt nicht schlecht, aber hier wäre weniger mehr gewesen., auch wenn es trotz allem doch noch spannend war. Was es mit Kihrin wirklich auf sich hat, weiß ich immer noch nicht. Allerdings ist es ja auch der erste Band eines Mehrteilers, wobei ich nicht glaube, dass ich den nächsten lesen werde. Denn dieses Tohuwabohu tue ich mir nicht nochmal an. Von mir gerade noch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 24.08.2019

Zu ausführlich und detailverliebt

Verratenes Land
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Dass es nicht immer einfach ist, gut zu ein, das musste Marschall McEwan feststellen als er nach ca. dreißig Jahren wieder nach Bienville, seine Heimatstadt, kam. Das Wohl und Wehe der Stadt wird immer ...

Dass es nicht immer einfach ist, gut zu ein, das musste Marschall McEwan feststellen als er nach ca. dreißig Jahren wieder nach Bienville, seine Heimatstadt, kam. Das Wohl und Wehe der Stadt wird immer noch durch den ‚Bienville Poker Club* bestimmt. Dies ist ein zwielichtiger Club der gut betuchten und Mächtigen den es in den Tagen des Bürgerkriegs bereits gegeben hat. Als Buck Ferris, ein Archäologe und Marshalls Ziehvater und mysteriösen Umständen stirbt, fängt Marshall an, nachzuforschen. Die Ausgrabungspläne von Buck Ferris gefährden nämlich das Bauvorhaben einer Papiermühle, das der Poker Club mit den Chinesen ausgehandelt hat. Deshalb haben die Mitglieder des Clubs auch das größte Interesse daran, dass Buck nicht weitergräbt. Und durch die Mitgliedschaft von Max Matheson in dem Club, Vater von Marshalls Jugendfreund Paul und Schwiegervater seiner Highschool-Liebe wird das Ganze noch brisanter.

Meine Meinung
Wenn ich jetzt hier schreiben würde, dass sich dieses Buch sehr gut lesen lies, dann würde ich lügen. Es beginnt im ersten Kapitel mit Beschuldigungen von Marshall McEwan gegen sich selbst und geht im zweiten Kapitel mit dem mysteriösen Ableben von Buck Ferris weiter. Das könnte man noch als spannend bezeichnen. Wir lesen im Klappentext, dass McEwan in Bienville seine Highschoolliebe sowie seien Jugendfreund wieder trifft. Ab hier wird es sterbenslangweilig und ich weiß nicht, wozu die Ausführlichkeit und Detailverliebtheit, die der Autor hier an den Tag legt, gut sein soll. Denn mit dem eigentlichen Mord hat das gar nichts zu tun. Es erklärt nur, dass Jet und McEwan immer mal wieder etwas miteinander hatten, und warum Paul sein bester Freund ist/war. Genauso eine Mutprobe der Teenager, die einen sehr großen Platz einnimmt. Für meinen Geschmack hätte man dies genauso in ein paar kurzen Sätzen erklären könnten und nicht alles haarklein erzählen müssen. Allerdings geht es dann nach ca. 200 Seiten erst richtig mit dem Buch los, eben abgesehen, von dem Mord. Ab hier wurde es spannend, auch wenn es zum Teil immer noch um die High-School-Liebe geht. die jedoch, obwohl die Frau verheiratet ist, bei Marshall an erster Stelle steht. Man hat den Eindruck, dass Jet das Gleiche fühlt, doch das wusste ich noch nicht mal, nachdem ich das Buch ausgelesen hatte. Was mir auch nicht gefiel, waren manche Ausdrücke die der Autor in diesem Buch gebraucht hat. Der geneigte Leser wird, wenn er das Buch liest, sicher wissen, was ich meine und jedem der es nicht liest, kann es egal sein. Aber nichtdestotrotz wird das Buch nach etwa 200 Seiten spannend. McEwan, der eigentlich nach Bienville zurückgekommen war, weil sein Vater schwer krank ist und praktisch im Sterben liegt, muss sich mit dem Poker-Club auseinandersetzen, der unter Anderem viele einflussreiche Freunde hat, wie man sich denken kann. Ab dem genannten Zeitpunkt kam ich auch erst richtig in die Geschichte rein. Vorher dachte ich nur, was das eigentlich alles soll. Man kann also sagen so drei Zehntel langweilig und sieben Zehntel spannend. Für jedes Zehntel das langweilig war gebe ich einen Stern und für die sieben spannenden Zehntel jeweils vier Sterne. Im Durchschnitt ergibt das 3,1 Sterne. Selbst wenn ich für drei der sieben spannenden Zehntel noch fünf Sterne rechne, bleibe ich immer noch unter 3,5 Sternen. Das muss ich dann zwangsläufig abrunden. Für Leser, denen es nichts ausmacht, zweihundert langweilige Seiten zu lesen, kann ich dieses Buch durchaus empfehlen. Ich weiß aber, dass viele schon nach ca. 50 – 100 Seiten aufgeben. Es hat mich ja auch nicht vom Hocker gerissen als es spannend wurde, ich wollte nur einfach wissen, wie McEwan mit dem Club fertig wird und ob er es überhaupt wird. Also wie oben erwähnt von mir drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.

Veröffentlicht am 13.08.2019

Bin letztentlich enttäuscht

Die Black-Reihe 2: Black Souls
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Nach den dramatischen Ereignissen in der Forest High musste diese vorerst geschlossen werden. Ezra kehrte nach Hause zu ihren Eltern zurück. Dadurch, dass sie ihre Bodyguards Zero und Felis gerettet hatte, ...

Nach den dramatischen Ereignissen in der Forest High musste diese vorerst geschlossen werden. Ezra kehrte nach Hause zu ihren Eltern zurück. Dadurch, dass sie ihre Bodyguards Zero und Felis gerettet hatte, ist sie praktisch eine Verbindung mit ihnen eingegangen, die sie total durcheinanderbringt. Außerdem hat sie auch noch ihrem Feind Kera verraten, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügt. Doch Kera will von Ezra ihr Seelenteil und er wird nicht ruhen, bis er sie gefunden hat. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit.

Meine Meinung
Bis zu den sehr verwirrenden Kapiteln am Ende des Buches, ließ sich dieses sehr gut lesen. Bis dahin gab es auch keine Unklarheiten. Die gab es auch hinterher nicht, es hat mich nur total verwirrt. Zwar war es, wie der erste Band durchaus spannend, aber das Ende total unbefriedigend. Denn letztendlich weiß der Leser gar nichts! Gut, ich war schnell wieder in der Geschichte drinnen, hatte ich doch den Vorgängerband erst kürzlich gelesen. Ich konnte mich auch in die Protagonisten hineinversetzen, zumindest am Anfang. In Ezra, die endlich erfuhr, warum ihre Eltern ihre Schwester weggegeben hatten. Auch dass sie Zero bei einem schweren Gang begleitet hat. Doch was letztendlich am Ende wirklich los war, was wirklich passiert war, nein, das verstand ich nicht, denn alles hat mich nur noch verwirrt. Konnte es vorher noch so spannend sein, das nützt absolut nichts. Die vielen offenen Fragen am Ende könnten vermuten lassen, dass es noch einen dritten Band geben könnte, doch es ist nirgends ersichtlich. Ob ich den dann noch lesen würde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Dazu hat mich der vorliegende doch zu sehr enttäuscht. Daher bekommt dieses Buch von mir nur drei von fünf Sternen, bzw. sechs von zehn Punkte

Veröffentlicht am 29.07.2019

Vertauscht?

Das falsche Kind
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Sasha ist endlich schwanger geworden, es ist ein Wunschkind. Doch Sasha hat eine Frühgeburt, ein Notkaiserschnitt musste3 voregenommen werden. Als Sasha wieder aufwacht und zu ihrem kleinen Jungen gebracht ...

Sasha ist endlich schwanger geworden, es ist ein Wunschkind. Doch Sasha hat eine Frühgeburt, ein Notkaiserschnitt musste3 voregenommen werden. Als Sasha wieder aufwacht und zu ihrem kleinen Jungen gebracht wird, ist sie sofort überzeugt, dass es nicht das richtige Kind ist. Leider glaubt ihr nicht einmal Mark, ihr Mann. Da sie immer wieder darauf beharrt, will man sie in die Psychiatrie einweisen, dem sie nur durch Freiwilligkeit entgeht. Sie denkt, dass sie so eher wieder dort herauskommen kann. Sasha ist überzeugt, dass ihr Kind vertauscht wurde und versucht ihr richtiges Kind in einem der anderen Bettchen zu finden. Sie kämpft ganz allein um ihr Kind….

Meine Meinung
Das Buch ist der Debütroman von Susi Fox. Es ließ sich leicht und flüssig lesen. Auch gab es keine Unklarheiten, es war unkompliziert. Abgesehen von dem einen oder anderen medizinischen Ausdruck, den nicht unbedingt jeder kennt. Ich konnte mich auch gut in die Protagnonistin hineinversetzen. In Sasha, die überzeugt ist, dass man ihr ein fremdes Kind gegeben hat. Sie hat keine Gefühle für das Kind. Und ich kann auch verstehen, dass sie ihr Kind unter den anderen Säuglingen auf dieser station gesucht hat. Was ich nicht verstehe ist, dass noch nicht mal ihr Ehemann Mark an sie glaubt, ihr vertraut. Ich habe mich selbst auch immer wieder gefragt, ob Toby wirklich nicht ihr Kind ist. Und war gespannt auf den Ausgang, wie wohl der geneigte Leser auch. Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen, war auch teilweise spannend. Was mir absolut nicht gefiel, war der Umgang der Schwestern und Ärzte mit Sasha. Alle gingen sofort davon aus, dass diese sich irrt, dass Toby wirklich ihr Sohn ist. Keiner räumte ein, dass sowas tatsächlich mal passieren kann, obwohl es schon eher unwahrscheinlich ist, da die Babys die Namensbändchen direkt nach der Geburt angelegt bekommen. Das Ende war etwas überraschend und auch nicht so ganz realistisch. Auf jeden Fall überraschend. Im Laufe des Buches lesen wird auch etwas von der Vorgeschichte, der Zeit, bis Sasha endlich schwanger wurde. Von mir gibt es für dieses Buch drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten. Zu mehr hat es leider nicht gereicht.

Veröffentlicht am 28.06.2019

Enttäuscht

Der Geist von Cavinello d'Alba
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Caroline Kühne arbeitet als Konditorin bei Matteks. Der Chef ist ein sehr netter Mann, der Caroline fördert, was sein Sohn zum Anlass nimmt, sie als seine zukünftige Frau zu betrachten. Doch Caroline ist ...

Caroline Kühne arbeitet als Konditorin bei Matteks. Der Chef ist ein sehr netter Mann, der Caroline fördert, was sein Sohn zum Anlass nimmt, sie als seine zukünftige Frau zu betrachten. Doch Caroline ist verlobt mit dem fünfzehn Jahre älteren Frank. Frank ist sehr besitzergreifend und außerdem richtig sexbesessen. Doch dann macht er Caroline einen Heiratsantrag und damit beginnen die Probleme. Denn Caroline erfährt von ihrem ‚Vater‘ dass sie nur ein Pflegekind ist. In Wahrheit ist sie Contessa Donatella Cavinello d’Alba und Erbin eines Castallos im Piemont. Und sie hat noch zwei Jahre Zeit, um das Erbe ihres biologischen Vaters anzunehmen. Kurzerhand fährt sie in den Piemont….

Meine Meinung
Das Buch ließ sich nicht ganz so flüssig lesen, denn die Ausdrucksweise im Buch ist nicht immer so ganz einfach. Manchmal war die Satzstellung etwas verdreht und ich musste ihn nochmal lesen, um überhaupt zu verstehen, was die Autorin sagen wollte. Ich würde sogar sagen teilweise antiquiert. Es ist auch nicht unbedingt das, was ich erwartet hatte. Ich hatte einen normalen Roman erwartet. Dass der Geist des Baldassare di Sodevalle aus dem Bild steigt – gut ich dachte, der geistert eben herum, aber nicht so, wie in dem Buch geschrieben. Weiter kann ich zu dieser Person nichts sagen, ich würde spoilern. In Wahrheit ist dieses Buch für mich ein Fantasy-Roman. Ich fand das, was in dem Castello passiert ist, total unglaubwürdig. Cornelia war doch schließlich kein Kind mehr, sondern eine erwachsene Frau! Daher kommt dieser Roman unter das Genre Fantasy, denn Fantasy muss nicht unbedingt realistisch sein. Mir hat das Ende des Buches auf jeden Fall nicht gefallen, zumal ich mich nicht wirklich in die Protagonistin hineinversetzen konnte. Es soll ein Märchen für Erwachsene sein, aber besonders märchenhaft war es für mich nicht. Denn Märchen haben in der Regel ein Happy-End. Für Baldassare war es vielleicht eines, aber ich glaube nicht, dass es für Cornelia eines war, wenn man sie überhaupt fragen könnte. Die Autorin hat zwar einen Epilog geschrieben, dabei aber versäumt zu erwähnen, was nach Baldassares ‚Tat‘ mit der Protagonistin passiert ist. Das habe ich nämlich absolut nicht verstanden, wie er das geschafft hat. Ich fand das nicht als märchenhaft, nein, sondern als absolut besitzergreifend. Wirkliche Spannung kam in dem Buch nicht auf. Ich hatte im Vorfeld Kontakt mit der Autorin, hatte mich auch auf das Buch gefreut. Aber ehrlich gesagt bin ich nun eher enttäuscht davon. Von mir daher nur drei von fünf Sternen bzw. sechs von zehn Punkten.