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Veröffentlicht am 21.10.2019

spannend gehalten, mir faszinierenden Setting

Im Schatten des Fuchses
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Meine Meinung
Die Autorin Julie Kagawa war mir bereits von anderen Geschichten her gut bekannt. Daher war ich jetzt auch total gespannt auf „Im Schatten des Fuchses“, den ersten Band der „Schatten-Serie.
Das ...

Meine Meinung
Die Autorin Julie Kagawa war mir bereits von anderen Geschichten her gut bekannt. Daher war ich jetzt auch total gespannt auf „Im Schatten des Fuchses“, den ersten Band der „Schatten-Serie.
Das Cover hat mich auf Anhieb total angesprochen und der Klappentext versprach mir einfach tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch nach dem Laden auch ganz flott mit Lesen begonnen.

Ihre Charaktere hier hat die Autorin wirklich sehr gut ausgearbeitet und in die Handlung eingefügt. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren für mich verständlich.
Yumeko mochte ich sehr gerne. Sie ist eine Halb-Kitsune und hat es nicht immer wirklich leicht. Sie heckt gerne Streiche aus, was die Mönche nicht immer für gut befinden. Erst als sie alleine ist zeigt sich ihr wahres Talent. Sie ist mitfühlend und hilfsbereit. Ihr Herz hat sie wirklich am rechten Fleck, auch wenn sie ihr eigentliches Wesen verstecken muss. Dadurch entstehen Geheimnisse, die es ihr nicht immer einfach machen. Yumeko aber macht wirklich das Beste draus.
Tatsumi gefiel mir ebenfalls sehr gut. Er musste in seiner Ausbildung die Gefühle immer unterdrücken, er ist nur ein Diener, jemand der nur den Auftrag sieht. Als Leser merkt man auch Tatsumi verbirgt etwas.. Im Handlungsverlauf entwickelt sich Tatsumi merklich weiter, ich konnte diese Entwicklung auch immer sehr gut nachempfinden.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch andere Charaktere, Wesen und Kreaturen, die mir ebenfalls sehr gut gefallen haben. Sie alle fügen sich zu einer wirklich stimmigen Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig flüssig. Sie hat es wirklich geschafft alles zum Leben zu erwecken, alles so zu beschreiben, das man es sich gut vorstellen kann. Zwar hatte ich bisher noch nichts weiter mit der japanischen Kultur am Hut, das hat mich aber nicht gestört. Eher im Gegenteil, ich empfand es alles als sehr faszinierend.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus den Sichtweisen von Tatsumi und Yumeko. Mir gefiel dies wirklich sehr gut, denn so folgt man ihnen als Leser, lernt die beiden noch um einiges besser kennen und kann sie letztlich auch sehr gut einschätzen.
Die Handlung selbst hat mich echt überrascht und begeistert. Es kommt sehr schnell Spannung auf, man kommt auch gut ins Geschehen hinein. Es mag vielleicht ein wenig steif sein, etwas altertümlich, ich aber empfand gerade dies wirklich gut ins Geschehen integriert. Es gibt ein paar recht unbekannte Begriffe, diese sind aber hinten im Glossar sehr gut erklärt. Zudem greift die Autorin in ihrer Geschichte hier auch Mythologien und Gepflogenheiten Japans auf. Dadurch wirkte alles auf mich noch viel authentischer.
Im Geschehen gibt es hier auch so einige Überraschungen, die man als Leser nicht erwartet. Die Ideen, welche die Autorin hier zutage befördert, sind wirklich klasse.

Das Ende ist dann sehr spannend, actionreich und emotional gehalten. Es gibt einen Showdown und dann, leider, einen fiesen Cliffhanger. Ich warte nun sehnsüchtig auf Band 2, der bereits im November 2019 erscheinen wird.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Im Schatten des Fuchses“ von Julie Kagawa ein wirklich gelungener Auftakt der „Schatten-Serie“, der mich von Anfang bis Ende total einnehmen konnte.
Sehr interessant gezeichnete Charaktere, ein flüssiger mitreißend zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, actionreich und sehr emotional empfunden habe und deren Setting sehr faszinierend ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und machen ganz viel Lust auf mehr.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 21.10.2019

prickelnd und emotional, perfekt für schöne Lesestunden

Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß....
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Meine Meinung
Bereits mit „Just One Night“ konnte mich Jana Aston bereits richtig begeistern. Nun also stand „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ bereits Band 2 der Reihe auf meinem Leseplan. ...

Meine Meinung
Bereits mit „Just One Night“ konnte mich Jana Aston bereits richtig begeistern. Nun also stand „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ bereits Band 2 der Reihe auf meinem Leseplan. Man kann den Teil aber auch ohne Vorkenntnisse lesen, da es andere Protagonisten sind, die im Mittelpunkt stehen.
Das Cover ist in blau gehalten und mir persönlich hat es sogar noch besser gefallen als das des ersten Bandes. Und der Klappentext versprach mir wieder einmal richtig tolle Lesestunden. Daher ging es nach Erhalt auch direkt mit Lesen los.

Die Charaktere hat die Autorin hier wieder sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Sie wirkten auf mich interessant und vorstellbar gezeichnet.
Lydia ist eine sympathische junge Frau. Sie hat Humor, macht sich aber irgendwie auch zu viele Gedanken. Dabei plant sie sehr viel, sie überlässt nicht viel dem Zufall. Lydia arbeitet im Casino, ihr Vorgesetzter ist Rhys. Von ihm ist Lydia sehr fasziniert und sie hat Pläne mit ihm. Was ich wirklich toll fand, Lydia schneidert sich gerne Klamotten selbst.
Rhys ist ebenfalls sehr gut gezeichnet. Allerdings er wirkte zu Beginn irgendwie komisch auf mich. Rhys ist Geschäftsmann, er leitet das Casino, sieht sehr gut aus und kommt aus der gehobenen Gesellschaftsschicht. Je weiter man in der Handlung vorankommt desto mehr erfährt man über ihn, desto besser lernt man ihn kennen. Und nicht nur Lydia ist ihm verfallen, ich bin es auch.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere im Roman. So beispielsweise Payton, Lydias Freundin. Sie ist eine richtig klasse, sympathische Frau, die ich sehr gerne gemocht habe. Alle Nebencharaktere fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, haben einen festen Platz.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und locker lesbar. Er wirkt frisch und humorvoll, man kommt sehr gut ins Geschehen hinein und wird auch bis zum Ende gehalten. Es macht einfach total Spaß dieses Buch zu lesen.
Geschildert wird das Geschehen abwechselnd aus den Sichtweisen von Lydia und Rhys. Mir gefiel dies sehr gut, denn so ist man noch viel näher an den beiden dran und lernt sie erst so richtig kennen.
Die Handlung selbst ist richtig klasse. Sie ist, wie bereits erwähnt, unabhängig von Band 1 lesbar. Den Leser erwartet hier viel Humor, Liebe, jede Menge Gefühle und Emotionen und auch erotische Szenen.
Wenn man Band 1 kennt stellt man fest Teil 2 ist anders, doch hier ist anders nicht schlecht, eher im Gegenteil, ich fand Band 2 sogar noch besser als Teil 1.
Von der Idee her fand ich es auch richtig klasse. Man befindet sich hier in Las Vegas, man lernt das Casino kennen, erfährt einiges darüber wie es da läuft. Immer wieder gibt es neue Dinge, die ins Geschehen integriert werden.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut. Es passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, macht sie rund und schließt sie in meinen Augen wirklich sehr gut ab.
Ich bin bereits jetzt schon auf Band 3 „Just One Word“ gespannt, der im April 2020 erscheinen wird.

Fazit
Kurz gesagt ist „Just One Kiss: Böse Mädchen haben mehr Spaß….“ von Jana Aston ein Roman der mich wieder total gut mitnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete interessante Charaktere, ein sehr flüssig lesbarer lockerer Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als humorvoll, emotional, prickelnd und sehr unterhaltsam empfunden habe, haben mir richtig klasse Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 20.10.2019

spannend und actionreich, viel besser als Teil 1

Secret Keepers 2: Zeit der Jäger
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Kurzbeschreibung
Atemberaubender Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren.
In letzter Sekunde kann Ruben sich vor dem Ertrinken retten. Er und Penny beschließen, den Schatten zu jagen und ihm die Uhr zu ...

Kurzbeschreibung
Atemberaubender Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren.
In letzter Sekunde kann Ruben sich vor dem Ertrinken retten. Er und Penny beschließen, den Schatten zu jagen und ihm die Uhr zu stehlen. In dem düsteren Anwesen des Schattens entdecken die drei, dass das gesamte Erdgeschoss mit einem ausgeklügelten System aus im Boden versteckten Falltüren ausgestattet ist. Als plötzlich der Schatten auftaucht, beginnt eine nervenaufreibende Verfolgungsjagd, bei der sowohl der Schatten als auch Ruben unsichtbar und blind sind. Am Ende gelingt es dem Schatten, Ruben die Uhr abzunehmen. Doch inmitten seines größten Triumphes tritt er selbst auf eine der Falltüren. Jetzt offenbart sich das ganze Geheimnis der Uhren.
(Quelle: Thienemann Verlag)

Meine Meinung
Bereits der erste Band der „Secret Keepers“ – Dilogie von Trenton Lee Stewart konnte mich sehr gut unterhalten. Daher war, auch dank des Endes von Teil 1, sofort klar, ich muss auch „Secret Keepers 2: Zeit der Jäger“ unbedingt lesen.
Das Cover ist dieses Mal in rot gehalten und passt wunderbar zum ersten Band. Ja und der Klappentext macht extrem neugierig. Daher ging es nach dem Laden auch direkt los mit Lesen.

Die Charaktere sind bereits gut bekannt aus Band 1. Ich fand dies sehr gut, denn so kehrt man nochmals zu ihnen zurück und kann ihren Weg weiterverfolgen.
Ruben wurde mir hier wirklich richtig sympathisch. Im ersten Band hat er es mir nicht ganz einfach gemacht, das ändert sich hier dann doch sehr. Seine Entwicklung ist ebenfalls sehr gut beschrieben.
Ebenfalls mit von der Partie sind Penny, die hier wirklich sehr geheimnisvoll auf mich wirkte und Mrs. Guinevieve, die ich bereits im ersten Teil richtig toll fand.
Hinzu kommt hier Jack. Ihn mochte ich auf Anhieb total gerne, seine Art ist authentisch und so findet man schnell einen Zugang zu ihm.

Auch hier war der Schreibstil des Autors wieder sehr angenehm und altersgerecht gehalten. Man kommt flüssig durch die Geschichte hindurch und kann sehr gut folgen.
Die Handlung setzt da ein wo Band 1 geendet hat. Daher ist es auch wirklich ratsam diesen vorab gelesen zu haben. Nur dann kann man hier problemlos folgen und alles verstehen.
Und dieses Mal geht’s auch direkt richtig los, es wird auf Anhieb total spannend und actionreich. Im Vergleich zu Band 1 braucht es hier auch keinerlei Einleitung mehr, das kommt der Geschichte sehr zu Gute.
Der Autor hat es wirklich geschafft mich hier richtig in den Bann des Geschehens zu ziehen. Immer wieder hat er Wendungen eingebaut, die mich richtig überrascht haben.

Das Ende ist in meinen Augen richtig gut gelungen. Ich fand es als vollkommen schlüssig und passend gehalten. Es wird alles aufgelöst, abgerundet und beendet.

Fazit
Alles in Allem ist „Secret Keepers 2: Zeit der Jäger“ von Trenton Lee Stewart ein zweiter Dilogieteil, der den ersten in meinen Augen toppen kann.
Interessant gezeichnete vielsichtige Charaktere, ein altersgerechter flüssig zu lesender Stil des Autors und eine Handlung, die nahtlos an Band 1 anknüpft und hier um einiges spannender und abwechslungsreicher gehalten ist, haben mir verdammt gute Lesestunden beschert und mich überzeugt.
Wirklich lesenswert!

Veröffentlicht am 20.10.2019

emotional und wirklich sehr gut

Postscript - Was ich dir noch sagen möchte
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Meine Meinung
Es ist bereits einige Jahre her das ich den Roman „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecelia Ahern gelesen und für wirklich wunderbar befunden hatte. Als ich nun erfahren habe, es gibt mit „Postscript ...

Meine Meinung
Es ist bereits einige Jahre her das ich den Roman „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecelia Ahern gelesen und für wirklich wunderbar befunden hatte. Als ich nun erfahren habe, es gibt mit „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ eine Fortsetzung, war klar, ich muss auch dieses Buch unbedingt lesen.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen und der Klappentext machte mich einfach richtig neugierig. Daher habe ich das Buch nach dem Laden auch ganz flott gelesen.

Die hier handelnden Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Für mich waren sie vorstellbar und auch die Handlungen waren zu verstehen.
Die Protagonistin dieses Romans hier ist Holly. Mittlerweile ist sie seit 7 Jahren Witwe. Doch Holly hat sich mit ihrem Leben arrangiert, sie ist ihren Weg gegangen und hat auch wieder einen Mann an ihrer Seite. Ich empfand Holly auch in diesem Roman hier wieder als sehr gut ausgearbeitet. Wenn man den anderen Roman kennt weiß man um ihre Verfassung nach Gerrys Tod. Ich fand es sehr gut hier nochmals einen Einblick in ihr Leben zu bekommen. Und man merkt auch schnell Gerry ist unvergessen, innerlich hängt Holly noch immer an ihm, irgendwie zumindest. Doch sie geht ihren Weg stetig weiter. Ihre leicht chaotische und doch auch toughe Art konnte mich echt wieder begeistern.
An ihrer Seite ist Gabriel, ihr Freund, zu dem sie ziehen möchte. Er hat Holly geholfen und tut es immer noch. Ich fand ihn ebenfalls sehr gut dargestellt und sympathisch, auch wenn er durch Hollys Geschichte doch immer ein wenig zu kurz kommt.

Neben Holly und Gabriel gibt es noch so viele andere Charaktere, wie beispielsweise Holly Familie mit Schwester und Eltern, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen.

Der Schreibstil der Autorin ist wieder richtig gut. Ich bin flüssig und locker ins Geschehen hineingekommen und konnte dann auch ohne Probleme folgen. Für mich war, trotz der langen Zeit, die vergangen ist, alles gut zu verstehen.
Die Handlung hat mich wirklich berührt. Es ist ja quasi eine Fortsetzung, doch man kann diesen Roman auch verstehen, wenn man „P.S. Ich liebe Dich“ nicht kennt.
Es beginnt langsam, bahnt sich aber stetig den Weg nach oben. Es gibt Höhen und Tiefen, es ist ein Auf und Ab, genau wie es das Leben auch ist. Auf mich wirkte die Handlung hier wie aus dem Leben gegriffen, die Emotionen und Gefühle wirkten auf mich stets greifbar.
Die Autorin greift hier das Thema Sterben erneut auf, sie setzt sich mit dem Tod auseinander und es geht um Trauer. Alles wirkte auf mich realistisch und glaubhaft, ich konnte mich immer wieder wiederfinden, mich hat es bewegt und berührt.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gehalten. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte hier, es macht alles rund und man denkt als Leser auch nach dem Beenden noch darüber nach.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Postscript – Was ich dir noch sagen möchte“ von Cecelia Ahern ein Roman, der mich tief bewegt und zum Nachdenken angeregt hat.
Realistisch dargestellte Charaktere, ein sehr flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die den Leser emotional auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle schickt, haben mich wirklich sehr gut unterhalten und überzeugt.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 20.10.2019

realistischer Roman, der bewegt

Der Kinderzug
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Meine Meinung
Bisher kannte ich die Autorin Michaela Küpper noch nicht. Nun hatte ich die Chance ihren Roman „Der Kinderzug“ zu lesen und entsprechend war ich auch sehr gespannt darauf.
Das Cover lässt ...

Meine Meinung
Bisher kannte ich die Autorin Michaela Küpper noch nicht. Nun hatte ich die Chance ihren Roman „Der Kinderzug“ zu lesen und entsprechend war ich auch sehr gespannt darauf.
Das Cover lässt erahnen was den Leser im Roman erwartet und der Klappentext macht neugierig. Daher habe ich das Buch dann auch nach Erhalt flott gelesen.

Es gibt hier verschiedene Charaktere, die man als Leser im Buch kennenlernt. Die Autorin hat hier Charaktere erschaffen, die in meinen Augen glaubhaft wirkten.
Zum einen ist da Barbara. Sie ist am Anfang noch ziemlich unsicher, macht aber im Handlungsverlauf eine enorme Entwicklung durch, ist zum Ende hin sehr viel reifer und erwachsener.
Dann lernt man Gisela und ihre kleine Schwester Edith kennen. Gisela ist eigentlich immer da, während Edith ja eher so beschützt und behütet wird.
Und es gibt noch Karl und Lydia. Beide lieben ihr Vaterland und können sich nichts Besseres vorstellen als an der Front zu kämpfen.
Alle Charaktere zusammen ergeben eine stimmige, vielsichtige Mischung, die wirklich sehr gut zur Gesamtgeschichte hier passt.

Vom Schreibstil der Autorin bin ich sehr beeindruckt. Sie hat es geschafft das ich sehr flüssig und gut durch die Seiten hindurch gekommen bin. Ich konnte so auch gut folgen und alles verstehen.
Geschildert wird hier alles durch verschiedene Perspektiven. Dadurch erfährt man als Leser sehr viel von verschiedenen Seiten. Am interessantesten empfand ich persönlich die Tagebucheinträge von Gisela und Edith.
Die Handlung hat mich für sich gewonnen. Bisher kannte ich noch keinen Roman, der sich mit der Verschickung von Kindern im Nationalsozialismus beschäftigt hat. Ich fand dieses Thema von Beginn an sehr interessant und habe gespannt verfolgt wie die Autorin dies hier umgesetzt hat. Auf mich wirkten hier alles sehr authentisch und realistisch dargestellt, als Leser kann man sich hier wirklich alles gut vorstellen.
Zum Teil ist es auch wirklich erschütternd zu Lesen was gerade auch Kinder damals während des Krieges alles durchmachen mussten. Das bewegt und ist von der Autorin, nicht nur durch ihre eigene Familiengeschichte, sehr gut recherchiert worden. Ich fand es richtig interessant, gerade auch wenn man die Zeit damals nicht miterlebt hat. Man bekommt einen guten Einblick in den Alltag, den die Menschen damals bewältigen mussten.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Der Kinderzug“ von Michaela Küpper ein Roman, der mich richtig gut für sich gewinnen konnte.
Realistisch dargestellte Charaktere, ein flüssig zu lesender einnehmender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als sehr interessant, erschütternd und auch wirklich wichtig empfand, haben mir bewegende Lesestunden beschert.
Wirklich empfehlenswert!