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Veröffentlicht am 11.07.2023

Nicht ganz wie erwartet aber trotzdem spannend

Playlist
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits mehrere Fitzek-Bücher in meinem Regal stehen und musste natürlich auch dieses Werk unbedingt lesen.

Cover:
Sebastian Fitzeks Bücher sind ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe bereits mehrere Fitzek-Bücher in meinem Regal stehen und musste natürlich auch dieses Werk unbedingt lesen.

Cover:
Sebastian Fitzeks Bücher sind meist vom Cover her sehr aufwändig gestaltet. Dieses hat jedoch „nur“ ein Hologramm mit einem Play-Symbol drauf, wohingegen es im Vergleich zu den anderen Fitzek-Büchern im Regal eher langweilig aussieht. Dennoch passt es gut zum Inhalt und man erkennt, dass es sich um einen Thriller handeln muss.

Inhalt:
Feline ist seit einem Monat verschwunden, ihre Eltern haben die Suche jedoch noch nicht aufgegeben. Als Privatdetektiv Alexander Zorbach auf die Playlist von Feline stößt und feststellt, dass diese vor kurzem geändert wurde, gibt es Hoffnung sie vielleicht aufgrund der Songauswahl wiederzufinden.

Handlung und Thematik:
Aufgrund der Aktualität von Playlists und Streaming handelt es sich hier natürlich um ein heißes Thema. Auch die Integration von realen Songs ist eine geniale Idee. Leider fehlten mir hier die Pausen und die generelle Umsetzung der Vereinigung zwischen Buch und Musik. Ich hatte mir daraufhin das Hörbuch geholt, weil ich dachte dies enthält das was ich erwartet habe, aber auch hier wurde ich enttäuscht. Ansonsten sind das Buch und die Handlung sehr spannend. Leider wusste ich nicht, dass es sich hierbei um eine Fortsetzung des Augensammlers handelt und wurde somit gespoilert. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir wohl die Vorgängerbände vorab geholt und gelesen.

Charaktere:
Auch dieser Fitzek enthält wieder mehrere Charaktere mit deren Perspektiven. Besonders gut gefallen hat mir Felines Perspektive. Ihre Lage und auch ihr Alter waren gut greifbar dargestellt. Bezüglich der Beziehung zwischen Aline und Zorbach könnte man wohl noch mehr mitfühlen, hätte man die ersten Bücher gelesen. Dennoch hatten die Charaktere die nötige Tiefe und die Perspektivenwechsel machten die Story spannender.

Schreibstil:
Ein Buch wie man es von Sebastian Fitzek gewöhnt ist. Eine Story die manchmal etwas übertrieben dargestellt ist, ein Gegenpart der grausam und brutal ist und ein Ermittler der nicht locker lässt. Alles das verpackt um ein neues Konzept mit Musik. Leider hat mich wie oben bereits erwähnt die Integration der realen Playlist nicht ganz zufrieden gestellt. Dennoch war das Buch gut zu lesen und bereue es nicht es gelesen zu haben.

Persönliche Gesamtbewertung:
Auch wenn die Pausen für die Songs fehlen bzw. ich mir eine direktere und intensivere Integration der Playlist gewünscht hätte, so ist es doch wieder ein gelungenes Buch von Sebastian Fitzek. Ich würde trotzdem empfehlen die ersten beiden Teile zu lesen, auch wenn ich es nicht getan habe.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.07.2023

Band 2 der Trilogie der leider nicht ganz das Niveau vom Vorgängerband halten konnte

Die Krone der Sterne
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Nachdem mich der erste Band der Trilogie sehr gefesselt hat, war ich neugierig auf die Fortsetzung.

Cover:
Das Cover passt thematisch gut und auch der Zusammenhang ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Nachdem mich der erste Band der Trilogie sehr gefesselt hat, war ich neugierig auf die Fortsetzung.

Cover:
Das Cover passt thematisch gut und auch der Zusammenhang mit Band 1 ist ersichtlich. Man erkennt direkt den Science Fiction-Hintergrund und auch der bekannte Holo-Effekt ist hier wieder drauf.

Inhalt (Achtung, spoilert den ersten Teil):
Nachdem sich Iniza zusammen mit Glanis und ihrer Tochter Tanys bei den Piraten Unterschlupf fanden, ereignen sich einige seltsame Dinge und der Friede findet schnell ein Ende. Ein intergalaktischer Komplott reißt die Familie auseinander. Die Hexen beschwören Kamastraka um einen Zugang zum Pilgerkorridor zu erhalten.

Handlung und Thematik:
Für alle, bei denen der erste Teil schon etwas her ist, befindet sich gleich am Anfang eine kurze Zusammenfassung. Diese fand ich ausreichend lang und man wird schnell nochmal an das Wichtigste aus dem Vorgängerband erinnert. Dann geht es auch schon los mit dem Space-Abenteuer. Leider muss ich sagen, dass mich die Handlung dieses Mal nicht ganz so begeistern konnte. Im Prinzip war so gut wie nichts Überraschendes für mich dabei, weil es ja im ersten Band schon einige Anspielungen gab. Mit dem was am Ende kam, rechnete ich schon viel früher. Das Buch zog sich diesmal etwas, auch wenn es doch einige spannende Szenen gab.

Charaktere:
Auch hier kommen wieder die altbekannten Charaktere aus dem ersten Teil vor, sowie ein paar neue. Iniza und Glanis sind noch immer die alten, auch wenn sie doch eine Entwicklung durchmachen. Mein Liebling ist und bleibt Kranit. Die Erzählungen um ihn fand ich am authentischsten und am mitreißendsten.

Schreibstil:
Die kurze Zusammenfassung am Anfang hilft sehr, sich wieder in die Abenteuer von Iniza, Glanis, Kranit und Co. einzufinden. Auch finden sich in diesem Buch wieder die bekannten Zeichnungen die helfen, sich Kai Meyers spacige Welt besser vorzustellen. Die Beschreibungen sind großartig und auch der Schreibstil eigentlich flüssig, allerdings fehlte mir die ein oder andere Überraschung die das ganze spannender machen würde. Trotzdem machte es Spaß das Buch zu lesen.

Persönliche Gesamtbewertung:
Kann nicht ganz das Niveau des Vorgängers halten, da vieles bereits in Band 1 angedeutet wurde. Mir fehlten hier ein paar Überraschungsmomente. Trotzdem war es toll, wieder in die Welt einzutauchen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2019

Finde zur Natur und zu dir selbst - regt zum Denken an

The Wonderful Wild
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich liebe Tiere und Afrika und vor allem das Cover zog mich magisch an.
Cover:
Wie bereits oben geschrieben liebe ich Tiere und das Cover sprang mich daher ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich liebe Tiere und Afrika und vor allem das Cover zog mich magisch an.
Cover:
Wie bereits oben geschrieben liebe ich Tiere und das Cover sprang mich daher schon total an. Es zeigt gut, dass es sich wohl um eine Biografie handeln muss.
Vorbemerkung:
Bei Biografien und Selbsthilfebüchern fällt es mir immer ein wenig schwer eine Rezension zu schreiben. Falls jemand etwas vermisst, bitte melden
Inhalt und Thematik:
Gesa Neitzel berichtet in ihrem Buch darüber, wie sie in Afrika zu sich selbst gefunden hat und wie man seine innere Stimme finden kann. Auch die Naturverbundenheit und der Schutz der Natur sind hier Schwerpunkte. Es handelt sich hierbei um eine Biografie, aber durch direktes Ansprechen des Lesers (wobei sie darauf hinweist, dass sie damit auch sich selbst meint, da sie das Buch auch für sich geschrieben hat), wird man zum Denken angeregt. Gesa Neitzel gibt immer wieder Denkanstöße und Hinweise, wie sie die Freiheit und Wildheit bzw. auch den Schutz der Natur in ihren Alltag integriert hat und wie man es selbst nachmachen kann. Der Aufbau des Buches wirkt ein wenig willkürlich. Stellenweise handelt das Buch gar nicht so sehr um Afrika. Im Mittelteil befinden sich ein paar Fotos von wilden Tieren, was ich sehr schön fand. Dennoch steckt viel Input im Buch. Der für mich wichtigste Tipp war, dass man jeden Morgen das Positive am Tag suchen soll. Seitdem ich das Buch gelesen habe, mache ich es auch jeden Morgen und ich merke, dass ich gelassener in den Tag starte. Einige Fakten waren für mich schon klar bzw. selbstverständlich, aber es war trotzdem angenehm zu lesen.
Persönliche Gesamtbewertung:
Eine tolle Biografie, für die man jedoch ein bisschen offen sein muss. Der Schutz der Natur und das Finden zu sich Selbst spielt hier eine große Rolle. Ich fands nett zu lesen.

Veröffentlicht am 27.10.2019

Tolles Worldbuilding, stellenweise aber ein wenig langatmig

Kingdoms of Smoke – Die Verschwörung von Brigant
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir sprang das Cover bei der Verlagsvorschau gleich ins Auge. Der Klappentext hat mich dann vollends überzeugt.
Cover:
Das Cover hat mir auf den Bildern im ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Mir sprang das Cover bei der Verlagsvorschau gleich ins Auge. Der Klappentext hat mich dann vollends überzeugt.
Cover:
Das Cover hat mir auf den Bildern im Internet schon immer gefallen. Die Burg, die im roten Rauch steht sieht einfach fantastisch aus. Als ich das Buch in den Händen hielt, war ich gleich noch begeisterter, weil sich das Cover zur Karte aufklappen lässt. Total tolle Aufmachung!
Inhalt:
Prinzessin Catherine, Leibgardist Ambrose, Dieb Edyon, Diener March und Dämonenjägerin Tash sind fünf Personen, die in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Leben leben. Dennoch sind ihre Schicksale miteinander verwoben und großes Unglück bahnt sich an.
Handlung und Thematik:
Die Story wird in fünf Handlungssträngen erzählt, die anfangs nicht immer gleich spannend sind. Man muss auf alle Fälle dabei bleiben, da ansonsten der Wiedereinstieg schwieriger wird, aber es lohnt sich. Es kommen viele Personen in verschiedenen Ländern vor, aber die Karte im Umschlag und die Symbole am Kapitelanfang helfen sehr Die herrscherlichen Handlungsweisen erinnern sehr ans Mittelalter, das Worldbuilding ist aber dennoch besonders und großartig. Die Handlung war teilweise nicht vorhersehbar und alles hatte größtenteils den Detailgrad, den ich erhofft hatte. Zum Schluss blieben einige Fragen offen und ich freue mich sehr auf die Fortsetzung. Ich hoffe, dass im nächsten Teil die Dämonen noch eine größere Rolle spielen werden.
Charaktere:
Alle Charaktere die vorkommen sind tiefgründig und einzigartig. Sally Green hat sich hier wirklich ins Zeug gelegt und es ist ihr gelungen. Am tollsten finde ich Tashs Geschichte.
Prinzessin Catherine ist wohl der Charakter, der sich am stärksten entwickelt.
March hat mich positiv überrascht und Prinz Tzayn wäre derjenige, den ich gerne im richtigen Leben treffen würde.
Schreibstil:
Sally Greens Schreibstil konnte mich von Beginn an überzeugen. Es gab zwar zwischenzeitlich Stellen in manchen Handlungssträngen, die ein wenig stockender oder langweiliger waren, im Großen und Ganzen war das Buch aber spannend zu lesen. Ich hatte immer wieder ein Mittelalterfeeling, was ich in Fantasy-Romanen ganz gerne mag. Die Kapitellängen waren ideal, allerdings war ich manchmal traurig, wenn ich von einen in einen anderen Handlungsstrang springen musste, weil mich der andere so fesselte. Emotional hat mich die Autorin ebenfalls erreicht, sodass ich mit gutem Gefühl behaupten kann, es lohnt sich, wenn man die trägen Stellen des Buches überwindet und weiterliest
Persönliche Gesamtbewertung:
Gelungener Auftakt der Fantasy-Serie. Das Worldbuilding, die Charaktere und auch die Story konnten mich überzeugen, auch wenn es manchmal langatmigere Stellen gab. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung und kann das Buch allen Fantasy-Fans empfehlen

Veröffentlicht am 03.09.2019

Es geht nicht nur um Eishockey…

Stadt der großen Träume
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Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe den zweiten Teil erhalten und wollte nicht starten ohne den ersten Teil zu kennen.

Cover:
Das eisige Cover finde ich cool. Man sieht direkt, dass ...

Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
Ich habe den zweiten Teil erhalten und wollte nicht starten ohne den ersten Teil zu kennen.

Cover:
Das eisige Cover finde ich cool. Man sieht direkt, dass es um ein nördlicheres Land bzw. Stadt geht.

Inhalt:
Als ihre Jugendmannschaft ins Halbfinale einzieht, setzt die Kleinstadt Björnstadt viel auf die Eishockey-Mannschaft. Der Einzug ins Finale könnte für die kleine Stadt einen großen Aufschwung bedeuten. Eigentlich stand die Stadt immer für Zusammenhalt und Gemeinschaft. Dies ändert sich jedoch in einer einzigen Nacht gravierend.

Handlung und Thematik:
Zu Beginn ist die Handlung sehr Eishockey-lastig. Das konnte man aus dem Klappentext nicht wirklich rauslesen. Da Eishockey alles andere als interessant für mich ist, fiel mir der Einstieg doch etwas schwerer. Dennoch war mir das kleine Städtchen bald sehr sympathisch. Es wirkte alles ein wenig wie in „Die Arena“ von Stephen King. Es plätscherte anfangs auch ein wenig dahin, dann nahm die Handlung plötzlich Fahrt auf. Ich wurde dann total mitgerissen und konnte das Buch nicht mehr weglegen. Es ging plötzlich um Vertrauen, Zusammenhalt und darum, den Blick für das wirklich Wichtige nicht zu verlieren. Die Menschen verloren sich im Hype des Eishockeys und Verschlossen ihren Blick dafür, Straftaten zu erkennen und zu ahnden. Am Schluss will man eigentlich nur noch wissen, wie das ganze weitergeht.

Charaktere:
In diesem Buch kommen wahnsinnig viele Charaktere aus Björnstadt vor. Man erlebt die Geschichte aus super vielen Perspektiven. Die Schicksale und Handlungen sind eng miteinander verwoben, was der Autor super gut rübergebracht hat. Ich will eigentlich gar nicht auf einzelne Personen eingehen, da ich jeden für sich authentisch und gut fand. Es kommen einfach super viele Menschen mit verschiedenen Hintergründen vor, vom rücksichtlosen Geschäftsführer bis hin zur liebenden Mutter.

Schreibstil:
Fredrik Backman hat eine tolle Art, Personen und Situationen zu beschreiben. Er schafft es, dass man sich so fühlt, als wäre man mit dabei. Seine Charaktere sind sehr authentisch und die Perspektivenwechsel gelungen. Leider brauchte ich allerdings ein wenig, dies zu erkennen. Anfangs war die Story sehr langweilig für mich, da ich mich der Sport Eishockey absolut nicht interessiert. Als dann später die tiefgründigeren Themen wie Zusammenhalt, Verrat und eine zerstörte Gemeinschaftsdynamik ins Spiel kamen, war ich Feuer und Flamme. Ich kämpfte mit mehreren Emotionen und war begeistert, wie sehr es mich mitgerissen hat. Ich bin mir nicht sicher, ob er dies auch geschafft hätte, wenn der Anfang nicht der gewesen wäre, der er war.

Persönliche Gesamtbewertung:
Anfangs bereute ich es, das Buch angefangen zu haben, da mich Eishockey langweilt, aber das Durchhalten hat sich gelohnt. Sehr bewegendes Buch! Eine vielfältige Stadt mit einer Erzählweise und Personenvielfalt wie ich sie bisher nur aus „Die Arena“ von Stephen King kannte.