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canchita

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.10.2019

Unaufregend

Der größte Spaß, den wir je hatten
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Die Geschichte handelt von der Familie Sorenson, einem Ehepaar mit 4 Töchtern. Zum einen erzählt die Geschichte einen Zeitraum von ein paar Monaten in der Gegenwart der Familie als durch das Auftauchen ...

Die Geschichte handelt von der Familie Sorenson, einem Ehepaar mit 4 Töchtern. Zum einen erzählt die Geschichte einen Zeitraum von ein paar Monaten in der Gegenwart der Familie als durch das Auftauchen von Jonah ganz schön aufgewirbelt wird. Zum anderen wird in Rückblicken der Beginn der Ehe von Marilyn und David geschildert sowie verschiedene Begebenheiten im Leben der Töchter.
Das Buch dreht sich dabei vor allem um das Auftauchen des unehelichen ersten Sohns von Violet, den sie ohne das Wissen ihrer Eltern zur Adoption frei gegeben hat. Das zweite Thema ist der Umgang der Töchter mit der für sie so perfekt erscheinen Ehe der Eltern und das Gefühl der Unzulänglichkeit, dass sich für die Töchter daraus ergibt.

Ich könnte mir vorstellen, dass man den Roman unterschiedlich liest je nachdem in welchem Alter man gerade ist. Ich fand den Umgang der Töchter mit ihrer Mutter sehr ungerecht. Vor allem Wendy schien sich ihr Leben lang ungerecht behandelt gefühlt zu haben, mir ist aus dem Roman aber nicht schlüssig geworden warum. Aber so ist es wahrscheinlich im Leben, Mutter-Töchter Beziehungen sind kompliziert.

Mir war der Roman insgesamt aber deutlich zu lang mit zu wenig Spannungselementen. Ich war am Ende ziemlich enttäuscht, dass das alles an Inhalt war nach über 700 Seiten lesen.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Zu oberflächlich

Wir von der anderen Seite
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Die Geschichte von Rahel Wald und wie sie es nach einer Sepsis mit Organversagen und mehrtägigen Koma wieder ins Leben zurück schafft hat mich sehr interessiert. Vor allem die Tatsache, dass die Geschichte ...

Die Geschichte von Rahel Wald und wie sie es nach einer Sepsis mit Organversagen und mehrtägigen Koma wieder ins Leben zurück schafft hat mich sehr interessiert. Vor allem die Tatsache, dass die Geschichte nicht unbedingt mit der eigentlichen Heilung endet, sondern auch beschreibt wie schwer es nach einer langen Krankheit wieder in die Welt der Gesunden zurück zu kehren.
Einem Bekannten von mir ist etwas sehr ähnliches passiert, eine Blutsepsis mit mehreren Tage auf der Intensivstation (nur ohne Koma), ich wusste gar nicht, dass dies ein wohl recht häufiges Szenario ist.

Das Buch selbst hat mir dann aber nicht sehr gut gefallen, zu oberflächlich und oft lächerlich sind die Beschreibungen von Rahel. Zu sehr ist sie das arme Opfer und alle müssen sich um sie kümmern. Erst zum Ende hin übernimmt sie Verantwortung für ihr Leben, aber bis dahin zieht sich das Buch sehr lange hin.

Veröffentlicht am 11.11.2025

Allgemeiner Überblick

Durchblick Künstliche Intelligenz
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Das Sachbuch Künstliche Intelligenz aus dem Kosmos Verlag erklärt in kurzen Abschnitten (je eine Seite) das Thema künstliche Intelligenz.

Die einzelnen Kapitel lassen sich schnell und gut lesen aber für ...

Das Sachbuch Künstliche Intelligenz aus dem Kosmos Verlag erklärt in kurzen Abschnitten (je eine Seite) das Thema künstliche Intelligenz.

Die einzelnen Kapitel lassen sich schnell und gut lesen aber für mich gab es selten echte Aha Momente. Wodurch zum Ende auch etwas die Motivation gefehlt hat und ich dann doch länger zum lesen gebraucht habe. Vieles kannte ich schon oder ich fand es zu allgemein oder unpräzise um mich wirklich weiter zu bringen. Wenn man zu dem Thema gar nichts weiß, wird man aber vermutlich auch irgendwann die Lust verlieren es zu lesen. Mir zumindest fehlten die Zusammenhänge.

Graphisch und vor allem in der Farbgestaltung fand ich es unangenehm. Die Graphikseiten sind knallgelb oder orange, die Zusammenfassungen dunkel blau mit weißer Schrift.

Die Idee ein kurzes knackiges Buch zu KI zu machen, finde ich toll. Aber das hier hat es nicht so richtig getroffen. Man müsste sich m.E. Vorher mehr Gedanken darum machen, wer denn die Zielgruppe für dieses Buch sein soll.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 09.03.2025

Leider langweilig

Degrees of Engagement
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Das Cover und der Farbschnitt haben mich echt begeistert, ein echt schönes Buch.
Die Leseprobe fing dann auch gut an. Bianca feiert ihren Doktortitel und keiner ihrer Freunde kommt. Um sich an ihnen zu ...


Das Cover und der Farbschnitt haben mich echt begeistert, ein echt schönes Buch.
Die Leseprobe fing dann auch gut an. Bianca feiert ihren Doktortitel und keiner ihrer Freunde kommt. Um sich an ihnen zu rächen, verlobt sie sich zum Schein mit einem Kollegen.

Danach ist es dann nur noch langweilig. In den jeweils von ihr und ihm geschriebenen Kapitel geht es dann fast nur noch darum wie toll sie sich gegenseitig finden. Null Spannung, null Plot., es passiert einfach nichts interessantes oder überraschendes.

Ich fand die Kapitel von Xavier besonders nervig, weil seine dauernde Schwärmerei für ihre Kurven oder ihre Haare so gar nicht nach einer männlichen Stimme klang.

Beide Charaktere bleiben zudem erstaunlich flach. Außer ihren anstehenden Jobs und bei Bianca noch ein gewisses Interesse für ihre Freunde und Familie haben sie scheinbar keine Interessen oder Hobbies.

Insgesamt enttäuschend und nicht die Zeit wert es zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.09.2019

Wunderschöne Bilder, enttäuschende Geschichte

Der lange Weg zu dir
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Das Bilderbuch um den jungen Adam, der über den Verlust seines Hundes in tiefe Trauer sinkt und Sonia, die ihrer Katze folgend schließlich den Weg zu Adam findet ist wunderschön aufgemacht. Die Bilder ...

Das Bilderbuch um den jungen Adam, der über den Verlust seines Hundes in tiefe Trauer sinkt und Sonia, die ihrer Katze folgend schließlich den Weg zu Adam findet ist wunderschön aufgemacht. Die Bilder sind detailliert und schön gezeichnete man schaut sie gerne immer wieder an, allerdings sind sie etwas düster.
Die Geschichte dagegen hat mich ziemlich enttäuscht. Eine sehr holperige Sprache. Ich fand auch nicht, dass das Thema Trauer und Verlust hier in irgendeiner Art kindgerecht sinnvoll aufbereitet wurde. Es war mir völlig unklar, warum Sonia einfach so tagelang ohne Essen und Trinken ihrer Katze folgt, und es scheinbar niemanden gibt, der sich darum gekümmert hätte.
Den Teil mit dem Zirkusdirektor fand mein Sohn dann auch total gruselig, dem das Buch in Summe zu traurig war. Die Auflösung am Ende hat ihm dabei auch nicht geholfen.

Fazit: Tolle Bilder, enttäuschende Geschichte. In Summe leider keine Kaufempfehlung.