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Veröffentlicht am 06.11.2019

dieser Auftakt ist absolut gelungen und macht Lust auf mehr

Die Rebellion von Laterre
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Meine Meinung
Bisher waren mir die Autorinnen Jessica Brody und Joanne Rendell noch vollkommen unbekannt. Umso gespannter war ich daher auch auf „Die Rebellion von Laterre“, den ersten Band der „Rebellion ...

Meine Meinung
Bisher waren mir die Autorinnen Jessica Brody und Joanne Rendell noch vollkommen unbekannt. Umso gespannter war ich daher auch auf „Die Rebellion von Laterre“, den ersten Band der „Rebellion der Sterne“, von beiden Autorinnen.
Das Cover hat mich total angesprochen und der Klappentext versprach mir einfach tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Erhalt des Buches auch direkt mit Lesen los.

Die hier handelnden Charaktere sind den Autorinnen verdammt gut gelungen. Man kann sie sich als Leser vorstellen und auch die Handlungen verstehen.
So trifft man hier auf Chatine. Sie ist stets als Junge verkleidet und lebt im Dritten État von Laterre. Sie hat den Traum Laterre zu verlassen. Ich mochte sie und ihre Stärke wirklich total.
Marcellus wohnt im Zweiten État und ist Offizier des Ministères. Er kämpft dagegen an der Engel eines Generals zu sein, hat aber kaum eine eigene Meinung und besonders mutig ist er auch nicht unbedingt. Was ist wirklich von ihm halten soll weiß ich nicht so recht.
Alouette ist jemand die im Verborgenen lebt. Sie will herausfinden wer sie ist und woher sie kommt. Ich mochte ihre Art sehr gerne.
Diese 3 Charaktere sind unterschiedlich dargestellt und dennoch haben sie auch die Gemeinsamkeit, das sich ihre Welt im Handlungsverlauf ungemein verändert. Jeder ist auf seine Weise interessant, bringt so ganz eigene Dinge mit

Der Schreibstil der Autorinnen ist richtig flüssig und mitreißend. Ich habe das Buch angefangen und war sehr flott mittendrin im Geschehen. Man kann als Leser sehr gut folgen und alles wunderbar nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen der 3 Protagonisten. So wird es komplex und vielsichtig, man lernt auch alle 3 noch um einiges besser kennen.
Die Handlung selbst hat mich von Anfang richtig gefesselt. Man wird als Leser auf den Planeten Laterre befördert und ich war sehr fasziniert von der Welt, die hier aufgebaut wurde. Alles ist sehr detailliert und anschaulich beschrieben, man kann sich das Arbeiterviertel oder auch die Kuppel mit den besser gestellten Bewohnern sehr gut vorstellen, es erwacht alles zum Leben.
Das Geschehen selbst ist spannend und abwechslungsreich gehalten. Es soll sich hierbei ja um eine Neuinterpretation von „Les Misérables“ von Victor Hugo handeln. Ob dem wirklich so ist kann ich gar nicht sagen, da ich das Stück bisher nicht kenne. Das stört aber nicht im Geringsten, ich war total fasziniert und wurde immer mehr in die Welt hineingezogen.

Das Ende ist dann in meinen Augen richtig gut gemacht. Einerseits ist es abschließend, es wirkt aber auch erst wie der Beginn von etwas Großem und macht neugierig darauf wie es wohl weitergehen wird.

Fazit
Alles in Allem ist „Die Rebellion von Laterre“ von Jessica Brody und Joanne Rendell ein richtig guter Auftakt der „Die Rebellion der Sterne“ – Reihe, der mich echt richtig einnehmen konnte.
Charaktere, die interessant aber auch total unterschiedlich gezeichnet sind, ein flüssiger Stil der Autorinnen und eine Handlung, die ich als spannend und abwechslungsreich empfunden habe und deren Welte detailliert und somit vorstellbar beschrieben ist, haben mir richtig gute Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut lesenswert!

Veröffentlicht am 06.11.2019

dieser King konnte mich wieder richtig begeistern

Underground Kings: Sven
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Meine Meinung
Bisher habe ich alle Romane von Aurora Rose Reynolds gelesen und immer auch geliebt. So auch die „Underground Kings“ aus ihrer Feder. Mit „Underground Kings: Sven“ steht nun der dritte Teil ...

Meine Meinung
Bisher habe ich alle Romane von Aurora Rose Reynolds gelesen und immer auch geliebt. So auch die „Underground Kings“ aus ihrer Feder. Mit „Underground Kings: Sven“ steht nun der dritte Teil dieser Reihe in den Startlöchern und entsprechend gespannt war ich auf dieses Buch.
Das Cover zeigt wieder einen ziemlich heißen Kerl, was ich richtig gut finde, und der Klappentext verspricht tolle Lesezeiten. Daher habe ich „Sven“ auch direkt nach Erhalt gelesen.

Die hier auftauchenden Charaktere sind der Autorin rundum gut gelungen. Ich empfand jeden von ihnen als vorstellbar dargestellt und die Handlungen waren für mich immer gut zu verstehen.
Als Leser lernt man hier Maggie kennen. Ich mochte sie auf Anhieb total gerne. Maggie ist ein Familienmensch, vor allem für ihre Schwester würde sie alles in ihrer Macht stehende tun. Sie hat aber auch ihren ganz eigenen Kopf, lässt sich nicht unbedingt gerne etwas von anderen sagen. Dadurch rasselt sie mit Sven auch des Öfteren zusammen.
Sven ist, wie irgendwie alle Männer in den Romanen der Autorin, ein Kerl, der sehr herrisch rüberkommt. Er ist Besitzer eines Clubs in Vegas, hat aber gleichzeitig auch Verbindungen zu den anderen Kings. Denn sie alle haben noch eine Rechnung offen. Eigentlich hat Sven auch nicht unbedingt die Nerven für eine Beziehung, bis er Maggie kennenlernt. Sie ist für ihn die Eine, die Frau die zu ihm gehört, komme was wolle. Er hat ihr gegenüber einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Durch Maggie wird Sven auch weich, das zeigt er mehr als nur einmal in der Handlung, was mir ausgesprochen gut gefiel.

Neben den beiden genannten Charakteren tauchen noch andere Personen im Geschehen auf. So Maggies Schwester, ihre Eltern oder eben auch die anderen Kings Kai und Kenton. Und es gibt ein Wiedersehen mit Bekannten aus der ersten Reihe der Autorin. Somit ist die Verbindung hergestellt und irgendwie gehören sie dann doch alle zusammen.

Der Schreibstil ist typisch für die Autorin. Sie schreibt flüssig und locker, man kommt als Leser problemlos ins Geschehen hinein und merkt am Ende gar nicht wie die Seiten an einem vorbeiziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus den Sichtweisen von Sven und Maggie. Für beide hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die wunderbar passt. Man ist den Charakteren so noch um einiges näher und lernt sie noch viel besser kennen, da man die Gedanken und Gefühle erfährt.
Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt. Auch wenn es Teil 3 der Reihe ist, man kann ihn ohne Kenntnisse der anderen Romane lesen. In Reihe macht es aber noch mehr Spaß.
Ich war sofort drin und bin dann wirklich durchgerauscht. Dabei ist dieser King hier ein wenig anders als die anderen, zumindest kam es mir so vor. Die Autorin zeigt hier mehr als in den anderen Büchern der Reihe, das ein „Underground King“ auch eine richtig weiche Seite hat. Doch es geht nicht nur sanft zu, auch Spannung kommt auf und der rote Faden zieht sich durch die gesamte Handlung hindurch. Und eben jede Menge verschiedene Emotionen und Gefühle. Also genau das, was man als Leser gerne liest und was man von der Autorin gewohnt ist.
Was mir persönlich richtig gut gefallen hat, die Autorin zieht hier auch Parallelen zu einer ihrer anderen Reihen, sie verknüpft diese.

Das Ende ist in meinen Augen dann wieder einmal richtig gut gewählt. Es ist auch ganz typisch für die Autorin, ich empfand es als rundum passend und durch den Epilog wird es verdammt gut abgeschlossen.

Fazit
Kurz gesagt ist „Underground Kings: Sven“ von Aurora Rose Reynolds ein Roman, der so typisch die Autorin ist und mich von Anfang an richtig einnehmen konnte.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm flüssig und leicht zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die spannend, abwechslungsreich und auch emotional und gefühlvoll gehalten ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich echt begeistert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 03.11.2019

humorvoller, sehr überzeugender Roman

Herz im Schneegestöber
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Meine Meinung
Der Roman „Herz im Schneegestöber“ stammt von Anna Fischer. Bisher konnte mich die Autorin mit ihren Romanen immer gut unterhalten und so war ich natürlich richtig gespannt auf dieses Buch.
Das ...

Meine Meinung
Der Roman „Herz im Schneegestöber“ stammt von Anna Fischer. Bisher konnte mich die Autorin mit ihren Romanen immer gut unterhalten und so war ich natürlich richtig gespannt auf dieses Buch.
Das Cover ist in meinen Augen genau richtig und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch nach dem Erhalt auch flott gelesen.

Die auftauchenden Charaktere sind für mich wirklich sehr gut gelungen. Auf mich wirkten sie vorstellbar und die Handlungen waren zu verstehen.
Als Leser lernt man hier Josie und Adam kennen und auch wirklich lieben. Ich habe sie beide so ins Herz geschlossen. Sie sind total verschieden, doch genau das macht sie aus. Josie die Umweltaktivistin und Adam der Finanzmanager, hier prallen wirklich zwei Welten aufeinander.
Dabei ist Josie absolut tough und hat immer einen lockeren Spruch auf der Zunge. Adam hingegen ist eher arrogant und gerade zu Anfang hätte ich ihn ja gerne mal richtig geschüttelt. Im Handlungsverlauf aber wurde mir Adam dann immer sympathischer.

Der Schreibstil ist wirklich einzigartig. Man kommt hier richtig flüssig durch die Geschichte hindurch, kann wunderbar folgen und alles auch gut verstehen.
Die Handlung selbst ist wirklich total schön gemacht. Der Roman ist Teil 4 der „Herz-Reihe“ der Autorin, wobei die Bücher jeweils unabhängig gelesen werden können.
Den Leser erwartet hier eine wirklich schöne Lovestory, gepaart mit jeder Menge Humor. Die Mischung ist absolut gelungen, man kann sich als Leser nicht entziehen, wird unweigerlich in die Handlung mit reingezogen. Dieser Road Trip hat es wirklich in sich.
Doch auch wenn der Humor überwiegt, es gibt durchaus auch sehr ernste Themen, die hier angesprochen werden. Es passt alles wunderbar zusammen, ist absolut stimmig.

Das Ende ist dann in meinen Augen wirklich richtig gut gemacht und es passt sehr gut zur Gesamthandlung hier. Es schließt ab und macht alles richtig schön rund.

Fazit
Kurz gesagt ist „Herz im Schneegestöber“ von Anna Fischer ein Roman, der mich von Anfang bis Ende richtig für sich gewinnen konnte.
Unterschiedliche realistisch beschriebene Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die einerseits ganz viele Liebe und Humor beinhaltet, in der es aber auch um durchaus ernste Themen geht, haben mich bestens unterhalten und begeistert.
Wirklich zu empfehlen!

Veröffentlicht am 01.11.2019

ein richtig guter zweiter Teil

The Difference Between Us
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Kurzbeschreibung
Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch perfekt füreinander sind …
Molly Maverick ist verflucht. Zumindest wenn es darum geht, Mr Right zu finden. Die junge ...

Kurzbeschreibung
Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und doch perfekt füreinander sind …
Molly Maverick ist verflucht. Zumindest wenn es darum geht, Mr Right zu finden. Die junge Grafikerin hat es daher aufgegeben, nach der einen großen Liebe zu suchen. Bis sie Ezra Baptiste trifft. Der Restaurantbesitzer ist attraktiv, erfolgreich und strotzt nur so vor Selbstbewusstsein. Das Letzte, woran Molly denkt, ist, dass er ein Auge auf sie geworfen haben könnte. Sie sind einfach zu verschieden. Und doch kribbelt es, wenn Ezra sie nur ansieht …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Bereits der erste Band der „Opposites Attract“ – Reihe von Rachel Higginson hat mich wirklich begeistert. Nun stand mit „The Difference Between Us“ Band 2 auf meinem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich nach dem Laden auch flott mit Lesen begonnen.

Die hier auftauchenden Charaktere hat die Autorin sehr gut dargestellt und ins Geschehen eingesetzt. Auf mich wirkten sie vorstellbar und realistisch, ihre Handlungen waren so auch gut zu verstehen.
Molly ist so eine tolle junge Frau. Sie mag vielleicht ein wenig schusselig und tollpatschig sein, doch genau das macht sie in meinen Augen aus. Dadurch gewinnt sie das Leserherz auf Anhieb und man fühlt sich als Leser mit Molly verbunden. Zudem nimmt sie kein Blatt vor den Mund, zumindest die meiste Zeit. Es gibt aber auch Situationen, da ist Molly schüchtern und weiß nicht so recht was sie sagen soll. Das aber macht sie eben menschlich und authentisch.
Ezra war mir bereits bekannt aus dem ersten Band, ich war total neugierig auf seine eigene Story. Zuerst habe ich ihn ja nicht so gemocht, doch das hat sich gegeben. Wenn man genau hinschaut sieht man das in ihm mehr steckt als man ahnt. Durch Einblicke in seine Vergangenheit gewinnt er immer mehr Sympathiepunkte und am Ende mochte ich ihn dann sehr gerne.

Neben den Protagonisten gibt es noch andere Charaktere in der Handlung, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen einfügen. Sie wirkten auf mich ebenso vorstellbar und ergeben am Ende eine stimmige Mischung.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und lässt sich auch wirklich gut lesen. Ich bin so leicht und locker durch die Handlung gekommen, konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut nachvollziehen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Molly. Die Autorin nutz hier die Ich-Perspektive, so ist man als Leser an ihr dran und lernt sie noch besser kennen. Ich muss aber zugeben, ich hätte es wirklich gut gefunden wenn auch Ezra zu Wort gekommen wäre.
Die Handlung konnte mich, genauso wie schon Band 1, richtig gut gefangen nehmen. Man kann das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen, da es sich um andere Protagonisten handelt.
Die Handlung ist abwechslungsreich und wirklich spannend gehalten, hinzu kommen jede Menge Emotionen und Gefühle, die stimmig ins Geschehen eingearbeitet sind. Immer wieder tauchen auch Wendungen auf, die man so nicht erwartet, die neue Dinge ins Geschehen hineinbringen.

Das Ende ist dann in meinen Augen absolut gelungen. Es passt ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, macht diese schön rund und das wirklich ohne gekünzelt zu wirken. Eher im Gegenteil es ist absolut glaubhaft. Mich hat es vollkommen zufriedengestellt.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „The Difference Between Us“ von Rachel Higginson ein richtig schöner zweiter Teil der „Opposites Attract“ – Reihe, der das Niveau von Band 1 sehr gut halten kann.
Interessante sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehmer leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als abwechslungsreich, spannend und auch emotional empfunden habe, haben mir wirklich schöne Lesestunden beschert.
Absolut zu empfehlen!

Veröffentlicht am 31.10.2019

ein emotionaler und richtig schöner Roman, sehr zu empfehlen

Sehnsucht nach St. Kilda
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Meine Meinung
Ich kannte die Autorin Isabel Morland bereits von anderen Romanen, mit denen sie mich auch gut unterhalten konnte. Jetzt also durfte ich „Sehnsucht nach St. Kilda“ aus ihrer Feder lesen und ...

Meine Meinung
Ich kannte die Autorin Isabel Morland bereits von anderen Romanen, mit denen sie mich auch gut unterhalten konnte. Jetzt also durfte ich „Sehnsucht nach St. Kilda“ aus ihrer Feder lesen und entsprechend war ich gespannt darauf.
Das Cover gefiel mir wirklich sehr gut und der Klappentext versprach mir richtig schöne Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch nach Erhalt direkt gelesen.

Die hier handelnden Charaktere sind von der Autorin vorstellbar beschrieben und dann gut ins Geschehen integriert worden. Sie haben alle die notwendige Tiefe, so dass sie lebendig wirkten.
Rachel ist eine alleinerziehende junge Frau, deren Welt nicht mehr die ist, die sie mal war. Sie hat ihren geliebten Mann verloren und muss seitdem kämpfen. Kurzentschlossen wagt sie eine Neuanfang, gemeinsam mit ihrem Sohn Sam. Rachel wurde mit jeder Seite sympathischer. Ich war immer wieder beeindruckt wie sie ihr Leben trotz Rückschläge in die Hand genommen hat und alles tut um zu leben. Die Zeit auf St. Kilda ist für sie auch eine Zeit der Selbstfindung.
Ailic ist Fotograf und lebt in London. Auch er hat bereits einiges mitmachen müssen und muss auch kämpfen. Nach außen wirkte er eher unnahbar und zum Teil schon arrogant, wenn man aber genau hinschaut erkennt man einen tollen jungen Mann. Seine Art, er wirkte charmant und absolut liebenswert auf mich, die hat einfach was. Man muss Ailic einfach mögen.
Annie, Rachels Großmutter, ist eine ältere Frau, die einst auf St. Kilda gelebt hat. Sie ist einfach klasse beschrieben und ihre Geschichten sind toll. Sie lebt ihr Leben und das meistert sie mit Bravour. Mir gefiel das sie sich nicht reinreden lässt, trotz ihres hohen Alters.
Dann ist da noch Sam, Rachels Sohn. Er ist einfach ein liebenswerter, aufgeweckter Junge, den man einfach richtig gerne haben muss.

Es sind aber nicht nur die Protagonisten, die mir verdammt gut gefallen haben, auch die Nebenfiguren sind der Autorin sehr gut gelungen. Sie ergeben ein wirklich stimmiges Gesamtbild.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht. Ich bin ohne Probleme ins Geschehen hineingekommen und konnte dann auch ganz ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Die Handlung selbst hat mich sehr schnell in ihren Bann gezogen. Ich empfand sie als spannend gehalten, ich wollte immerzu wissen was weiter passiert und so habe ich das Buch schon fast inhaliert.
Es gibt hier quasi zwei Geschichten, die zu einer verwoben sind. In der Gegenwart folgt man als Leser Rachel und Ailic, in der Vergangenheit Annie und Finlay. Es ist sehr gut gelungen aus beiden Strängen letztlich einen zu machen.
Die eingearbeitete Liebesgeschichte ist in meinen Augen genau richtig. Sie passt sich wunderbar ans Geschehen an, drängt sich nicht auf, ist aber dennoch präsent.
Während des Lesens konnte ich mir die Insel sehr gut vorstellen, das ging dann sogar soweit das ich mich selbst ein wenig über sie informiert habe. Ich musste einfach mehr wissen und es ist alles sehr interessant. Die Autorin hat wunderbar recherchiert, es ist alles genau beschrieben und somit erwacht es wirklich auch zum Leben. Man bekommt als Leser hier wirklich Sehnsucht nach St. Kilda.

Das Ende ist in meinen Augen genau richtig. Es passt wirklich sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht sie schön rund und schließt den Roman dann letztlich wunderbar ab.

Fazit
Kurz gesagt ist „Sehnsucht nach St. Kilda“ von Isabel Morland ein Roman, der mich vollkommen für sich gewinnen und mitreißen konnte.
Vorstellbare sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich, gefühlvoll und emotional empfunden habe und deren Kulisse einfach lebendig beschrieben ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich sehr begeistert.
Wirklich zu empfehlen!