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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2016

Unterhaltsam, aber mit einigen Längen

Ist das Liebe oder kann der weg?
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Inhalt:

Inga Hering, von Beruf Betriebsanleitungen-Übersetzerin, hat ihren Freund in flagranti erwischt. Kurz entschlossen reist sie nach einer kurzen Racheaktion an ihren Ex-Freund bestehend aus Enthaarungscreme ...

Inhalt:

Inga Hering, von Beruf Betriebsanleitungen-Übersetzerin, hat ihren Freund in flagranti erwischt. Kurz entschlossen reist sie nach einer kurzen Racheaktion an ihren Ex-Freund bestehend aus Enthaarungscreme in seinem Haargel zu ihrer Tante Lisbeth nach Freesbühl. Dort angekommen stellt ihre "durchgeknallte" Tante kurzerhand ihrer beider Leben ein wenig auf den Kopf. Mit großer Tollpatschigkeit, viel Witz und Charme helfen sie der Polizei, einen Mordfall aufzuklären. Dabei bringt der Kommissar Carsten Pohl Ingas Herz ganz schön zum Klopfen...

Meinung:

Das Cover hat mir schon sehr gut gefallen - hübsch und sympathisch anzuschauen. Der Titel und der Klappentext haben den Ausschlag gegeben - ich wollte das Buch unbedingt lesen. Ich habe es nicht bereut. Das Buch ist witzig, charmant und für Frauen ein absoluter Leckerhappen mit träumerischer Romantik, einer Prise Krimi und verwegenen, absolut originellen Ideen. Das Buch geht großartig los, die Anfangsszenen bringen einen zum Schmunzeln und zum Lachen. Das schnelle Tempo der Handlung lässt leider nach der Einführung ein wenig nach, so dass die Lektüre zu einer zähen Angelegenheit wird. Doch das letzte Viertel des Buches ist so fesselnd, dass man es nicht mehr aus der Hand legen kann, bis es ausgelesen ist! Die Geschichte ist witzig und äußerst originell (Fernsehquizauftritt und Mörderjagd), denn wie oft liest man schon einen Krimi eingebettet in einem Liebesroman? Die Charaktere sind allesamt sympathisch, auch wenn Tante Lisbeth mir am Anfang zu durchgeknallt vorkam. Inga, Sassi, Jan, Carsten, Svenja, Katja, ... alle haben ihre äußerst einnehmenden Eigenarten, so dass ich sie schnell ins Herz geschlossen habe. Der Krimiplot ist auch sehr interessant gewesen; man wird auch als Leser ab und zu an der Nase herumgeführt. Doch Ingas und Lisbeths Ermittlungen bringen so frischen Wind und Tapsigkeit in die Geschichte. Insgesamt finde ich die Geschichte lesenswert. Der Genre-Mix zwischen Romantik und Krimi ist gut gelungen und unterhaltsam verpackt. Doch muss ich aufgrund der Langatmigkeit zwischendurch einen Stern abziehen. Doch wer sich davon nicht abschrecken lässt, dass die Geschichte manchmal nicht so schnell voranschreitet, sollte das Buch unbedingt lesen. Es kann sich lohnen!

Veröffentlicht am 27.11.2016

Kurzgeschichten zum Fühlen und Nachdenken

Nach Wolke 7
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Inhalt:

Neun gefühlvolle (Kurz-)Geschichten zum Nachdenken und Mitfühlen. Dabei geht es um Liebe, Gefühle, Beziehungen und Wolke 7 und um das Leben danach. Dieses Buch beinhaltet folgende Kurzgeschichten:

"Das ...

Inhalt:

Neun gefühlvolle (Kurz-)Geschichten zum Nachdenken und Mitfühlen. Dabei geht es um Liebe, Gefühle, Beziehungen und Wolke 7 und um das Leben danach. Dieses Buch beinhaltet folgende Kurzgeschichten:

"Das verwundete Herz", "Die Konferenz", "Tagebuch einer...", "Das Bad", "Verwirrt verlassen", "Die Schuppen von den Augen gezogen", "Vier", "Pfeffer", "Mädchennamen"

Meinung:

Das Buch weckt in mir unterschiedliche Gefühle, denn die Kurzgeschichten handeln zwar alle von Beziehung und Liebe, aber im Grunde sind sie alle ganz verschieden. Mal ist die Geschichte tragisch, dann wiederum melancholisch und traurig. Es gibt auch Geschichten, die eine leichte Note haben und den Leser schmunzeln lassen. Da sind aber auch welche dabei, die mich geschockt haben bzw. bin ich ziemlich mitgenommen, als ich die Geschichte beendet habe. Kurz gesagt, in allen Tönen wird hier über die Liebe erzählt, aber eine fröhliche Geschichte gibt es leider nicht. Diese Geschichtensammlung ist fokussiert auf das Leben nach der Wolke 7, also wenn das Glück geplatzt ist. Ich nehme das Buch mit gemischten Gefühlen auf, es gefällt mir, wie mich das Buch zum Nachdenken anregt und bei manchen Geschichten kann ich mit den Protagonisten mitfühlen. Aber diese Melancholie und die Tragik, die hier auch überwiegt, machen mich auch traurig. Das Buch ist auf jeden Fall keine "leichte Kost" vom Inhalt her. Die Sprache ist aber einfach und flüssig zu lesen. Da die Geschichten recht kurz gehalten sind, eignet sich das Buch als Lektüre für zwischendurch. Die wechselnde Erzählperspektive (Ich-Perspektive, dann wieder 3. Person-Perspektive) sorgt für erfrischende Abwechslung zwischen den einzelnen Geschichten.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Arya und Finn - eine Wohlfühlgeschichte um Freundschaft, Abenteuer und Zuneigung

Arya & Finn
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Achtung! Spoiler!

Inhalt:

Arya, die zuküntige Leibwächterin und beste Freundin der Prinzessin Elena des Königreiches Maljonar, besitzt die von ihr gehasste Gabe, den Menschen durch Berührung dessen Erinnerungen ...

Achtung! Spoiler!

Inhalt:

Arya, die zuküntige Leibwächterin und beste Freundin der Prinzessin Elena des Königreiches Maljonar, besitzt die von ihr gehasste Gabe, den Menschen durch Berührung dessen Erinnerungen zu nehmen. Als Elena beschließt, sich das Königreich anzusehen, schließen sich die beiden jungen Mädchen drei männlichen Gefährten an, die sie auf die Reise nach Letilis begleiten sollen. Unterwegs erleben sie so manche Abenteuer miteinander, müssen sich ihrer Vergangenheit stellen, lernen sich kennen und sich zu schätzen. Die jungen Leute werden durch so manche Strapazen und auch gefährliche Kämpfe gute Freunde. Langsam und doch stetig entwickeln Arya und Finn Gefühle füreinander. Wie das Abenteuer wohl ausgeht?

Meinung:

Coverbild: Als ich das Coverbild zum ersten Mal gesehen habe, fand ich es hübsch und geheimnisvoll. Die Geschichte wird märchenhaft und so "düster verwunschen". Das hat sich im Laufe des Lesens an der einen oder anderen Stelle bewahrheitet.

Titel: Der Titel deutet (auch in Verbindung mit dem Cover) auf ein Zwei-Personen-Abenteuer hin. Dass es dann die meiste Zeit um eine ganze Gruppe von Gefährten ging, nicht nur um zwei, hat mich auch nicht sonderlich gestört; zumal sie mir sehr sympathisch waren und ich gerne ihre Szenen lese, auch wenn ich darauf weder durch den Titel, noch durch das Cover vorbereitet war.

Schreibstil: Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive geschrieben. Dabei wechseln sich Arya und Finn kapitelweise ab. Die Schreibweise ist einfach zu lesen, ohne zu viele und zu blumige Ausschmückungen. Somit kam ich recht schnell im Buch voran.

Es gibt leider keine großartigen Beschreibungen der Umgebung, was ich ein wenig schade finde. Es ist für den Leser ein wenig schwerer, das Geschriebene zu verbildlichen. Es ergibt sich dann ein eher vages Bild des Geschehens, was leider keinen großen Eindruck hinterlässt. Ich denke, ich würde mich in einigen Wochen nicht mehr an vieles vom Buch erinnern können.

Was mir positiv aufgefallen ist, sind die tollen Sprüche der Gefährten, von denen manche es wirklich wert sind, eingerahmt zu werden. Durch diese entsteht auch die enge Beziehung bzw. spürt der Leser den Zusammenhalt und die Freundschaft der Truppe umso mehr.

Zitat:

"Keinen Streit beim Frühstück. Das ist die wichtigste Mahlzeit am Tag und wer mir die vermiest, dem vermiese ich den Rest des Tages." (Kapitel 8)

Ein weiterer Pluspunkt ist der rote Faden in der Erzählweise der Autorin. Man kann den Gedankengang der Hauptfigur recht gut nachvollziehen.

Charaktere: Die Charaktere sind zum größten Teil stimmig, d.h. ihre beschriebene Charaktereigenschaft stimmt mit ihrer Handlungsweise überein. Beim der Figur "Elena" habe ich da leider ein bisschen Bauchweh. Sie erscheint mir manchmal nicht sehr königlich und verantwortungsvoll, wie beschrieben. Doch Arya, Finn, Bero und besonders Ilias machen diesen Schwachpunkt um ein Vielfaches wieder wett. Sie sind mir total ans Herz gewachsen, jeder mit seinen Eigenarten, die doch sehr sympathisch sind. Arya, die anfangs innerlich zerrissen ist, aber im Laufe der Geschichte aufblüht und ihre Gabe akzeptiert. Der sympathische Macho Finn, der anfangs Bedenken gegenüber den Mädchen hegte und nicht mit ihnen reisen wollte, lernt die Gesellschaft der Mädchen letztendlich zu schätzen. Und Ilias ist einfach goldig. Anders kann man ihn nicht bezeichnen.

Handlung: Die Handlung ist relativ einfach gehalten. Es gibt nur einen (mit dem Bösewicht vielleicht zwei) Handlungsstrang und der dreht sich um die Gefährten und ihre Abenteuerreise. Die Handlung ist halbwegs vorhersehbar und weckt keine zu große Spannung. Aber trotzdem mach es Spaß, die Geschichte zu verfolgen, da die Interaktion innerhalb der Gruppe sehr gut ausgeprägt und unterhaltsam ist. Da brauche ich persönlich auch keine großen Spannungsmomente. Die Geschichte ist eine leichte Kost zum Wohlfühlen.

Fazit:

Für die Zielgruppe der Jugendliche (ca. 12-17 Jahre) ist das Buch ein Volltreffer mit einigen Schwachstellen, über die man aber leicht hinwegsehen kann aufgrund der Wohlfühlmomente, die die Geschichte uns bietet. Eine warme Geschichte um Freundschaft und Abenteuer, die sich (aus der Perspektive der Zielgruppe) 4 Sterne von 5 verdient hat. Aus meiner persönlichen Sicht (eineinhalb Dekaden älter als die Zielgruppe) ist die Lektüre zwar schön zu lesen, doch zu "leichte Kost" im Vergleich zu anderen Fantasy-Werken z.B. Game of Thrones, die ein bisschen schwerer im Magen liegen. Somit vergebe ich dem Buch 3.5 Sternen von 5.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Ein romantischer Zeitreise-Roman mit Potential

Flederzeit
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Inhalt:

Matthias, ein Schriftsteller für Kriminalromane, und seine Ehefrau Lida trennen sich, nachdem ihr Sohn Elias infolge eines Asthmaanfalls, ausgelöst durch Fledermauskot bei der Höhlenentdeckungstour ...

Inhalt:

Matthias, ein Schriftsteller für Kriminalromane, und seine Ehefrau Lida trennen sich, nachdem ihr Sohn Elias infolge eines Asthmaanfalls, ausgelöst durch Fledermauskot bei der Höhlenentdeckungstour mit seinem Vater, gestorben ist. Fünf Jahre lang wird Matthias von Schuldgefühlen geplagt, bis er sich dazu entschließt, seine Geschichte als Kriminalroman niederzuschreiben. Dazu begibt er sich abermals an den Ort, wo damals alles begann: die Höhle. Von Fledermäusen attackiert, macht er eine Zeitreise ins Mittelalter, wo er neben einer Leiche aufwacht. Dort trifft er auch Mila und Ilja, die genauso wie Lida und Elias aussehen. Gemeinsam erlebt er mit ihnen eine abenteuerliche Zeit und sie lernen sich zu lieben. Doch es kommt er Tag, an dem Matthias zurück in die Gegenwart muss...

Meinung:

Als ich das Buch zum ersten Mal gesehen habe, fand ich das Cover kontrastreich und durchaus Interesse erweckend. Ich war mir aber nicht sicher, um welches Genre es sich handelt - Horror? Auch der Titel zeigte einen gewissen Gruselfaktor auf (Fledermäuse). Umso überraschter war ich, als ich den Klappentext gelesen habe: Liebesroman mit Zeitreise und Elementen aus der Kriminalliteratur. Diese Konstellation fand ich besonders seltsam, aber auch erfrischend. Beim Lesen des Buches ist mir der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil aufgefallen. Man rutscht geradezu durch die Geschichte hindurch! Auch ist die Geschichte stimmig, sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit passen zueinander. Man merkt hier nicht, dass zwei Autorinnen am Werk sind. Die Charaktere sind bis auf einzelne Ausnahmen durchaus sympathisch. Ich konnte in manchen Situationen richtig mit den Protagonisten fühlen und mitfiebern (z.B. die Szene am Grab). Besonders Ilya habe ich ins Herz geschlossen. Aber Matthias und Mila sind auch Figuren, die man mögen kann. Die Geschichte war meiner Meinung nach sehr originell gestaltet. Dieser Genre-Mix (Romantik, Krimi, History, eine kleine Prise Erotik) hat etwas Erfrischendes an sich und ist den Autorinnen gut gelungen. Das Ende des Buches schreit geradezu nach einer Fortsetzung, weil die Geschichte von Matthias und Mila noch nicht zu Ende erzählt ist. Das Buch hat mir gut gefallen und ich vergebe hier 4 Sterne, da ich das Gefühl habe, die Geschichte ist gut, hat aber noch Potential nach oben.

Veröffentlicht am 27.11.2016

Ein spaßiger und sympathischer Auftakt einer Jugend-Fantasy-Triologie

Die Pan-Trilogie 1: Das geheime Vermächtnis des Pan
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Zusammenfassung:

Felicity Morgan ist nicht unbedingt schön zu nennen. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und ihres Aussehens scheint der schöne Neue an ihrer Schule, Lee Fitzmor, Interesse an ihr zu finden. ...

Zusammenfassung:

Felicity Morgan ist nicht unbedingt schön zu nennen. Trotz ihrer Tollpatschigkeit und ihres Aussehens scheint der schöne Neue an ihrer Schule, Lee Fitzmor, Interesse an ihr zu finden. Er weicht ihr kaum von der Seite. Sie ahnt (noch) nicht, dass er, ein Halfelf und Agent der Anderwelt, durch das Buch der Prophezeiung an sie gebunden ist - als ihr Verlobter.

Meinung:

Die Charaktere des Buches sind sympathisch beschrieben, jeder hat seine Eigenarten und Macken. Das macht sie äußerst liebenswert. Als Jugendbuch sind die im Buch vorkommenden Figuren auch im jugendlichen Alter. Mit all den pubertären Problemen steigert sich die Handlung nach einer halblangen Einführung in das Alltagsleben der Heldin und führt uns in die witzige und unterhaltsame Phase der Zeitreisen unserer Heldin. Zeitreisen sind zwar nicht originell, aber die im Buch dargestellten Passagen sind durchaus abwechslungsreich und unterhaltsam beschrieben. Langsam entdeckt die Heldin die Welt der Elfen und damit verbundene Überraschungen. Spannend bleibt es bis zuletzt - das Buch endet mit einem Kliffhänger und macht Lust auf mehr. Ein würdiger Auftakt einer guten Jugend-Triologie.


Kurz: Das Buch ist witzig, jugendlich und macht Spaß!