Profilbild von TaGe

TaGe

Lesejury Star
offline

TaGe ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit TaGe über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

spannend

Feuermuse
0

Dieses Buch begann sehr geheimnisvoll, was mich direkt zum weiterlesen animierte.
Danach kam aber erstmal eine recht beschauliche Szenerie, was ich nicht weiter schlimm fand, denn so wurde dem Hauptcharacter ...

Dieses Buch begann sehr geheimnisvoll, was mich direkt zum weiterlesen animierte.
Danach kam aber erstmal eine recht beschauliche Szenerie, was ich nicht weiter schlimm fand, denn so wurde dem Hauptcharacter genügend Zeit gegönnt, dass man ihn kennen lernen und sich in ihn hineinversetzen konnte.
David war mir sehr sympathisch und mimte vorerst den Antihelden. Er war ein Außenseiter, der sich gerne zurück zog und seine eigene Welt erschuf. Dies resultierte nicht zuletzt aus der Tatsache, dass er einige Widersacher hatte, die ihn auch gerne mobbten. Doch er hatte ein besonderes Talent, welches ihm letztlich den Zugang in eine andere Welt offenbarte.
David ähnelte in seinen Grundzügen zu diesem Zeitpunkt einer Figur, die ich aus einer anderen Geschichte kannte. Doch abgekupfert wirkte er nicht, denn letztlich spielte er eine andere und vor allem tragendere Rolle.
Gerade als ich dachte, dass es nun langsam Zeit für Neues wäre, nahm die Geschichte richtig Fahrt auf. Es wurde magisch, und eine zweite Hauptfigur bereicherte die Geschichte. Elára ergänzte Daniel auf wunderbare Art und Weise, weil sie vollkommen anders war. Sie verkörperte alles, was man auch in anderer Form in der neuen (Fantasy-)Welt vorfand: Magie, Mystik und Wandelbarkeit, hier und da mit einem Touch Selbstverliebtheit und Naivität. Doch man konnte sich nie sicher sein, ob sie das alles nur spielte.
Neben Daniel und Elára findet man noch diverse andere Figuren, die eine mal mehr, mal weniger dominante Rolle einnehmen. Einige dieser Nebencharactere haben es wirklich in sich und sorgten für die eine oder andere Überraschung. Es waren unterschiedlichste Wesen darunter, viele einzigartig und alle faszinierend.
Spätestens nachdem ich in die Fantasywelt eingetaucht war, hatte mich die Geschichte vollkommen gepackt und ließ mich nicht mehr los. Die Ideen, die dabei umgesetzt wurden fand ich sehr interessant und kreativ. Dies betraf die Handlung an sich, als auch die Hintergrundinfos zu den Figuren.

Eine faszinierende Geschichte, die durch einen guten Fantasy-Mix besticht und langanhaltend fesselt. Ich bin gespannt auf Teil 2.

Veröffentlicht am 28.06.2020

Ich habe mir etwas mehr erwartet

Als du mich sahst
0

Liebe kennt kein Alter
Im Wesentlichen geht es in dieser Geschichte um die Liebesbeziehung zwischen einer Frau und einem deutlich jüngeren Mann, der zudem aus einer Boyband stammt. Ähnliche Geschichten ...

Liebe kennt kein Alter
Im Wesentlichen geht es in dieser Geschichte um die Liebesbeziehung zwischen einer Frau und einem deutlich jüngeren Mann, der zudem aus einer Boyband stammt. Ähnliche Geschichten kennt man aus dem realen Leben, aktuell z.b. von Heidi Klum und Tom Kaulitz.
Die Autorin hat dies in eine sehr schöne Geschichte verpackt, die sich leicht und sehr locker liest, was nicht zuletzt am Sprach- und Schreibstil liegt.

Rockstar-Leben
Die Geschichte hat mich direkt am Anfang gepackt, weil ich mich wunderbar mit der weiblichen Hauptfigur (Solène) identifizieren konnte. Direkt zu Beginn gab es schon eine Szene, die ich in ähnlicher Form erlebt habe. Meine damaligen Gedanken dazu waren fast dieselben wie Solènes, was mich einerseits sehr schmunzeln lies und mir den Einstieg in die Geschichte darüber hinaus sehr einfach machte. Überhaupt muss ich sagen, dass Solène bestimmt für viele Frauen um die 40 Jahre reichlich Identifizierungspotenzial bietet.
Ihr gegenüber steht der Boyband-Star Hayes, den ich auch einfach nur toll fand. Er ist gut 20 Jahre jünger, wirkt aber überhaupt nicht so. Er wirkt reifer und abgeklärter, was vermutlich seiner Erziehung zu verdanken ist. Ich konnte schon verstehen, warum sich Solène von ihm angezogen fühlt.
Man reist in relativ kurzen Kapiteln mit ihnen um die ganze Welt, da Hayes mit seinen Jungs auf Tournee geht. Nicht nur das macht das Lesen kurzweilig und abwechslungsreich.

Ein hin und her der Gefühle
Die Liebesgeschichte führt durch diverse Höhen und Tiefen. Dabei werden die beiden Hauptfiguren mit diversen Vorurteilen/Klischees konfrontiert und müssen damit umgehen. Die vielen kleineren Begebenheiten und vor allem die Sichtweisen der Fans, als auch des Umfeldes von Solene sorgen dafür, dass es nie langweilig wird und man immer wieder etwas zum Nachdenken hat. Manchmal konnte ich es nachvollziehen, manchmal war ich auch wirklich schockiert.
Auch Solene selber wirkt manchmal hin und hergerissen. Das konnte ich auf der einen Seite natürlich sehr gut nachvollziehen, auf der anderen Seite ging mir ihr Verhalten manchmal gehörig auf den Nerven Punkt immer wieder betonte sie, wie viel jünger Hayes doch wäre. Ich habe mir dann immer gedacht "naja, das wusste sie ja vorher". Ich konnte ihr Gejammer in diesem Punkt nicht nachvollziehen und fand es auch ein wenig übertrieben.
Zu gerne würde ich noch etwas über das Ende schreiben, aber das lasse ich an dieser Stelle, da ich nicht spoilern möchte.
Hier bekommt man eine schöne, allerdings nicht unkomplizierte Liebesgeschichte. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und empfehle das Buch deshalb gerne weiter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Figuren
Veröffentlicht am 08.11.2019

Insgesamt betrachtet fand ich den Krimi gut

Verborgen im Gletscher
0

Interessanter Anfang

Der Einstieg in dieses Buch versprach sehr viel. Es kam ziemlich zügig zum Fund der Leiche, wobei es sich der Autor nicht hat nehmen lassen, ein klein wenig Klimawandel in die Geschichte ...

Interessanter Anfang

Der Einstieg in dieses Buch versprach sehr viel. Es kam ziemlich zügig zum Fund der Leiche, wobei es sich der Autor nicht hat nehmen lassen, ein klein wenig Klimawandel in die Geschichte einzuflechten. Ein Thema, welches die Isländer in besonderem Maße betreffen dürfte, von daher fand ich das o.k. und den Hergang mehr als vorstellbar.

Eckige Figuren

Ich finde es immer schön, wenn Figuren in einer Geschichte etwas Besonderes haben. Was alle Figuren dieser Geschichte gemeinsam hatten war, dass sie irgendwie eine negative Grundstimmung ausstrahlten. Sie wirkten in weiten Teilen düster, ein wenig verkniffen und mit ihrem Leben nicht ganz im Einklang. Hinzu kam, dass es wirklich viele Figuren waren, die hier eine Rolle spielten. Das machte das Lesen nicht gerade einfacher, denn man hatte sich viele Namen und die entsprechenden Hintergrundinformationen zu merken. Teilweise stammten diese aus der Gegenwart, teilweise aber auch aus der Vergangenheit und ich habe mich manchmal im Nachhinein gefragt, ob diese ganzen Informationen mich wirklich in der Geschichte weitergebracht haben. Ich bin immer noch unschlüssig, denke aber, dass dem Buch 50 Seiten weniger auch nicht unbedingt geschadet hätten.

Ruhiger als erwartet

Wie schon erwähnt, fand ich den Einstieg in die Geschichte wirklich gut und so ging es mir auch mit dem Ende, wie ich schon mal vorweg nehmen möchte. Diese beiden Abschnitte fand ich spannend, so wie ich es von einem Krimi erwarte.
Der Mittelteil, damit meine ich gleichzeitig den Hauptpart der Geschichte, war eher erzählender Natur. Hier wurde sehr viel über die Ermittlungsarbeit geschrieben, die ich allerdings etwas zäh fand, außerdem gibt es Rückblicke, die den Ermittler a.D. Konráð betrafen. Zugegebenermaßen war das nicht uninteressant, aber es zog sich etwas in die Länge und nam der Geschichte dadurch einen Teil der Spannung, was ich sehr schade fand.

Insgesamt betrachtet fand ich den Krimi gut. Man muss sich damit arrangieren können, das die Geschichte in weiten Teilen von Hintergrunderzählungen begleitet wird. Auch die teilweise vorherrschende Düsterheit der Figuren sollte man aushalten können, dann wird man diesen Krimi bestimmt gerne lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Spannung
  • Geschichte
  • Stimmung
  • Figuren
Veröffentlicht am 09.03.2026

Hat mich nicht gefesselt

Im Auftrag der Fugger - Teufelsreigen
0

Da ich den ersten historischen Fugger-Roman von Peter Dempft sehr gut fand, habe ich mich sehr auf "Teufelsreigen" gefreut. Um es schon vorweg zu nehmen: diese Freude wurde nur zum Teil befriedigt.

Es ...

Da ich den ersten historischen Fugger-Roman von Peter Dempft sehr gut fand, habe ich mich sehr auf "Teufelsreigen" gefreut. Um es schon vorweg zu nehmen: diese Freude wurde nur zum Teil befriedigt.

Es geht erneut um Jakob Fugger, seines Zeichens Kaufmann und Finanzberater des Königs, der 1505 durch Anschläge auf seine Warentransporte und Boten stark gebeutelt wurde. Er beauftragt seine "Vertrauten" Afra (eine ehemalige Diebin) und Herwart (einen seiner Boten), die man schon aus dem letzten Roman kennt. Gemeinsam sollen sie den Machenschaften, die hinter allem stecken, auf den Grund gehen.
Den historischen Hintergrund fand ich wieder sehr gut zu recherchiert. Im hinteren Teil findet sich zudem noch eine Erklärung, was historisch belegt und was Fiktion ist. Das hat mir gut gefallen.
Die Geschichte ging sehr spannend los und glich in Teilen einem historischen Kriminalroman, was ich sehr spannend fand. Auch der Rest des Romans besteht aus reichlich Action, mysteriösen Vorkommnissen, sowie Mord und Totschlag, doch genau hier kam ich irgendwann an meine Grenzen, egal wie spannend es war... Afra und Herwart, die ich aus dem ersten Band sehr mochte, sind mit Ernst zielstrebig bei der Sache, geraten jedoch immer wieder selber in Gefahr, weil sie zum Teil sehr naiv an die Sache herangehen. Der Ablauf folgte dabei fast immer wieder einem ähnlichen Muster und das war auf Dauer etwas ermüdend.
Das konnte auch die leicht veränderte, erher undurchsichtige Rolle von Zeno, einem ehemaligen Mönch, den ich auch aus dem Vorgängerband schon kannte, nicht retten.
Daher lautet mein Fazit: historisch interessant, actionreich, aber leider nicht anhaltend fesselnd.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2025

Futuristische Fantasy

A Curious Kiss (Gildenjäger Chroniken 1)
0

Dieser Roman ist dystopisches Fantasy-Abenteuer. Es ist die überarbeitete Neuauflage der »Monster Geek«- Reihe, die unter dem Pseudonym May Raven erschien.

Die Geschichte spielt in der Zukunft, Werwölfe, ...

Dieser Roman ist dystopisches Fantasy-Abenteuer. Es ist die überarbeitete Neuauflage der »Monster Geek«- Reihe, die unter dem Pseudonym May Raven erschien.

Die Geschichte spielt in der Zukunft, Werwölfe, Vampire, Fae etc. gehören wie selbstverständlich zum Leben dazu, müssen jedoch in Zaum gehalten werden.
Hier kommt die Gildenjägerin Jess ins Spiel. Sie ist die weibliche Hauptfigur der Geschichte und eine der besten ihres Fachs, aber sie hat hohe Ambitionen und möchte auf Platz eins vorrücken. Dafür nimmt sie einen gefährlichen aber vielversprechenden Auftrag im Ausland (Tschechien) an. Dort kommt mit Matej ein weiterer Hauptcharakter hinzu, von dem man in den Folgebänden bestimmt noch mehr hören wird.
Es ging sehr spannend los, hier noch relativ kampfbetont. Auch später gab es noch den einen oder anderen Kampf, die Suche nach den Kindern gestaltete sich spannend und auch der Spice fehlte nicht. Von den Waffen, die Jess zur Verfügung standen, wurde ich das eine oder andere mal überrascht, denn sie waren zum Teil sehr futuristisch und manche hatten ein gewisses Eigenleben.
Eins muss man der Geschichte außerdem lassen: sie hat Humor... und davon eine ganze Menge. Manchmal war es mir etwas zu viel, aber das ist Geschmackssache.
Was mich etwas mehr gestört hat war, das die Geschichte nicht ganz wie aus einem Guss wirkte. Es war zwar ein roter Faden erkennenbar, aber manche Entscheidungen, Handlungen, Entdeckungen etc. wirkten auf mich dennoch nicht natürlich und folgerichtig, sondern eher erzwungen, nur um "noch einen drauf zu setzen". Aber auch das ist natürlich Ansichtsssache.
Insgesamt hat mich die Geschichte gut unterhalten und wer auf urbane, futuristische, humorvolle Fantasy mit unterschiedlichsten Wesen steht und etwas Spice nicht abgeneigt ist, der wird hier auf seine Kosten kommen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere