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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2021

Story, die mich nicht überzeugt hat

Ein Herz voll Leben
1

Isabella Kramer hat vor zwei Jahren die Bäckerei ihrer Großmutter übernommen und sie in einen Cupcake-Laden umgewandelt und mittlerweile läuft er gut. Eng verbunden ist sie mit ihrer Freundin Melanie, ...

Isabella Kramer hat vor zwei Jahren die Bäckerei ihrer Großmutter übernommen und sie in einen Cupcake-Laden umgewandelt und mittlerweile läuft er gut. Eng verbunden ist sie mit ihrer Freundin Melanie, die alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter ist. Plötzlich verstirbt diese und "hinterlässt" ihr nicht nur ihre kleine Tochter sondern auch Aufgaben ihrer Löffelliste, die Isabella quasi aus dem Jenseits per mail mitgeteilt werden.
Neben der Trauer, dem neuen Alltag ist der Cupcake-Laden nicht nur mit all den Verpflichtungen eine Herausforderung, sondern ihr neuer Mitarbeiter verursacht nicht nur Herzklopfen.

Die optische Aufmachung des Buche gefällt mir sehr gut, ebenso wie der Schreibstil. Zunächst einmal werden die Kapitel abwechseln aus der Sicht von Isabella und Maximilian, dem neuen Mitarbeiter, geschrieben, zusätzlich eingefügt befinden sich dann die E-mails von Melanie.
Mir persönlich hätte es gereicht, wenn alles aus der Sichtweise von Isabella geschrieben worden wäre und die E-mails von Melanie, die die Highlights der Story sind, eingefügt worden wären. Maximilian bekommt mir zu viel Raum in der Story. Der Trauerbewältigung und dem Alltag von Isabella und Leni hätte ich mehr Raum gewünscht, stattdessen liegt der Schwerpunkt auf einmal bei Maximilian und dessen Handeln.
Ich fand Maximilian als Mann sehr unreif und sein Handeln im wahrsten Sinne des Wortes krimininell. In Bezug auf ihn konnte ich auch Isabella nicht mehr verstehen und das Ende der Story fand ich unrealistisch.
2.5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 20.04.2020

Wer steckt hinter dem Verschwinden des kleinen Luca?

Als Luca verschwand
0

Mitten am Tag verschwindet der kleine Luca aus seinem Kinderwagen, als seine Mutter mit seinem Bruder in einem Drogeriemarkt einkaufen geht. Ziemlich schnell gerät eine Frau unter Verdacht, die Kindern ...

Mitten am Tag verschwindet der kleine Luca aus seinem Kinderwagen, als seine Mutter mit seinem Bruder in einem Drogeriemarkt einkaufen geht. Ziemlich schnell gerät eine Frau unter Verdacht, die Kindern Lollys schenkt. Wer ist sie und wo ist sie? Während sie nach der Frau suchen ebenso wie nach Zeugen, die den Jungen zuletzt gesehen haben, lernen wir auch die Familie des kleinen Luca näher kennen.
Ich habe mich ziemlich schwer getan mit den vielen Personen innerhalb und außerhalb der Familie, die ich nur schwer zuordnen konnte, insbesondere da auch Verstrickungen zur Polizei bestanden. In meinen Augen waren es zu viele Komponenten, so dass mich das Ende der Geschichte bezüglich des Verschwindens von Luca nicht so überrascht hat, dagegen aber was noch alles drum herum passiert ist. Es waren mir zu viele Schicksale in einer Geschichte. Für mich war es einer der schwächeren Romane von der Autorin Petra Hammesfahr, deswegen 2,5 Sterne aufgerundet 3!

Veröffentlicht am 11.11.2019

Das Leben der Rita Dalek

Der Fund
0

Rita Dalek ist 53 Jahre alt und arbeitet in der Lebensmittelabteilung eines Supermarktes. Sie hat schon viel Schreckliches in ihrem Leben erfahren und auch momentan ist sie alles andere als glücklich. ...

Rita Dalek ist 53 Jahre alt und arbeitet in der Lebensmittelabteilung eines Supermarktes. Sie hat schon viel Schreckliches in ihrem Leben erfahren und auch momentan ist sie alles andere als glücklich. Da findet sie Kokain in einer Bananenkiste versteckt. Mit diesem Fund könnte sie ihrem Leben eine andere Richtung geben und Rita ergreift die Chance.
Bernhard Aichner erzählt diese Story, die mit dem Fund und der Aussage beginnt, dass Rita sterben wird, abwechselnd in Form von Verhören eines Polizisten mit den Menschen, die Rita kannten in Dialogform sowie Rückblenden aus Ritas Leben.
Das Buch ließ sich leicht lesen, aber Spannung kam bei mir nicht auf. Derjenige, der die Verhöre führte, zu ihm konnte ich keine Verbindung und Vorstellung aufbauen, da Aichner ihm weder Gestalt noch Namen gibt. Rita selber konnte ich in ihrem Handeln auch nicht nachvollziehen, so dass ich trotz ihrer Schicksalsschläge und ihres Lebens keine besondere Sympathe oder Nähe zu ihr verspürte. Ich konnte in diese Geschichte nicht "eintauchen", stets war da eine große Distanz und Kühle. Bis auf eine Ausnahme, Gerda, eine totkranke Frau, der Rita hilft und zu der sie eine Freundschaft entwickelt. Gerda war für mich die Sympathieträgerin der Story.
Von mir deswegen nur 2, 5 Sterne!

Veröffentlicht am 31.05.2026

Sehr schwacher vierter Teil

Akte Nordsee - Die letzte Predigt
2

Mir haben die ersten drei Teile der Reihe richtig gut gefallen, aber diesen vierten Teil fand ich ziemlich schwach. Der Prolog war richtig gut und danach zog sich die Story mit viel alltäglichem Kleinkram ...

Mir haben die ersten drei Teile der Reihe richtig gut gefallen, aber diesen vierten Teil fand ich ziemlich schwach. Der Prolog war richtig gut und danach zog sich die Story mit viel alltäglichem Kleinkram aus dem Leben von Fentje und der silbernen Konfirmation, die von einem Unglücksfall aus der der damaligen Freizeit überschattet wurde, aber ich fast bis zum Schluss nicht weiß, wie alles mit den weiteren Toten in der Gegenwart zusammenhängt. So wurde es erst zu Mitte des Buches spannend , aber dann gefielen mir die Ermittlungen von Fentje und Niklas auch nicht, weil ich manches sehr wagemutig und leichtsinnig fand.Sie verhielten sich zwischendrin wie Teenager, was ihr Gefühlsleben betraf und nicht wie zwei Erwachsene. Den Showdown mit der Auflösung aller Geschehnisse hatte was von einem Film, der künstlich aufgebauscht wurde. Echt schade, denn ich habe nicht damit gerechnet, dass der Krimi so gar nicht nach meinem Geschmack war. Wohlwollende zwei Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 10.03.2026

Sehr zäher und verschachtelter Krimi

Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl
0

Für mich war es mein erster Krimi mit Commissario Gaetano, doch hat er mir leider wenig Freude beim Lesen bereitet. Ich konnte einfach keinen Lesefluss entwickeln, wobei die Story durchaus spannend anfängt ...

Für mich war es mein erster Krimi mit Commissario Gaetano, doch hat er mir leider wenig Freude beim Lesen bereitet. Ich konnte einfach keinen Lesefluss entwickeln, wobei die Story durchaus spannend anfängt und ich zu Beginn auch noch gebannt mit auf Spurensuche gegangen bin. Ich fand es interessant zu erfahren, was der Wind und die Strömung des Wassers für den Leichenfund bedeuteten. Überhaupt war es gut so nah bei den Ermittlungen dabei zu sein. Was mich aber völlig aus der Spur gebracht hat, waren neben der Familiengeschichte des Commissarios, mit der schwangeren Nichte, dem Ehemann, dem pflegebedürftigen Bruder, die anderen vielen Personen mit ihren Besonderheiten Während ich es normalerweise super finde, wenn die Region in einer Geschichte spürbar wird, war es mir hier entschieden zu viel. Angefangen von den Redewendungen, auch wenn die im Glossar übersetzt werden, sowie von dem ausschweifenden Erzählungen über die Rituale in der Osterwoche in Neapel. Irgendwann war es mir fast egal wie der Mann zu Tode gekommen ist. nur um seine kleine Tochter tat es mir leid. Dazu waren es mir zu viele weitere Tote und die Ermittlungen wurden mir zu kompliziert und irgendwie habe ich aufgrund vieler Themen, die dazu kamen, den Überblick verloren.
Zwei Sterne

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere