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Jessica_Diana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2019

Die Zeitreisen gehen weiter

Das Herz der Zeit: Die Nacht der Eulen
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Inhalt
Lena fällt es schwer, in ihr normales Leben zurückzukehren. Wie soll sie Dante, den Jungen mit den verschiedenfarbigen Augen, vergessen? Doch bald schon hat sie weit größere Sorgen: Bei einem Schulausflug ...

Inhalt
Lena fällt es schwer, in ihr normales Leben zurückzukehren. Wie soll sie Dante, den Jungen mit den verschiedenfarbigen Augen, vergessen? Doch bald schon hat sie weit größere Sorgen: Bei einem Schulausflug muss sie feststellen, dass ihr Verfolger noch lange nicht aufgegeben hat. In letzter Minute gelingt es Lena, den Chronometer, mit dem sie durch die Zeit reisen kann, ihrer Freundin Bobbie zuzustecken. Ein verhängnisvoller Fehler. Auf der Flucht stürzt Bobbie kopfüber in die Vergangenheit – und findet nicht wieder heraus. Lena bricht ihr Versprechen und geht zurück in die unsichtbare Stadt. Sie braucht Dantes Hilfe. Doch ihr Widersacher war ihr einen Schritt voraus. Und Lena muss nun nicht nur Bobbie retten, sondern die gesamte Welt der Unsichtbaren ...


Meinung:
Die Cover sind einfach wunderschön und lassen denke ich jeden Coverliebhaber weich werden. Herz der Zeit tritt leider, was die Materie bzgl Zeitreisen angeht in sehr großen Fußstapfen. Nachdem mich Band 1 mit einem etwas mulmiges Gefühl zurück ließ,in welche Richtung sich die Story entwickeln würde, lässt mich die Fortsetzung leider etwas rastlos zurück.

Zu Beginn des Buches erhalten wir einen kleinen Rückblick, welche besonderen Ereignisse aus dem ersten Teil relevant sind, um das Weitere verfolgen zu können. Ich bin ein großer Fan von diesen kleinen Ausschnitten, da man so das bisher gelesene Revue passieren lassen kann,ohne nochmal von vorne anzufangen.

Wie bereits im ersten Teil begibt man sich als Leser auf Zeitreise und landet zusammen mit Bobbie und Lena in der Blüte des 19. Jahrhunderts - wie wir ja alle vom Geschichtsunterricht wissen, wurden damals Frauenrechte nicht besonders ernst genommen und das spüren die beiden sehr.

Lena ist die Hauptperson der Geschichte, aber wie bereits im ersten Teil konnte ich mich mit ihr nicht so ganz identifizieren. Sie stand für mich an jeder Stelle zu sehr im Rampenlicht und all das, was die anderen bewirkt haben, wurde mir persönlich zu sehr in den Hintergrjnd gerückt.

Fazit:
Die Fortsetzung konnte leider nicht mein Herz erobern oder meine Fantasyseele begeistern. Lena und ich sind leider auch in diesem Teil keine Freunde geworden und sie mutierte für mich eher im Verlauf der Geschichte zur Dramaqueen, daher habe ich es einfach nicht geschafft sie als "Heldin"zu sehen. Wenn man noch nicht viele Erzählungen über das Zeitreisen gelesen hat, bietet die Trilogie Herz der Zeit sicher einen wundervollen Einstieg. Nachdem es mich aber leider nicht träumerisch zurück ließ, vergebe ich 3 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 12.11.2019

Das große Finale

Verlorene Welt
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Inhalt
Kurz vor dem Ende der Sommerferien bekommt Jillian einen besorgniserregenden Brief von der Verborgenenorganisation. Sie wird zu einer Anhörung vorgeladen, bei der geklärt werden soll, ob sie eine ...

Inhalt
Kurz vor dem Ende der Sommerferien bekommt Jillian einen besorgniserregenden Brief von der Verborgenenorganisation. Sie wird zu einer Anhörung vorgeladen, bei der geklärt werden soll, ob sie eine Hexe oder ein Dämon ist. Und ihr Leben wird noch komplizierter, als das dritte Schuljahr an der Winterfold Akademie beginnt. Jillians Exfreund Ryan geht ihr offensichtlich aus dem Weg und ist zudem immer häufiger mit einer hübschen Vampirin zu sehen, die Jillian das Leben schwer macht. Plötzlich taucht ein Gerücht auf, das die ganze Akademie ins Chaos stürzt und Jillian zum Verhängnis werden könnte. Währenddessen plant der dunkle Dämonenfürst Leviathan bereits seinen nächsten Schachzug, um die Welt unter seine dunkle Herrschaft zu stürzen ...

Meinung:
Für mich persönlich war der dritte Teil der schwächste. Während in den vorgängern der Spannungsbogen recht hoch und konstant gehalten war,kam hier erst gegen Ende ein hohes Maß an Spannung auf.

Hier stand für mich eher das Gefühlschaos im Vordergrund, dass mir an manchen stellen auch den ein oder anderen Nerv geraubt hat.

Für mich war auch das Ende etwas zu schnell abgehandelt, wenn man das drumherum betrachtet. Hier hätte es etwas ausgebauter sein können, sodass es den Fokus vielleicht wieder etwas mehr auf das eigentliche Thema gelenkt hätte.

Fazit:
Bitter & sweet ist eine tolle Trilogie, bei der die ersten beiden Teile mein Herz erobern konnte. Leider fehlte mir im dritten Teil der Fokus auf das wesentliche und das durcheinander von Gefühlen war mir an manchen Punkten leider e
etwas zu viel. Aus diesem Grund 3 von 5 Sternen ❤

Veröffentlicht am 28.10.2019

Umsetzung mit Luft nach oben

Gebieter der Elemente - Gläserner Sturm
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Inhalt:
Foster ist kein normaler Teenager: Sie besitzt die Gabe, Gedanken zu manipulieren. Und nicht nur das: Als ihre Adoptivmutter durch einen Tornado stirbt, offenbart sich, dass sie das Element Luft ...

Inhalt:
Foster ist kein normaler Teenager: Sie besitzt die Gabe, Gedanken zu manipulieren. Und nicht nur das: Als ihre Adoptivmutter durch einen Tornado stirbt, offenbart sich, dass sie das Element Luft nach ihrem Willen beeinflussen kann. Aber nicht nur sie ist dazu imstande, sondern auch Tate, der ihr den letzten Nerv raubt. Und beiden wurde ihre Gabe nicht zufällig zuteil, sondern sie wurden bewusst zu Gebietern der Elemente erschaffen. Doch von wem und mit welchem Ziel? Während Foster und Tate sich näherkommen, müssen sie erkennen: Nur gemeinsam können sie ihrem Schöpfer die Stirn bieten.

Meinung:
Gläserner Sturm konnte mich nicht ganz begeistern. Die Idee der Geschichte in Bezug auf die Elemente, welche zum Teil von der Umsetzung her etwas an X-Men erinnerte gefiel mir, aber der Stil konnte mich nicht ganz überzeugen.

Als Leser wird man wie die Figuren auch in die Geschichte hinein geschmissen und begibt sich gemeinsam mit den Protagonisten auf die Suche nach den Hintergründen. Der Umgang innerhalb der Story mit dem Warum und Wieso war mir zum Teil etwas zu oberflächlich. Leider hat mir an gewissen Punkten der Bezug zu den Charakteren gefehlt, als dann noch Charaktere dazu gekommen sind, hatte es für mich den Anschein, als ob die Handlung etwas den roten Faden verlieren würde.

Im Grunde genommen blieb bei mir nach dem Lesen ein großes ? verankert.

Fazit: Gläserner Sturm bietet ein spannendes Thema, dessen Faszination nicht verloren geht. Leider hatte ich etwas Schwierigkeiten mit der Umsetzung und am Ende wesentlich mehr Fragen als Antworten. Auch fehlte mir die Identifikation mit den Charakteren, aus diesen Grund vergebe ich 3 von 5 Sternen ♥

Veröffentlicht am 01.10.2019

die Gänsehaut blieb aus

Melmoth
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Inhalt:
Ein fesselnder und wunderbar unheimlicher Roman

Helen Franklins Leben nimmt eine jähe Wende, als sie in Prag auf ein seltsames Manuskript stößt. Es handelt von Melmoth - einer mysteriösen Frau ...

Inhalt:
Ein fesselnder und wunderbar unheimlicher Roman

Helen Franklins Leben nimmt eine jähe Wende, als sie in Prag auf ein seltsames Manuskript stößt. Es handelt von Melmoth - einer mysteriösen Frau in Schwarz, der Legende nach dazu verdammt, auf ewig über die Erde zu wandeln. Helen findet immer neue Hinweise auf Melmoth in geheimnisvollen Briefen und Tagebüchern - und sie fühlt sich gleichzeitig verfolgt. Liegt die Antwort, ob es Melmoth wirklich gibt, in Helens eigener Vergangenheit?

Ein Buch, das einen packt und nicht mehr loslässt. Ein weiteres Meisterwerk von Sarah Perry.

Meinung:
Die Autorin war mir bisher gänzlich unbekannt und ich hatte mir bei Melmoth einen düsteren Fantasyroman vorgestellt, der mir vielleicht sogar Gänsehaut bescheren würde.

Der Stil der AUtorin ist sehr speziell und anfangs hatte ich dezente Schwierigkeiten mich mit dem Schreibstil anzufreunden. Die Handlung wird in verschiedenen Perspektiven aufgezeigt, auch Zeitsprünge im Verlauf der STory bleiben nicht aus. In die Charaktere erhalten wir tiefe und vor allem düstere Einblicke über deren Sünden und Vergangenheit.

Leider kam dieses magische, dieses düstere nicht ganz so gut rüber. Es gab einige Szenen, die Gruselfaktor in Bezug auf Melmoth hatten, aber diese wurden für meinen Geschmack leider etwas oberflächlich angeschnitten, was die Geschichte eher zäh machte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr detalliert und so sicherlich kein Buch, dass man trotz der wenigen Seiten schnell zwischendurch liest. Sondern ein Roman, mit dem man sich auseinandersetzen muss bzw. sollte.

Fazit:
Melmoth befasst sich mit einer Sage, die in unserem Sprachgebrauch auch als die Schwarze Frau bekannt ist. Dieses Geschichte konnte mich jedoch leider nicht ganz so sehr fesseln, wie es die ursprüngliche Legende tut. Der Schreibstil in diesem Buch ist besonders und ermöglicht während des Lesens starkes Kopfkino, jedoch hätte ich etwas mehr Gänsehaut erwartet. 3 von 5 Sternen

Veröffentlicht am 30.09.2019

die Atmosphäre vom ersten Teil ging leider etwas unter

Shadowsong
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Inhalt:
Seit Liesl ihr Leben als Königin der Unterwelt hinter sich gelassen hat und zu ihrer Familie zurückgekehrt ist, versucht sie, die Musikkarriere ihres kleinen Bruders Josef zu fördern. Gemeinsam ...

Inhalt:
Seit Liesl ihr Leben als Königin der Unterwelt hinter sich gelassen hat und zu ihrer Familie zurückgekehrt ist, versucht sie, die Musikkarriere ihres kleinen Bruders Josef zu fördern. Gemeinsam mit ihrer Schwester reist Liesl nach Wien, um Josef zu unterstützen. Doch Josef verhält sich kühl, distanziert und zieht sich immer mehr zurück. Als besorgniserregende Zeichen darauf hindeuten, dass die alte Barriere zwischen den Welten verschwindet, muss Liesl ihren Bruder verlassen und in die Unterwelt zurückkehren. Nur sie kann das Mysterium enträtseln, das den König der Kobolde umgibt. Was muss passieren, damit die alten Gesetze der Unterwelt gebrochen werden können und Liesls unmögliche Liebe eine Chance bekommt?

Meinung:
Teil 1 hat bei mir total Begeisterung, Herzklopfen und Überraschung hervorgerufen, da besonders der Schreibstil besonders und einzigartig war. Leider konnte die Fortsetzung für mich hier bei weitem nicht mithalten :(

Der Einstieg in den zweiten Teil ging nicht ganz so einfach, wie beim ersten. Die Geschichte erschien recht trocken und zäh, sodass es zwischenzeitlich schwer wurde ihr weiter folgen zu wollen. Einzelne Passagen in Verbindung mit der Musik, die im ersten Teil ja eine große Rolle gespielt hat, sorgten jedoch dafür, dass ich diesem Teil eine Chance geben wollte.

Wintersong spielte überwiegend in der düsteren Atmosphäre der Welt des Erlkönig, die Fortsetzung meistens in der realen Welt, was diesem Buch leider etwas dieses fantasievolle, düstere und magische Flair genommen hat.

Fazit:
Die Fortsetzung hat mich leider etwas enttäuscht. All das, was den ersten Teil ausgemacht hat, die Poesie, die Dunkelheit und die Charaktere gingen hier leider etwas unter. Auch die Spannung war für mich leider nicht zu greifen. In meinen Augen hätte man viel in der Fortsetzung machen könne, da einige Wendungen vorhanden wären, die man eventuell besser hätte ausschöpfen könne, was aber leider nicht passiert ist. Deswegen vergebe ich für diesen Teil leider nur gut gemeinte 3 von 5 Sternen ♥