Cover-Bild Missing Boy
Teil 3 der Serie "Crimson-Lake-Serie"
19,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Der Audio Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 15.11.2019
  • ISBN: 9783742412485
Candice Fox

Missing Boy

Lesung mit Uve Teschner (1 mp3-CD)
Uve Teschner (Sprecher)

Als der achtjährige Richie scheinbar spurlos aus einem Hotelzimmer verschwindet, übernehmen die Ermittler Ted Conkaffey und Amanda Pharrell die Suche nach dem vermissten Jungen. Und begeben sich dabei selbst in große Gefahr …

Lesung mit Uve Teschner
1 mp3-CD | ca. 8 h 45 min

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.12.2019

Spannend bis zuletzt

0

Inhalt & Handlung:
Das Ermittlerduo Ted Conkaffey und Amanda Pharell werden im Vermisstenfall des achtjährigen Jungen Richie Farrow von dessen Mutter Sara hinzugezogen, da sie der Polizei von Cairns misstraut. ...

Inhalt & Handlung:
Das Ermittlerduo Ted Conkaffey und Amanda Pharell werden im Vermisstenfall des achtjährigen Jungen Richie Farrow von dessen Mutter Sara hinzugezogen, da sie der Polizei von Cairns misstraut. Der Fall selbst erscheint aus vielerlei Hinsicht dubios: der Junge ist offenbar spurlos aus einem Hotelzimmer verschwunden, in welchem er sich mit drei anderen Jungen aufgehalten hatte, allerdings ist weder eine Entführung auf den hoteleigenen Überwachungskameras zu sehen, noch scheint irgendjemand etwas vom Verschwinden des Kindes mitbekommen zu haben. Zudem haben die beiden Detektive Conkaffey und Pharell selbst Probleme mit der örtlichen Polizei, da beide vor einiger Zeit selbst mit dem Gesetz in Konflikt gerade waren, ein Umstand der in regelmäßigen Abständen immer wieder in den Medien breitgetreten wurde und wird.

Schreibstil:
Candice Fox hat die Gabe, unglaublich spannend und fesselnd zu erzählen, und dazwischen immer wieder zur Auflockerung wirklich witzige Passagen einzubauen. Der Roman ist geschickt aufgebaut: Mal wird aus der Sicht des Emittlers Conkaffey erzählt, dann wieder in objektiver Form der Kriminalfall und die Ermittlungsarbeit der Polizei beschrieben, an manchen Stellen auch aus der Sicht des potentiellen Mörders des Kindes.

Charaktere:
Der Roman ist geprägt von den beiden Ermittlern Conkaffey und Pharell: Während Ted Conkaffey in vergangener Zeit zu Unrecht der Vergewaltigung und des versuchten Mordes an einem Mädchen beschuldigt worden war, hat er nach wie vor mit der Pauschalverurteilung seiner Person durch die Bevölkerung zu kämpfen, sodass er deswegen sogar Hemmungen hat, sich mit seiner dreijährigen Tochter in der Öffentlichkeit zu zeigen, um nur ja keine neuerlichen Anfeindungen heraufzubeschwören. So muss er sich auch erst langsam an eine neue Beziehung zu einer Frau herantasten, und sieht diese aufgrund seiner belastenden Vergangenheit von Beginn an zum Scheitern verurteilt.
Seine Kollegin Amanda Pharell hat jedoch bereits tatsächlich ein Menschenleben auf dem Gewissen und deshalb schon einige Zeit im Gefängnis verbracht. Aus dieser Zeit stammen noch ihre Kontakte zu einer Rockergang, auf deren Hilfe sie im Notfall immer zählen kann. Amanda gilt als keine allzu umgängliche Person, ihr eilt ihr Ruf als unberechenbare Soziopathin voraus, obwohl sie eine brillante Ermittlerin mit messerscharfem Verstand und unglaublicher Kombinationsgabe ist.

Cover:
Wenn man den Titel liest, und dabei das Hintergrundbild dieses Covers mit diesem unheimlichen Sumpf genauer betrachtet, schwant einem schon Böses, wenn man über den möglichen Ausgang dieses Buches nachdenkt… Auf alle Fälle gefällt mir das Cover mit seinem Gruselfaktor sehr gut!

Autorin:
Candice Fox stammt gebürtig aus New South Wales. Nach einer kurzen Zeit bei der Royal Australian Navy, studierte sie an der University of Notre Dame Australia und gab dort danach Kurse in Literatur. Ihr Romandebüt gab sie 2014 mit „Hades“, welcher als bester Erstlingsroman mit dem “Ned Kelly Award“ ausgezeichnet wurde.

Sprecher:
Der Sprecher Uve Teschner war mir bereits von anderen Hörbüchern her (er lieh unter anderem den Büchern Chris Carters ausdrucksstark seine Stimme) ein Begriff. Seine dunkle Stimmfärbung macht jedes Hörbuch zu einem sehr angenehmen Hörerlebnis. Seine verstellte Stimme für Ermittlerin Amanda Pharell verlieh dieser auf recht subtile Weise noch einen zusätzlichen schizophrenen Touch, und ließ auf diese Weise die Figur der Amanda auch auf akustischer Ebene noch schräger und unberechenbarer erscheinen.

Meinung:
Dies ist der dritte und bislang letzte Band der „"Crimson-Lake-Serie", die ich bisher nur vom „Hörensagen“ kannte. Die Tatsache, dass ich mit dem dritten Band in die Serie „quereingestiegen“ bin, tat dem Hörvergnügen keinen Abbruch, es war auch ohne Vorkenntnisse aus den vorherigen Bänden problemlos möglich, der Geschichte zu folgen. Die für dieses Hörbuch nötigen Informationen aus den Vorgängerbänden, bekam man im Laufe dieser Geschichte vermittelt.
Mir hat die Mischung aus aktuellem Fall und eigener Vergangenheitsbewältigung der des Ermittlerduos sehr gut gefallen, ich fand beide Bereiche gleichermaßen spannend, auch wenn ich Amandas Querelen mit ihrer Kontrahentin Joanna als ein wenig überzeichnet und dick aufgetragen empfand. Trotzdem mochte ich Amanda: ihre direkte, fast schon kindliche Art auf andere zuzugehen, verlieh ihr irgendwie auch etwas Charmantes!
Den Inhalt des Buches fand ich spannend bis zur letzten Seite, zugleich fühlte ich mich durch so manche komische Szenen, die zum größten Teil der Figur der Amanda geschuldet sind, bestens unterhalten.

Persönliche Kritikpunkte:
Die feindseligen Auseinandersetzungen Amandas mit Joanna fand ich, wie bereits erwähnt, etwas übertrieben, der Spannung des Buches tat diese jedoch keinen Abbruch!

Fazit:
Ein bis zuletzt sehr spannendes, gut gemachtes Hörbuch, das auch zum Teil witzige Elemente beinhaltet!

Veröffentlicht am 20.11.2019

Interessanter Fall mit außergewöhnlichen Ermittlern und überraschendem Ende

0

"Missing Boy" von Candice Fox hat mir relativ gut gefallen, was zu einem Großteil Uve Teschner geschuldet ist - sein Vorlesen hat mich mit in die Handlung genommen und mir das schräge Ermittlerduo Conkaffey ...

"Missing Boy" von Candice Fox hat mir relativ gut gefallen, was zu einem Großteil Uve Teschner geschuldet ist - sein Vorlesen hat mich mit in die Handlung genommen und mir das schräge Ermittlerduo Conkaffey / Pharrell nähergebracht.

Der achtjährige Ritchie Farrow ist aus einem Hotelzimmer verschwunden - und weder seine Freunde, die mit ihm zusammen dort waren, noch irgendwelche Hotelgäste wollen etwas gesehen haben...

Die Mutter des verschwundenen Ritchie engagiert Ted Conkaffey, einen Privatdetekiv, um bei der Suche nach ihrem Sohn zu helfen. Seine Kollegin Amanda Pharrell ist ganz vorne mit dabei, obwohl das dem leitenden Ermittler der Polizei gar nicht gefällt!

Die beiden Privatermittler haben eine belastende Vorgeschichte und eine Menge Probleme, was sie in meinen Augen sehr menschlich und äußerst sympathisch macht. Ted Conkaffey, der seinerzeit aus dem Polizeidienst entlassen wurde, weil man ihn (zu Unrecht) des Kindesmissbrauchs beschuldigt hatte, ist ein super Protagonist. Er will eigentlich nichts als seine Ruhe und ein friedliches Dasein, hat aber jede Menge Ärger und begegnet ständig Vorurteilen. Amanda Pharrell, die in ihrer Jugend "versehentlich" einen Mord begangen hatte, schien mir zwar fast wie eine Kopie von Lisbeth Salander, aber ich mochte sie dennoch. Ihr Zwist mit der Polizistin Joana war mir ein bisschen zu heftig, gerade zum Ende hin fand ich die Geschehnisse etwas übertrieben...

Zur Lösung des Falles tragen die beiden ganz erheblich bei, allerdings war mir recht früh klar, wer Ritchie entführt / ermordet hatte...

"Missing Boy" lässt sich gut hören und ist auch weitestgehend spannend, man braucht die ersten beiden Teile der Reihe nicht zu kennen, aber da ich den Täter früh entlarvte und manches sehr übertrieben fand, reicht es "nur" für vier Sterne.


Veröffentlicht am 19.11.2019

Etwas enttäuscht

0

Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht, allerdings wurde ich etwas enttäuscht.

Uve Teschner kannte ich bisher nicht aber seine Stimme ist sehr angenehm und ich ...

Das Cover und der Klappentext haben mich sehr neugierig auf dieses Buch gemacht, allerdings wurde ich etwas enttäuscht.

Uve Teschner kannte ich bisher nicht aber seine Stimme ist sehr angenehm und ich konnte gut zuhören. Die weiblichen Stimmen haben mir nicht ganz so gut gefallen aber ich konnte die weiblichen Figuren sehr gut auseinanderhalten. Die Stimmfarbe der männlichen Figuren empfand ich als sehr angenehm. Spannende Szenen hat Uve Teschner gekonnt gesprochen und somit auch Spannung bei mir erzeugt.

Mich konnte der Krimi allerdings nicht ganz überzeugen. Es hat mir einfach die Spannung gefehlt. Es wurde viel über Ted Conkaffeys und Amanda Pharrells Vergangenheit gesprochen und somit die eigentliche Handlung immer wieder unterbrochen und ich fragte mich was das alles mit dem Verschwinden des Jungen zu tun hatte. Gegen Ende wurde es ein wenig spannender und das Ende hat mich etwas überrascht, damit hatte ich nicht gerechnet. Dennoch hat mir der Spannungsbogen und das Miträtseln gefehlt daher konnte mich diese Geschichte nicht ganz überzeugen.

Veröffentlicht am 15.11.2019

Konnte mich leider nicht überzeugen

0

Ein neuer Fall für die Ermittler Ted Conkaffey und Amanda Pharrell. Der achtjährige Richie ist abends aus seinem Hotelzimmer verschwunden, er war dort mit einigen Gleichaltrigen, während die Eltern im ...

Ein neuer Fall für die Ermittler Ted Conkaffey und Amanda Pharrell. Der achtjährige Richie ist abends aus seinem Hotelzimmer verschwunden, er war dort mit einigen Gleichaltrigen, während die Eltern im Restaurant zu Abend gegessen haben.
Da die Mutter des vermissten Jungen der Polizei nicht vertraut, engagiert sie die beiden Privatermittler.

Dies ist wohl schon der dritte Teil um den Ermittler Ted Conkaffey, ich kannte die Reihe bisher noch nicht.

Das 8:45 Stunden lange Hörbuch wird von Uve Teschner gesprochen, auch ihn kannte ich bisher nicht als Sprecher.
Mir gefällt der Stil des Sprechers nicht so gut, seine Stimme hat für mich eine Stimmfarbe die ich vor allem bei imitierten weiblichen Charakteren oder Kinderstimmen besonders unangenehm fand.

Der Krimi konnte mich leider auch nicht fesseln, die eigentlich spannende Handlung wurde immer wieder von langatmigen Passagen über Ted Conkaffeys und Amanda Pharrells Vergangenheit unterbrochen.
Mit den beiden Hauptfiguren bin ich leider nicht warm geworden, mir waren sie zu verkorkst und unsympathisch.
Das Ende bzw die Auflösung des Falls war für mich sehr vorhersehbar.