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Flocke-Elsa

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Veröffentlicht am 16.07.2018

Locker, leichte Sommerlektüre

King of New York
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Zusammenfassung:
Max King. DER Max King.
Tagsüber, der König der Wall Street und nach Feierabend liebender Vater seiner Tochter Amanda.
Um alles unter Kontrolle zu haben, trennt er deswegen Berufliches ...

Zusammenfassung:
Max King. DER Max King.
Tagsüber, der König der Wall Street und nach Feierabend liebender Vater seiner Tochter Amanda.
Um alles unter Kontrolle zu haben, trennt er deswegen Berufliches und Privates strikt.
Bis er Harper trifft.
Seine neue Mitarbeiterin bringt ihn nicht nur tagsüber um den Verstand, sondern lässt ihn auch noch bei Nacht kein Auge zu tun.
Doch Harper ist eine ebenso zielstrebige, starke Frau, wie er in seinem Beruf.
Daher legt sie alles daran, bei ihm im Unternehmen durchzustarten.
Bis er sie eines Abends bei sich im Haus im Fahrstuhl trifft und seine beiden Welten unwiderruflich aufeinanderprallen.

Meine Meinung:
Puh, schwierig zu sagen.
Im Großen und Ganzen ist die Geschichte um Harper und Max wirklich toll.
Harper ist eine sehr zielstrebige, starke Frau, die Max eigentlich gerne in den Arsch treten würde nur um ihm zu zeigen, dass sie ebenfalls so gut sein kann wie er.
Dies liebe ich sehr an ihr.
Außerdem hat sie ein sehr großes Herz und zeiht dies auch unglaublich süß im Umgang mit Amanda.
Amanda ist für mich einer der tollsten Charaktere aus dem Buch.
Sie ist nicht auf den Mund gefallen und holt sich das was sie will.
leider wirkt sie dadurch meistens etwas älter als ihrem Alter gerecht wird.
Aber vielleicht ist das auch so wenn die Eltern getrennt sind und man selbst anders aufwächst?
Wobei ich auch hier sagen muss, dass ich die Familienkonstellation sehr interessant finde und trotz getrennter Eltern bei mir nicht ein einziges Mal das Gefühl aufkam, als würde Amanda in einem blöden Verhältnis aufgewachsen sein oder leben.
Auch Max mochte ich gerne.
Er zeigt sich sowohl bei seinem Beruflichen als auch Privatem mit vollem Einsatz und das gefällt mir sehr.
Was ist teilweise etwas schwierig fand, war das Verhalten zwischen Harper und Max.
Teilweise wirkte sie regelrecht naiv und unüberlegt.
Er hingegen brachte im selben Moment manchmal sogar zwei gegensätzliche Züge zum Vorschein, wo ich mir nicht sicher war, welcher nun der richtige ist.
Dies zeigt sich z.B. in Sex Szenen, wo er sie einerseits nur hart ficken will, andererseits dann irgendwas von Gefühlen von sich gibt.

Außerdem bin ich vom Ende etwas zwiegespalten.
Einerseits finde ich es sehr schön schlicht gelöst.
Es gibt keine großartig aufgepushten Probleme und Streit.
Harper und Max verhalten sich ihrem Charakter angemessen und erwachsen genug, sodass beide ihre Fehler einsehen und sich entschuldigen können.
Andererseits ist genau das auch das Problem.
Es ist einfach zu einfach und unspektakulär.
Es war mir einfach zu viel Happy End.

Fazit:
An sich eine wirklich tolle Geschichte.
Einer meiner Highlight Punkte war, dass die Autorin in einer Sex Szene tatsächlich das Wort Vagina verwendet.
Ich fand das klasse!
Endlich mal nicht dieses ständige Pussy und Knospe.

Aber auch die Story und die Charaktere haben mich überzeugt.
Es ist eine sehr leichte Geschichte und perfekt für den Sommer.

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  • Handlung
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.04.2026

Ein paar schöne Stunden mit einigen lustigen Momenten

Rules of the Game, Band 1 - Offside
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Mein erster Gedanke zu diesem Buch ist, dass es leider eine deutliche Überlänge hatte, was ihm schlussendlich, wenn man den Gesamteindruck betrachtet, einige Minuspunkte eingebracht hat. Doch fangen wir ...

Mein erster Gedanke zu diesem Buch ist, dass es leider eine deutliche Überlänge hatte, was ihm schlussendlich, wenn man den Gesamteindruck betrachtet, einige Minuspunkte eingebracht hat. Doch fangen wir einmal ganz von vorne an.

Offside ist der erste Band der „Rules of the Game“-Reihe von Avery Keeland. In dieser Sports-Romance wird auf knapp über 700 Seiten die Geschichte von Bailey James und Chase Carter erzählt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zerrissenheit der weiblichen Hauptprotagonisten Bailey. Sie steht nach der Trennung von ihrem Ex (auf den komme ich gleich auch noch einmal kurz zu sprechen) zwischen den Stühlen. Auf der einen Seite steht ihr starkes Loyalitätsgefühl gegenüber ihrer College-Hockey Mannschaft, in der ebenfalls ihr Bruder spielt. Die Gegenseite dazu bilden ihre wachsenden Gefühle für Chase Carter, dem Star der rivalisierenden Eishockeymannschaft. Was mir an Bailey dabei sehr gefällt ist ihre Zielstrebigkeit und ihre Treue. Denn egal, in welcher Situation sie sich in diesem Buch befindet oder was ihr passiert, sie bleibt bei ihren Ansichten, Gefühle und Ziele. Diesen Charakterzug habe ich sehr an ihr gemocht.

An dieser Stelle möchte ich zwei weitere Protagonisten noch einmal kurz einzeln anreißen.

Zuerst einmal Baileys Gegenpart Chase Carter. Er ist ein selbstbewusster College-Hockeystar, dem alle Türen offenstehen. Er wurde als attraktiver, unterstützender und liebenswerter Mann dargestellt. Definitiv ein Leserinnen-Liebling. Außerdem erfüllte er grandios den „He falls first“ Trope, wie es jetzt immer so schön heißt. Mir persönlich gefällt diese Rollenverteilung immer sehr, weil es der Geschichte direkt den Charakter der hinterherlaufenden Frau nimmt (was oftmals sehr lästig zu lesen ist) und die Männer diesen Part oft mit sehr viel Humor ausfüllen, was sie zusätzlich sympathisch macht. Und man braucht ja auch nicht immer den Arschloch-Typ oder?

Und dann gab es da auch noch Baileys Ex Luke Morrison. Ein Typ zum Abgewöhnen. Krimineller, Scheusal, Waschlappen und Psycho in einem. Er hat dadurch zwar die gewisse Würze mit in die Story gebracht, war mir aber irgendwann auch einfach zu viel. Gerade Momente in denen er eine große Klappe hatte und dann doch wieder den Schwanz nur eingezogen hat haben mich dann doch schnell genervt. Was mir dabei am Ende etwas zu kurz gekommen ist, ist die Auflösung um Sophia und ihn. Ich hätte gerne herausgefunden, was nach dem Gespräch von Bailey und ihr in der Toilette passiert ist. Ansonsten hätte man das Thema auch nicht unbedingt noch mit in den weiteren Verlauf einbringen müssen.

Gleiches dachte ich dann auch im Bonus Teil, wo Chase sich die Frage stellt, ob Bailey ihren Vater vermisst. Warum sollte sie ihn vermissen? Was ist mit ihm passiert? Eben war er doch noch quick lebendig? Wo bleibt da meine Auflösung?

Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sowie der Schreibstil der Autorin jedoch gut gefallen. Die Story war gut aufgebaut, es wurde zeitweise etwas ausführlicher auf ein Thema oder eine Situation sowie die Gefühle der Protagonisten eingegangen, an anderer Stelle dann auch passend wieder eingekürzt. Es war wirklich ein tolles Leseerlebnis. Zumindest für 500 Seiten. Dann wurde es allerdings deutlich zu lang. Das lag vor allem daran, dass nichts Bedeutsames mehr passierte und die Autorin die Seiten gefühlt nur noch mit Sexszenen gefüllt hat. Das ging für mich sogar schon so weit, dass ich die ganze Beziehung zwischen Bailey und Chase sehr kritisch hinterfragt habe. Denn wenn jede Situation, jedes Problem auf Sex hinausläuft und kein vernünftiges und vor allem klärendes Gespräch geführt werden kann, wie gut ist diese Beziehung dann am Ende dann eigentlich wirklich? Hier fehlte mir dann leider die Tiefgründigkeit der Gefühle und der beiden Protagonisten zueinander.

Zusätzlich fällt Chase in diesen Situationen nicht gerade positiv auf. Oft war er mir zu besitzergreifend und dominant ohne wirklich eine Basis dafür zu haben. Im Buch wird das ganze dann oftmals als Sturheit und „sein Charakter“ abgetan. Hier muss ich allerdings sagen, dass es für mich eher so rüberkam, als würde er einfach nur seinen eigenen Willen durchboxen wollen und das um jeden Preis. Und wenn das bedeutet zu lügen, dann war es bei ihm auch völlig ok und er konnte das vor sich selbst natürlich auch immer rechtfertigen. Oder er musste Bailey einfach nur genug vom Thema ablenken und mit Sex ködern um sie ruhig zu stellen. Auch das wurde dann gerne von ihm in Kauf genommen. Ging es hingegen um sie, war das eine ganz andere Sache. Und so gerne ich Chase auch die meiste Zeit mit seiner wirklich liebevollen und unterstützenden Art mochte, so sehr hat mir der andere Teil von ihm, der im letzten Viertel des Buches zum tragen kam, missfallen. Das hätte meiner Meinung nach nicht unbedingt sein müssen, hätte man sich ein paar Seiten gespart.

Zusammenfassend kann man jedoch sagen, hat mir das Buch ein paar schöne Stunden mit einigen lustigen Momenten bereitet. Man könnte es gerade hinten raus gerne etwas kürzen und auch den Bonus Teil hätte ich nicht unbedingt gebraucht, dennoch war es in Summe stimmig.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Ein Rundumpaket zum Verstehen und Handeln

Ausgesorgt
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Zusammenfassung:
Dieser Finanzratgeber ist speziell für Frauen und zeigt ihnen, wie sie selbstbewusst in die eigene finanzielle Zukunft starten. Hierbei werden sowohl die verschiedenen Lebensphasen (Unverheiratet, ...

Zusammenfassung:
Dieser Finanzratgeber ist speziell für Frauen und zeigt ihnen, wie sie selbstbewusst in die eigene finanzielle Zukunft starten. Hierbei werden sowohl die verschiedenen Lebensphasen (Unverheiratet, Elternzeit, Scheidung, …) als auch verschiedene Anlagestrategien besprochen. So bietet das Buch eine allumfassende Lektüre in der man sowohl die Finanzgrundlagen erklärt bekommt, als auch Tipps und Tricks zu Anlagestrategien und finanzieller Absicherung im Alter.

Zusätzlich bietet die Autorin Checklisten, Arbeitsblätter und Tools, die zum überprüfen der eigenen Situation und Finanzen anregt sowie einen Blick in die individuelle Zukunftsplanung zu werfen.

Meine Meinung:
Für mich war dieses Buch in jeder Hinsicht ein absoluter Mehrwert und sollte von viel mehr Frauen gelesen werden. Oft erlebe ich es selbst in meinem Umfeld noch, wie das Thema Gehalt, Finanzen usw. nicht besprochen oder sogar als Tabuthema behandelt werden. Seit Jahren probiere ich daher, dies immer wieder zu durchbrechen und offener darüber zu sprechen. Leider komme ich dann oft an eine weitere Hürde, nämlich genau dann, wenn die Antwort lautet: „ich weiß gar nicht so genau wie das bei uns ist, das macht mein Mann“ oder „Davon habe ich keine Ahnung das ist langweilig.“ Und ja, da stimme ich ihnen auch zu, es ist nicht gerade das Thema, das auch mir persönlich besonders viel Spaß macht. Doch wir Frauen sollten doch zumindest genauso einen Überblick über unsere finanzielle Lage haben wie der Mann. Alles darüber hinaus wie Aktien, ETF’s usw. sind dann nice-to-know.

Umso schöner fand ich es, dass genau dort das Buch ansetzt. Einen Überblick über den Ist-Zustand machen, Wissen wo das Geld jeden Monat hinfließt und auch darüber, was denn das eigene Ziel für die Zukunft ist. Hier durfte ich mich dann zurücklehnen, mir auf die Schulter klopfen, und entspannt durch die Seiten lesen, denn diese Aufstellungen und Übersichten habe ich bereits mehrere Jahre und benutze sie auch um mich daran entlang zu hangeln was monatliche Ausgaben und Sparpotenzial angeht.

Im darauffolgenden Teil über verschiedene Lebensumstände einer Frau und wie sie die eigene finanzielle Lage beeinflussen konnte ich dann eine ganze Menge neues lernen. Und ich würde sagen, sogar noch rechtzeitig, bevor ich z.B. in Elternzeit gehe ohne zu wissen, was das für mich am Ende unter Anderem bzgl. der Rente bedeutet.

Den wirklichen Knackpunkt hatte das Buch für mich dann aber, als es um konkrete Anlagestrategien, ETF’s, das Pantoffelprinzip usw. ging. Dazu muss ich sagen, ich war schon immer eher der Typ Mensch, der sein Geld gerne in die Handnehmen möchte. Was genau ich damit meine ist nicht, dass ich es gerne ausgebe, sondern dass ich es lieber physisch in der Hand halte. Das heißt aber auch, dass ich Anlagen wie Aktien und ETF’s bisher nicht besonders ansprechend fand. Denn hier ist mein Geld einfach „weg“. Dadurch muss ich jedoch auch sagen, war vieles in diesen Kapiteln des Buches für mich nicht greifbar. Daher würde ich auch jetzt nach Beendigung des Buches sagen, ich habe das Thema immer noch nicht in Gänze verstanden. Und damit meine ich nicht, dass ich noch nicht alles bis in die Tiefe der Materie durchdrungen habe, denn das bildet das Buch auch gar nicht ab. Mir fehlt es jedoch noch immer am grundlegenden Verständnis dafür, was sind ETF’s, Depots, Aktien usw. Wie gehe ich mit so etwas um? Was bedeutet es „einfach ein Depot anlegen“ und investieren? Ich habe immer noch gewisse Ängste etwas falsch zu machen oder nicht zu verstehen. Hier darf das Buch meiner Meinung nach nochmal nachlegen und etwas verständlicher werden. Nichts desto Trotz hat es mich motiviert, auch diese Möglichkeit in meine Planung mit einzubeziehen und mich weiter zu dem Thema zu belesen. Solange, bis ich mich sicher genug fühle und es ausprobiere.

Ich möchte an dieser Stelle jedoch nochmal einen Faktor hervorheben, der mir besonders gut gefallen hat und das ist der Umgang mit dem Leser. Es wird zu keiner Zeit ein urteilender Ton darüber verloren, wie schlecht es wäre, sollte man noch nicht an einem gewissen Punkt sein oder nicht wissen, wie die eigenen Finanzen aufgestellt sind. Es wird wertfrei betrachtet, teilweise sogar gelobt oder bestärkt aber vor allem wird man zu jeder Zeit motiviert, sich selbst mit dem Thema zu befassen.

Fazit:
Ich würde jedem ans Herz legen, dieses Buch einmal zu lesen um ein Grundverständnis für seine eigenen Finanzen und die Relevanz des eigenen Handelns für die Zukunft zu bekommen. Mich selbst hat das Buch motiviert, mich mit weiteren Stellschrauben der finanziellen Absicherung zu beschäftigen und auch unbequeme Dinge (Gemeinsame Versicherungen, Depot anlegen, …) anzugehen oder mich zumindest weiterführend darüber zu informieren. Ich denke, selbst wenn man nur einen kleinen Teil aus dem Ganzen mitnimmt und umsetzt kann es schon einen großen Mehrwert für die Zukunft bieten.

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Veröffentlicht am 25.03.2020

Ein ebenbürtiger Nachfolgeband

Cecilia
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ACHTUNG! Dies ist der dritte Teil der Cecilia-Reihe, Spoiler sind daher nicht ausgeschlossen.

Zusammenfassung:
Cecilia ist mit ihrer Familie aus Europa entkommen. Doch bei der Flucht wurde ihr Vater ...

ACHTUNG! Dies ist der dritte Teil der Cecilia-Reihe, Spoiler sind daher nicht ausgeschlossen.

Zusammenfassung:
Cecilia ist mit ihrer Familie aus Europa entkommen. Doch bei der Flucht wurde ihr Vater getötet. Sein Verlust macht Cecilia schwer zu schaffen. Doch nicht nur das, auch ihre Schwester wendet sich immer mehr von ihr ab, denn Marissa findet, dass Cecilias Hass auf Elias nicht gerechtfertigt ist. Doch wie kann sie Elias verzeihen und wieder vertrauen, wenn es doch seine Familie war, die ihr das angetan hat. Und während Elias alles versucht, um sie wieder für sich zu gewinnen, ist für Cecilia klar, es kann nie wieder so sein, wie es war.

In der Zwischenzeit muss König Noran auf der anderen Seite des Ozeans mit seinen verletzten Gefühlen zurechtkommen. Ihm ist klar, er will Cecilia zurück. Und so kommt er zu dem Entschluss, dass er alles dafür tun wird, um dieses Ziel zu erreichen – und wird damit zur Gefahr für die ganze Welt.

Meine Meinung:
Ich muss zugeben, ich war erst skeptisch, als ich gehört habe, dass die Autorin das Buch ohne Verlag veröffentlichen möchte. Ich hatte etwas Angst, dass dem Ganzen der letzte Schliff, den normalerweise die Lektorin einbringen, fehlen würde. Doch weit gefehlt.
Das Buch steht seinen Vorgängern in keiner Weise in Irgendetwas nach.

Der Schreibstil der Autorin ist und bleibt einfach toll. Sie versteht es mit wenigen Worten, ihren Charakteren immer wieder neue Facetten zu verleihen und so neue Konflikte zu erschaffen oder auch aus der Welt zu schaffen.

Ganz besonders hat sich dies in Cecilia und Elias wiedergespiegelt. Sie stehen irgendwie auf den gleichen Seiten und doch an ganz unterschiedlichen Stellen und geraten so immer wieder aneinander. Elias versucht immer wieder, ihr seine Liebe und Loyalität zu beweisen. Daran, dass er es ernst mit ihr meint, hatte ich tatsächlich in keiner Sekunde Zweifel. Sie hingegen hat sehr mit dem Verlust ihres Vaters zu kämpfen, weswegen sie komplett dicht macht und alle Schuld auf ihn projiziert. Doch eigentlich hat sie immer noch dieselben Gefühle für ihn wie vorher. Diesen inneren Kampf, den sie immer wieder mit sich austrägt, finde ich innerhalb der Geschichte sehr gut ausgestaltet. Ihre Handlungen sind für mich nachvollziehbar und selbst in den Momenten, wo sie dies nicht sind, kann ich sie trotzdem irgendwo einordnen.

Das Highlight des Buches war für mich die Begegnung mit ihrem Vater. Nicht nur, dass er ihr meiner Meinung nach den wichtigsten Rat gegeben hat, sondern auch ihr Weg, diesen zu verstehen. Wirklich große klasse.
Und ich habe definitiv Noran hassen gelernt. Ich weiß auch nicht. Der Typ der macht mich richtig sauer. Andererseits, auch wenn ich ihn wirklich nicht leiden kann, habe ich Angst davor, was mit ihm im letzten Teil passieren wird. Nicht mal seinetwegen, sondern vielmehr wegen der anderen und was es mit ihnen machen wird.

Ich freue mich schon auf das große Finale.

Fazit:
Ein MUSS für jeden, der diese Reihe bisher genauso geliebt hat wie ich. Ein ebenbürtiger Nachfolgeband.

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Veröffentlicht am 29.11.2019

Leider das schwächste Buch der Autorinnen

Flirting with Fire (Saving Chicago 1)
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Zusammenfassung:
Neunzehn Jahre zuvor… „Fatty Maddie“ fährt mit ihrer Freundin Lauren zu einer Party. Dort trifft sie plötzlich ihren heimlichen Highschoolschwarm, den sexy Footballspieler Mauro. Ganz ...

Zusammenfassung:
Neunzehn Jahre zuvor… „Fatty Maddie“ fährt mit ihrer Freundin Lauren zu einer Party. Dort trifft sie plötzlich ihren heimlichen Highschoolschwarm, den sexy Footballspieler Mauro. Ganz unerwartet fragt er sie, ob sie ihn nach Hause fahren kann. Für Maddie geht ein Traum in Erfüllung. Sie wurde von ihrem Schwarm entdeckt und darf Zeit mit ihm verbringen. Dann kommt es auch noch zu ihrem ersten Kuss. Maddie ist im siebten Himmel. Doch am nächsten Tag zeigt Mauro ihr wieder die kalte Schulter und ignoriert sie auf dem Schulflur.

Heute… Nach der herben Enttäuschung von vor neunzehn Jahren, hat sie einen Schlussstrich unter ihre Schwärmerei für Mauro gezogen. Denkt sie zumindest. Und genau deswegen wollte sie eigentlich auch gar nicht zu diesem blöden Ehemaligentreffen ihrer Highschool gehen. Doch ihre Freundinnen haben sie überredet. Und jetzt hat sie auch noch bei der Bachelor-Versteigerung ein Date mit IHM gewonnen. Mauro. Ok. Ein Date wird sie wohl überstehen, bevor sie ihn wieder abschreiben kann. Danach wird alles werden wie vorher und Mauro aus ihrem Leben verschwinden. Oder?

Meine Meinung:
Eigentlich bin ich wirklich ein Fan von Piper Rayne. Ich finde die beiden Autorinnen haben einen grandiosen Schreibstil und großartige Charaktere. Aber dieses Mal war ich echt enttäuscht.

Teilweise habe ich das Buch gelesen und gedacht: fehlt hier etwas? Habe ich eine Seite verpasst? Wie kommt denn dieser Sprung im Gespräch jetzt zustande? Ich bin mir nicht sicher, ob hier ein Korrekturgang fehlt oder ich vielleicht einfach zu doof war?

Aber das Buch kann neben einer soliden Liebesgesichte auch mit Spannung und Nervenkitzel dienen. Durch die Thematik des Feuerwehrmannes, hat man immer eine Gewisse Unsicherheit, wohin das alles führen wird. Bis es dann zu seinem Höhepunkt kommt und man regelrecht mitfiebert, dass alles gut wird. Ich habe mich selbst bei dem Gedanken ertappt zu hoffen, dass es nicht unseren Protagonisten erwischt hat.

Kommen wir zu den Charakteren. Der männliche Protagonist, Mauro, ging mir fast das komplette Buch über tierisch auf die Nerven und hat mich aufgeregt. Ich fand seine Handlungen teilweise zu oberflächlich, zu undurchdacht und überhaupt nicht nachvollziehbar.

Maddie hingehen war für mich auch nach all den Jahren noch immer das kleine verunsicherte Mädchen. Man sollte meinen, sie wird im Laufe des Buches eine Veränderung durchmachen und über sich hinauswachsen. Davon war keine Spur. Natürlich hat sie sich etwas verändert, dennoch hat sich weiterhin jedes Mal geduckt.

Im Großen und Ganzen sehe ich hier ein sehr Klischee behaftetes Buch, in dem der Mann die Oberhand hat und die Frau sich anpasst. Ja, das mag überspitzt sein, dennoch würde ich nicht sagen, dass hier ein Gleichgewicht herrscht. Das finde ich wirklich sehr schade.

Was hingegen die Beziehung von Maddie und ihren Freundinnen angeht, war es genau wie sonst auch. Sie sind warmherzig und stehen füreinander ein. Hier haben die Autorinnen mit ihrem einzigartigen Stil wiederfinden können. Ich freue mich schon sehr darauf, die Mädels in ihren nächsten Büchern wieder zu treffen.

Fazit:
Nachdem ich nun gefühlt kein gutes Haar an dem Ganzen gelassen habe, möchte ich unbedingt noch hinzufügen, dass das definitiv kein schlechtes Buch war. Natürlich es hat mich einiges gestört, dennoch war es eine unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch. Es reicht nur leider in keiner Weise an die restlichen Bücher von Piper Rayne heran.

Ich hoffe, dass der nächste Band mich wieder mehr überzeugen kann. Vor allem kann ich es kaum Erwarten, wie es Mama Bianco geht! Schande über die Autorinnen, so einen Cliffhanger ans Ende zu setzen.