Profilbild von Chianti

Chianti

Lesejury Star
offline

Chianti ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Chianti über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2019

Gelungener Abschluss mit Luft nach oben!

Die Geisterkönigin
0

Aratay wird nach dem Angriff des Nachbarlandes Semo von zwei Königinnen beherrscht.
Daleina und Naelin sind noch dabei die Schäden dieses Angriffes zu beseitigen, als das nächste Unglück geschieht. Naelins ...

Aratay wird nach dem Angriff des Nachbarlandes Semo von zwei Königinnen beherrscht.
Daleina und Naelin sind noch dabei die Schäden dieses Angriffes zu beseitigen, als das nächste Unglück geschieht. Naelins Kinder Erian und Llor werden von fremden Geistern entführt und Naelin zögert natürlich nicht und setzt alles daran, ihre geliebten Kinder wiederzufinden.

"Die Geisterkönigin" ist der dritte und abschließende Band von Sarah Beth Dursts Die Königinnen von Renthia Trilogie, der aus den personalen Erzählperspektiven der Königinnen Daleina, Naelin und Merecot, sowie des Meisters Ven erzählt wird.
Hin und wieder durften wir aber auch aus den Sichten des Wolfes Bayn, Daleinas jüngerer Schwester Arin, Naelins Tochter Erian, der Direktorin Hanna, des Meisters Havtru und des Heilers Hamon lesen.

Daleina und Naelin herrschen gemeinsam über Aratay und dessen Geister. Während Naelin viel Macht besitzt, hat Daleina die entsprechende Ausbildung genossen, sodass die beiden sich auf den ersten Blick gut ergänzen.
Doch dann werden Naelins Kinder entführt und Naelin sinnt auf Rache, während Daleina das Wohl ihres Volkes im Sinn hat, das sich kaum von dem letzten Angriff Semos erholt hat.
Gemeinsam mit Meister Ven reist Naelin nach Semo, wo sie auf eine verzweifelte Königin trifft.
In Merecots Land gibt es mehr Geister, als Land, sodass Merecot ihren Herrschaftsbereich vergrößern will, koste es, was es wolle.

Ich mochte alle Charaktere richtig gerne, aber besonders mit Daleina konnte ich absolut mitfiebern!
Ihre Entwicklung ist einfach großartig und ich finde es klasse, zu was für einer Frau und Königin Daleina geworden ist! Sie würde alles für ihr Königreich tun, ist überlegt und glaubt immer noch an das Beste im Menschen, was leider nicht immer gut ausgegangen ist. Sie hat mir mit Abstand am besten gefallen!
Für Naelin dagegen kommen ihre Kinder an erster Stelle, auch wenn das Volk von Aratay darunter leiden muss. Ich kann schon verstehen, dass für eine Mutter die Kinder das Wichtigste sind, doch Naelin setzt das Leben ihres ganzen Volkes auf Spiel, was mir nicht gefallen hat. Sie wollte zwar nie Königin werden, doch sie ist nun mal Königin von Aratay und trägt die Verantwortung, worüber sie häufig hinweggesehen hat. Naelin hat mir in diesem Band deshalb leider nicht mehr ganz so gut gefallen.
Auch mit Vens Entwicklung bin ich nicht komplett zufrieden. Er hat sowohl Daleina, als auch Naelin ausgebildet und will beide beschützen, doch die Liebe zu Naelin hat ihn verändert und ich hatte den Eindruck, dass er sich selbst ein wenig verloren hat, was ich sehr schade finde!
Ich habe mich sehr gefreut, dass wir Merecot in diesem Band ein wenig besser kennenlernen durften! Sie steckte hinter dem Giftanschlag auf Daleina und wir durften nun erfahren, welche Pläne sie verfolgte! Merecot ist eine mächtige und sehr interessante Gegenspielerin, die sehr von sich selbst überzeugt ist und große Ziele hat, für die sie über Leichen gehen würde.

Die ersten beiden Bände der Trilogie haben mir sehr gut gefallen, sodass ich mich schon sehr auf "Die Geisterkönigin" gefreut habe!
Das Buch ließ sich auch richtig gut lesen, allerdings muss ich sagen, dass ich mir von einem abschließenden Band etwas mehr Spannung erhofft hatte. Besonders zu Beginn hat die Geschichte doch etwas gezogen und manche Probleme wurden mir zu leicht gelöst, da fand ich besonders den zweiten Band deutlich stärker! Besonders gegen Ende nahm die Handlung dann noch einmal an Fahrt auf und ich bin mit dem Ausgang doch zufrieden.
Ich fand es jedoch spannend, was wir in diesem Band noch über die Geister und die Welt an sich erfahren durften! Wir konnten über die Grenze Aratays hinausblicken, haben einen kleinen Einblick in die Nachbarländer bekommen, und irgendwie fühlt sich dieser dritte Band nicht nach einem endgültigen Ende an. Ich bin gespannt, was da noch kommt!

Fazit:
"Die Geisterkönigin" ist ein gelungener Abschluss von Sarah Beth Dursts Die Königinnen von Renthia Trilogie, bei dem noch etwas Luft nach oben war!
Ich fand zwar, dass die Geschichte sich besonders am Anfang etwas gezogen hat und Naelins Entwicklung mir nicht so gut gefallen hat, aber das Buch ließ sich immer richtig gut lesen und besonders mit Daleina konnte ich mitfiebern! Auch die Welt an sich konnte noch überraschen und ich bin mit diesem Finale doch zufrieden, sodass ich vier Kleeblätter vergebe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2026

Sehr langatmig und konnte mich erst im letzten Drittel fesseln!

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade
0

Isola Thaz hat vor sechs Jahren den Angriff eines Drachen überlebt und trägt seitdem nicht nur eine Narbe, sondern hat auch zwei goldene Augen zurückbehalten und gilt aus diesem Grund als Reinkarnation ...

Isola Thaz hat vor sechs Jahren den Angriff eines Drachen überlebt und trägt seitdem nicht nur eine Narbe, sondern hat auch zwei goldene Augen zurückbehalten und gilt aus diesem Grund als Reinkarnation Valors, des legendären Drachentöters.
Doch Isola hat seit Jahren das Gefühl, selbst drachenverflucht zu sein, ein Todesurteil in Vingard, der letzten Bastion der Menschheit.
Nun steht das dreiwöchige Tribunal an, das genau ein Ziel hat: diejenigen zu entlarven, die drachenverflucht sind.
Wird Isola das Tribunal überleben?

"Dragon Cursed" von Elise Kova ist der Auftakt der gleichnamigen Dilogie, der aus der Ich-Perspektive der achtzehn Jahre alten Isola Thaz erzählt wird.

Sechs Jahre ist es her, dass Isola einen Drachenangriff überlebt hat und unter den Fittichen von Vikar Darius als Wiedergeburt des legendären Drachentöters Valor ausgebildet wird. Sie ist fügsam, denn er bedroht das Leben ihrer eigensinnigen Mutter, doch Isola hasst es, als Valor zur Schau gestellt zu werden, hat aber auch immer hart trainiert und war gehorsam.
Ihre beste Freundin Saipha träumt davon, Gnadenritterin zu werden und auch Isola hofft, dass sie gemeinsam mit Saipha auf der Mauer patrouillieren wird, doch sie muss erst das dreiwöchige Tribunal überstehen.
Die Supplikanten werden in ein Kloster gebracht und nicht nur drei große Prüfungen liegen vor ihnen, jeder einzelne Tag hält Herausforderungen für sie bereit, die sie an ihre Grenzen bringen sollen, um mögliche Drachenverfluchte zu zwingen, sich zu zeigen.

Niemand weiß, ob er oder sie drachenverflucht ist und sich möglicherweise in eine Bestie verwandeln wird.
Vingard ist die letzte Feste der Menschheit, nur eine Quelle des Ätherlichts ist übrig und die Drachen greifen die Stadt immer wieder an. Mithilfe von Sigillen können die Menschen das Ätherlicht nutzen.
Ich konnte die Welt ehrlich gesagt lange nur schwer greifen, weil mir besonders zu Anfang zu wenig erklärt wurde. Man wird mehr oder weniger in die Geschichte hineingeworfen und stolpert über viele Begrifflichkeiten, zumindest ging es mir so.
Besonders, was es mit der Geißel, dem Ätherlicht und auch mit den Sigillen auf sich hat, hätte für mich gerne noch stärker erklärt werden dürfen, auch wenn man sich vieles im weiteren Verlauf erschließen konnte.

Auch die Handlung konnte mich sehr lange nicht fesseln und erst die dritte und letzte Prüfung des Tribunals konnte mich mitreißen und ab da überschlugen sich die Ereignisse förmlich.
Am Ende gab es noch ein paar sehr spannende und auch unerwartete Wendungen und Vingard bekam für mich mehr Form, weil man viel wichtiges herausgefunden hat.
Aber der Weg zum Ende war doch sehr langatmig. Das Tribunal an sich fand ich ganz interessant, denn die Supplikanten werden überwacht, müssen sich beispielsweise die Schlüssel zu ihren Zimmern verdienen, ansonsten sind sie in der Nacht ungeschützt. Dann noch die drei großen Prüfungen, um sie noch stärker an ihre Grenzen zu bringen. Aber so richtig fesseln konnte es mich leider nicht.

Isola und Saipha sind ein eingespieltes Team, aber ausgerechnet Lucan Darius, der Sohn des Vikars, der Isola das Leben zur Hölle macht und Isola auch schon verraten hat, bietet an, ihr Verbündeter zu werden und Isola muss feststellen, dass er ganz anders ist, als sie bisher gedacht hat.
Ich mochte Isola, Lucan und besonders Saipha zwar, aber hatte auch nicht das Gefühl, dass man die drei richtig gut kennengelernt hat. Wie bei der Welt hätte es für mich gerne stärker in die Tiefe gehen dürfen.
Wie oben schon gesagt, erst das letzte Drittel konnte mich fesseln, auch weil es nicht nur ein paar spannende Überraschungen gab, sondern Isola auch mehr über die Welt herausgefunden hat. Es wurde vieles, was sie zu wissen glaubte auf den Kopf gestellt.
Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich weiterlesen werde, aber neugierig bin ich schon auf den zweiten Band!

Fazit:
"Dragon Cursed" von Elise Kova ist ein Auftakt, von dem ich mir mehr versprochen habe.
Ich fand die Geschichte sehr langatmig, obwohl ich die Idee eigentlich ganz spannend fand.
Aber die Welt hat sich mir lange nicht wirklich erschlossen, mir haben besonders am Anfang die Erklärungen gefehlt.
Erst das letzte Drittel konnte mich mitreißen, auch weil die Ereignisse sich förmlich überschlugen und es nicht nur eine große Überraschung gab!
Ich bin neugierig, wie es im zweiten Band weitergehen wird, weiß aber noch nicht, ob ich weiterlesen werde, eben weil die Geschichte sich lange Zeit so gezogen hat.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.05.2026

Hätte für mich spannender sein dürfen!

Verliebe dich. Nicht.
0

Als ihre Eltern Megan die finanzielle Unterstützung streichen, sollte Megan sich weiterhin auf ihre Kunst konzentrieren, zieht Megan zu ihrer besten Freundin Sage nach Nevada. Sie möchte neu anfangen, ...

Als ihre Eltern Megan die finanzielle Unterstützung streichen, sollte Megan sich weiterhin auf ihre Kunst konzentrieren, zieht Megan zu ihrer besten Freundin Sage nach Nevada. Sie möchte neu anfangen, doch sowohl die Job- als auch die Wohnungssuche verlaufen sehr schleppend.
Ihre einzige Chance scheint der Job im Le Petit zu sein, allerdings hat der Besitzer Cameron Megan bereits ein Mal sehr hart abgewiesen. Außerdem läuft das kleine Bistro nicht besonders gut.
Doch je näher die beiden sich kommen, desto besser verstehen sie sich und plötzlich ist es Cameron, der Megan nicht mehr aus dem Kopf bekommt.

"Verliebe dich. Nicht" von Laura Kneidl ist der fünfte Band der Berühre mich nicht Reihe, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven des neunundzwanzig Jahre alten Cameron Bernard und der einundzwanzig Jahre alten Megan Dashner erzählt wird.

Megan ist Künstlerin, doch davon leben kann sie nicht, und ohne die finanzielle Unterstützung ihrer Eltern fällt eine wichtige Stütze weg. Sie zieht nach Melville zu ihrer besten Freundin Sage, um dort Fuß zu fassen, doch der Anfang ist alles andere als einfach.
Megan ist ein offener und freundlicher Mensch, der einfach auf andere Leute zugeht. Zu Cam fühlt sie sich vom ersten Moment an hingezogen, was sie ihn auch wissen ließ, doch er wies sie ab, was Megan hart getroffen hat.
Seit Cams Vater vor zwölf Jahren starb, führt Cam dessen Bistro. Doch das Le Petit schreibt schon lange rote Zahlen, und Cam weiß nicht, was er ändern soll, um das Bistro zu retten. Er lebt für seinen Job, hat keine Hobbys, keine Freunde, nur das Le Petit. Mit Megan kommt dann jemand in sein so geordnetes Leben, das daraufhin komplett umgekrempelt wird und Cam beginnt langsam wieder richtig zu leben.

Ich weiß, dass viele Leser die ersten beiden Bände der Reihe echt gefeiert haben. Ich mochte sie zwar auch ganz gerne, aber richtig begeistern konnten sie mich damals nicht, und auch mit den weiteren Bänden habe ich mich etwas schwergetan.
Auch die Geschichte von Cameron und Megan ließ sich gut lesen, war mir aber irgendwie auch zu unaufregend, nicht spannend genug. Es ging viel um die Rettung des Le Petit, was mich nicht so fesseln konnte, später auch um Megans Kunst, was ich deutlich spannender fand. Auch die Geschichte um Megan und ihre Cousine Melanie konnte mich nicht ganz so stark mitreißen.
Meg und Cam waren zusammen ganz süß, ich fand es toll, dass Megan ihn aus seiner Komfortzone gelockt hat und die beiden viele Erfahrungen zusammen erlebt haben.
In Melview gab es dann natürlich noch das Wiedersehen mit Sage, Luca, April und Gavin, was für einen runden Abschluss der Reihe gesorgt hat, aber mit dem Ende der Geschichte von Cameron und Megan bin ich ehrlich gesagt nicht ganz glücklich.

Fazit:
"Verliebe dich. Nicht" von Laura Kneidl war für mich ein gutes Buch für zwischendurch.
Ich mochte Megan und Cameron zwar, aber ihre Geschichte hätte für mich etwas spannender sein dürfen, da mich die Rettung von Cams Bistro nicht ganz so stark mitreißen konnte, die sehr im Fokus stand.
Die Geschichte der beiden war ganz süß und ich fand auch das Wiedersehen mit den anderen Charakteren wirklich schön, aber ich mir ein bisschen mehr von der Geschichte versprochen.
Ich vergebe gute drei Kleeblätter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2026

War leider nicht meins, habe mich mit der Geschichte eher schwergetan.

Der Vertraute
0

Als Küchenmädchen nutzt Luzia alles, um ihr hartes Leben etwas erträglicher zu gestalten.
Sie nutzt ihre Refranes, um kleine Wunder, kleine Milagritos zu wirken, doch dann wird ihre Herrin Doña Valentina ...

Als Küchenmädchen nutzt Luzia alles, um ihr hartes Leben etwas erträglicher zu gestalten.
Sie nutzt ihre Refranes, um kleine Wunder, kleine Milagritos zu wirken, doch dann wird ihre Herrin Doña Valentina auf Luzias Magie aufmerksam und versucht diese für sich zu nutzen, um ihr eigenes Ansehen in der Gesellschaft zu steigern.
Als schließlich der ehemalige Sekretär des Königs von Spanien auf sie aufmerksam wird, soll Luzia an einem Torneo teilnehmen, das das Ziel hat, einen Kämpfer für den König zu küren, doch Luzia muss das Torneo erst einmal überleben.

"Der Vertraute" ist ein Einzelband von Leigh Bardugo, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Luzia Cotado, der Doña Valentina Ordoño und Guillén Santángel erzählt wird.

Die Geschichte spielt in Spanien des sechzehnten Jahrhunderts.
Luzia ist ein Küchenmädchen im Hause Ordoño, die sich mit kleiner Küchenmagie das Leben leichter macht. Doch Luzia war schon immer ehrgeizig und sehnt sich nach einem besseren Leben. Sie ist klug und zum Teil auch erbarmungslos, eine Kämpferin, die sich nur ungern unterwirft.
Valentina ist unzufrieden mit ihrem Leben. Ihr Mann Marius interessiert sich mehr für seine Pferde als für seine Ehefrau und viel Geld haben die Ordoños nicht. Valentina ist besonders am Anfang noch grausam und sehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht, doch das wandelt sich im Verlauf der Handlung.
Santángel ist der unsterbliche Vertraute von Víctor de Paredes, der sein langes Leben langsam leid ist.
Erst dank Luzia regt sich wieder ein Funke in ihm und er beginnt sich aufzulehnen, doch viele Versuche in der Vergangenheit sind bereits gescheitert und er muss den de Paredes weiterhin dienen. Schafft er es dieses Mal, sich von ihnen zu lösen?

Normalerweise mag ich die Bücher von Leigh Bardugo echt gerne, aber mit "Der Vertraute" habe ich mich doch schwergetan.
Ich habe nicht so einfach in die Geschichte hineingefunden, vielleicht auch, weil Luzia und Valentina mir bis zum Schluss nicht sonderlich sympathisch waren und ich so auch nicht ganz so stark mit ihnen mitfiebern konnte. Wobei mir Valentinas Entwicklung noch besser gefallen hat als die von Luzia.
Santángel mochte ich am liebsten, fand seine Geschichte sehr spannend und hätte gerne noch mehr von ihm gesehen.
Auch mit den Namen und den Charakteren bin ich oft durcheinander gekommen, was meinen Lesefluss gestört hat.
Generell hat mir das historische Setting und auch Spanien zu dieser spannenden Zeit echt gut gefallen und auch die Magie hat sehr gut in dieses Setting hineingepasst. Ich hatte aber das Gefühl, als würde Leigh Bardugo voraussetzen, dass man die Lage Spaniens zu dieser Zeit kennt, denn allzu ausführlich wurde man in diese nicht eingeführt und ich habe mich zum Teil etwas verloren gefühlt.
Luzia nutzt Refranes, Sprichwörter mit Worten aus vielen unterschiedlichen Sprachen, um kleine Wunder zu wirken wie beispielsweise ein verbranntes Brot zu retten oder eine Weinrebe wachsen zu lassen.
Sie kann Bohnen vervielfältigen, doch wenn sie zu gierig wird, verwandeln sich Münzen beispielsweise in Insekten.
Das Torneo, an dem Luzia teilnimmt, war eigentlich auch ganz spannend, aber mich konnte die Handlung insgesamt nicht so mitreißen, wie ich es mir erhofft hatte.

Fazit:
"Der Vertraute" von Leigh Bardugo ist ein Einzelband, der mich leider nicht ganz so stark packen konnte, wie ich es mir erhofft hatte.
Ich bin mit Luzia und Valentina nicht wirklich warm geworden, während mir Santángel sehr gut gefallen hat.
Ich mochte das Setting, bin aber auch immer wieder mit den Namen der Charaktere durcheinander gekommen.
Und auch die Handlung an sich konnte mich kaum fesseln, da hatte ich mir mehr versprochen.
Ich vergebe drei Kleeblätter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2026

War leider nicht meine Geschichte!

Men of Manhattan - My Best Friend's Sister
0

Schon in seiner Jugend hatte Holden Catalano eine Schwäche für Laney Ellison, doch sie ist die Schwester seines besten Freundes Ryan, der mittlerweile gestorben ist.
Nun ist Laney verlobt und zieht für ...

Schon in seiner Jugend hatte Holden Catalano eine Schwäche für Laney Ellison, doch sie ist die Schwester seines besten Freundes Ryan, der mittlerweile gestorben ist.
Nun ist Laney verlobt und zieht für sechs Monate in das Apartment neben dem von Holden und die lange unterdrückten Gefühle von Holden, aber auch von Lala kommen wieder an die Oberfläche.
Wie lange können sie einander widerstehen?

"My Best Friend's Sister" von Vi Keeland und Penelope Ward ist der zweite Band der Men of Manhattan Reihe, der aus den personalen Erzählperspektive von Laney Ellison und Holden Catalano erzählt wird.

Schon als Kinder hatten die beiden eine besondere Verbindung und konnten über Themen sprechen, die sie bei niemand anderem angesprochen haben.
Beide hatten früher eine Schwäche für den jeweils anderen, doch Lala ist die Schwester von Holdens besten Freund Ryan und so war sie tabu.
Holden arbeitet als Hausmeister in dem Apartmentkomplex, den er und seine besten Freunde Colby, Owen und Brayden quasi von Ryan geerbt haben und spielt als Drummer in der Band After Friday.
Laney ist Wissenschaftlerin und kommt im Rahmen eines Forschungsstipendiums für ein halbes Jahr nach New York und zieht in das Apartment neben Holdens ein, sodass sie sich oft begegnen und ihre Schwärmerei wieder auflebt, doch Laney ist verlobt, sodass die beiden lange umeinander herumgeschlichen sind.

Ich glaube, die Bücher von Vi Keeland und Penelope Ward und ich werden keine dicken Freunde mehr.
Hier hat mir die erste Hälfte gut gefallen, obwohl es eine unangenehme Überraschung war, dass Laney verlobt ist.
Ich mag es gar nicht, wenn jemand zu Beginn bereits in festen Händen ist, besonders wenn die Beziehung eigentlich glücklich ist. Auch hier wurden ein paar Grenzen überschritten, aber komischerweise konnte mich das Buch dann noch weniger packen, nachdem die beiden zueinander gefundenhaben.
Holden ist ein Frauenheld, der viele One-Night-Stands und lockere Affären hat, woraus er auch nie ein Geheimnis gemacht hat. Aber für die Eine, für Lala, würde er dieses wilde Leben ohne zu zögern beenden, dennoch war da viel Misstrauen und Eifersucht auf Laneys Seite.
Die expliziten Szenen waren mit teils zu plump und manches auch zu weit hergeholt. Und auch die Wendung am Ende, ich konnte darüber nur den Kopf schütteln, wie unvorsichtig die beiden waren und so bin ich auch mit dem Ende der Geschichte nicht wirklich zufrieden. Für mich ist die Reihe hier zu Ende.

Fazit:
"My Best Friend's Sister" von Vi Keeland und Penelope Ward war ganz nett für zwischendurch, aber so richtig begeistern konnte mich das Buch nicht.
Ich mochte es nicht, dass Laney zu Beginn verlobt war, dann war mir zu viel Misstrauen und Eifersucht zwischen Holden und Lala. Die erste Hälfte konnte mich noch gut fesseln, aber als die beiden dann zusammenkamen, konnte mich das Buch immer weniger mitreißen.
Vieles hat mich genervt und so vergebe ich schwache drei Kleeblätter.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere