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Veröffentlicht am 15.12.2019

Mich hat das Buch mehrmals extrem wütend gemacht

Legal Love – An deiner Seite
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Vier Monate sind seit dem Tod von Will, Noras väterlichem Freund und Mentor vergangen. Nun ist sein Enkel endlich in die Stadt gekommen, um dessen Kanzlei zu übernehmen. Doch was Nora nicht ahnt ist, dass ...

Vier Monate sind seit dem Tod von Will, Noras väterlichem Freund und Mentor vergangen. Nun ist sein Enkel endlich in die Stadt gekommen, um dessen Kanzlei zu übernehmen. Doch was Nora nicht ahnt ist, dass die Kanzlei in finanziellen Schwierigkeiten steckt und sie zudem auch noch einen Anteil daran geerbt hat. David misstraut ihr deswegen und wegen der in der Kanzlei umgehenden Gerüchte, sie sei eine Erbschleicherin und habe eine Affäre mit Will gehabt. Nora ist zutiefst verletzt, immerhin hatte sie sich David einst nahe gefühlt. Können sie ihre Gefühle für einander außen vor lassen und die Kanzlei retten?


Ich habe mich so auf das Buch gefreut, es klang so toll! Aber leider muss ich sagen, dass mich David so extrem wütend gemacht hat, dass ich ihn am liebsten zum Mond geschossen hätte! Was er Nora alles zutraut ist echt widerlich. Und immer wieder lässt er den A...-Boss oder nur A... raushängen und behandelt Nora abwechselnd, als sei sie gefährlich oder dämlich und unfähig. Er glaubt jedem sofort alles Negative über sie, egal, ob das mit seinem Eindruck von ihr übereinstimmt. Ich hätte ihn immer wieder so gern in der Luft zerrissen! Ich musste manchmal wirklich hart darum kämpfen, das Buch weiterzulesen und es nicht frustriert in die Ecke zu pfeffern (was ich nur gedanklich tun würde – ich liebe meinen eReader und würde ihm in echt nie weh tun).

Nora war mir sympathisch, bis sie das erste Mal auf den erwachsenen David getroffen ist und sich in ein stotterndes ungeschicktes Ding verwandelt hat, dass nur noch schmachten kann. Gut, sie hat sich dann bald wieder gefangen, aber dann war sie direkt als nächstes ein aufbrausender Teenie. Als das überstanden war, wurde sie endlich sympathischer.

Was mich aber echt wütend gemacht hat, war, der Wendepunkt kurz vor Mitte des Buches. Plötzlich war Nora die Böse und David der Unschuldsengel und sein ganzes Verhalten ihr gegenüber ist auf einmal vergessen, das hat mich so extrem aufgeregt, dass ich eine halbe Stunde überlegen musste, ob ich weiterlese oder nicht.
Dann folgte die nächste Wendung und die hat mich noch wütender gemacht. David verhält sich da sowas von bescheuert und die Lösung liegt so klar auf der Hand und wird trotzdem krampfhaft übersehen dabei könnte sie nur noch offensichtlicher sein, wenn sie eine Leuchtweste trüge. Aber nein, geredet wird nicht und das nervt.

Die Auflösung hat zwar Licht ins Dunkel gebracht, aber mich konnte sie mit dem Buch leider nicht mehr versöhnen. Mir ist dieses permanente Misstrauen und das ständige hin und her total auf die Nerven gegangen. Ich empfand das Buch als anstrengend.

Fazit: Leider hat mich das Buch enttäuscht. Ich hatte auf einen Liebesroman gehofft, der mich dahinschmelzen lässt, bekommen habe ich ein Buch, in dem die Protagonisten einander immer das schlimmste zutrauen und einander misstrauen ohne Ende. Dann ist das alles auch noch mit jede Menge Missverständnissen gewürzt und ich empfand es nur noch als anstrengend. Mich konnte die Liebesgeschichte nicht mehr erreichen, weil ich so einen Groll gegen David gehegt habe und mich das immer wieder unreife Verhalten von Nora auch ziemlich aufgeregt hat.

Leider bekommt das Buch von mir nur knappe 2 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.12.2019

Zu viele Klischees und zu langgezogen für mich

Never Too Close
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Achtung: Teil 1 einer Reihe!


Als der Aufzug ihrer Wohnung stecken bleibt lernt Violette ihren Nachbarn Loan kennen und schnell sind die beiden beste Freunde. Sie sind unzertrennlich und stehen sich so ...

Achtung: Teil 1 einer Reihe!


Als der Aufzug ihrer Wohnung stecken bleibt lernt Violette ihren Nachbarn Loan kennen und schnell sind die beiden beste Freunde. Sie sind unzertrennlich und stehen sich so nah, wie es nur möglich ist. Als Violettes Freund ihr eröffnet, dass es ihm zu viel Verantwortung wäre mit einer Jungfrau zu schlafen – Violette ist eine, obwohl sie ihrem Freund gegenüber das verneint – beschließt sie mit Loan zu schlafen und setzt damit eine Ereigniskette in Gang, mit der sie nie gerechnet hätte.


Puh. Zu allererst: das Buch hat wirklich schöne Szenen und auch wirklich ergreifende Momente, aber leider ist es für mich viel zu langgezogen. Die Handlung zieht und zieht sich und ist selbstverständlich gespickt mit Verwicklungen, Enthüllungen und Wendungen. Leider wird auch hier wieder zu Klischees gegriffen.

Violette ist an sich schon sympathisch, sie ist eben ziemlich durchgeknallt, aber nett. Doch je weiter das Buch ging, desto mehr wurden ihre Merkwürdigkeiten fragwürdiger. Ihre Witze wurden geschmackloser und sie neigte immer mehr zu Überreaktionen und Dramatik. Wenn man ihre Geschichte erfährt, tut sie einem schon leid und man versteht, warum sie sich in manchen Beziehungen so verhält, wie sie es tut. Aber ihre Eigenarten wurden für mich immer unsympathischer. Der Zweck dessen war offensichtlich: nur Loan mag sie wie sie ist, nur Loan versteht sie, etc.

Loan tat mir ebenfalls leid, was seine Vergangenheit angeht. Er war echt süß zu Violette, aber auch er hat seine Fehler, was gut ist. Die beiden waren echt niedlich zusammen, aber mir hat sich das alles viel zu sehr gezogen.

Die übrigen Charaktere waren für mich durchmischt. Zoe mochte ich leider nicht. Sie war mir zu ich-bezogen und hat die Wahrheit immer verdreht, bis alles nach ihrem Willen ging. Da hat sie mich leider an jemanden erinnert und das hat mich entschieden gegen sie eingenommen.
Jason und Ethan fand ich da deutlich netter, vor allem Ethan.
Clement konnte ich ganz am Anfang leiden, ich fand ihn sogar süß, aber ziemlich schnell fand ich ihn ziemlich doof. Am Ende hat er sich als super A... erwiesen. Mir hat es nicht wirklich gefallen, wie diese ganze Dreiecksgeschichte, die eigentlich strenggenommen immer wieder auch mal ein Viereck war und manchmal weder noch, sich entwickelt hat. Ich habe da so oft die Augen verdreht. Da haben sich alle beteiligten echt wie kleine Kinder benommen, höchstens wie Teenies, sowas von unreif!


Fazit: Ich war echt gespannt auf das Buch. Mir hatte die Leseprobe so gut gefallen. Leider hat mich das Buch ziemlich schnell frustriert. Es war nichts Neues. Es wurden jede Menge stereotype Charaktere und eine mit Klischees vollgestopfte Story in einen Mixer geworfen und heraus kam dieses Buch. Das ist einfach schade! Es hätte wirklich etwas werden können.
Von mir bekommt das Buch 2 Sterne.

Veröffentlicht am 03.12.2019

Ich hätte den männlichen Protagonisten am liebsten mehr als einmal erwürgt

New Beginnings
1

Achtung: Band 1 einer Reihe!


Lenas Start in ihr Jahr als Au-pair in den USA hätte nicht schlechter beginnen können. Sie strandet ganz allein am Flughafen und muss allein ihren Weg in die Kleinstadt finden, ...

Achtung: Band 1 einer Reihe!


Lenas Start in ihr Jahr als Au-pair in den USA hätte nicht schlechter beginnen können. Sie strandet ganz allein am Flughafen und muss allein ihren Weg in die Kleinstadt finden, in der sie leben soll. Noch dazu wohnt „vorrübergehend“ der Bruder ihres Arbeitgebers bei ihnen im Haus, der früher mal der gefeierte Held des Ortes war, bis ein schrecklicher Sturz seine Karriere jäh beendete und ihn in ein tiefes Loch voll Selbstmitleid stürzen ließ. Seinen Frust lässt er an Lena aus, zu der er andauernd nur fies ist. Doch irgendwie schafft sie es ihm klar zu machen, dass seine Familie ihn braucht und dass es dafür egal ist, ob er ein Sportler ist oder nicht. Und irgendwie funkt es auch zwischen ihnen.


Leider hat mich das Buch nicht gepackt. Ryan ist mir die ganze Zeit so extrem auf den Nerv gefallen. Entweder hat er sich wie ein bockiger Teenie verhalten oder er war ein absolutes A... oder er hat Lena schikaniert einfach, weil er das „witzig“ findet oder etwas in der Art. Ich hätte ihn am liebsten von einem der Berge geschubst. Er ist 90% des Buches ein egoistisches Ekel.
Lena wird oft rot, ist in Ryans Gegenwart sehr schüchtern und stottert immer wieder. Sie wirkte auf mich eher wie 16 als 20.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Nebencharaktere viel sympathischer fand, als Lena und Ryan. Izzy und Will fand ich zum Beispiel richtig nett und cool.

Die Liebesgeschichte war für mich zu vorhersehbar und klischeehaft. Wieder einmal folgt alles den altbekannten Mustern. Es gibt keine Überraschungen. Ich kann nicht ins Detail gehen, aber vorsichtshalber hier eine kleine Mini-Spoiler-Warnung:




Zum Ende hin ging es mir zu schnell. Mir kam es vor, wie bei einer typischen Staffel einer mittelmäßigen Fernsehserie. Erst ist alles furchtbar, dann wird es besser, dann, ohne, dass man es mitgekriegt hat ist es plötzlich die ganz große Liebe und kurz vor Schluss wird alles Porzellan zerschlagen nur um es Last-Minute wieder zu kleben.




Ende Mini-Spoiler


Ich hatte mir ehrlich gesagt von dem Buch deutlich mehr versprochen. Der Klappentext klang sehr interessant, aber mich haben die Charaktere meistens genervt. Vor allem aber die Entwicklung mit der Wendung war mir zu 08/15. Diese Wendung liest man gerade echt überall leicht abgewandelt und das ist einfach schade. Zudem hat mich der Schluss richtig frustriert.

Fazit: Leider hat mich das Buch nicht gepackt. Es ist zu vorhersehbar für mich zu klischeehaft. Die Protagonisten waren, wenn überhaupt, nur mäßig sympathisch, ich mochte die Nebencharaktere deutlich lieber. Lena war mir zu „jung“ sie benahm sich in meinen Augen eher wie 16 als 20. Ich kann ihre Entscheidungen oft nicht nachvollziehen und ihr Verhalten am Schluss sowieso nicht. Ryan ging mir einfach nur schrecklich auf die Nerven. Ja, er tat mir auch leid, aber er hat es zu weit getrieben mit seinen Launen. Gerade mit der Wendung und dem ganzen hin und her, heiß und kalt – ich hätte ihn echt gern erwürgt, mehr als einmal.
Das Buch bekommt von mir leider nur 2 Sterne.

Veröffentlicht am 26.11.2019

Ein Klischee jagt das nächste - leider hat mich das Buch enttäuscht

Flirting with Fire (Saving Chicago 1)
3

Achtung: Band 1 einer Reihe mit halboffenem Ende!



Schon seit der Highschool ist Maddie total in Mauro Bianco verliebt. Er wusste nicht, dass sie existiert, bis sie ihn einmal betrunken nach Hause gefahren ...

Achtung: Band 1 einer Reihe mit halboffenem Ende!



Schon seit der Highschool ist Maddie total in Mauro Bianco verliebt. Er wusste nicht, dass sie existiert, bis sie ihn einmal betrunken nach Hause gefahren und er sie geküsst hat. Doch am nächsten Schultag tat er wieder so, als würde sie nicht existieren. Jetzt endlich, einige Jahre später hat Maddie ein Date mit Mauro. Sie und ihre besten Freundinnen haben für jeweils eine von ihnen ein Date ersteigert mit einem Bianco-Bruder. Allerdings geht das Date total schief und Maddie will Mauro nie mehr wiedersehen. Doch das Schicksal lässt sie erneut aufeinandertreffen und dieses Mal, müssen sie zusammenarbeiten, komme was wolle.



Ich fand das Buch nicht schlecht, allerdings sind es für mich zu viele Klischees. Maddie hechelt Mauro die ganze Zeit hinterher. Er schaut sie an und sie verwandelt sich in eine Sabberpfütze am Boden. Mauro kann sich nicht mehr an den Abend zu Highschool-Zeiten erinnern und ist genervt davon, dass ihm alle Frauen nachrennen und ihm alles recht machen wollen. Das wirft er auch Maddie vor. Er hat erst Interesse an ihr, als sie ihm die Meinung sagt.



Das Buch hätte für mich echt Potential gehabt, aber ich kann es einfach nicht mehr lesen, diese jungen Frauen, die nur weil ein Mann gut aussieht, vergessen wie man ohne zu stottern redet und ständig meinen sie wären nicht gut genug, weil er doch so heiß ist und sie nicht, aber alle anderen finden sie auch total heiß. Das nervt. Das habe ich schon so oft gelesen!

Ich fände es da viel besser, wenn die Frau mal wirklich dick wäre oder so und nicht eine wunderschöne Frau, die sich selbst für nicht schön hält, aber alle anderen wissen, dass sie schön ist. Genauso wie diese extrem gutaussehenden Männer, die sich alles erlauben können, weil sie heiß sind. Das ist so ausgelutscht! Ich mag lieber gutaussehende Männer, die nicht arrogant sind, sondern nett oder weniger gutaussehende Männer, die aber trotzdem irgendetwas an sich haben. Ein Typ muss nicht immer aussehen wie ein Model. Lieber normaler und dafür ein toller Charakter und das gewisse Etwas, das ihn besonders macht. Es gibt ja Männer, die relativ „normal“ aussehen, aber wenn sie lächeln einem den Boden unter den Füßen wegziehen, das wäre doch mal was! Einfach näher an der Realität und mit weniger Klischees.

Ja, ich habe mich gerade etwas hinreißen lassen, aber die geballten Klischees haben mich eben aufgeregt...



Die Nebencharaktere sind ziemlich durchgemischt. Mauros Brüder und Maddies Freundinnen sind total sympathisch, ebenso wie Mauros restliche Familie. Die Witwe seines besten Freundes dagegen ist ein absolutes Miststück und er weigert sich das zu sehen. Jeder Frau unterstellt er hinter ihm her zu sein, aber bei ihr, die offensichtlicher nicht sein könnte, dass sie in ihm ihren zukünftigen heißen Ernährer sieht, ist er blind? Das hat mich echt extrem aufgeregt.



Es wird ab Ende sehr viel offen gelassen, ich vermute, dass sich diese Handlungsstränge in den beiden nächsten Bänden fortsetzen. Andererseits ist es schon schade, dass noch Last Minute so viele Sachen angerissen und in den Raum geworfen werden, ohne sie dann zu Ende zu führen.



Fazit: Ich habe mich ehrlich gesagt mit dem Buch sehr schwergetan. Ich hatte mehr erwartet. Es hat definitiv seine schönen und auch witzigen Momente, aber zu 99% ist es sehr vorhersehbar und nimmt jedes Klischee mit. Das fand ich echt schade. Es hätte wirklich Potential gehabt. Ich hoffe die beiden weiteren Bände sind besser. Ich werde sie definitiv lesen, nicht, weil mir dieses Buch unbedingt Lust auf mehr gemacht hätte, sondern weil mir Cristian, Luca, Vanessa und Lauren viel sympathischer waren als Maddie und Mauro und ich hoffe, dass die Bücher weniger mit Klischees vollgestopft sind.

Mich hat das Buch oft aufgeregt. Es war mir viel zu vorhersehbar. Schade, ich hatte echt gedacht, dass es mir besser gefallen würde, der Klappentext klang wirklich gut. Aber leider hat mich das Buch enttäuscht.

Veröffentlicht am 26.11.2019

Leider war es mir zu brutal - es hat mich nicht gepackt

Die Gabe des Winters
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Achtung: Stellenweise sehr brutal!



Schon viel zu lange liegt ein Fluch auf dem Reich Area. Eine dicke Decke aus Eis und Schnee bedeckt das Land und den Menschen wird ihre Magie geraubt. Ihr Lord ist ...

Achtung: Stellenweise sehr brutal!



Schon viel zu lange liegt ein Fluch auf dem Reich Area. Eine dicke Decke aus Eis und Schnee bedeckt das Land und den Menschen wird ihre Magie geraubt. Ihr Lord ist böse geworden und die Leute sterben überall. Nuria lebt in dem kleinen Dorf Pagos. Sie wurde einst Zeugin, wie der Lord unter anderem ihren Vater grausam verstümmelte. Jahre später trifft sie ihn durch Zufall im Wald und er nimmt sie mit auf seine Burg. Ist es ihr gegeben die „Gabe des Winters“ zu empfangen und Area Erlösung zu bringen oder wird auch sie den Launen des Lords zum Opfer fallen?



Das Buch leicht von „Die Schöne und das Biest“ inspiriert, aber deutlich härter. Es ist stellenweise ziemlich grausam und ich habe mehrmals überlegt es abzubrechen.



Nuria war mir sehr sympathisch. Sie tat mir leid, aber ich kann sie nur für ihren starken Willen bewundern. Lord Tarik ist ein bösartiger Mistkerl, ich habe ihn ebenso wie Caruzo aus tiefstem Herzen gehasst. Die Liebesgeschichte habe ich leider nicht gefühlt. Nurias Bruder mochte ich auch nicht, vor allem gegen Ende hin noch weniger als am Anfang.



Die Idee an sich finde ich gut, aber die Umsetzung war mir zu brutal und gemein. Ich konnte mit Nuria fühlen und hätte das ein oder andere Mal ab liebsten den ein oder anderen Charakter von den Burgmauern geworfen.

Zum Ende hin macht die Geschichte für mich leider keinen Sinn mehr. Die Auflösung, die man bekommt, geht mir zu schnell und ist für mich total unlogisch. Wie soll das mit dem Rest zusammenpassen? Vor allem das mit Nurias Bruder und das Geheimnis rund um Caruzo machen für mich wenig Sinn. Da sind für mich zu viele Logikbrüche. Gleichzeitig wird mir viel zu viel offen gelassen.



Leider hat mich das Buch nicht gepackt. Ich fand die Idee nicht schlecht, aber mir war Tarik viel zu brutal, ich konnte da keine anderen Gefühle mehr für ihn entwickeln, er ist einfach zu oft zu weit gegangen.



Fazit: Das Buch hätte durchaus Potential gehabt, aber das konnte es für mich nicht Abrufen. Ich habe mich nach der Lektüre des Klappentextes so sehr auf das Buch gefreut, aber durch die Brutalität habe ich mich, glaube ich, beim Lesen emotional von dem Buch gelöst, es war mir einfach zu viel. Die Liebesgeschichte habe ich nicht gefühlt, sie kam mir lange künstlich vor.

Die Auflösung ergab für mich nicht wirklich Sinn. Da gab es meiner Meinung nach zu viele Logikbrüche. An sich finde ich das Ende nicht schlecht, aber da hätte man leicht ein paar Seiten in der Mitte kürzen und dafür die Lücken im Ende stopfen können.

Leider war das Buch nicht meins. Es bekommt von mir ganz knappe 2 Sterne.