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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.05.2020

Tausendmal schon gelesen, leider hier nichts zu erwarten

TausendMalSchon
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Was tut es mir weh diese Rezension so wie sie nun wird schreiben zu müssen.

Ich habe mich sehnlichst auf dieses Buch gefreut und wurde dann noch um zwei Monate vertröstet, da dank Corona die Bücherei ...

Was tut es mir weh diese Rezension so wie sie nun wird schreiben zu müssen.

Ich habe mich sehnlichst auf dieses Buch gefreut und wurde dann noch um zwei Monate vertröstet, da dank Corona die Bücherei geschlossen war. Als ich das Buch dann endlich in Händen hielt, war ich begeistert vom Cover und dem bunten Seitenschnitt, der so gelungen ist.

Doch dann kam alles anders als gedacht.

Wir erleben das Jahr 2011 in Schottland und die Vergangenheit der jungen Sasha. Diese hat bereits als Kind und viel zu früh ihre Seelenmagie für sich entdeckt. Ihre Eltern müssen ihr immer wieder predigen, diese nicht auszuleben. Ihre Eltern entscheiden sich daher sie zu ihren Großeltern zu schicken, welche sehr abgelegen wohnen. Denn es gibt für Sasha eine sehr große Gefahr. Den Seelenjäger Lazarus Rimmon. Dieser will ihre Seele für sich gewinnen, was zu gleich den Tod für Sasha und das Ewige verdammt sein für ihre Seele bedeuten würde.

Ihre Mutter stirbt bei einem Übergriff durch Seelenjäger und ihr Vater gilt als vermisst.

In der heutigen Zeit ist Sasha nun 18 Jahre alt und hilft ihrer Großmutter im Laden, auf der Gottverlassenen Insel, aus.

Sie verspürt Melancholie und Traurigkeit, weil sie die Magie verschließen muss. Es gibt einen Zirkel, der ihr Seelenbuch hat, wo all ihre bisherigen Leben drin verzeichnet sind. Sie selbst kann sich nicht an ein einziges erinnern.

Da kommt der attraktive, etwas ältere Cedric de Grey auf die Insel. Natürlich muss der Mann immer älter sein. Sofort ist sie hin und weg von ihm, vor allem nachdem er sie vor einem Angriff durch die Jäger beschützt und Heim bringt. Er ist es dann, welcher ihr mehr über die Magie verrät als die eigene Großmutter und daher ist er noch mehr ihr großer Liebling.

Ohne zu viel zu verraten, es kommen im Buch immer wieder Jäger auf und Sasha reißt durch die Zeit, wie die Magierinnen es alle können.

Für mich war Sasha die klassische, pubertäre, nervige, weibliche Hauptdarstellerin, welche total von sich selbst überzeugt ist. Es gibt eine Szene, da hat sie die Sorge, dass Cedric als kleines Mädchen betrachten könnte und nicht als DIE Frau, die sie ja mit ihren 18 ist. Diese halb Mädchen, halb Frauen Charaktere, die null Reife haben, null Erfahrung und nur körperlich eine gewisse Reife haben und sich darauf einen einbilden sind mir so dermaßen zu nervig. Da lobe ich mir Charaktere wie Greta aus „Kronenherz“. Bodenständig und für Alter die passende Reife und Einstellung. Aber darüber hinaus ist sie einfach kein Charakter, mit dem man wirklich warm wird. Vor allem dieses zu schnelle, kindische verlieben. Einfach zu unrealistisch.

Cedric ist für mich bis Seite 250 einfach zu blass geblieben. Er verrät zwar recht viel von sich und seiner Vergangenheit, erklärt die anderen Charaktere aus dem Umfeld und sonst ist er langweilig wie ein Stein, der ins Wasser fällt.

Diese langweilige, nicht in der Geschichte vorrankommende und sich auf der Stelle sich befinden, habe ich bis zur Seite 250 empfunden und habe mich dazu entschlossen das Buch abzubrechen. Es war einfach zu viel in die Länge gezogen und zu wenig Leben im Buch. Zu viele Wiederholungen und Charaktere mit denen man sich einfach nicht anfreunden kann.

Einziger Pluspunkt war für mich, was es mit all den verschieden Typen Seelen auf sich hat, wird vorne im Buch sehr gut erklärt.

Ansonsten ist es für mich ein Buch, für die jüngere Generation, welche oberflächliche Geschichten vertragen kann.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

Null Sterne bitte

Axolotl Roadkill
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Selten habe ich ein Buch nach so kurzer Zeit in die Mülltonne geworfen, wie ich es mit diesem Buch getan habe. Bücher dürfen gerne eine etwas herausfordernde Note haben und nicht immer nur mit einem halben ...

Selten habe ich ein Buch nach so kurzer Zeit in die Mülltonne geworfen, wie ich es mit diesem Buch getan habe. Bücher dürfen gerne eine etwas herausfordernde Note haben und nicht immer nur mit einem halben Auge gelesen werden können, aber bei diesem hier fehlt es an Augen und mein Intellekt war einfach zu hoch. Damit will ich nicht sagen das ich übermäßig Schlau oder gar Hochbegabt bin, aber dieses Buch war mir einfach nur zu dumm.

Schon auf den ersten Seiten habe ich mich gefragt ob die Autorin das Buch im Drogenrausch geschrieben hat und um dann die Kurve zu kriegen und es nicht extrem schwach dastehen zu lassen, online mal schnell ein Synonym nach dem anderen in Google herausgesucht hat, um es wieder zu puschen.

Der Charakter von Mifti ist so dermaßen unsympathisch und einfach nur „nein“. Zu lesen wie schlecht es ihr geht und sie deswegen Drogen nehmen muss und Sex mit jedem Bimbo zu haben den es gibt, ist eine Darstellung von Menschen aus schweren Verhältnissen, welche ich persönlich hasse wie die Pest. Denn es gibt auch Menschen mit schlechten Start ins Leben, welche nicht so enden.

Das Tier, welches sich der Titel bedient, ist ein tolles Geschöpf. Sein Selbsterhaltung und Regenerationskonzept ist Hammer. Leider für dieses Buch eine Schande, da hätte man genauso gut „Platt gefahrene Ratte“ nehmen können.

Veröffentlicht am 15.12.2019

Dieses Buch ist psychisch krank.

Schattenschrei
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Wenn ich sagen kann es gibt Zeiten im Leben, die bereue ich und ich hätte die Zeit besser nutzen können, so kann ich sagen waren es 13 Stunden in drei Wochen, wo ich das Hörbuch zum Buch gehört habe und ...

Wenn ich sagen kann es gibt Zeiten im Leben, die bereue ich und ich hätte die Zeit besser nutzen können, so kann ich sagen waren es 13 Stunden in drei Wochen, wo ich das Hörbuch zum Buch gehört habe und gefühlt nicht mal ansatzweise diesen Schund
zusammenfassen kann.

Zum einen müsste man das Buch auf knapp 6 Stunden kürzen und es ist immer noch ein unsinniger Haufen an Zusammenhangslosen Fakten, Menschen, Erkrankungen und Sinnlosigkeiten in Form von extremer perverser Brutalität.

Dieses Buch sollte das große Finale von der Trilogie sein, ist aber eine reine stümperhafte vermüllte Zusammenfassung von allem was die Autoren in die Finger bekamen. Es fehlten lediglich die Aliens, um es absolut konfus werden zu lassen.

Jeanette Kihlberg ist nach wie vor blind. Sie findet Opfer und Leichen, aber keine Täter. Alles ist reines Glück, wenn es dann doch mal funktioniert. Zudem sie nicht erkennt wer Sophia ist und dass da etwas nicht ganz stimmig ist.

Die hat mittlerweile Begriffen das sie eine Abspaltung von Viktoria ist, damit diese ihre negativen Erinnerungen verdrängen kann. Multiple-Persönlichkeitsstörung ist ein immens interessantes Thema aber hier sowas von zerrissen und fehlerhaft dargestellt.

Dann werden wir mit Themen wie Kindesmissbrauch überschüttet. Räume mit Geschlechtsteilen von toten Kindern. Eltern welche die Vergewaltigungen fördern. Ständig dieses Thema. Dann geht das ganze weiter mit religiösem Wahn und Selbstmorden. Es werden NS-Zeiten eingespielt, Männer, welche nicht die sind, welche vorgeben…. Ich mag gar nicht so sehr ins Detail gehen. Aber es ist einfach nur noch Schrott.

Zum Buchende reden sie von Aufklärung. Aufklärung ist es nur weil die Leute nach und nach tot sind oder Selbstmord begangen haben. Kinder von Leuten wo vorher keine waren, Kinder, die auf einmal nicht tot sind… ne ich kann das nicht in Worte fassen. Für alle Leser der Reihe kann ich nur empfehlen, belasst es bei den ersten beiden Büchern.

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