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Veröffentlicht am 14.01.2020

Ein Lebenstraum in Gefahr....

Das Erbe der Porzellanmalerin
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Dieses Buch ist die Fortsetzung von „Das Erbe der Porzellanmalerin“ und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse dessen gut lesen.
Die junge Geraldine hat bei Meißen das Rittergut ihres Vaters geerbt und ihr ...

Dieses Buch ist die Fortsetzung von „Das Erbe der Porzellanmalerin“ und lässt sich auch ohne Vorkenntnisse dessen gut lesen.
Die junge Geraldine hat bei Meißen das Rittergut ihres Vaters geerbt und ihr größtes Glück ist die königliche Erlaubnis Porzellanscherben zu bemalen. Jedoch hat sie es aufgrund von Anfeindungen und Missgunst nicht leicht. Ihr Halbbruder will ihr das rechtmäßige Erbe streitig machen und findet mit Hilfe des Familienanwalts eine Zusatzklausel, die sie verpflichtet innerhalb eines Jahres nach dem Tod ihres Vaters zu heiraten – ansonsten verliert sie ihren Erbanspruch. Und auch in der Porzellanmanufaktur finden sich Neider, die ihr das Leben zusätzlich erschweren und sogar in Gefahr bringen.
Birgit Jasmund gelingt es wunderbar, den Leser in die Geschichte hineinzuführen, so dass man sich quasi dabei wähnt. Durch den flüssigen Schreibstil kommt man rasch durch das Buch – auch die Handlung fesselt, so das man wissen möchte, wie es weitergeht. Historische Personen wurden gelungen in die Geschichte eingebunden und ein Personenverzeichnis zu Beginn des Buches vervollständigt selbiges.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es gern weiterempfehle!

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Ein psychologisch wieder super gelungenes Buch.

Leichenbraut
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Nach „Dunkle Ufer“ war ich auf dieses Buch als Folgeband sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Zufällig gelangt nach einem Erdrutsch ein Sarg zu Tage, in dem zwei Leichen liegen – die Ermittlungen ...

Nach „Dunkle Ufer“ war ich auf dieses Buch als Folgeband sehr gespannt und wurde nicht enttäuscht.
Zufällig gelangt nach einem Erdrutsch ein Sarg zu Tage, in dem zwei Leichen liegen – die Ermittlungen ergeben, das dem verstorbenen Ehemann seine Frau lebendig in den Sarg dazu gelegt wurde.
Weiterhin beobachten zwei Jugendliche nachts auf einem Friedhof eine Beerdigungszeremonie, ebenfalls mit einer Braut. Alles deutet auf eine Serie hin…
Psychologisch sehr raffiniert verwebt Sage Dawkins die Sichtweisen der verschiedenen Handelnden mit falschen Spuren sowie interessanten zusätzlichen Informationen. Ich hatte verschiedene Täter im Verdacht – und war letztendlich davon sehr überrascht, wer es war. Das gehört für mich (neben einer stimmigen Story) zu einem guten Thriller unbedingt dazu!
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen – gerne empfehle ich es weiter!

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Veröffentlicht am 31.12.2019

Ein interessantes Buch das zur Pflichtlektüre werden sollte!

Mensch bleiben im digitalen Chaos
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Dass die Digitalisierung des Alltags den Menschen beeinflusst und nicht nur Vorteile bringt, dürfte allgemein bekannt sein. Was jedoch vor allem von der jungen Generation nicht kritisch genug beurteilt ...

Dass die Digitalisierung des Alltags den Menschen beeinflusst und nicht nur Vorteile bringt, dürfte allgemein bekannt sein. Was jedoch vor allem von der jungen Generation nicht kritisch genug beurteilt wird, ist die Intensität der Handynutzung nach Dauer und Informationsfreigabe. Immer neue Apps und soziale Netzwerke wie Instagram oder YouTube bewirken eine schleichende Manipulation und Beeinflussung der Nutzer, überwiegend unbemerkt. Erlebnisse werden nicht mehr „erlebt“, sondern erst nach dem „Posten“ zu (hoffentlich) etwas Tollem.
Toni Pizzecco legt auf sehr verständliche und eindringliche Weise dar, wie rasch man sich in dem digitalen Geflecht verheddern kann, ohne es selbst zu bemerken – und das mit schlimmen gesundheitlichen Schäden!
Hervorzuheben ist, dass der Autor hier als Arzt, und nicht als ein Elternteil agiert – was eine Distanz und somit vielleicht auch eine Akzeptanz bei den Betroffenen schaffen könnte.
Meiner Meinung nach ist dies ein Buch, was zur Pflichtlektüre im Unterricht werden sollte. Ich empfehle es sehr gern weiter.

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Veröffentlicht am 19.12.2019

Machtspiele und Intrigen

Vespasian: Roms verlorener Sohn
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Wer bereits von den Vorgängerbänden „infiziert“ ist wie ich, wird sich über eine spannende Fortsetzung – und das ist sie – sicherlich freuen.
Vespasian hat zwar mit der Gefangennahme des britannischen ...

Wer bereits von den Vorgängerbänden „infiziert“ ist wie ich, wird sich über eine spannende Fortsetzung – und das ist sie – sicherlich freuen.
Vespasian hat zwar mit der Gefangennahme des britannischen Häuptlings Caratacus einen großen Erfolg errungen, jedoch stürzen ihn Intrigen von Claudius‘ neuer Frau Agrippina, sowie der ebenfalls machtsüchtigen Thrypheyna in neue Kämpfe im Osten des römischen Reiches. Er wird benutzt wie eine Schachfigur, Hereingelegt und landet letztendlich in Gefangenschaft. Es dauert bis es gelingt ihn zu befreien. Das Machtkarussell in Rom dreht sich derweil immer schneller und Nero, von seiner Mutter hochgepuscht, steht in den Startlöchern zum neuen Kaiser. Was dies für diese Menschen bedeutet, die ihm dabei im Weg stehen, ist klar…
Den Verschwörungen bzw. Machtspielen zuzuhören ist immer wieder faszinierend. Wie rasch ist ein Leben verwirkt, nur, weil man auf der falschen Seite steht. Und wie schnell ist man von der Verlierer- auf der Gewinnerseite bzw. andersherum gewechselt.
Begeistert bin ich neben der interessanten und abwechslungsreichen Handlung vor allem von dem Sprecher, Erich Wittenberg, der seine Sache wieder ausgezeichnet macht
Was ich an den Vespasian-Geschichten noch besonders mag, ist die Aneinanderreihung verschiedener Handlungskomplexe. Immer wenn man quasi denkt – ok, die Geschichte ist zu Ende, geht es trotzdem immer noch ein ganzes Stück weiter…
Gern empfehle ich dieses Buch weiter!

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Veröffentlicht am 17.12.2019

Unerschrocken löst Serafina auch diesen mysteriösen Fall

Die Tote in der Henkersgasse
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Eine mutige, (manchmal zu) neugierige und unerschrockene junge Frau, Neider, Intriganten und abartige Leidenschaften, das Ganze in der mittelalterlichen Kulisse von Freiburg angesiedelt, sorgen für den ...

Eine mutige, (manchmal zu) neugierige und unerschrockene junge Frau, Neider, Intriganten und abartige Leidenschaften, das Ganze in der mittelalterlichen Kulisse von Freiburg angesiedelt, sorgen für den perfekten Lesegenuss.
Serafina hat mit ihren Mann Achaz das große Los gezogen und konnte ihre (eher unrühmliche) Vergangenheit hinter sich lassen – nichts ahnend, dass daraus für beide noch Probleme erwachsen. Doch dies ist nicht die einzige „Baustelle“. Konkurrenzneid bedroht ihr Vorhaben, in ihrem Haus eine Armenapotheke einzurichten. Und dann ist noch der mysteriöse Fall der totaufgefundenen, jungen Frau – ein Ereignis, das Serafina nicht einfach unbeachtet lassen kann…
Das Buch liest sich sehr flüssig und gut. Turbulent und aktionsgeladen führt Astrid Fritz den Leser durch die Handlung und das mittelalterliche Freiburg. Mitunter hat man das Gefühl, selbst „vor Ort“ zu sein und fiebert bei den jeweiligen Handlungen der Akteure mit. Dies zeichnet ein gutes Buch für mich aus. Gern empfehle ich deshalb dieses Buch weiter!

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