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Veröffentlicht am 19.12.2019

Schöne, humorvolle Liebesgeschichte, jedoch wäre mehr Tiefe wünschenswert

Ice Breakers - Parker
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Seine neue Agentin wird seine größte Herausforderung ...

Nach einer weiteren durchfeierten Nacht und einem Puck-Bunny-Skandal bekommt Alex Parker eine letzte Chance, ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Seine neue Agentin wird seine größte Herausforderung ...

Nach einer weiteren durchfeierten Nacht und einem Puck-Bunny-Skandal bekommt Alex Parker eine letzte Chance, sich zusammenzureißen. Seine Sportagentur versetzt den heißen Hockeyspieler nach Philadelphia, wo er das städtische Ice-Hockey-Team wieder auf Siegeskurs führen soll. Damit er nicht direkt wieder für Schlagzeilen sorgt, wird er fürs erste bei "Coach" untergebracht, einem erfolgreichen Sportagenten, der ein wachsames Auge auf ihn haben wird. Als Parker jedoch auf seinen neuen Mitbewohner trifft, muss er erstaunt feststellen, dass "Coach" eigentlich Charlotte Coachman heißt und nicht nur beeindruckend tough ist und viel von Sport versteht, sondern auch noch verdammt gut aussieht. Eine Mischung, die Parker daran zweifeln lässt, dass er sich lange von seiner braven Seite zeigen kann...

Auftakt der ICE-BREAKERS-Reihe

Meinung:
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Charlotte „Coach“ und Alex geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem der kleine Rico sorgt für so manches Schmunzeln.

Die Anziehung zwischen Coach und Alex spürt man einfach, auch wenn das Kennenlernen der beiden nicht so prickelnd verlief. Wie schnell sich Coach Alex vertraut hat, ging mir einfach zu schnell voran, vor allem wenn man ihre Vergangenheit bedenkt. Hier hätte ich mir mehr gemeinsame Zeit und Tiefe gewünscht. Der Humor hat mir sehr gefallen, vor allem der Schlagabtausch zwischen Coach und Alex. Es gibt auch ernstere Themen wie Alkohol- und Drogensucht, jedoch habe ich die Tiefe vermisst. Zudem ist es unrealistisch und missfällt mir sehr, dass eine bestimmte Person den Entzug nicht im therapeutischen Rahmen, sondern „zu Hause“ gemacht hat. Das Ende fand ich wirklich süß und es wird mir wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Insgesamt eine schöne, humorvolle Liebesgeschichte, bei der es heiß und witzig zugeht, jedoch hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht, denn die Themen und das Potential dafür wären vorhanden gewesen. So gibt es gute 3,5 von 5 Sternen und ich freue mich auf die Fortsetzungen.

Fazit:
Schöne, humorvolle Liebesgeschichte, jedoch wäre mehr Tiefe wünschenswert, vor allem bei den ernsten Themen wie Alkoholsucht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2019

Schöne Weihnachtsgeschichte, bei der es mir leider zu schnell voranging

Das Winterwunder von Dublin
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Anfang Dezember kehrt Stella zu ihrer Familie nach Irland zurück: voller Vorfreude auf deutsch-irische Familienbräuche und stimmungsvolle Weihnachtstraditionen, aber ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Anfang Dezember kehrt Stella zu ihrer Familie nach Irland zurück: voller Vorfreude auf deutsch-irische Familienbräuche und stimmungsvolle Weihnachtstraditionen, aber auch in Erwartung eines anstrengenden Tauziehens mit ihrer erfolgreichen Schwester Luna. Vor allem freut sich Stella auf die gescheckte Stute Puzzle, ihr Halt in Jugendtagen. Doch Puzzle ist weg, womöglich ausgesetzt, wie viele irische Pferde, wenn sie zu kostspielig werden. Unterstützt von dem TV-Reporter Daniel, der einen Beitrag über Pferdeschicksale dreht, macht sich Stella auf die Suche. Sie findet sich an magischen Plätzen an der Westküste wieder, zweifelt an ihren Gefühlen, ihrer Intuition und ihrer Mission – bis die Weihnachtsfeiertage ihren vollen Zauber entfalten …

Meinung:
Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Stella geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Die authentischen und größtenteils sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind gut dargestellt worden, vor allem Phoebe und Erin haben mir sehr gefallen.

Ich bewundere Stella für ihren Mut nach den ausgesetzten Pferden zu suchen, auch wenn sie doch teilweise sehr naiv und unüberlegt handelt, denn so begibt sie sich z.B. mit Daniel auf die Reise, obwohl sie ihn gerade erst getroffen hat. Ihr Mitgefühl für die ausgesetzten Pferde habe ich absolut nachvollziehen können, schade fand ich jedoch ihr fehlendes Verständnis für die betroffenen Familien, die z.B. nach Jobverlust, etc., keine anderen Weg gesehen haben, als die Pferde auszusetzen (was ihr Verhalten natürlich nicht rechtfertigt oder entschuldigt!). Die eingestreuten Informationen zu den Pferden und wie in Irland mit ihnen umgegangen worden ist bzw. wird und auch die geschichtlichen Hintergründe fand ich interessant. Leider vermisse ich die authentische Liebesgeschichte sowie die Tiefe zwischen Stella und Daniel, es ging einfach alles viel zu schnell voran und ihre Liebesgeschichte geht auch in der Suche nach den Pferden und den damit zusammenhängenden Informationen unter.

Es ist eine schöne Geschichte, die perfekt in die (hoffnungsvolle) Weihnachtszeit passt, jedoch habe ich die Tiefe und auch die authentische Annäherung zwischen Stella und Daniel vermisst, so dass es gute 3 bis 3,5 von 5 Sternen für diese weihnachtliche Geschichte gibt.

Fazit:
Eine schöne Geschichte, die zur Weihnachtszeit spielt, leider ging es mir zu schnell voran.

Veröffentlicht am 29.10.2019

Ein kurzweiliger, süßer Roman, perfekt für zwischendurch

Kisses under the Mistletoe
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Eingeschneit mit dem Bad Boy

Cassidy freut sich ganz besonders auf das kommende Weihnachtsfest. Bisher hat sie Weihnachten immer mit ihrer oberflächlichen Familie verbracht, ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Eingeschneit mit dem Bad Boy

Cassidy freut sich ganz besonders auf das kommende Weihnachtsfest. Bisher hat sie Weihnachten immer mit ihrer oberflächlichen Familie verbracht, doch in diesem Jahr begleitet sie ihre beste Freundin Reese in deren Heimatdorf in den Rocky Mountains. Als sie dort ankommen, treffen sie auf Reeses Cousin Tyler, der zwar verboten gut aussieht, sich aber unmöglich benimmt. Auch gegenüber Cassidy verhält er sich abweisend. Doch eines Abends nach einer Prügelei setzt sich Cassidy für Tyler ein und die beiden kommen sich näher. Sie erkennt, dass unter Tylers harter Fassade ein weicher Kern steckt. Aber noch weiß sie nichts von seinem Familiengeheimnis…

Meinung:
Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Cassidy geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Die authentischen und (mehr oder weniger) sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen. Leider sind die Nebencharaktere eher blass geblieben, was aber bei weniger als 200 Seiten auch nicht verwundert.

Man spürt das Knistern zwischen Cassidy und Tyler, jedoch hat mir die Tiefe der emotionalen Seite gefehlt. Es ging einfach zu schnell, teilweise überhastet voran (Handlungszeitraum ca. zwei Wochen), und so kann ich den beiden ihre tiefen Gefühle füreinander nicht abnehmen. Körperliche Anziehung ja, aber leider nicht die große Liebe. Da die Geschichte zur Vorweihnachtszeit spielt, habe ich eine besinnliche Stimmung erwartet, doch diese ist durch die „Streitereien“ zwischen einigen Familienmitgliedern und Tyler kaum aufgekommen bzw. getrübt worden. Hier haben mich Reese und Mason sowie deren Sticheleien gegenüber Tyler geärgert. Es wird zwar aufgelöst wieso Reese nicht gut auf Tyler zu sprechen ist, aber in meinen Augen entschuldigt das nicht das Verhalten der Familienmitglieder, auch das von Tyler nicht.
Schön fand ich die liebevollen, kleinen Gesten zwischen Cassidy und Tyler und wie er sich ins Zeug legt für sie, auch wenn seine schnelle Wandlung vom „Bad Boy“ zum „süßen Boyfriend“ nicht wirklich realistisch ist. Ein kleiner Lichtblick war Tylers Mum, sie fand ich witzig und süß mit ihrer Kuppelei.

Die Grundidee hat mich angesprochen, jedoch ging es einfach zu schnell voran. Mit mehr Tiefe und mehr Seiten hätten mich die Geschichten und ihre Charaktere mehr abholen können. Auch blieben die Nebencharaktere zum größten Teil blass. So gibt es gute 3,5 von 5 Sterne.

Fazit:
Ein kurzweiliger, süßer Roman, perfekt für zwischendurch. Leider hat mir die Tiefe, auch bei den Gefühlen, gefehlt, und die Nebencharaktere blieben zum größten Teil blass.

Veröffentlicht am 02.09.2019

Locker-leichte Geschichte mit viel Humor für zwischendurch

Basterds: Rockstar sucht Nanny
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Blaine Cooper ist der Rockstar seiner Generation. Gefeiert, geliebt, vergöttert. Er genießt sein sorgenloses Leben ohne jegliche Verantwortung.

Evelyn Johnson ist das ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Blaine Cooper ist der Rockstar seiner Generation. Gefeiert, geliebt, vergöttert. Er genießt sein sorgenloses Leben ohne jegliche Verantwortung.

Evelyn Johnson ist das genaue Gegenteil. Freundlich, fleißig und immer pünktlich arbeitet sie hart dafür, den Ansprüchen ihres Chefs gerecht zu werden.

Als Blaine plötzlich allein mit einem Baby dasteht und Evelyn unerwartet ihre Arbeit verliert, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Sie braucht dringend einen Job … und er eine Nanny.

Meinung:
Der Schreibstil liest sich locker-leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Evelyn und Blaine geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Die (mehr oder weniger) sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen für die Kürze der Geschichte gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Blaines Freund und Bandkollege Aidan ist einfach ein Schatz und die kleine Emma ist zuckersüß. Die Szenen mit ihr haben mir immer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

Der Humor der Geschichte hat mir sehr gefallen und mich immer wieder zum Lachen und Schmunzeln gebracht. Leider war mir Blaine mit seiner Art sehr unsympathisch, auch wenn die Hintergründe dafür im Laufe der Geschichte offengelegt werden. Auch habe ich die Gefühle zwischen ihm und Eve vermisst, so dass es für mich zwischen ihnen vor allem um die körperliche Anziehung ging. Insbesondere am Ende ging es mir mit dem Tempo der Geschichte dann auch zu schnell voran und ich hätte mir mehr Seiten gewünscht, denn so habe ich das Gefühl, dass noch etwas fehlt.

Wenn man eine locker-leichte Geschichte mit tollem Humor sucht und auf viel Gefühl und Tiefe verzichten kann, ist man hier auf jeden Fall richtig. Besonders die Szenen mit der kleinen Emma haben mir sehr gefallen, ebenso wie der Humor. Jedoch hätte ich mir mehr Gefühl und mehr Seiten gewünscht, so gibt es gute 3,5 Sterne (aufgerundet auf 4 Sterne bei Portalen ohne halbe Sterne), da ich die Lesestunden bis auf die oben genannten Kritikpunkte sehr genossen habe. Ich freue mich schon sehr auf Aidans Geschichte, denn was ich allein schon in diesem Buch von ihm mitbekommen habe, ist einfach nur großartig.

Fazit:
Wenn man eine locker-leichte Geschichte mit tollem Humor sucht, ist man hier auf jeden Fall richtig. Leider bleiben die Gefühle ob des schnellen Tempos etwas auf der Strecke.

Veröffentlicht am 13.08.2019

Schöne Rockstar-Romanze mit einer neuen Grundidee

My Perfect Ruin
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Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Ein Rockstar, dem die Welt gehört - eine Nanny, die alles zerstören könnte

Nach einer schlimmen Trennung will Rockstar Elijah Vance sich nur noch auf die wenigen Dinge ...

Inhalt (dem Klappentext entnommen):
Ein Rockstar, dem die Welt gehört - eine Nanny, die alles zerstören könnte

Nach einer schlimmen Trennung will Rockstar Elijah Vance sich nur noch auf die wenigen Dinge im Leben konzentrieren, die für ihn die Welt bedeuten: seine Musik und seine beiden kleinen Söhne. Er nimmt die beiden mit auf seine zweimonatige US-Tour, doch es gibt ein Problem: ihre Nanny Iris Silverman. Nicht nur wurde sie von seiner Exfrau beauftragt, Elijah im Auge zu behalten und alles, was ihn um das Sorgerecht bringen könnte, sofort zu melden, sie berührt auch das erste Mal seit einer Ewigkeit sein kaltes Herz...

Meinung:
Der bildhafte Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Iris und Elijah geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, vor allem Elijahs Kinder fand ich toll und Iris beste Freundin Sara sorgt immer wieder für Lacher.

Nach leichten Startschwierigkeiten stimmt die Chemie zwischen Iris und Elijah auf jeden Fall. Ich mag Geschichten die sich Zeit lassen und auch Zweifel sind für mich okay und verständlich, aber hier hätte ich mir stellenweise doch mehr Tempo gewünscht (auch wenn der Handlungszeitraum nur wenige Wochen beträgt). Auch das doch sehr schnelle und viele hin und her (zwischen ja ich will, nein doch nicht) hat mich nach der x-sten Wiederholung leicht genervt. Besonders gefallen haben mir die Szenen mit Elijahs Kindern und wie Iris und Elijah mit ihnen umgehen. Hiervon hätte es für mich ruhig mehr geben können, auch wenn klar ist, dass die Geschichte von Iris und Elijah im Fokus steht. Interessant und neuartig fand ich die Grundidee, dass der männliche Protagonist/Rockstar schon länger im Musik-Geschäft ist und bereits Kinder hat. Schade fand ich, dass die Bandkollegen und die Musik eher nur schmückendes Beiwerk waren, hier hätte ich mehr Szenen mit den anderen Bandmitgliedern und mehr Einblick ins Musikbusiness toll gefunden. Zudem kommt neben den Gefühlen auch der Humor nicht zu kurz.

Für diese insgesamt doch schöne Rockstar-Romanze gibt es aufgrund der oben genannten Kritikpunkte gute 3,5 von 5 Sternen (aufgerundet auf 4 Sterne bei Portalen ohne halbe Sterne) und ich freue mich auf jeden Fall auf weitere Bücher der Autorin, denn ihren Humor und die Charaktere fand ich (zum größten Teil) großartig.

Fazit:
Eine Rockstar-Romanze mit interessanter Grundidee, tollem Humor und größtenteils sympathischen Charakteren. Ich bin auf weitere Bücher der Autorin gespannt.