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Veröffentlicht am 01.05.2020

Magische und lehrreiche Geschichte

Der magische Blumenladen, Band 11 - Hilfe per Eulenpost
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Diesmal verbringt Violet zusammen mit ihren Freunden ihre Ferien bei ihren Großeltern. Doch schon am ersten Tag finden sie eine Menge Müll am Strand vor. Gemeinsam versuchen sie der Ursache auf den Grund ...

Diesmal verbringt Violet zusammen mit ihren Freunden ihre Ferien bei ihren Großeltern. Doch schon am ersten Tag finden sie eine Menge Müll am Strand vor. Gemeinsam versuchen sie der Ursache auf den Grund zu gehen und setzen dabei ihre Hoffnungen in die Kraft des magischen Blumenbuchs.

Das Cover des Buches ist wie immer wunderschön und passend zur Geschichte gestaltet. Liebevoll finden interessante Details aus der Geschichte darin ihren Platz und man kann schon erahnen um was es geht. Es reiht sich super in die Reihe der schon erschienenen Bände ein. Der Schreibstil von Gina Mayer ist wie gewohnt super gut zu lesen. Für geübtere Leser gibt es kaum Stolperwörter. Einzig die Wörter des Urlaubsortes bereiten vielleicht ein wenig Probleme. Auch die Länge der einzelnen Kapitel ist sehr passend gewählt, es ist weder zu kurz noch zu lang. Innerhalb des Buches findet man zudem immer wieder schöne Illustrationen die das gelesene unterstreichen.

Auch dieses Abenteuer ist wieder mal absolut spannend gehalten. Die Spannung steigt innerhalb der Geschichte immer weiter an bis sie ihren Höhepunkt erreicht, dies lässt die Geschichte zu keinem Zeitpunkt langweilig erscheinen. Vor allem das es nicht in der gewohnten Nähe zu Tante Abigail und den magischen Blumenladen spielt, stellt Violet vor eine Herausforderung, da sie so weder den Zugriff auf das magische Blumenbuch und erst recht nicht auf die magischen Blumen hat. Das Thema Müll und die falsche Entsorgung ist hier wunderbar rübergebracht worden und für die angesprochene Altersgruppe absolut wichtig und sehr lehrreich. Auch der Humor kommt in diesem Band, dank des Wellensittichs Lady Madonna wieder nicht zu kurz.

Unser Fazit:
Wieder einmal hat uns der magische Blumenladen verzaubert. Wir waren in der Geschichte gefangen und haben mit den Figuren mitgerätselt und mitgefiebert. Vor lauter Spannung ist es uns schwer gefallen das Buch zu unterbrechen. Die Geschichte ist zudem super lehrreich was unser Verhalten mit Müll betrifft und was für Folgen die Verschmutzung der Meere nach sich zieht.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.03.2020

Chaos der Gefühle

Das Licht von tausend Sternen
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Als Harper auf Ashton trifft, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Doch egal wie sehr sie sich nach mehr sehnt, kann sie sich auf ihn nicht einlassen. Denn außerhalb ihres Studentenlebens kümmert sie sich jeden ...

Als Harper auf Ashton trifft, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Doch egal wie sehr sie sich nach mehr sehnt, kann sie sich auf ihn nicht einlassen. Denn außerhalb ihres Studentenlebens kümmert sie sich jeden Tag um ihren Autistischen Bruder der sie dringend braucht. Allerdings hindert es ihr Herz nicht daran, sich trotzdem in Ashton zu verlieben und zum ersten Mal steht für sie die Familie nicht mehr an erster Stelle.

Meine Meinung:
„Das Licht von tausend Sternen“ ist das erste Buch was ich von Leonie Lastella gelesen habe. Ich verliebte mich schlichtweg in das wunderschöne Cover, auch wenn es einfach scheint, verbirgt sich darin so viel mehr. Je nach Lichteinfall funkelt es in den schönsten Farben und zieht einen in seinen Bann. Ein wahrer Hingucker.

Der Schreibstil verzauberte mich ebenso. Er ist wunderschön, lässt sich einfach und schnell lesen, bringt aber auch jede Menge Gefühl rüber und lässt einen mit seinen detailreichen Beschreibungen tief in die Geschichte eintauchen. Ich habe überhaupt nichts mehr um mich herum wahrgenommen und konnte mich komplett fallen lassen. Geschrieben ist das Buch abwechselnd, in der hauptsächlich Gegenwärtigen Ich-Perspektive, der Protagonisten Harper und Ashton. Dies ermöglicht einen noch tieferen Einblick in beider Leben, Gedanken und Gefühle und lässt bestimmte Handlungen besser nachvollziehen.

Sowohl Harper wie auch Ashton waren mir von Anfang an sehr sympathisch. Harper ist eine liebevolle und starke junge Frau, die klare Ziele vor Augen hat. Sie unterstützt so gut wie es geht ihre Mutter bei der Alltagsbewältigung mit ihrem kleinen Autistischen Bruder und gibt dabei wirklich alles, auch wenn ihr eigenes Leben dabei auf der Strecke bleibt. Ihre Gedanken und Handlungen sind für den Leser gut nachzuvollziehen und haben mich persönlich teils wirklich mit ihr mitleiden lassen. Auch Ashton hatte es im Leben bisher alles andere als leicht, dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und seine Träume zu verwirklichen. Dabei bleibt er sehr humorvoll und versteht sich bestens darin die Menschen um sich herum um den Finger zu wickeln. Dennoch ist er auch sehr gebrochen und erscheint vielleicht manchmal egoistisch, aber man kann durch seine Gedanken sehr gut nachvollziehen wieso er ist wie er eben ist, und seine Vergangenheit hat mir mehr als einmal Tränen in die Augen getrieben. Toll sind in dieser Geschichte ganz klar noch die Freunde Becca und Will. Sie zeigen wie wichtig gute Freundschaften sind und wie sehr sie einem in schwierigen Lebenslagen halt geben können. Blut ist eben nicht immer dicker als Wasser. Gerade Becca hat es mir angetan. Ihre lockere und leichte Art und ihr Gespür für ihre Mitmenschen machen sie zu der wohl tollsten Freundin von der ich je gelesen habe. Jeder sollte eine Becca in seinem Leben haben.

Während beide sich langsam näherkommen und sich ineinander verlieben, stehen beider Welten plötzlich Kopf. Grade Harper fällt es schwer sich auf Ashton einzulassen und als sie von seiner Vergangenheit erfährt, kann sie ihm nicht einmal mehr sagen wieso sie ihn ständig versetzen und stehen lassen muss. Es ist ein schwerer weg den die beiden gehen müssen um das gemeinsame Glück zu finden, der aber viele große Steine enthält. Man leidet mit beiden Seiten mit, rauft sich des Öfteren die Haare und schüttelt über manch Verhalten der Erwachsenen einfach nur fassungslos den Kopf. So oft wollte ich einfach nur beide in die Arme schließen und ihnen ihre Last abnehmen. Der Taschentuchverbrauch war durch die teils schwer Verdaubare Thematik, die sich mit Autismus, Krebs und Verlust beschäftigt, sehr hoch. Leonie Lastella hat diese Themen schonungslos aber doch sehr authentisch beschrieben und grade auch im Umgang mit Autismus wurden mir die Augen geöffnet, wie schwierig der Umgang mit jemanden der darunter leidet wirklich ist und auch wie sehr die betroffenen Angehörigen unter dem Zusammenleben mit einem Autisten leiden, aber auch welche Wege es zur Bewältigung des Alltags gibt. Beide Protagonisten finden aber auch den Weg zu sich selbst, zu dem was richtig ist und werden im Laufe der Geschichte nochmal ein ganzes Stück erwachsener. Es war schön sie auf diesem Weg begleiten zu dürfen.

Mein Fazit:
Dieses Buch ist für mich ein ganz klares Highlight. Ich hatte erwartet das es tiefgründiger und herzzerreißend wird, war auf die Emotionen durch die ich beim Lesen gegangen bin aber absolut nicht eingestellt. Man durchfährt dank des Soges in die einem die Geschichte zieht, jedes Gefühl mit und kommt davon einfach nicht mehr los. Es zeigt wie hart das Leben einen treffen kann, aber auch welchen Umgang man damit pflegen sollte, wie wichtig Freunde, Vertrauen und Kommunikation sind. Für mich ein durch und durch gelungenes Buch, was ich wärmstens jedem empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 27.01.2020

Grandiose und einzigartige Geschichte

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal
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Nachdem Alice seit einer Party von vermeintlichen Halluzinationen geplagt ist, sinken ihre Noten in den Keller. Um trotzdem versetzt werden zu können, besucht sie das Privatinternat Chesterfield und ahnt ...

Nachdem Alice seit einer Party von vermeintlichen Halluzinationen geplagt ist, sinken ihre Noten in den Keller. Um trotzdem versetzt werden zu können, besucht sie das Privatinternat Chesterfield und ahnt nichts von dem Fluch der es, wieso das benachbarte Internat St. Burrington, umgibt. Bis sie eines Morgens eine Mitschülerin versteinert im Walt entdeckt und ein Zeichen auf ihrem Handgelenk erscheint.


„Night of Crowns - Spiel um dein Schicksal“ ist der erste Band einer neuen Fantastischen Buchreihe von Stella Tack und erscheint am 01. Februar 2020 beim Ravensburger Buchverlag. Bekannt ist mir Stella Tack vor allem durch ihren Roman „Kiss me Once“.
„Night of Crowns“ zog mich besonders durch sein wunderschönes Cover an. Die Gestaltung verspricht ein düsteres und spannendes Buch und passt mit dem Bild eines Schachbrettes einfach perfekt zur Geschichte. Besonders wird dieses Buch auch durch seine Klappen, in denen man etwas über den Fluch und die Personen, um die es im Buch geht, erfährt.

Auch diesmal überzeugte mich Stella Tack wieder mit ihrem lockeren und flüssigen Schreibstil. Es fällt einem dadurch besonders leicht, sich in die Geschichte fallen zu lassen. Sie benutzt eine gute Portion an Bildgebenden Beschreibungen und hält sich dabei nicht an unnötigen Details auf. Man kann sich wirklich gut in die Geschichte fallen lassen und sich die Szenerien wunderbar vorstellen. Auch ihr wunderbarer Humor kommt in ihren Büchern nicht zu kurz, so dass es auch immer etwas zu lachen gibt.

In „Night of Crowns“ lernt man allerhand Charaktere kennen, wobei es mir erst schwer gefallen ist durchzublicken wer jetzt nochmal wer war und wohin gehörte. Einfacher hat es mir da aber die hintere Klappe im Buch gemacht, die aufzeigt, wer zu welchem Haus und welche Rolle spielt. Am wichtigsten sind aber wohl die Protagonisten Alice Salt, aus dessen Sicht auch das Buch geschrieben ist, Vincent Chesterfield und Jackson St. Burrington. Alice fand ich anfangs eine eher unsichere Persönlichkeit, die sich sehr unter dem Pantoffel ihrer besten Freundin befand. Ihre vermeintlichen Halluzinationen ließen sie Ängstlich und verstört wirken, machten sie aber dadurch nur noch Symphytischer. Im Laufe der Geschichte fand sie nach und nach ihren Platz und wurde für mich zu einer starken Persönlichkeit. Auf einmal waren dort jede Menge Mut und Durchsetzungskraft. Vincent Chesterfield hat zu ihrer Unsicherheit aber auch ein ganzes Stück beigetragen. Ich wusste von Anfang an bei Vincent nicht, woran man ist. Im einem Moment fand ich ihn nett und zuvorkommend, und im nächsten wirkte aber dann doch wieder sehr berechnend und manipulativ. Das macht ihn sehr gefährlich. Genauso, aber eher im positiven, trifft das auch auf Jackson zu. Trotz seiner Bad Boy Aura die ihn anfangs umgibt, hat dieser sich sehr schnell einen Platz in meinem Herzen geschaffen. Betrachtet man Jackson von außen, könnte man ihn leicht für einen Egoistischen Arsch halten. Schaut man aber in sein innerstes und sieht was er alles bereit ist, für seine liebsten zu tun, schließt man ihn schnell in sein Herz. So hat er auch einen Großteil dazu beigetragen, dass aus Alice mehr wurde als das Mädchen das man herumschubsen kann wie man es gern möchte. Erwähnenswert finde ich noch Kater Curse, der wohl den meisten Humor in die Geschichte bringt. Typisch Katze halt. Besonders an ihm ist, dass er furchtbar alt ist und sprechen kann, allerdings nur mit Alice. Gerne würde ich noch auf die ganzen anderen Charaktere eingehen, dies würde aber den Rahmen sprengen.

Der Fluch der über den Häusern liegt, finde ich wirklich einzigartig und interessant gestaltet. Man merkt das Stella Tack in die Ausarbeitung des ganzen sehr viel Herzbluts gesteckt hat. So findet man immer wieder im Buch Informationen zu den einzelnen Schachfiguren die eine Rolle spielen, ebenso zu den Spielregeln. Dadurch das Alice in verschiedene Rollen schlüpft, lernt man auch alle Figuren und die beiden Häuser besser kennen. Zwischenzeitlich wird Alice in ihren Träumen zu einem Teil der Vergangenheit, und man bekommt somit auch noch die Geschichte der Häuser sowie die Entstehung und Lösung des Fluchs zu fassen. Von Anfang bis Ende herrscht Spannung, egal ob es den Fluch und das Spiel oder auch die teils Romantischen Beziehungen geht, wobei letzteres definitiv nicht im Vordergrund steht. Der einzige Kritikpunkt ist meiner Meinung nach nur, der wirklich fiese Cliffhanger am Ende und die Wartezeit auf den zweiten Band, der im Dezember 2020 erscheinen soll.

Fazit:
„Night of Crowns“ ist eine durch und durch Spannende Fantasy Geschichte die einen nicht mehr so leicht aus ihrem Bann lässt. Das Setting ist einzigartig, die Charaktere undurchschaubar und der Humor genau richtig Portioniert. Einzig der fiese Cliffhanger und die Wartezeit auf den zweiten Band lassen einen traurig aber doch voller Spannung zurück.

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Veröffentlicht am 29.12.2019

Zerschmetternde Fortsetzung der „12 Songs for Carrie“ Dilogie

Melody of our future
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Wie auch schon bei „Songs of our past“ passt auch bei „Melody of our future“ das Cover wieder zu einhundert Prozent zu der Geschichte. Dadurch das sich das Cover zwar unterscheiden aber doch gleich aussehen, ...

Wie auch schon bei „Songs of our past“ passt auch bei „Melody of our future“ das Cover wieder zu einhundert Prozent zu der Geschichte. Dadurch das sich das Cover zwar unterscheiden aber doch gleich aussehen, passen sie auch wunderbar zusammen.

Ich habe beide Teile der Dilogie hintereinander weg gelesen, aber ich denke auch wenn man sich zwischen den teilen Zeit lässt, kommt man sehr gut wieder in die Geschichte rein. Sie knüpft direkt an das Ende von „Songs of our past“ an. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr leicht zu lesen, nur nicht mehr ganz so tiefgründig wie noch im ersten Band. Die Spannung bleibt aber immer noch weiterhin aufrechterhalten und lässt einem kaum Zeit zum Luftholen. Diesmal sind die Kapitel ausschließlich in der Gegenwart geschrieben und die Sichtweise wechselt zwischen Carrie und Evan, so dass wir diesmal auch seine Gefühle besser zu fassen bekommen.

Carrie bleibt weiterhin eine sehr authentische Persönlichkeit und man leidet förmlich mit ihr mit. Ihre Gefühlswelt ist gut nachvollziehbar und dass was sie erlebt, hat mich mehr als einmal zu Taschentüchern greifen lassen. Endlich ist sie zurück in Seattle und trifft wieder auf ihre große Liebe Evan. Doch dieser empfängt sie absolut nicht mit offenen Armen. Er straft sie mit einem Arschlochverhalten und Ablehnung. Das er gekränkt, verletzt und gebrochen ist kann man sehr gut verstehen, aber da ist noch mehr was ihn beschäftigt, was, das bleibt aber lange Zeit verborgen und lässt viel Interpretationsspielraum. Es bleibt zwischen beiden lange Zeit ein hin und her zwischen Ablehnung und langsam wieder durchbrechender Gefühle. Doch diesmal stehen auch noch Geheimnisse und andere Personen zwischen dem Glück der beiden.

Grade Evan hat und hatte es in der Vergangenheit nicht leicht und befindet sich in einer fortwährenden Abwärtsspirale. Er leidet nicht nur unter Depressionen, sondern kämpft auch mit Drogenmissbrauch. Aufgrund dessen wäre für einige Leute am Anfang des Buchs eine Triggerwarnung angebracht gewesen.

Alles in allem war dieses Buch aber eine gelungene Fortsetzung und für mich definitiv ein Highlight zum Jahresabschluss. Wer Rockstar Geschichten liebt wird auch diese Dilogie in sein Herz schließen. Aber Achtung, diese Bücher machen süchtig.

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Veröffentlicht am 29.12.2019

Herzzerreißende Rockstar Romance – nichts für schwache Nerven.

Songs of our past
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Dies war mein erstes Buch von Emily Crown und ich muss sagen, ich bin mehr als nur begeistert. Schon das Cover ist einfach nur wunderschön. Verträumt, musikalisch und einfach nur magisch anziehend. Und ...

Dies war mein erstes Buch von Emily Crown und ich muss sagen, ich bin mehr als nur begeistert. Schon das Cover ist einfach nur wunderschön. Verträumt, musikalisch und einfach nur magisch anziehend. Und es passt zu einhundert Prozent zur Geschichte.

Der Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und doch ist sie poetisch, tiefgründig und regt zum Nachdenken an. Dabei wird man von einem spannenden Sog gepackt und rutscht ohne es wirklich zu merken furchtbar tief in die Story hinein und kommt so schnell nicht mehr von dem Buch los.

Geschrieben ist die Story hauptsächlich aus der Sicht von Carrie, nur der Prolog sowie der Epilog sind aus der Sicht von Evan geschrieben. Dabei erzählt uns Carrie immer wieder sowohl aus der Gegenwart wie auch aus der Vergangenheit. Der Wechsel der Zeit erfolgt passend zu Songzeilen, die in einem leicht zu verstehenden Englisch geschrieben sind, und die sowas wie Flashbacks auslösen. Das gibt dem Buch das gewisse etwas.

Von Anfang an mochte ich die Protagonistin Carrie Abernathy furchtbar gern. Sie ist authentisch, liebenswürdig und kämpft um das was ihr wichtig ist. Man steigt in der Gegenwart der Geschichte ein und erfährt von ihr, was und wie sie heute ist und es werden Anspielungen auf die Zeit vor drei Jahren gemacht. Durch einen Zufall landet sie in einem Pub in dem sie auf ihre alte Freundin Mel trifft und in dem die Berühmte Rockband „Broken Sons“ auftritt, dessen Frontmann Carries verflossene Liebe Evan Black ist. Durch die Lieder die die Band spielt, landen Carries Gedanken immer wieder in der Vergangenheit und man erfährt wie Carrie Evan, Mel und die Band kennengelernt hat. Wie aus dem überbehüteten Mädchen aus Schottland eine junge eigenständige Frau wird, die Freundschaften aufbaut und die große Liebe findet. Man leidet mit ihr wenn Evan ihr mal wieder das Herz bricht, denn als waschechter Rockstar der sich nicht festlegen will, kann Evan dies besonders gut. Das machte es einem anfangs wirklich nicht leicht ihn zu mögen. Auch wenn er eine Charmante Art an sich hat überwiegen doch sehr seine Ecken und Kanten, aber grade die machen ihn Interessant. Neben der Spannung was genau zwischen Carrie und Evan war will man auch immer wissen, wieso Carrie drei Jahre zuvor Seattle und ihre Freunde verlassen hat und was sie nun bewegt hat zurück zu kehren.

Diese Geschichte ist durch und durch gelungen. Sie erwärmt einem das Herz nur um es kurz darauf in tausende Teile zerspringen zu lassen, und das immer und immer wieder. Sie bringt einen zum Nachdenken grade mit den „Tagebucheinträgen“ die sich an jedem Kapitelanfang befinden und ihr Sog ist so stark, dass man alles um sich herum vergessen und tief in die Geschichte eintauchen kann. Ein wirklich sehr gelungener erster Teil, mit Cliffhanger der neugierig auf den zweiten Teil der Dilogie macht.

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