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Veröffentlicht am 15.01.2020

13 Gründe für das Ende eines jungen Lebens

Tote Mädchen lügen nicht
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Achtung: Triggerwarnung: Vergewaltigung, Stalking, Mobbing, Selbstmord!


Vor zwei Wochen hat die Schülerin Hannah Baker Selbstmord begangen. Doch sie hat etwas hinterlassen: 7 Kassetten, auf denen sie ...

Achtung: Triggerwarnung: Vergewaltigung, Stalking, Mobbing, Selbstmord!


Vor zwei Wochen hat die Schülerin Hannah Baker Selbstmord begangen. Doch sie hat etwas hinterlassen: 7 Kassetten, auf denen sie 13 Gründe für ihre Entscheidung darlegt.
Jeder, der auf dieser Liste steht, bekommt der Reihe nach, die Kassetten per Post. Gerade hat sie Clay Jensen bekommen, der in Hannah verliebt gewesen war und sie sehr vermisst.
Mit jedem weiteren Grund erkennt Clay, die Warnzeichen, die er zuvor, wie auch alle anderen, übersehen hat und er lernt, dass er im Grunde genommen nur sehr wenig über Hannah Baker wusste.


Neben den Kassetten hat Hannah auch einen Stadtplan hinterlassen, auf dem sie Orte markiert hat, die für sie Schlüsselmomente markieren. Folgt man ihrer Geschichte, besucht man automatisch auch die dazugehörigen Orte, auch sie helfen zu verstehen.

Das Buch macht deutlich, dass Hannah definitiv von vielen Mitschülern schlecht, manchmal sogar vorsätzlich grausam behandelt worden ist. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst fast meine gesamte Schulzeit über gemobbt wurde und weiß, wie sich das anfühlt. Gut, bei mir war es nicht so extrem wie bei Hannah an mancher Stelle, aber schlimm genug. Ich hatte den Tiefpunkt mit 13 Jahren. Allerdings haben mich die Worte gerettet. Anders als Hannah, habe ich meine aber niemandem gezeigt. Ich habe einfach alles aufgeschrieben, was mir die Worte gesagt haben, daraus wurden viele, viele Gedichte. Mich haben diese Gedichte gerettet, als es auch für mich keinen Anker mehr gab. Ich glaube, das ist einer der Hauptgründe, warum ich heute noch hier bin und diese Rezension schreiben kann.
Ich verrate euch das nicht, weil ich Mitleid will, ich schreibe euch das, weil ich nachvollziehen kann, wie sich Hannah gefühlt hat. Wenn Dinge, die für andere Lappalien sind, euch den Boden unter den Füßen wegzieht. Wenn ihr genau wisst, dass euch jemand benutzt, ihr aber trotzdem irgendwie doch noch die Hoffnung habt, dass es nicht so ist und ihr euch in der Menschheit getäuscht habt.
Ich weiß genau, wie das ist.


Hannahs Gründe sind sehr unterschiedlich. Manchmal geht es um etwas, dass ihr angetan wurde, manchmal um etwas, für dass sie sich schuldig fühlt und manchmal sind es von außen betrachtet Kleinigkeiten, die aber auf einen Menschen, der sowieso schon am Abgrund balanciert, verheerende Auswirkungen haben können.

Dieses Buch schafft es, Hannahs Gefühle und Gedanken zu vermitteln. Man durchlebt die Situationen mit ihr und hat gleichzeitig die ältere Hannah im Ohr, die einem einiges voraus hat und die Situation teilweise in einen ganz anderen Kontext setzen kann, denn sie weiß ja, wie es danach weiterging.

Allerdings darf man dabei auch nicht vergessen, dass man nur Hannahs Sichtweise der Dinge erfährt. Es ist ihre Geschichte, so wie sie sie erzählen will. Es ist keine objektive Beschreibung.

Das Buch ist wirklich heftig und alle, deren Gefühle stark von Büchern beeinflusst werden, sollten von diesem hier besser die Finger lassen. Es hängt einem einfach nach.


„Tote Mädchen lügen nicht“ wurde von Netflix als Serie verfilmt. Die Serie ist in meinen Augen teilweise besser und teilweise schwächer als das Buch.

Was mir persönlich an der Serie besser gefällt ist, dass einige Situationen einfach in der Serie anders rüberkommen und eindeutiger werden, als im Buch. Ein Beispiel dafür ist die Sache im Whirlpool. Eine andere die Reaktion der anderen „Listen-Bewohner“. Manch einer fühlt sich schuldig, andere behaupten Hannah würde lügen und wieder andere wünschen sich, dass Hannah lügt.

Was mir an der Serie weniger gut gefiel war die Darstellung von Clay. Ich mag ihn im Buch viel lieber, er ist dort deutlich erwachsener und macht nicht so viele dumme Teenie-Sachen. In der Serie rächt er sich zum Beispiel an Tyler, im Buch steht er darüber.

Die Reihenfolge der Kassetten ist auch unterschiedlich.

Ich fand die erste Staffel wirklich gut, auch die zweite, obwohl mir die in der letzten Staffel echt zu extrem wurde. Aber hier geht es vordergründig um die erste Staffel, weil nur die den Inhalt des Buches widergibt.


Fazit: Wenn ich mich jetzt spontan zwischen Buch und Serie entscheiden müsste, muss ich ehrlich sagen, dass mir letztlich doch das Buch besser gefallen hat, so gut die Serie an manchen Stellen auch ist. Das liegt einfach daran, dass mich Clay in der Serie genervt hat, im Buch aber nicht.
Beide teilen sich zwei Schwächen und zwar zum einen, dass die Ereignisse an der Schule stark überzogen wirken. Man kann sich kaum vorstellen, dass so viele Verbrechen an dieser Schule begangen werden und niemand schaut hin.
Der zweite Punkt ist, dass beide sich auf Hannahs Sichtweise auf die jeweiligen thematisierten Momente beschränken, wobei die Serie hier auch immer wieder die, wie die mittlerweile legendäre Trump-Pressesprecherin einst sagte, „alternativen Wahrheiten“ der anderen Beteiligten anreißen, aber die Erzählung bleibt dennoch stark einseitig. Doch das ist auch Ziel des Ganzen und daher auch kein „echter“ Kritikpunkt.

Trotz der heftigen Thematik und der teilweise wirklich auch sehr schwer verdaulichen Schilderungen, bekommt das Buch von mir volle 5 Sterne, weil es mich wirklich gefesselt hat!

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Wie immer spannend und interessant

Ein Vampir für alle Fälle
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Achtung: Band 8 einer Reihe!


Sookie hatte gedacht, schlimmer als der Bombenanschlag im Hotel Pyramide von Gizeh in Rhodes könne es nicht mehr kommen. Aber natürlich kommt es schlimmer, das tut es in ...

Achtung: Band 8 einer Reihe!


Sookie hatte gedacht, schlimmer als der Bombenanschlag im Hotel Pyramide von Gizeh in Rhodes könne es nicht mehr kommen. Aber natürlich kommt es schlimmer, das tut es in Sookies Leben irgendwie andauernd.
Sie wird in zwei übernatürliche Kriege verwickelt, erfährt etwas Unglaubliches über ihre Familie, Eric gesteht ihr seine Gefühle, ebenso wie Bill, ihr Freund ist irgendwie verschwunden. Und ihr Bruder zeigt mal wieder, was für ein elender Mistkerl er ist.
Natürlich kommt noch eine heftige Sache am Schluss, bei der es wieder sehr gefährlich und sehr spannend wird!


Sookie kann einem echt leid tun. Irgendwie scheint sich immer alles gegen sie zu verschwören. Kaum hat sie eine Katastrophe überlebt, schon warten die nächsten brav darauf an die Reihe zu kommen.

Eric ist in diesem Band wieder präsenter, was ich persönlich toll finde, ich bin einfach Eric-Fan. Er kämpft noch immer mit seinen Gefühlen für Sookie. Einerseits hat er Gefühle für sie, mit denen er nicht wirklich umgehen kann, aber andererseits zieht sie ihn einfach an. Er hat ein paar echt tolle Auftritte!

Auch Sam hat einen echt coolen Auftritt, auch wenn er sich einmal im Buch auch wie ein A... benimmt. Doch der Auftritt macht das wieder wett, ich kann natürlich nicht verraten, was genau passiert, nur dass Sam sich in etwas echt cooles verwandelt!

Die Überraschung mit Sookies Familie ist echt gut! Endlich erfährt man mehr über all die Andeutungen, die man bislang bekommen hat.

Was mir auch gut gefiel war die Rolle von Amelia als Hexe. Sie ist eine sympathische Frau und gute Freundin für Sookie, aber als Hexe hat sie auch was drauf. Sie wird zudem von ihrer Vergangenheit aus New Orleans eingeholt.

Wieder muss Sookie schwierige Entscheidungen treffen und entscheiden, was für ein Leben und was für eine Art Beziehung sie führen will. Natürlich wäre das leichter, wenn sie nicht andauernd in die Belange der übernatürlichen Wesen hineingezogen werden würde.

Die Szene am Schluss ist echt spannend und überraschend! Ich kann zwar nicht sagen, was passiert, aber: wow!


Fazit: Ich finde diesen Band sehr interessant. Es gibt dieses Mal gleich drei Spannungs-Highlights. Auch die Enthüllungen haben mir gut gefallen. Ich persönlich mochte die Szene mit Sams großem Auftritt und natürlich auch die Szenen mit Eric ganz besonders gern – ich mag Sam und Eric ist einfach mein Liebling.
Unauffällig werden hier auch die Weichen für mehr als einen großen Handlungsstrang aus dem nächsten Band vorbereitet. Das bemerkt man aber erst, wenn man den schon kennt.
Sookies Bruder hat mich wieder einmal fassungslos gemacht mit seinem Egoismus. Er bringt Sookie so oft in blöde, gefährliche und unangenehme Situationen und schert sich nicht darum!

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.01.2020

Ein richtig guter historischer Roman!

Borgia - Die Verschwörung
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Achtung: Band 1 einer Trilogie!

Achtung: in diesem Buch werden Tiere misshandelt!


Rodrigo Borgia, besser bekannt als Papst Alexander VI. trauert um seinen Lieblingssohn Juan. Er will ihn um jeden Preis ...

Achtung: Band 1 einer Trilogie!

Achtung: in diesem Buch werden Tiere misshandelt!


Rodrigo Borgia, besser bekannt als Papst Alexander VI. trauert um seinen Lieblingssohn Juan. Er will ihn um jeden Preis rächen!
Doch wie kam es überhaupt zu diesem Mord? Wer hatte Grund Juan Borgia zu töten? Die Antwort: viele!


Das Buch ist aus der Sicht sehr, sehr vieler Charaktere beschrieben. Alle, die einen Grund hatten Juan zu ermorden kommen zu Wort. Man erfährt was für eine Art Mensch Juan war, was er alles getan und verbrochen hat. Die Charaktere schildern die jeweiligen Gründe, die sie dazu bewogen haben, Juan den Tod zu wünschen.

Was bei der Orientierung sehr hilfreich ist, ist zum einen der Stammbaum auf den ersten Seiten und das Personenverzeichnis, ebenfalls am Anfang des Buches.

Man muss dazu sagen, dass bis heute der Mord an Juan Borgia nicht aufgeklärt wurde. Man weiß, dass er mit Stichwunden übersäht und aufgeschlitzter Kehle im Tiber gefunden worden war, aber das war’s auch schon. Es gab viele, viele Verdächtige, darunter auch seine eigenen Geschwister und noch mehr Gründe in Juans eigenem Verhalten, die dazu geführt haben könnten. Er hatte sehr viele Feinde, mehr als die Familie an sich schon hatte.
Es ist überliefert, dass Juan von seinem Vater, dem Papst mit Geld, Ämtern und Titel überschüttet wurde und sein Liebling war und es ist auch bekannt, dass Juan ungeeignet für fast alle dieser Ämter und Titel war. Er floh in der Schlacht, er stieg mit jeder Frau ins Bett, die er wollte, er brüskierte jeden und war sehr aufbrausend.


Ich habe schon mehrere Bücher über die Borgias gelesen, ich finde diese Familie faszinierend. Es halten sich bis heute so viele Gerüchte, dass man einfach nicht weiß, wie viel Wahrheit darin steckt. Sie waren zu ihrer Zeit unglaublich mächtig, aber auch überall verhasst. Wie viel Wahrheit steckt also in den zahlreichen Gerüchten und wie viel entsprang nur dem Neid und Hass?

Ich fand das Buch sehr interessant. Durch die extrem vielen Wechsel und Sichtweisen muss man aufpassen, nicht den Anschluss zu verlieren. Man springt durch die Zeit und muss wirklich auf die Zeitangabe achten, die über jedem Kapitel und manchmal auch bei einem Ortswechsel zu finden ist.
Man springt durch die Zeit ziemlich wild hin und her, aber anders kann man nicht erreichen, was dieses Buch möchte: einen Überblick, wer alles ein Problem mit Juan Borgia hatte und ein Motiv. Die Verdächtigen sind zahlreich und man muss das Buch aufmerksam lesen, um sie alle im Kopf zu behalten und die Hinweise, die man oft nur in einem Nebensatz bekommt.
Ich persönlich mag es sehr gern, wenn ein Buch nicht sagt: der war’s! Sondern einem, wie hier, sämtliche Verdächtige präsentiert, die alle ein Motiv hatten und nur zu gern den Mord begangen hätten. Klar bezieht das Buch auch Stellung, lässt aber einiges offen. Mir gefällt das, gerade weil ja bis heute nicht bekannt ist, wer die Tat begangen hat. Man kann selbst rätseln, vermuten und sich für eine Variante entscheiden.

Das Buch wirkt extrem gut recherchiert. Es schafft etwas nahezu Unmögliches: die verworrenen Beziehungen und Verhältnisse der vielen italienischen Familien untereinander darzustellen, ohne, dass man total den Überblick verliert. Ich habe mich gut zurechtgefunden und habe das Buch sehr genossen.

Ja, es zieht sich stellenweise etwas, weil man nicht immer sofort versteht, warum das, was gerade erzählt wird wichtig ist, aber es lohnt sich dran zu bleiben, denn es ist letztlich wichtig.

Fazit: Ich lese sehr gerne historische Romane, aber oft rege ich mich auch über sie auf. Entweder ist die Sprache zu modern, oder es wird sehr viel umgedichtet, damit es zur gewünschten Geschichte passt. Hier hat man dieses Gefühl nicht. Mir hat die Lektüre sehr viel Spaß gemacht und gerade, weil das Buch nicht immer direkt Stellung bezieht, sondern so viele Verdächtige und Motive ins Spiel bringt, finde ich es äußerst interessant.
Es hat seine Längen, aber auch die sind wichtig, um die Zusammenhänge zu verstehen. Es wird nicht ein Ereignis herausgepickt und mit dem Finger drauf gezeigt: deswegen hasst XY Juan Borgia, sondern es geht um mehrere Ereignisse, die zusammenhängen. Man bekommt den Kontext erzählt und das ist unglaublich wichtig.

Von mir bekommt das Buch 5 Sterne. Ich bin schon sehr auf die weiteren Bände der Reihe gespannt und werde sie garantiert lesen!

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Veröffentlicht am 08.01.2020

Unglaublich interessant und spannend!

Vampire schlafen fest
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Achtung: Band 7 einer Reihe!

Nachdem Sookie nun die Wahrheit über Bills Auftauchen in Bon Temps und die Anfänge ihrer Beziehung erfahren hat, ist sie zutiefst enttäuscht, verletzt und wütend. Er versucht ...

Achtung: Band 7 einer Reihe!

Nachdem Sookie nun die Wahrheit über Bills Auftauchen in Bon Temps und die Anfänge ihrer Beziehung erfahren hat, ist sie zutiefst enttäuscht, verletzt und wütend. Er versucht sie mit Blicken und Gesten wieder für sich einzunehmen, doch da ist er bei ihr an der falschen Adresse.
Nun steht die große Vampirkonferenz an und Sookie reist im Gefolge der Königin. Allerdings schafft sie es auch hier wieder direkt bis zum Hals in Schwierigkeiten zu stecken und als wären Mordanschläge, Gemetzel, Bomben, jede Menge Vampire und Bill, Eric und Quinn, die um ihre Gunst kämpfen nicht schon schlimm genug, zwingt André, der Leibwächter der Königin, Sookie zu etwas, dessen Konsequenzen sie nicht überblicken kann, für das sie ihn aber aus tiefster Seele hasst.
Abgesehen davon heiratet ihr Bruder Chrystal aus Hotshot und Sookie ist von Anfang an klar, dass das zu nichts Gutem führen wird.
Und natürlich gibt es, wie in jedem Roman der Reihe am Ende noch etwas ganz Großes und Heftiges zu überleben.


Dieser Band gehört zu meinen persönlichen Lieblingen der Reihe. Ich finde die Einarbeitung der Folgen des Hurrikan Katrina gut gelungen und dass dieser natürlich auch an den Vampiren nicht spurlos vorbei gegangen ist. Auch unter ihnen gibt es Todesopfer und Obdachlosigkeit, wie unter den Menschen.

Was ich aber besonders toll finde, ist die Vampirkonferenz. Die vielen neuen Charaktere und Wesen - man dachte echt, man hätte nach sechs Sookie Stackhouse Bänden mittlerweile alles gesehen, was übernatürliche Wesen anbelangt, wird hier aber etwas besseren belehrt und das liebe ich!

Abgesehen davon macht es Spaß Vampire so unter sich durch Sookie zu beobachten und was für Produkte angeboten und verkauft werden - Fangzahnprothesen! - oder wie Vampirgerichtsbarkeit funktioniert und wie Vampirhochzeiten ablaufen.

Natürlich kann ich nicht verraten, was am Ende passiert und das große Ereignis in diesem Band ist, nur so viel: Sookie gerät in schlimmere Schwierigkeiten als je zuvor und muss ihre Gabe auf einen neuen Level heben. Wie sie das aber macht, dafür bewundere ich sie wirklich!

Die Szene, in der gleich alle ihre Verehrer in Aktion treten finde ich so spannend und witzig zugleich, einfach wegen der Kerle und wie sie sich anstellen. Ich bin eben ein Eric-Fan und wenn ich nicht weiß, ob ich mit dem Business-Eric leben könnte, aber der Eric-der-will-dass-Sookie-die-seine-wird finde ich einfach nur total heiß und süß und witzig.

Fazit: Dieser Band gehört zu meinen Lieblingsbänden. Er ist wieder vollgepackt mit Action und Witz, aber auch mit vielen zusätzlichen Informationen über die Welt der Vampire und Übernatürlichen und das mag ich immer sehr.

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Veröffentlicht am 03.01.2020

Wie immer wird es mit Sookie Stackhouse nicht langweilig

Ball der Vampire
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Achtung: Band 6 einer Reihe!

Es wird nicht langweilig für Sookie Stackhouse. Sie geht endlich mit Quinn, dem Wer-Tiger aus, hat mit eifersüchtigen Vampiren zu kämpfen, erfährt eine schreckliche Wahrheit, ...

Achtung: Band 6 einer Reihe!

Es wird nicht langweilig für Sookie Stackhouse. Sie geht endlich mit Quinn, dem Wer-Tiger aus, hat mit eifersüchtigen Vampiren zu kämpfen, erfährt eine schreckliche Wahrheit, die ihr Leben auf den Kopf stellt, muss den Haushalt ihrer verstorbenen Cousine Hadley auflösen, trifft die Vampir Königin von Louisiana, muss gegen Werwölfe kämpfen und besucht einen Vampirball.


Sookie ist glücklich mit Quinn. Es ist alles noch ganz frisch, aber es funkt und sie fühlt sich wohl mit ihm. Leider bleibt ihr der Frieden nicht lange erhalten, denn wie so oft, wird Sookie angegriffen. Quinn schafft es sie zu retten, aber schon ist sie wieder mitten drin in jede Menge Ärger.
Zudem ist ihre Cousine Hadley gestorben, die zur Vampirin geworden war und die Geliebte der Vampir Königin von Louisiana war. Auch hier erwartet sie nur Ärger. Von allen Seiten lauert Gefahr.

In New Orleans lernt Sookie eine neue Freundin kennen, Amelia, eine Hexe und Hadleys Vermieterin. Nie hätte Sookie gedacht, dass aus Amelia bald eine sehr enge, wenn nicht gar beste Freundin werden würde.

Die Vampir Königin ist echt faszinierend. Die Mischung aus übriggebliebenem Feudalsystem und Moderne ist echt gelungen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich sie sympathisch finde, aber interessant ist sie auf jeden Fall.

Zudem erfährt Sookie eine Wahrheit, die ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Sie tut mir da so schrecklich leid und ich hasse die andere betreffende Person aus tiefster Seele. Es verändert sich dadurch alles.

Der Vampirball, der im Titel angekündigt wurde, ist etwas ganz anderes. Da merkt man wieder die Andersartigkeit der Vampire und teilweise kommt man echt ins Staunen. Aber natürlich ist es kein friedlicher Ball – Sookie ist ja dort, also kann nur die Hölle losbrechen. Allerdings ist es total cool und spannend, was da passiert.


Fazit: In diesem Band lernt man sehr viele neue Charaktere kennen. Ich persönlich mag Quinn hier am liebsten, im nächsten Band schon weniger, deswegen versuche ich die Szenen mit ihm zu genießen.
Sookie zeigt mal wieder, dass sie kein gewöhnlicher Mensch ist, sondern aus härterem Holz geschnitzt ist. Ihr steht mal wieder mehrmals das Wasser bis zum Hals, aber sie neigt nicht zu kopfloser Panik, sondern schafft es sich durchzubeißen.
Die Enthüllung ist echt übel. Sie tut mir da so schrecklich leid! Dass sie das aus der Bahn wirft, kann ich wirklich verstehen.

Am Schluss wird es noch richtig spannend und man muss echt aufpassen, alles mitzubekommen.

Von mir gibt es wieder volle 5 Sterne.

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