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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.01.2020

Lustig, aber auch etwas drüber

Wünsch dich glücklich
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Ich bin immer wieder auch auf der Suche nach Geschichten, für zwischendurch, die mich zum Lachen bringen. Dieses Buch hörte sich genau danach an.

Zum Inhalt:
Chaos-Rosalie verliebt sich, nach einer gescheiterten ...

Ich bin immer wieder auch auf der Suche nach Geschichten, für zwischendurch, die mich zum Lachen bringen. Dieses Buch hörte sich genau danach an.

Zum Inhalt:
Chaos-Rosalie verliebt sich, nach einer gescheiterten Beziehung, direkt wieder in einen Mann. Doch auch dieses Mal ist es nicht der Richtige, sondern ihr neuer Chef Henry. Prädikat: Verheiratet, leicht neurotisch, ordnungsliebend und sehr nett.

Rosalie trifft auf Stella, selbsternannte Schamanin, die ihr helfen will endlich in ihrem Leben aufzuräumen. Mit ein bisschen Magie zeigen sich auch schnell Erfolge.
So träumt Rosalie davon, Henry möge Single sein und da fängt das Chaos auch schon an.

Eigene Meinung:
Für mich ging das Chaos aber gleich schon von der ersten Seite an los. Ich hatte soviel Spaß und musste richtig lachen. Rosalie ist aber auch witzig. Alles, was sie anfasst, geht schief.
Allerdings kippte meine Stimmung dann recht schnell. Nach ca. 50 Seiten fand ich es dann doch etwas zu albern und auch immer leicht drüber. Dieses "drüber" zog sich dann auch komplett durch, was ich ein bisschen schade fand, weil ich den Anfang erstaunlicherweise gut fand.
Mich erinnerte die Art ein wenig an Ellen Berg. Wer also die Autorin mag, könnte mit dieser Geschichte mit Sicherheit auch etwas anfangen.

Fazit:
Lustig, aber auch etwas zu drüber!
Eingeschränkte Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 13.01.2020

Süße Vorweihnachtsgeschichte, aber auch ein wenig melancholisch

Das Winterweihnachtswunder
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>> Brauchen wir nicht alle ein kleines Wunder?

>> Brauchen wir nicht alle ein kleines Wunder? <<

Als ich auf der Suche nach Büchern für die Weihnachtszeit war, kam mir dieses Buch unter. Nicht nur, dass die Geschichte sich richtig süß anhörte, sondern auch, dass dieses Buch aufgebaut ist wie ein Adventskalender, machte mich neugierig.

So begann ich dann, am 01.Dezember, mit dieser Geschichte, wo man zu Beginn die beiden Hauptcharaktere kennenlernt und dann mit dem Kapitel beginnt – 25 Tage bis Weihnachten.

Jeden Tag habe ich mir dann ein Kapitel vorgenommen und die alleinerziehende Kate und den eher in sich gekehrten Daniel begleitet.

Kate, deren Mann verstorben ist und die sich von da an aufopferungsvoll um den kleinen Jack kümmert. Da das Geld knapp ist, sie aber trotz dessen ihm ein schönes Weihnachtsfest bescheren möchte, überrascht sie ihn mit einem Adventskalender, der ihm jeden Tag einen kleinen Wunsch erfüllt.

Um das zu ermöglichen, verkauft sie, verkleidet als Weihnachtself, Tannenbäume. Dort trifft sie auf Daniel, der ihr die Jahre davor schon ins Auge gestochen ist. Allerdings war er da immer mit einer Frau im Rollstuhl dort. Doch dieses Mal sieht sie ihn allein.

Eine warmherzige, charmante und bezaubernde Geschichte, die gerade in der Vorweihnachtszeit schön zu lesen war. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass durch die Themen, wie Trauer, Tod, Verlust, Armut mich die Geschichte auch manchmal ein bisschen melancholisch hat werden lassen.
Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich immer nur ein Kapitel gelesen habe und mich die Geschichte dann, bis zum nächsten Tag, so zurück gelassen hat.

Fazit:

Eine süße Adventskalender-Geschichte, die man täglich lesen kann, um das Warten bis Weihnachten zu versüßen, wobei ich sie jetzt, mit Abstand betrachtet, lieber in eins lesen würde, um nicht immer raus zu kommen und mit einem traurigen Gefühl zurückgelassen zu werden. Ich glaube, dann hätte ich das Buch einfach noch schöner gefunden.

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Veröffentlicht am 13.01.2020

Nur ein Rückblick in die Vergangenheit

Sweet Sorrow
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Nachdem der Autor, mit dem Buch "Zwei an einem Tag", eine wahnsinnig tolle Liebesgeschichte geschrieben hat, die ich aber nur als Film geschaut habe, stand für mich fest, dass ich nun sein neuestes Werk ...

Nachdem der Autor, mit dem Buch "Zwei an einem Tag", eine wahnsinnig tolle Liebesgeschichte geschrieben hat, die ich aber nur als Film geschaut habe, stand für mich fest, dass ich nun sein neuestes Werk lesen wollte.

In "Sweet sorrow" geht es um die erste große Liebe, an die sich jeder wahrscheinlich noch gut erinnern kann. So auch Charlie, der Hauptprotagonist dieser Geschichte.

Er steht kurz vor seiner Hochzeit und seine zukünftige Frau schlägt ihm vor, doch zum Ehemaligentreff zu gehen, um Francis, seine erste große Liebe nochmal zu treffen.

Nun erfährt der Leser aus Charlies Vergangenheit. Vom Schulabschluss über seine Freunde, seinem Schülerjob, seine Familie, die Schattenseiten seines Lebens, den ersten Kuss, bis hin zum ersten Mal.

Was habe ich erwartet:
Dass Charlie natürlich seine erste Liebe wieder trifft und der Umstand, dass er kurz vor seiner Hochzeit mit Niamh steht, ihn das in einen Konflikt bringt. Ich hatte mir also ziemlich viel Herzschmerz und Gefühlschaos erhofft.

Was ich hingegen bekomme habe:

Einen sehr detailreichen Rückblick in Charlies Jugend, die zwar manchmal durch Ironie recht witzig war, aber auch nicht gerade spektakulär. Dabei ist der Funke für dieses Gefühl der ersten großen Liebe bei mir auch nicht übergesprungen. So plätscherte die Geschichte halt die ganze Zeit vor sich hin.

Noch kurz vorm Ende hatte ich wirklich noch mit einem Wow-Erlebnis gerechnet, als Entschädigung fürs Durchhalten, aber das kam leider auch nicht.

Besonders langatmig zu lesen fand ich die Kapitel in der Theatergruppe, wo Charlie einTeil von war. Das Theaterstück um Romeo und Julia hat für mich einfach einen zu großen Raum in diesem Buch eingenommen.

Fazit:
Ein sehr ausführlicher Rückblick eines heute erwachsenen Mannes, der seine erste große Liebe nochmal treffen will. Mehr leider nicht! Gefühle und Spannung blieben dabei auf der Strecke.

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Veröffentlicht am 12.01.2020

Leider enttäuscht

Alles Licht, das wir nicht sehen
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Dies ist mit Sicherheit ein Buch worüber man viel diskutieren kann, weil die Meinungen doch sehr auseinander gehen.

Ich habe dieses Buch mit jemanden zusammen gelesen, der es quasi auch für uns entdeckt ...

Dies ist mit Sicherheit ein Buch worüber man viel diskutieren kann, weil die Meinungen doch sehr auseinander gehen.

Ich habe dieses Buch mit jemanden zusammen gelesen, der es quasi auch für uns entdeckt hat. Nachdem ich mich mit der Thematik ein bisschen auseinandergesetzt habe, war für mich klar, das wird meine Geschichte.

Saint Malo
Es geht um die Schlacht in der Bretagne 1944, wo in der schlimmsten Nacht, vom 7. Auf den 8. August, sich die 16 jährige blinde Marie-Laure aufhält. Ebenso der deutsche, 18 jährige Werner. Zwei Leben, die dort final aufeinandertreffen und die den Leser zum erbitterteten Showdown treiben.

Von Kindheit an begleitet man die beiden, lernt sie kennen und lieben, bis zu dem besagten Tag.

Was ich hier sehr positiv fand, war, dass man so gar nicht ahnte, wohin ein diese Geschichte bringt. Ich konnte mir gut vorstellen, dass aus den beiden ein Liebespaar wird und weil derer Leben sehr unterschiedlich waren und der Umstand Krieg, damit das Paar vor einen Konflikt stellt.
Oder es hätte auch eine Geschichte über Verrat und Hass sein können. Einfach alles. Das machte es, gerade zu Anfang, sehr spannend.

Mit der Zeit des Weiterlesens und des Kennenlernens dieser beiden Protagonisten, verlor mich diese Geschichte aber mehr und mehr.

Der Autor hat es leider nicht geschafft, trotz sprachlicher Gewalt, die oft als positiv empfunden wurde, dass ich mich gefühlsmäßig auf die Geschichte und Charaktere einlassen konnte. Hingegen vieler Meinungen, war der Schreibstil dann auch nicht so ganz meins.

Auch die anfängliche Euphorie und
Dieses positive Gefühl der Ahnungslosigkeit schwappte dann ins Negative um, sodass ich zwar weiter gelesen habe, schließlich wollte ich trotzdem wissen, wie diese Geschichte ausgeht, aber selbst das Ende war für mich eigentlich eher unspektakulär.

Fazit:
Eine Geschichte, mit einem ernsten und wichtigen Thema, die viele von euch als Highlight bezeichnen, die mich aber leider, mit Fortschreiten der Geschichte, mehr und mehr verloren hat.

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Veröffentlicht am 05.12.2019

Kommt nicht an den ersten Band heran

Winterzauber im Central Park
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>> Baggots Weihnachtsbücher sind ein Must have im Winter!

>> Baggots Weihnachtsbücher sind ein Must have im Winter! <<

So steht es auf dem Klappentext und so war ich auch der Meinung.

Meine Liebe zu Mandy Baggot habe ich mit dem ersten Teil, aus der Winterzauber-Reihe, entdeckt. Danach stand fest, ihre Bücher muss ich einfach weiter verfolgen. Auch wenn leider gar keins mehr so richtig an das erste Buch heran kam. Trotzdem wollte ich auch ihrem neusten Werk „Winterzauber im Central Park“ eine Chance geben. Schließlich landet der Leser wieder im weihnachtlichen New York.

Genau wie Lara, die ursprünglich aus dem kleinen, englischen Örtchen Appleshaw stammt und deren Freund eine Auszeit braucht. Eigentlich eher um die Fühler mal ein bisschen auszustrecken und das findet Lara auch schnell heraus.

Der Zauber der Stadt und der unwiderstehliche Schauspieler Seth Hunt sollen nun ihr gebrochenes Herz wieder heilen. Wobei das Kennenlernen des Schauspielers lediglich dazu dienen soll ihren Freund, zu Hause, eifersüchtig zu machen.

Eine klassische Geschichte, wie man sie zwar oft schon kennt, aber unvoreingenommen, habe ich mich dann ins Lesevergnügen gestürzt.

Den Anfang fand ich tatsächlich auch noch interessant, allen voran die Hauptprotagonistin, die mit ihrer burschikosen Art, ihrem Kurzhaarschnitt und den Dock Martens, so gar nicht ins typische Bild passte.

Aber kaum in New York gelandet, fing es auch schon an langweilig zu werden. Es zog sich tatsächlich komplett über 475 Seiten. Da konnte mich Seth' Geschichte auch nicht mehr wirklich reizen, obwohl ich mir gerade von der soviel versprochen habe.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass das Buch schlecht ist. Für mich ein solider 3 Sterne Frauen-Roman und genau da liegt das Problem. Diese Geschichte hätte genauso zu jeder Jahreszeit stattfinden können, da bei mir keinerlei weihnachtliche Gefühle rüber kamen, selbst dann nicht, als von dekorierten Schaufenstern, geretteten Rentieren oder gemütlichen Restaurants die Rede war.

Da hätte die Autorin sich, glaube ich, einen größeren Gefallen getan, die Geschichte mal im schnuckeligen Appleshaw spielen lassen.

Im Moment bin ich wirklich noch unschlüssig, ob ich die Winterzauber-Reihe weiter verfolgen möchte, da ich nun sagen kann, dass kein weiteres Buch mich nochmal so abgeholt hat, wie der erste Teil. Schade eigentlich, denn die Cover mit dem Markenzeichen „roter Schirm“ sehen einfach wunderschön aus.

Fazit:

Ein klassischer Frauen-Roman, den man zu jeder Jahreszeit lesen könnte, aber „Must have“ im Winter, wie eingangs erwähnt, kann ich nicht gerade behaupten.

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