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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.02.2020

Eine zweite Chance

DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden
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Nach dem ersten Band der "Dark Love"-Reihe war ich eigentlich ziemlich enttäuscht. Von den Charakteren, dem Handlungsstrang und der Problematik. Dark Love ?! Weit gefehlt...
Trotzdem habe ich der Reihe ...

Nach dem ersten Band der "Dark Love"-Reihe war ich eigentlich ziemlich enttäuscht. Von den Charakteren, dem Handlungsstrang und der Problematik. Dark Love ?! Weit gefehlt...
Trotzdem habe ich der Reihe eine zweite Chance gegeben, die sich eigentlich auch gelohnt hat. Dark Love trifft wohl schon eher zu...
Nach genau einem Jahr Trennung kann Eden es kaum erwarten, Tyler endlich in New York zu besuchen. Und ab dem ersten Zusammentreffen, sind die starken Gefühle wieder da. Also muss sich Eden erneut entscheiden, ob sie ihre Gefühle für Tyler weiterhin verstecken kann, was ihrer Meinung nach das einzig Richtige wäre, denn schließlich sind sie Stiefgeschwister. Nun kommt aber noch das Problem dazu, dass sie in einer Beziehung mit Dean ist, dem besten Freund von Tyler...
In der ersten Hälfte des Buches war ich unheimlich froh, mich an einen weiteren Teil der Reihe herangewagt zu haben. Denn Eden war mir dieses Mal viel sympathischer. Man merkte, dass sie zwei Jahre älter und damit reifer und weniger naiv geworden ist. Und Tyler war mir nach wie vor sehr sympatisch, seine witzige Art gefällt mir total. Außerdem waren mit Tylers Mitbewohnern in New York nette Nebenfiguren dazugestoßen. Zusätzlich ist New York als Kulisse traumhaft.
Doch dann, als es in der zweiten Hälfte eigentlich spannend werden sollte, nervte mich Eden wieder zunehmend. Ihre Unsicherheit kann ich nie nachvollziehen und es wurde einfach viel zu viel Drama gemacht. An diesem Punkt merkte ich, dass wenn ich das Buch aus der Hand gelegt hätte, ich mich nicht mehr zum weiterlesen hätte bringen können. Also habe ich die letzte Hälfte an einem Stück durchgelesen. Die letzten Kapitel gefielen mir dann aber auch wieder um einiges besser und der Schluss macht sogar mich neugierig auf mehr.

Insgesamt würde ich sagen, wem der erste Band gefallen hat, wird den zweite erst recht mögen. Der Schreibstil ist derselbe und die Menge an Drama auch. Wer mit dem ersten Band nicht so zufrieden war, dem wird das zweite meiner Meinung nach besser gefallen. Aber da die Hauptprotagonistin weiterhin nervt, brauchen diejenigen auch genügend Nerven.

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Veröffentlicht am 19.01.2020

Bittersüß

Love Letters to the Dead
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Bei diesem Buch zieht einen das Cover irgendwie an, obwohl die dunklen Farben sehr düster wirken. Und ich glaube so könnte man auch den Inhalt am besten beschreiben, düster… aber gleich wie auch die hellen ...

Bei diesem Buch zieht einen das Cover irgendwie an, obwohl die dunklen Farben sehr düster wirken. Und ich glaube so könnte man auch den Inhalt am besten beschreiben, düster… aber gleich wie auch die hellen Wolken auf dem Cover hat dieses Buch hübsche „Lichtblicke". Vor allem ist dieses Buch aber komplett anders als alles, was ich bisher gelesen habe.
Die komplette Geschichte wird anhand von Briefen erzählt, die Laurel an tote Berühmtheiten verfasst, mal kürzer mal länger. Denn Laurel hat eine Menge zu erzählen: Davon, wie sie sich als Highschool-Schülerin zurechtfindet. Davon, wie sie neue Freunde finden muss. Von dem Erwachsenwerden. Und von ihrer toten Schwester May, deren Geheimnisse nur Laurel kennt. Und zum Thema May gibt es so einige Geheimnisse… das größte sind wohl die Umstände ihres Todes, einem schrecklichen Unfall !? Doch Laurel kann niemandem davon erzählen, am Wenigsten ihrer Familie, die immer weiter zerbricht. Also beginnt eine lange Unterhaltung mit Kurt Cubain, Amy Winehouse, Janis Joplin,… Schön ist es, das man in Laurels Briefen auch etwas über das Leben dieser Persönlichkeiten erfährt, was das Lesen abwechslungsreich gestaltet.
Wer dieses Buch lesen möchte, sollte sich also auf jeden Fall dessen bewusst sein, das das Buch nur aus Briefen besteht. Denn ich weiß, es gibt viele, die mit so Büchern nicht klarkommen. Mir persönlich hat die Idee aber sehr gefallen, es ist mal eine Abwechslung.
Die Briefe sind alle aus Laurels Sicht geschrieben, einem 14/15-jährigen Mädchen. Ich kann ja verstehen, dass ihre Ausdrucks- und Denkweise daher noch auf keinem so hohen Level sind, jedoch kam Laurel mir am Anfang doch sehr kindisch vor. Ich habe daher lange Zeit gebraucht, mich an diese Hauptprotagonistin zu gewöhnen und auch mit dem Schreibstil bin ich nicht ganz warm geworden.
Diese Buch ist auch eines der Sorte, zudem man sich erst wenn man fertig ist eine genaue Meinung bilden kann. Rückblickend würde ich sagen, dass Laurels Entwicklung und die ganze Vorgeschichte sehr interessant sind. Während dem Lesen, gab es aber auch Phasen, in denen mir das Buch nicht so gefallen hat. Ich würde sagen, dieses Buch macht nicht so viel Spaß zu lesen, da es einfach sehr traurig und deprimierend ist. Gleichzeitig hat es aber eine wichtige Botschaft und behandelt sehr wichtige Themen: Leben und sterben, Freunde und Familie & natürlich die komplizierte Liebe. Trotzdem hat das Buch in meinen Augen noch einige Ecken…
Als Fazit würde ich dieses Buch als bittersüß bezeichnen. Bitter, wegen dem traurigen, bedrückende Gefühl, das einen beim Lesen befällt. Die Geschichte geht einem zwar unter die Haut, das Herz erreicht sie aber nicht ganz, zum Beispiel wegen dem speziellen Charakter der Protagonistin. Trotzdem ist etwas an dem Buch auch süß, zum Beispiel, die hübsche Idee mit den Briefen und die toll gewählten Themen. Weiterempfehlen würde ich das Buch auf jeden Fall, jedoch nicht an jeden. Denn es ist nicht gerade die lockere Geschichte für zwischendurch und die Themen sind keine „leichte Kost".

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Hier dreht sich einiges im Kreis ohne mich zu überzeugen

Hard to Resist - Mason
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HARD TO RESIST ist ein Liebesroman mit einer Grundidee, die nicht neu ist, die ich aber immer wieder gerne lese. Wenn aus einem One-Nights-Stand mehr wird. Ein „Mehr“ mit zwei Armen, zwei Beinen, zwei ...

HARD TO RESIST ist ein Liebesroman mit einer Grundidee, die nicht neu ist, die ich aber immer wieder gerne lese. Wenn aus einem One-Nights-Stand mehr wird. Ein „Mehr“ mit zwei Armen, zwei Beinen, zwei runden Bäckchen ... Ihr wisst, worauf ich hinauswill.
Bren, die Protagonistin, ist von der Aussicht, womöglich von ihrem verboten heißen One-Night-Stand schwanger zu sein, geradezu entsetzt. Mason hingegen möchte Bren unbedingt weiter kennenlernen.
Masons und Brens Sichtweisen auf Beziehungen und die Liebe sind wie Feuer und Eis. Daraus entsteht schon bald ein Hin und Her. Einen Schritt nach vorne und zwei wieder zurück. Ja, ich muss zugeben, HARD TO RESIST konnte mich nicht ganz überzeugen.

Die Geschichte wird mit wechselnder Perspektive und jeweils aus der Ich-Perspektive erzählt. Das ist meine liebste Erzählweise, um sich möglichst gut in die Figuren hineinzuversetzen und sie kennenzulernen. Allerdings gelang mir das bei Mason und Bren nicht wirklich.
Die Figuren sind an sich gut und interessant angelegt. Sie haben spannende Berufe, die mir in keinem anderen Buch begegnet sind und beide haben eine gewisse Tiefe im Charakter. Sie wirken als Figuren gut durchdacht. Auch ihre jeweiligen besten Freunde sind eine tolle Ergänzung und bringen Humor und einen frischen Wind in die Geschichte.

Die Umsetzung all der tollen Anlagen empfand ich dagegen als holprig, was vor allem am Erzählstil lag. Beim Lesen fühlte ich ständig eine Art Barriere, ich konnte nicht wirklich zu den Charakteren durchdringen. Da sind zum einen die verwirrenden Zeitsprünge ins Präsens, wenn die Figuren etwas denken oder kommentieren. Es hat mich beim Lesen immer wieder stolpern lassen.
Außerdem steht der ernsthafte Schreibstil der oft sehr übertriebenen Handlung in einem unpassenden Kontrast gegenüber.
An sich würde die „he falls first and harder“-Handlung super funktionieren und wäre zwar übertrieben, aber wer mag seine Liebesgeschichten denn nicht süß und mit dem perfekten Bookboyfriend?!
Aber das Zusammenspiel aus dem steifen Schreibstil, Brens Mauern und Masons Hang zu übertriebenen Gesten wirkt nicht glaubhaft. Den Spice und die Emotionen konnte ich daher nicht nachempfinden, zumindest für eine lange Zeit.

Okayyy, nachdem ich jetzt einiges kritisiert habe, muss ich aber auch erwähnen, dass diese Geschichte für zwischendurch schön war. Ich hatte mir mehr erhofft und bin mir auch sicher, dass man mehr hätte rausholen können. Aber die Storyline war abwechslungsreich und hielt einige Überraschungen bereit.
Für „Mason“ (und Bren) gibt es von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 10.12.2025

Starker Start, schwächeres Ende

Never Trust Me
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Die erste Hälfte war ein richtiger Pageturner. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte sie teilweise wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Doch dieses Niveau konnte der Roman leider nicht ganz ...

Die erste Hälfte war ein richtiger Pageturner. Ich war sofort in der Geschichte drin und konnte sie teilweise wirklich nicht mehr aus der Hand legen. Doch dieses Niveau konnte der Roman leider nicht ganz halten. am Ende lief alles zu glatt und rosarot. Ich mag und brauche es, dass eine Geschichte rund ist. Aber dabei darf man einfach nicht vergessen, dass es gewisse Ecken und Kanten trotzdem braucht, damit etwas authentisch und greifbar bleibt. Genau diese Greifbarkeit ging hier verloren und damit hat das Buch auch mich zum Ende hin verloren.

Ganz überzeugt bin ich vom Buch daher nicht. Die Pageturner-Momente habe ich sehr genossen, doch am Ende bleibt nicht so viel von der Geshcichte hängen

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Süße, spicy Herbstromanze mit Luft nach oben

Spookily Yours
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Darum geht’s:
Die junge Hexe Willow ist einsam. Seitdem ihr geliebter Kater gestorben und ihre kleine Schwester ausgezogen ist, ist ihr geliebtes Haus von erdrückender Leere erfüllt. Aber eine neue Katze ...

Darum geht’s:
Die junge Hexe Willow ist einsam. Seitdem ihr geliebter Kater gestorben und ihre kleine Schwester ausgezogen ist, ist ihr geliebtes Haus von erdrückender Leere erfüllt. Aber eine neue Katze – ist sie da wirklich schon bereit für? Willow wagt einen Besuch im Tierheim und ist völlig überrascht von der intensiven Verbindung, die sie prompt zu dem schwarzen Kater Damien spürt. Dabei ahnt sie nicht, dass diese Empfindung nicht daran liegt, dass er ihr neues Vertrauenstier sein könnte.

Damien lässt sich nur von der Hexe mitnehmen, weil der im Körper einer Katze gefangene Dämon dringend ihre Hilfe benötigt. Doch je mehr Zeit er bei Willow verbringt, desto weniger möchte er jemals wieder aus ihrem Zuhause verschwinden ...

Meine Meinung:
Es wird Herbst – und damit kommt für mich die Zeit, in der ich meine Bücher so gemütlich, süß und magisch wie nur möglich will. SPOOKILY YOURS ist nicht nur ein farbiger Blickfang, sondern verspricht genau das Buch zu sein, mit dem man sich an einem nebligen, stürmischen Herbsttag mit einer Tasse Pumpkin Spice Latte unter einer dicken Wolldecke verstecken kann.
Mit ihren rund 250 Seiten hat die Romance außerdem den perfekten Umfang für einen Hallooween-Lesemarathon oder einen verregneten Sonntag.

Die Geschichte wird mit wechselnder Perspektive zwischen Willow und Damien erzählt, der Schreibstil ist simpel und somit liest sich der Roman zügig und flüssig. Das Erzähltempo ist hoch, sodass das Buch sehr kurzweilig erscheint.

Ich war schnell in der Geschichte drin, denn Willow ist die Sympathie in Person (oder besser gesagt „in Hexengestalt“), Damien ist zum knuddeln süß (egal ob als Katze oder als Dämon) und das malerische Hexendorf Pleasant Grove lädt schlichtweg zum Wohlfühlen ein. Pleasant Grove ist ein kleines Dorf, welches von der Außenwelt abgeschirmt eine Heimat nur für Hexen bietet. Und was ist wohl die Lieblingsjahreszeit von Hexen? Genau, der Herbst. Entsprechend zelebriert das gesamte Setting den Herbst in all seinen magischen, gemütlichen Facetten. Das Buch steckt voller Kürbisse und Halloween. Man braucht das Buch nur aufzuschlagen und die Sinne sind vom Geruch von Zimt und Geschmack von Kürbisgebäck erfüllt.

Die Lovestory passt da genau ins Schema: Sie ist schlichtweg süß. Die Verbindung zwischen Willow und Damien ist hochromantisch.
Leider konnte mich die Lovestory aber nicht wirklich abholen. Vieles ging zu schnell und die Beziehung der beiden war zu spicelastig. Dabei bin ich eigentlich ein großer Fan von gutem Spice. Aber hier stimmte das Verhältnis für mich einfach nicht.

Insgesamt muss ich gestehen, dass das Buch meine Erwartungen nicht komplett erfüllen konnte. Obwohl mir der Einstig in die Geschichte so einfach fiel, habe ich mich im weiteren Verlauf oft vom Geschehen distanziert gefühlt und nicht alles nachempfinden können. Hier und da sind mir Kleinigkeiten aufgefallen, die unstimmig wirkten oder zu wenig erklärt wurden, weshalb mich auch die Geschichte und ihre Figuren nicht zu hundert Prozent überzeugen konnten. Hinzu kommt, dass mir vieles einfach viel zu schnell ging. Damiens Katzengestalt, der eigentliche Aufhänger des Buches, war als Problem recht schnell gelöst, obwohl ich finde, dass man da viel mehr draus hätte machen können. Und das ist so ein genereller Eindruck bei diesem Buch. Die Kurzweiligkeit ist zwar unterhaltsam, doch wäre die Autorin bei den Gefühlen, der Charakterentwicklung und vor allem auch bei den Themen rund um Hexen- und Dämonenmagie ins Detail gegangen, hätte das Buch ein richtiges Herbsthighlight werden können. Stattdessen wird man als Leser immer wieder mit gerade zur Szene passenden Info-Brocken gefüttert, welche unterhalten, aber eben kein großes Ganzes ergeben.

Mein Fazit:
SPOOKILY YOURS ist eine sehr süße und ziemlich spicy Romcom. Sie ist wirklich unterhaltsam und kurzweilig, jedoch in einigen Aspekten zu kurz gedacht, sodass sich einem nicht die ganze Story erschließt, welche sich die Autorin ausgedacht hat.
Ich vergebe 3 von 5 Sternen für dieses gemütliche Leseerlebnis mit einer Prise Magie.

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