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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2019

Hätte auch auf 300 Seiten gepasst

Sternenregen
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7,5 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)

Es steht zwar Roman drauf, aber warum es ein Muss für uns Fantasy – Fans ist, könnt ihr hier lesen:


Autorin: Nora Roberts
Titel: Sternenregen
Reihe: Sternen-Trilogie
Band: ...

7,5 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)

Es steht zwar Roman drauf, aber warum es ein Muss für uns Fantasy – Fans ist, könnt ihr hier lesen:


Autorin: Nora Roberts
Titel: Sternenregen
Reihe: Sternen-Trilogie
Band: 1
Genre: Fantasy
Veröffentlichung: 18. Juli 2016
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 464



Inhalt

Sternenregen handelt von Sasha, die von Träumen heimgesucht wird. Im Laufe der Handlung lernt sie die Personen, von denen sie geträumt hat, kennen: Bran, Annika, Doyle, Sawyer und Riley. Sie haben alle besondere Fähigkeiten und zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem ersten gefallenen Stern…
Insgesamt kommt die Handlung schnell ins Rollen. Die im Klappentext beschriebene Handlung nimmt so gut wie nichts vorweg. Was mir am Besten gefallen hat war, dass es keine Ungläubigkeit gab. Es hat mich ein wenig an Märchen erinnert, bei denen unrealistische Geschehnisse einfach hingenommen werden – das hat das Buch einfach sehr angenehm zu lesen gemacht. Es erspart das ganze hin und her, wofür ich große Pluspunkte werte. Außerdem wurden die Personen alle nacheinander eingeführt, sodass man sich gut alle merken konnte, sie auseinander halten und Gesichter vorstellen konnte. Die Charakter sind alle so speziell, dass man sie gut auseinander halten konnte und sie irgendwie mit ihren Eigenarten und Fähigkeiten lieben lernt!
Ich weiß nicht, welches Genie auf das Cover „Roman“ drauf geklatscht hat – aber aus meiner Sicht ist es viel mehr und eindeutig Fantasy. Nicht nur von Göttern, sondern auch von Magiern, Werwölfen und Meerjungfrauen ist hier die Rede. Auch das ist absolut ein Pluspunkt, weil die Geschichte dadurch noch fantastischer und interessanter wurde.
Leider hat sich die Handlung in der Mitte des Buches etwas gezogen. Was mi außerdem gefehlt hat, war die Liebesgeschichte zwischen Bran und Sasha. Ich habe mir mehr Verliebtheit erhofft, die leider kaum zu sprechen kam. Später waren es dann bloß intime Szenen.
Das Ende dagegen hat mir dann wieder ziemlich gut gefallen, auch wenn es etwas kurz geraten ist.


Schreibstil & Weitere Kritik

Auch wenn die Handlung genial war, war es der Schreibstil nicht. Ich fand es teilweise sehr anstrengend, der Handlung zu folgen, weil der Schreibstil schwere Kost war. Insbesondere die Perspektive.
Es handelt sich um einen Erzähler, der alle Personen begleitet und auch berichtet, was sie fühlen. Das war doch sehr viel auf einmal, da hätte mir die Ich-Perspektive (ggf. mit Wechsel zwischen 2 Personen, in jedem Buch andere Personen) um einiges besser gefallen und das Lesen erleichtert.
Ansonsten kann ich nur sagen, dass 300 Seiten auch gereicht hätten. Die 460 waren etwas zu viel des Guten und ich hoffe, dass sich die Folgebände nicht so ziehen werden.


Fazit:

So ein Buch habe ich so und so ähnlich noch nicht gelesen. Die Handlung war super. Mir hat die Love Story etwas gefehlt und der Schreibstil ist leider auch nicht so mein Ding gewesen. Daher 7,5 von 10 Sternen.

Autorin: Gingh
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Klappentext:
„Die junge Künstlerin Sasha Riggs lebt zurückgezogen in einem kleinen Haus in North Carolina. Hier wollte sie ihren Frieden finden und sich ganz auf ihre Gemälde konzentrieren. Doch sie kommt nicht zur Ruhe: Schon ihr ganzes Leben lang quälen sie des Nachts Träume, die sie nicht versteht und bei Tag verdrängt. Doch seit einiger Zeit gelingt ihr das nicht mehr, so sehr sie es auch versucht. Ein gefährlich attraktiver Mann stiehlt sich jede Nacht in ihren Kopf, ein Mann, der sagt, dass er auf sie wartet, dass sie ihn finden soll. Diese Visionen führen sie schließlich auf die griechische Insel Korfu, doch wird Sasha dort finden, was sie unbewusst seit Jahren sucht?“

Veröffentlicht am 01.08.2019

Es war okay, hat mich aber nicht umgehauen

Das Paket
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Das Paket von Fitzek – Rezension
(Klappentext unten)

Von so vielen gehypt und jetzt habe auch ich es endlich gelesen: „Das Paket“ von Sebastian Fitzek. Ich muss gestehen, dass ich mir unter einem guten ...


Das Paket von Fitzek – Rezension
(Klappentext unten)

Von so vielen gehypt und jetzt habe auch ich es endlich gelesen: „Das Paket“ von Sebastian Fitzek. Ich muss gestehen, dass ich mir unter einem guten Thriller eine andere Handlung vorgestellt habe. Trotzdem war es spannend geschrieben, auch wenn mir nicht alles gefallen hat….

Inhaltsangabe
Anders als erwartet startet die eigentliche Handlung in einem Hotelzimmer, in dem die Protagonistin die wohl schlimmste Nacht ihres Lebens erlebt. Nach den Ermittlungen schenkt niemand ihr Glauben, da es das Hotelzimmer angeblich nicht gibt. Auch im weiteren Handlungsverlauf geschehen paranormale Dinge: Dinge verschwinden und sind plötzlich wieder da, undurchsichtige Gestalten und Einbildungen der Protagonistin tauchen auf.
Was mich wirklich begeistert hat war, dass durchgehend neue Handlungen dazu kamen und kein Kapitel „Leerlauf“ hatte, um die Handlung abzurunden. Die Spannung blieb durchgehend erhalten, auch wenn es manchmal so „psycho“ wurde, dass ich das Buch tatsächlich zwischendurch weglegen musste. Allerdings waren unter anderem Handlungen dabei, die für die eigentliche Handlung, bzw. das eigentliche Thema („Das Paket“) keine wichtige Rolle gespielt haben. Ja: Es war spannend, aber nein, nötig war es für die Handlung nicht.

Die Frage bleibt bis zum Ende ungeklärt: Passieren hier paranormale Aktivitäten oder ist doch alles erklärbar? Ein sehr unerwartetes, so noch nie gelesenes Ende rundet diesen fantastischen Thriller ab. Allerdings muss man hier manche Absätze zwei oder dreimal lesen, um die Verwirrung abzulegen und zu akzeptieren, dass man sich bei diesem unerwarteten Ende nicht irrt oder etwas falsch verstanden hat.



Förmliches (?)
Was Fitzek meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist, sind die Zeitsprünge. Der Prolog spielt in der Kindheit der Protagonistin, welche auch im späteren Verlauf nochmal aufgegriffen wird. Der Hauptteil spielt zu drei verschiedenen Zeitpunkten im Leben der Protagonistin. Die Erzählung wechselt zwischen dem aktuellen Gespräch mit dem Anwalt und vergangenen Handlungen, die so dem Anwalt und Leser erzählt werden. Durch eine ziemlich raffinierte Art zu schreiben schafft Fitzek es, den Leser so sehr in die Handlung einzubeziehen, dass bei einem Zeitwechsel kurz nachgedacht werden muss.

„Das Paket“ wurde in viele kurze Kapitel eingeteilt. Einerseits unterstützt dies die spannende Handlung, andererseits wirkt es zum Teil etwas nervig, dass schon wieder etwas Neues anfängt.
Des Weiteren passen Klappentext und Titel meiner Meinung nicht zu 100% zum Buch. Das Paket ist nicht – wie im Klappentext steht – Ursache der Haupthandlung. Es spielt schon eine Rolle, ist aber nicht das Geheimnis, das man sich durch Titel und Klappentext verspricht.


Weitere Kritik
Aufgrund der vielen verwirrenden Handlungen wird die Protagonistin zunehmend psychisch verwirrter. Leider wurden ihre Gedankengänge zum Teil sehr anstrengend geschrieben: kurze Sätze und konfuse Gedankengänge verwirren auch den Leser.
Außerdem kritisiere ich den Klappentext in verschiedenen Aspekten: Man kann dem Klappentext nahezu gar nichts entnehmen. Außerdem wird einem (mehr oder weniger) fälschlicherweise das Paket als Haupthandlung angegeben. Was mich persönlich auch gestört hat, war die Anrede: Was im Klappentext direkt an den Leser gerichtet wird, wird im Buch durch eine Protagonistin verkörpert.

Fazit
Eine insgesamt spannende, fesselnde Handlung mit einem fantastischen Ende! Meiner Meinung nach sind zwischendurch unnötige Handlungen eingebaut, die „füllend“ wirken. Durch gelungene Zeitsprünge ist dieses Buch aber sehr raffiniert geschrieben!


Autorin: Gingh

Klappentext:
„Ihr Postbote bittet Sie, ein Paket für einen Nachbarn anzunehmen. Einen Nachbarn, dessen Namen Sie noch nie gehört haben. Obwohl Sie schon seit Jahren in Ihrer kleinen Straße wohnen. „Was kann schon passieren?“, denken Sie sich. Und lassen damit den größten Alptraum in Ihr Haus…“

Veröffentlicht am 01.08.2019

Den Hype habe ich nicht verstanden..

Falling Fast
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7 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Ein extrem gehyptes Buch – Warum ich es nur durchschnittlich fand, könnt ihr hier lesen:
Autorin: Bianca Iosivoni
Titel: Falling fast
Reihe: Hailee & Chase
Band: ...

7 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Ein extrem gehyptes Buch – Warum ich es nur durchschnittlich fand, könnt ihr hier lesen:
Autorin: Bianca Iosivoni
Titel: Falling fast
Reihe: Hailee & Chase
Band: 1
Genre: Roman
Veröffentlichung: 27. Mai 2019
Verlag: Lyx
Seitenzahl: 460


Inhalt

Es geht um Hailee, die einen Roadtrip durch die Staaten macht und in dem kleinen Ort Fairwood länger verweilt. Dort lernt sie Chase, einen sehr attraktiven jungen Mann sowie andere tolle Menschen kennen…
Falling fast ist ein Liebesroman mit einer guten Story. Das mit dem Roadtrip und die Beweggründe dahinter habe ich so noch nicht gelesen. Allerdings zieht sich die Handlung sehr stark bis zur Hälfte – und dann geht es plötzlich ab: Viel Handlung und neue Erkenntnisse. Allerdings haben mir Spannung und Höhepunkt gefehlt. Außerdem habe ich das mit dem „Sei mutig“ nicht genug ausgearbeitet empfunden. Ich habe mir mehr versprochen… Des Weiteren war das Ende zwar überraschend und gut, aber definitiv kein Cliffhänger. Ich habe ziemlich genau das Gefühl zu wissen, wie es weiter geht.


Schreibstil & Weitere Kritik

Der Schreibstil ist sehr gut. Ich kann mich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und das Buch ließ sich flüssig lesen.



Fazit:
Es war halt ein Liebesroman. Er ist nicht schlecht, aber den Hype verstehe ich ehrlich gesagt nicht – zumal ich glaube zu wissen, wie es in Band 2 weiter geht.

Lieblingszitat:
(In meiner Ausgabe S. 183): „Wieso halten wir uns selbst davon ab, die Dinge zu tun, die uns wichtig sind oder an denen wir Spaß haben könnten?“
Autorin: Gingh
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Klappentext:
„Hailee DeLuca hat einen Plan: Die Zeit, in der sie sich zu Hause verkrochen und vor der Welt versteckt hat, ist vorbei. Sie will mutig sein und sich all die Dinge trauen, vor denen sie sich früher immer zu sehr gefürchtet hat. Doch dann lernt sie Chase Whittaker kennen - und weiß augenblicklich, dass sie ein Problem hat. Denn mit seiner charmanten Art weckt Chase Gefühle in ihr, die sie eigentlich niemals zulassen dürfte. Und nicht nur das. Er kommt damit ihrem dunkelsten Geheimnis viel zu nahe ...“

Veröffentlicht am 01.08.2019

Interessante Lektüre, regt zum Nachdenken an

Die Fliedertochter
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7 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Über deutsche Juden während der Nazi-Zeit wurde im Unterricht viel gesprochen. Aber wie war das eigentlich in Österreich…?
Autorin: Teresa Simon

Titel: Die ...

7 Sterne
(Den Klappentext findest du unten)
Über deutsche Juden während der Nazi-Zeit wurde im Unterricht viel gesprochen. Aber wie war das eigentlich in Österreich…?
Autorin: Teresa Simon

Titel: Die Fliedertochter
Reihe: -
Band: -
Genre: Roman
Veröffentlichung: 11. Februar 2019
Verlag: heyne
Seitenzahl: 472

Inhalt
Das wunderschöne Cover trügt. Auch, wenn im Klappentext schon klar wird, dass Luzie als Jüdin dem Nazi-Regime zu entfliehen versucht und sich in Wien verliebt. Dass diese Geschichte allerdings viel dramatischer wird, hätte ich nicht erwartet. Die Geschichte bleibt realitätsnah, auch wenn die Figuren natürlich ausgedacht sind. Trotzdem habe ich es so empfunden, als sei Luzies Geschichte wirklich passiert. Der Tagebuch-Stil gefällt mir gut und insgesamt war dieser Teil der Geschichte wie eine Droge: Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen…! Mit der Zeit bekommt der Titel „Fliedertochter“ eine total schöne Bedeutung, aber das überlasse ich jedem Leser selbst.
Der zweite Strang spielt im Jahr 2018, in der Toni ihre gute Freundin Paulina bittet, ein Tagebuch aus Wien für sie abzuholen. Daher macht Paulina sich auf den Weg und wird dann von Luzies Geschichte selber ziemlich mitgerissen. Allerdings hat mich dieser Handlungsstrang nicht gepackt (vgl. unten). Hier hätte ich mir auch mehr Geheimnisse gewünscht, die gelüftet werden.
Schreibstil & Weitere Kritik
Leider kommt die Story nur langsam ins Rollen. Ich finde die Idee von Parallelsträngen wirklich toll, aber hier fand ich Luzies Geschichte einfach packender, während es mich bei Paulina nicht so mitgerissen hat. Außerdem kam irgendwann in der Mitte des Buches ein dritter Handlungsstrang hinzu, der nicht unbedingt sein musste. Vielmehr hat er mich gestört, weil erst nach dem dritten Kapitel langsam klar geworden ist, worauf dieser Handlungsstrang hinaus laufen wird. Es war insgesamt nicht schlecht, aber auch nicht gut.
Allerdings möchte ich hier nochmal auf dieses wunderschöne Cover aufmerksam machen. Ich finde das Farbspiel einfach wunderschön, ganz zu schweigen von dem Hintergrund. Wenn man das Buch gelesen hat, findet es noch mehr Aussagekraft…
Außerdem fand ich die Idee sehr süß, am Ende noch Rezeptideen einzublenden, die offenbar typisch für Wien sein sollen. Vielleicht werde ich das ein oder andere mal ausprobieren…?

Fazit:
Diese Geschichte bekommt von mir gute 7 Sterne. Luzies Leben ist wirklich toll geschrieben und der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Leider konnte mich die Handlung, die im Jahr 2018 spielt, nicht überzeugen. Ich habe viel Neues über das Nazi-Regime und Österreich gelernt.

Autorin: Gingh
[Unbezahlte Werbung]


Klappentext:
„Eine geheimnisvolle Schneekugel. Das Erbe einer starken Frau. Eine Liebe, die sich nie erfüllt hat.

Berlin 1936. Die Sängerin Luzie Kühn steht ganz am Anfang ihrer Karriere und träumt von einem Leben im Rampenlicht. Doch als Jüdin fühlt sie sich nicht mehr sicher und verlässt Berlin in Richtung Wien. Sie verliebt sich in den charismatischen Bela Król und schwebt im siebten Himmel, doch schon bald wird klar, dass Luzie auch in Wien nicht sicher ist ...

Berlin 2018. Paulina Willke wird von ihrer mütterlichen Freundin Antonia gebeten, in Wien ein Erbstück für sie abzuholen. Sie ahnt nicht, dass die Reise nach Wien ihr Leben verändern wird...“

Veröffentlicht am 30.01.2020

Ich hätte mehr erwartet

Eisfunken
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Inhalt
In dieser Geschichte lässt uns die Autorin in Marlenas und Valentins Welt eintauchen.
Den Anfang fand ich sehr humorvoll, da die Protagonistin tollpatschig ist und ich mich da irgendwie drin wiedererkennen ...

Inhalt
In dieser Geschichte lässt uns die Autorin in Marlenas und Valentins Welt eintauchen.
Den Anfang fand ich sehr humorvoll, da die Protagonistin tollpatschig ist und ich mich da irgendwie drin wiedererkennen konnte.
Was mir allerdings schnell aufgefallen ist und mich leider wirklich gestört hat war, dass hauptsächlich Marlenas Gedanken das Buch gefüllt haben. Ich hätte mir wesentlich mehr Gespräche und mehr Handlungen gewünscht. Das kam leider erst am Ende so wirklich raus, wobei ich die unerwarteten Wendungen und die Spannung dort wirklich gut gefunden habe!! Daher erhoffe ich mir von Band 2 dass er direkt an Band 1 anknüpft und so spannend weiter geht. Außerdem hat mir die Fantasy gefehlt.
Zwischendurch gab es einige Kapitel aus die Perspektive eines Unbekannten, was mir gut gefallen hat. Das Mysteriöse hat mich wirklich neugierig gemacht.

Schreibstil und weitere Kritik
Leider hatte ich ein bisschen mit dem sehr umgangssprachlichen Schreibstil zu kämpfen. Marlenas Gedanken sind sozusagen so wie man wirklich denkt. Daher gibt es aber auch viel Sarkasmus, kurze knappe Sätze, freche Sprüche, die man sich verkneift etc.
Es ist mal etwas anderes – einigen mag es gefallen, mir eher nicht. Gerade in Kombination mit vielen Gedanken und wenigen Gesprächen fand ich es auf Dauer sehr anstrengend. Des Weiteren haben mich dir wirklich sehr kurzen Kapitel (etwa 1-4 Seiten) im Lesefluss gestört.
Was allerdings gut gelungen ist war die Beschreibung aus zwei Perspektiven. Ich hatte echt Angst, dass es die Spannung raus nimmt – aber das hat es überhaupt nicht.
Das Cover ist einfach wunderschön – auch hinten unter dem Klappentext!
Zuletzt möchte ich noch anmerken wie freundlich und offen die Autorin ist. Magdalena Pauzenberger hat einen sehr sympathischen Eindruck bei mir hinterlassen, auch nachdem ich meine Kritik geäußert habe. Das ist nicht selbstverständlich! Danke dafür.


Fazit:
Die Idee hat mir gut gefallen, aber ich fand den Schreibstil leider echt anstrengend. Außerdem hätte ich mir mehr Handlung gewünscht. Allerdings hat mir das Ende sehr gut gefallen, weshalb ich mich trotzdem auf Band 2 freue.

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