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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2020

Von Paris nach New York

Die Kleider der Frauen
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Die australische Autorin Natasha Lester konnte mich mit ihrem Roman „Die Kleider der Frauen“ gut unterhalten.

1940 lebte die junge Schneiderin. Estella mit ihrer Mutter in Paris. Durch Zufall kam sie ...

Die australische Autorin Natasha Lester konnte mich mit ihrem Roman „Die Kleider der Frauen“ gut unterhalten.

1940 lebte die junge Schneiderin. Estella mit ihrer Mutter in Paris. Durch Zufall kam sie in eine Mission der Résistance. Sie wurde zu ihrer Sicherheit nach New York geschickt.
Versehen mit einem Koffer und einer tragbaren Nähmaschine beginnt sie ihre Karriere. Der Anfang ist schwer. Sie will ansehnliche alltagstragbare Mode schaffen.

2015 lernen wir ihre Enkelin Fabienne kennen.
In der Familie gibt es viel Verschwiegenes, das zu einigen Ungereimtheiten kommt.

Estellas berufliche Geschichte hat mich am Meisten interessiert.

Die Autorin hat einen flotten Schreibstil. Für mich ist es hauptsächlich ein unterhaltender Liebesroman.

Veröffentlicht am 13.02.2020

Eine ruhige Geschichte

Das Gewicht der Worte
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Das Hörbuch „Das Gewicht der Worte“ von Schweizer Schriftsteller Pascal Mercier ist ein faszinierender Roman. Schon sein Roman Nachtzug nach Lissabon konnte mich überzeugen.
Das neue Werk wird von ...


Das Hörbuch „Das Gewicht der Worte“ von Schweizer Schriftsteller Pascal Mercier ist ein faszinierender Roman. Schon sein Roman Nachtzug nach Lissabon konnte mich überzeugen.
Das neue Werk wird von dem Schauspieler Markus Hoffmann einfach grandios aber gemächlich gelesen.

Simon Leyland spricht viele Sprachen. Von seinem Onkel hat er als Kind schon viel gelernt. Er übersetzt Romane und hat nach dem Tod seiner Frau deren Verlag geführt.
Dann heißt es, er habe einen Hirntumor, er verkauft den Verlag in Triest und zieht nach London in das Haus, das er vom Onkel geerbt hat. Sein neuer Nachbar wird sein Freund. Sie sind ein tolles Gespann.

Der Autor hat Simons Erinnerungen hin und her gehen lassen. Da geht es zwischen London und Triest hin und her. Seine Sprache ist wunderbar, auch er spielt mit den Worten, genau wie sein Protagonist..
Dieser philosophischer Roman hat mir gut gefallen.





Veröffentlicht am 11.02.2020

Eine Lebensgeschichte

Der zerrissene Brief
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Der schweizer Autor Hanns Zischler beschreibt in seinem Roman „Der zerrissene Brief“ die Lebensgeschichte einer Frau Anfang des 20. Jahrhunderts.

Elsa war als 8jährige als Ferienkind zu Pauline gekommen. ...


Der schweizer Autor Hanns Zischler beschreibt in seinem Roman „Der zerrissene Brief“ die Lebensgeschichte einer Frau Anfang des 20. Jahrhunderts.

Elsa war als 8jährige als Ferienkind zu Pauline gekommen. Später haben sie sich immer wieder geschrieben. Kurz vor Paulines Tod 1966 besucht Elsa Pauline mal wieder. Sie fragt nach deren Erlebnissen mit Max. Mit Hilfe von Briefen und Gedichten erfahrt sie von Paulines Weltreisen mit Max.
Pauline ist 17 Jahre alt, als sie für 2 Jahre nach New York ging. Finanziert hatte die Reise ihr ältere Freund Max. Nach ihrer Rückkehr gehen die spannenden Reisen los.

Der Roman ist mit ruhiger Prosa geschrieben.
Hans Zischler lässt uns an den Erinnerungen Paulines teilnehmen.



Veröffentlicht am 04.02.2020

Zwei Frauen, die sich ergänzen

Wenn das Schicksal anklopft, mach auf
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Von der Autorin Marie-Sabine Roger habe ich schon einiges gelesen. Besonders ist mir, Das Leben ist ein listiger Kater, in Erinnerung geblieben.
Dieser neue Roman „Wenn das Schicksal anklopft, mach auf“ ...


Von der Autorin Marie-Sabine Roger habe ich schon einiges gelesen. Besonders ist mir, Das Leben ist ein listiger Kater, in Erinnerung geblieben.
Dieser neue Roman „Wenn das Schicksal anklopft, mach auf“ ist eine humorvolle und warmherzige Geschichte.

Es gibt zwei Protagonisten die abwechselnd erzählen. Da ist Harmonie, die an Torette leidet. Dann ist da die 76jährige Fleur, die an ziemlich Übergewicht und an Ängsten vor Menschen leidet. Als erstes bemerken sie ihre Vornamen, die so gar nicht zu ihnen passen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten freunden sie sich an und helfen sich gegenseitig.

Die Autorin versteht es gut, die Stimmungen aufzufangen. Dadurch fesselt sie den Leser.
Dieser Roman ist bemerkenswert und zu empfehlen.
Ich werde gerne weiter Romane von Marie-Sabine Roger lesen.

Veröffentlicht am 31.01.2020

Zwanziger Jahre in England

Die Frauen von Richmond Castle
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Die Autorin Tracy Rees schreibt den neuen Roman „Die Frauen von Richmond Castle“ wieder in bewährtem Stil. Dieses Buch führt uns in die 20er Jahre des 20. Jahrhundert in England.
Die Frauen von Richmond ...


Die Autorin Tracy Rees schreibt den neuen Roman „Die Frauen von Richmond Castle“ wieder in bewährtem Stil. Dieses Buch führt uns in die 20er Jahre des 20. Jahrhundert in England.
Die Frauen von Richmond Castele sind die jüngste Tochter Blue Camberwell, ihre Schwester, ihre Stiefmutter Midge und dazu kommt Delphine Morel.

Blue will sich als Journalistin versuchen, da muss sie gegen einige Männer kämpfen, die ihr vorwerfen, sie würde Männern den Job wegnehmen.
Sie ist eine warmherzige Frau.
Dann ist da Delphine, die vor ihrem brutalen Mann geflohen ist. Blue nimmt sie mit nach Hause und die Familie hilft ihr.
Nach einem ruhigen Anfang wird es immer besser.
Gekonnt lässt uns die Autorin die Zeit eintauchen. Zwar sind die Camberwells fast etwas zu Gutmenschen, aber ich mochte sie alle.