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Veröffentlicht am 10.02.2020

Die Vergangenheit holt dich ein

Diabolic – Fatales Vergehen
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Für diesen Thriller haben sich drei Autorinnen zusammengeschlossen und das Ergebnis verspricht spannende Unterhaltung.
Die Teenager Shiloh, Kat und Ruth aus Prairie Creek schleichen sich für ein nächtliches ...

Für diesen Thriller haben sich drei Autorinnen zusammengeschlossen und das Ergebnis verspricht spannende Unterhaltung.
Die Teenager Shiloh, Kat und Ruth aus Prairie Creek schleichen sich für ein nächtliches Abenteuer aus dem Haus. Doch ihr Ausflug zum Nacktbaden an einen einsamen See im Wald wird zum Albtraum. Danach ist nichts mehr wie vorher. Sie beschließen ihr Geheimnis mit niemandem zu teilen und gehen ab sofort getrennte Wege.
Fünfzehn Jahre später sind alle drei erstmals mehr oder weniger freiwillig wieder in ihrer alten Heimatstadt Prairie Creek zurück. Und der Angreifer von damals lässt sie wissen, dass er nur auf sie gewartet hat und auf Rache aus ist.

Das Buch beginnt mit dem furchtbaren Erlebnis aus ihrer Teenagerzeit, das das Leben aller drei einschneidend verändert hat. Die Spannung ist förmlich greifbar und die packende Schilderung verursacht eine Gänsehaut.
Im Anschluss ist die Handlung in drei Abschnitte geteilt, die jeweils einer der mittlerweile erwachsenen Frauen gewidmet sind. Dabei wird aber auch die übrige Geschichte parallel weitererzählt und andere Figuren kommen mit ihrer Perspektive zu Wort. Man merkt beim Lesen überhaupt nicht, dass hier verschiedene Autorinnen am Werk waren. Es gibt keine Brüche und der Schreibstil liest sich flüssig. Alle drei Hauptfiguren haben unterschiedliche Biografien und Gründe, warum sie nun wieder in Prairie Creek sind. Im Hintergrund lauert die Gefahr in Gestalt des damaligen Angreifers, der nun Rache nehmen will. Dabei kommt er seinem Ziel immer wieder verdammt nahe, was die Spannung nur erhöht. Neben dem Thrillerteil liegt der Fokus auch auf dem Privatleben der drei Frauen. Diese Kombination hat mir persönlich sehr gut gefallen.
Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und finde den Thriller sehr gut gelungen.
Von mir gibt es daher sehr gern eine Leseempfehlung und volle Punktzahl!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2020

Unterhaltsam und spannend

Codename: Sentinel (Jameson Force Security Group Teil 2)
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Die Jameson Force Security Group geht in die zweite Runde und diesmal steht Cruce im Mittelpunkt, den man schon im ersten Teil kurz kennenlernen durfte.
Cruce hat als ehemaliges Mitglied des Secret Service ...

Die Jameson Force Security Group geht in die zweite Runde und diesmal steht Cruce im Mittelpunkt, den man schon im ersten Teil kurz kennenlernen durfte.
Cruce hat als ehemaliges Mitglied des Secret Service immer noch einen guten Draht zum Präsidenten. Durch seinen Einsatz rettete er ihm vor Jahren das Leben und darum verwundert es nicht, dass er sofort an Cruce denkt, als seine Nichte in Gefahr zu sein scheint. Barrett Alexander ist eine herausragende Wissenschaftlerin, deren aktuelle Forschungen einen weltweiten Durchbruch in der Energiegewinnung bringen könnten. Dieses Wissen macht sie aber auch zur Zielscheibe feindlicher Interessen und nun ist es an Cruce, ihr Leben zu beschützen.

Cruce ist mir schon im ersten Band als loyaler und sympathischer Charakter aufgefallen. Er ist geradlinig und sehr professionell, so dass es nicht verwunderlich ist, dass der Präsident ihm vorbehaltlos vertraut. Gerade diese Professionalität wird auf die Probe gestellt, als er Barrett beschützen muss. Barrett ist die typische genial nerdige Wissenschaftlerin, die nur für ihre Arbeit lebt. Erst die erzwungene Freizeit durch die aktuelle Bedrohungslage lässt sie langsam realisieren, dass es noch ein Leben abseits des Labors geben könnte. Und mit Cruce an ihrer Seite gefällt ihr diese Option immer besser.
Die Funken fliegen zwischen den beiden Protagonisten hin und her, auch wenn sie sich anfangs noch zurückhaltend geben. Die beiden sind total süß zusammen und man merkt, wie die Gefühle füreinander immer stärker werden. Die spannende Rahmenhandlung sorgt für einige Schockmomente und überraschende Wendungen. Sawyer Bennett hat, wie auch schon im ersten Band, die perfekte Mischung getroffen. Ich mag ihren Schreibstil und ihre Charaktere. Die Geschichte ist unterhaltsam, spannend, humorvoll und voller Romantik. Es wird nie langweilig und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Absolut fesselnd

Hate is all I feel
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Die Beschreibung des Buches hatte mich neugierig gemacht und ich muss sagen, ich habe keine Zeile bereut.
Abbie ist Teil der alten Elite in Rydewille und hat sich gezwungenermaßen dem System angepasst. ...

Die Beschreibung des Buches hatte mich neugierig gemacht und ich muss sagen, ich habe keine Zeile bereut.
Abbie ist Teil der alten Elite in Rydewille und hat sich gezwungenermaßen dem System angepasst. Ihr Zwillingsbruder Drew, ihr Verlobter Trent und deren Kumpel Charlie herrschen als Söhne der Gründerfamilien über die Rydeville Highschool. Doch Abbie plant bereits seit längerer Zeit im Hintergrund ihre Flucht. Als eines Tages Cam, Jackson und Sawyer auftauchen und sich zur neuen Elite erklären, gerät das alte Machtgefüge ins Wanken. Abbie wird zum Spielball zwischen den Fronten, denn sie hat vor Monaten einen Fehler begangen, der sie nun schmerzhaft wieder einholt.

Die Warnung zu Beginn des Buches sollte man durchaus ernst nehmen, denn die Story ist nichts für allzu zart besaitete Gemüter. Siobhan Davies zeigt eine patriarchisch geprägte Welt, in der Frauen nur ihre zugedachte Rolle erfüllen müssen. Das beinhaltet auch Szenen, die man am liebsten überblättern würde.
Abbie ist eine sehr starke und interessante Figur. Sie ist hauptsächlich auf sich allein gestellt und kann niemandem trauen. Das ist auf der einen Seite total traurig, aber gleichzeitig auch beeindruckend, da sie sich nie unterkriegen lässt. Der Titel beschreibt ihren Gefühlszustand sehr treffend. Man kann ihre Emotionen die ganze Zeit sehr gut nachempfinden, was manchmal fast schon schmerzhaft ist.
Die männlichen Charaktere sind schwer einzuschätzen. Es gibt wunderschöne Momente, aber auch Situationen, wo man sich fragt, was die wirklichen Absichten der Person sind. Ich finde es total spannend, dass man als Leser im Prinzip keinen Wissensvorsprung hat, sondern genau wie Abbie überrascht wird.
Die Autorin hat einige unvorhersehbare Twists in ihrer Handlung, so dass ich bis zum Schluss förmlich an den Seiten hing. Das hochspannende Finale endet mit einem üblen Cliffhanger, bei dem ich fast meinen Reader malträtiert hätte. Die Wartezeit bis zur Fortsetzung ist jetzt schon gefühlt ewig.
Von mir gibt es für diese fesselnde und absolut gelungene Dark Romance volle Punktzahl und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.02.2020

Scarlet & Billy

Winston Brothers (Green Valley 6)
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Der sechste Band der Winston Brothers liefert die Vorgeschichte zum nächsten Teil und fällt damit etwas aus der Reihe.
Scarlet St. Clair ist die einzige legitime Tochter des gefürchteten Präsidenten des ...

Der sechste Band der Winston Brothers liefert die Vorgeschichte zum nächsten Teil und fällt damit etwas aus der Reihe.
Scarlet St. Clair ist die einzige legitime Tochter des gefürchteten Präsidenten des Motorradclubs und seiner Old Lady. Sie musste schon früh lernen, dass sie außer Gewalt von ihren Eltern nichts zu erwarten hat. Aber das hat sie gleichzeitig stark und unabhängig gemacht.
Billy Winston ist der zweitälteste Bruder und kümmert sich um die gesamt Familie. Er trägt auf seinen Schultern eine enorme Verantwortung und will am liebsten alles kontrollieren. Er gestattet sich keine Freiheiten oder Schwächen. Wahrscheinlich weiß er nicht mal, was das ist. Bis er Scarlet trifft.

Die Autorin Penny Reid warnt bereits im Vorwort, dass dieser Teil etwas aus dem gewohnten Rahmen fällt. Das lässt bereits das Cover erahnen, auf dem diesmal kein bärtiger Winston zu sehen ist. In zwei Sachen würde ich ihr aber nicht zustimmen. Ich würde das Buch nicht unabhängig lesen, denn es ist im Prinzip auch die Vorgeschichte der gesamten Reihe und es ist von erheblichem Vorteil, wenn man die Zusammenhänge und Figuren bereits kennt. Und zum zweiten würde ich diesen Teil auch nicht weglassen, auch wenn sie bereits andeutet, dass die Geschichte nicht schön endet. Es zerreißt einem wirklich das Herz, wenn man die Lovestory von Scarlet und Billy liest, vor allem, wenn man die beiden bereits aus den anderen Bänden kennt. Aber diese Liebesgeschichte ist so bewegend und tiefgründig, dass man definitiv etwas verpassen würde. Außerdem geht die Geschichte im nächsten Band weiter und dort will ich dann auf jeden Fall mein Happy End haben.
Sowohl Scarlet als auch Billy sind beeindruckende Charaktere, denen man sofort jedes Glück gönnen würde. Die Reise in die Vergangenheit der Winstons lohnt sich unbedingt, auch wenn man bei einigen Szenen einen Kloß im Hals hat. Zum Glück gibt es auch viele humorvolle Szenen, die die gewohnte Leichtigkeit aufleben lassen.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und ich warte sehnsüchtig auf den siebten Teil!

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Veröffentlicht am 31.01.2020

Endgame

Wolves – Die Jagd beginnt (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 3)
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Im dritten Teil der New Scotland Yard Reihe von Daniel Cole kehrt der umstritten Detective Sergeant William Fawkes, genannt „Wolf“ zurück.
Der Anlass ist sehr traurig. Sein Mentor und väterlicher Freund ...

Im dritten Teil der New Scotland Yard Reihe von Daniel Cole kehrt der umstritten Detective Sergeant William Fawkes, genannt „Wolf“ zurück.
Der Anlass ist sehr traurig. Sein Mentor und väterlicher Freund Finlay Shaw hat auf dem Dachboden seines Hauses offenbar Selbstmord begangen. Die Tür war von innen verriegelt und alles spricht dafür, dass Shaw sich selbst erschossen hat. Wolf kann das nicht glauben und beendet für die Ermittlungen seine spektakuläre Flucht. Gemeinsam mit Emily Baxter und seinen alten Kollegen versucht er verzweifelt Beweise zu finden, die belegen, dass Shaw ermordet wurde. Und der Zufall führt ihn auf die Spur eines 37 Jahre zurückliegenden Falles, der damals die Karriere von Finley Shaw begründete und ihn zum Helden machte.

Ich bin ein großer Fan des fesselnden Schreibstils des Autors. Auch mit dem dritten Teil hat er wieder einen Pageturner abgeliefert, der mich bis zum Ende mitgerissen hat.
Wolf ist ein Antiheld, der nach seiner achtzehnmonatigen Flucht zurück in sein altes Umfeld finden muss. Dabei wird er nicht immer mit offenen Armen empfangen. Seine brillanten Fähigkeiten hat er nicht eingebüßt, aber sein Hang zur Selbstzerstörung ist zum Glück weniger geworden.
Dieser dritte Band hat nicht mehr die Düsternis, die Wolf im ersten Band noch andauernd umgab. Die Dynamik zwischen ihm und seinem Team und zwischen ihm und Emily ist einfach klasse. Der Humor, der immer wieder aufblitzt, trifft genau meinen Geschmack und macht diesen Thriller besonders.
Auch wenn sich verhältnismäßig schnell abzeichnet, wer hier die Fäden zieht, bleibt das Katz-und-Maus-Spiel trotzdem bis zum Schluss spannend. Es gibt immer wieder Überraschungen und unerwartete Twists, die die Handlung aufmischen.
Dieser dritte Band, der wahrscheinlich der Letzte zu sein scheint, hat mir von Anfang bis Ende sehr gut gefallen. Daniel Cole knüpft alle Fäden perfekt zusammen und bekommt von mir eine ganz klare Leseempfehlung und volle Punktzahl!

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