Profilbild von LibertineLiteratur

LibertineLiteratur

Lesejury Star
offline

LibertineLiteratur ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit LibertineLiteratur über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2020

Von Wünschen, Freundschaft und Entscheidungen

Goldene Flammen
0

Von klein auf haben die Waisenkinder Alina und Mal einen Wunsch: beieinander zu sein. Sie leben in einer Welt, in der Krieg und Magie herrschen und die zum Teil durch eine riesige Schattenflur überzogen ...

Von klein auf haben die Waisenkinder Alina und Mal einen Wunsch: beieinander zu sein. Sie leben in einer Welt, in der Krieg und Magie herrschen und die zum Teil durch eine riesige Schattenflur überzogen ist. Und die Freundschaft der beiden wird auf die Probe gestellt.

Waise, Kartenzeichnerin und meistens fehl am Platz: Alina Starkov fühlt sich selten wohl in ihrer Haut. Auch unter Menschen scheint sie selten dazuzugehören – nur bei ihrem besten Freund Mal kennt sie dieses Gefühl.

Doch als die beiden älter werden und Mal sich zu einem attraktiven jungen Mann entwickelt, hat er nur Augen für andere Frauen. Alina, auch »Besenstiel« genannt, kann dabei nur zusehen.

Als die beiden Kindheitsfreude im Zuge ihrer Ausbildungen zur Kartenzeichnerin und zum Fährtenleser die von Volkra bewohnte Schattenflur durchqueren müssen, verändern sich die Leben der beiden grundlegend: Alina schützt ihren Freund Mal durch Kräfte, die sie bislang nicht einmal erahnt hat. Sie verlassen die Schattenflur wieder und Alina Starkov wird einem Mann übergeben, der sich »Der Dunkle« nennt. Er ist der Anführer der Grisha und zählt zu den mächtigsten Männern im Reich.

»Die Volkra waren blind, weil sie seit Generationen auf der Schattenflur lebten und jagten, aber sie konnten Menschenblut angeblich schon aus weiter Ferne wittern.«

Und ausgerechnet die als mager und hässlich verlachte Alina, mit ihren dunklen Augenringen und den hageren Ärmchen soll Kräfte besitzen, für die sich ein solcher Mann interessiert? Nicht, wenn man Alinas Einschätzung ihrer selbst glauben darf.

Doch der Dunkle macht sich ein eigenes Bild von ihr und wird zu ihrem Mentor. Sie reisen zum Hof des Zaren und Alina wird in die Reihen der Grisha aufgenommen: wunderschöne Frauen und Männer, die der Magie mächtig sind. Ein Blick in den Spiegel genügt für sie, um das Gefühl zu haben, dass sie wieder nicht hineinpasst. Bis zu dem Tag, als ihre Kräfte wieder aus ihr hervorbrechen.

Mit Goldene Flammen schafft Leigh Bardugo den Auftakt zu einer Fantasy-Reihe um die Legenden der Grisha, der von der ersten Seite an mitreißt und den Figuren Leben einhaucht. Dabei ist die phantastische Welt, die sie schafft, erfrischend klischeefrei. Was zu Beginn schwarz und weiß scheint, verliert bald an Klarheit. Die Ziele und Pläne der Figuren überschneiden und verwischen sich.

Bardugo macht es ihren Figuren nicht leicht, sie treibt sie wiederholt zum Äußersten und lässt nicht für einen Moment Langweile aufkommen. Und doch überschlagen sich die Ereignisse mitunter so schnell, dass auch der Leser herumgewirbelt wird, bis nur noch Eines klar ist: Der nächste Band muss so schnell wie möglich erscheinen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2020

Vom Ende und vom Anfang der Götter.

Nordische Mythen und Sagen
0

Spätestens seit der Verfilmung der Marvel-Comics sind Thor, Loki, Odin und weitere Vertreter der nordischen Götter wieder im Bewusstsein von vielen.

Doch schon mit der Edda liegen literarische Werke ...

Spätestens seit der Verfilmung der Marvel-Comics sind Thor, Loki, Odin und weitere Vertreter der nordischen Götter wieder im Bewusstsein von vielen.

Doch schon mit der Edda liegen literarische Werke vor, die in altisländischer Sprache über die Götter und Helden erzählen: von Odin, Loki, Balder und vielen weiteren, zum Teil heute noch bekannten Figuren der Welt der nordischen Mythen.

Zwischen den Schriften der Edda und den Comics von Marvel liegen viele, viele Jahrhunderte. Wie lange die mündliche Überlieferung der Geschichten der nordischen Götter zuvor bereits existiert hat, weiß vielleicht nur Odin selbst. Doch auch in den Jahrhunderten zwischen der Verschriftlichung der Edda und der Wiederauferstehung der nordischen Götter durch Tom Hiddleston, Chris Hemsworth und Anthony Hopkins war es um die Götter nicht still.

Myths of the Norsemen: Retold from the Old Norse Poems and Tales von Roger Lancelyn Green, erschienen im Jahre 1960, und Werke des 1941 geborenen Autors Kevin Crossley-Holland über die nordische Mythologie haben nicht nur Neil Gaiman tief beeindruckt.

Es gibt selten Bücher, bei denen ich mich bereits in die Einleitung verliebt habe. Neil Gaiman ist das mit seinen Nordischen Mythen und Sagen gelungen. Eine Wirkung, die auch im Verlauf des knapp 250 Seiten langen Buches nicht nachließ.

»Odin und Vili und Ve töteten den Riesen Ymir. Es musste geschehen, denn es gab keine andere Möglichkeit, die Welten zu erschaffen. Dies war der Anfang von allem, der Tod, der alles Leben möglich machte.«

Neben der Wiedergabe der alten, nordischen Geschichten gelingt es Gaiman, weit mehr als den Inhalt der Geschichten wiederzugeben: Er gibt die Faszination für sie weiter. Möglichst zugänglich, spannend und greifbar geschrieben, können die Geschichten der alten Götter durch ihn Leser von heute ohne Vorwissen und besondere Sprachkenntnisse erreichen und abholen in eine Welt, die noch anderen Gesetzen folgte.

»Thor sagte nichts. Er dachte an den vergangenen Abend, daran wie er mit dem hohen Alter gerungen und den Ozean getrunken hatte. Er dachte an die Midgardschlange.«

Neil Gaiman legt mit Nordische Mythen und Sagen keine historisch-kritische Version der Edda vor, sondern eine Nacherzählung von Geschichten, die spannend sein und unterhalten will, und dennoch den alten Göttern der nordischen Welt nah bleibt. Von Ymir bis zu Ragnarök und über all die Gestalten, die ihre Welt bevölkern.

= :spoiler:
Einige der 15 Geschichten des Buches zeichnen sich durch Witz und Humor aus, wie die Geschichten, wie Sif ihr Haar verliert oder Thor seinen Hammer. Andere hingegen werden durch Spannung und Tragik getragen, wie die Geschichten, wie Höd seinen Bruder verliert oder Tyr seine Hand.

»Die Tatsache, dass diese Welt und ihre Geschichten enden würden, und die Art, wie sie eines Tages enden und neu entstehen sollten, machte die Götter und die Riesen und alle anderen Figuren zu tragischen Helden und zu tragischen Schurken.«

Doch eines eint die Geschichten von Neil Gaiman, obwohl ihnen allen eine Art Ende innewohnt: Sie sind voller Leben und begeistern für Nordische Mythen und Sagen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.01.2020

Von einem Mädchen, das an sein Unglück glaubte.

Das wandelnde Schloss
0

Als Diana Wynne Jones (1934–2011) im Jahre 1986 den ersten Band der Howl-Saga veröffentlichte, war sie im Literaturbetrieb längst keine Unbekannte mehr. Neben eigenständigen Werken der Kinder-, Jugend- ...

Als Diana Wynne Jones (1934–2011) im Jahre 1986 den ersten Band der Howl-Saga veröffentlichte, war sie im Literaturbetrieb längst keine Unbekannte mehr. Neben eigenständigen Werken der Kinder-, Jugend- und Erwachsenenliteratur hatte sie bereits die ersten Bände ihrer Chrestomanci– und ihrer Dalemark-Serie veröffentlicht.

:spoiler:

Das wandelnde Schloss erzählt die Geschichte der jungen Sophie Hatter, die in einem Hutladen arbeitet und besondere Hüte schneidert, bis sie eines Tages von einem bösen Fluch in eine alte Frau verwandelt wird. Sophie, die überzeugt davon ist, das nur das Unglück auf sie warte, weil sie die älteste von drei Schwestern ist, kann sich niemandem in ihrem Heimatort anvertrauen.

Sie geht fort und entschließt sich, als ihr die Strapazen ihres neuen Alters bewusst werden, zum Schloss des Zauberers Howl zu gehen, von dem behauptet wird, dass er junge Mädchen entführe und auffresse.
Doch statt auf einen menschenfressenden Zauberer zu treffen, wird sie Teil der seltsamsten und liebenswürdigsten Wohngemeinschaft, die man sich vorstellen kann.

»Was mich hergeführt hat, junger Mann?«, fragte sie. Das lag doch auf der Hand, jetzt, wo sie das Schloss gesehen hatte. »Ich bin hergekommen, weil ich deine neue Putzfrau bin, ist doch klar.«

Mit einer wohl platzierten und dosierten Portion Humor räumt Sophie Hatter in vielerlei Hinsicht in dieser neuen Welt der Zauberei auf. Umgeben von dem sich stets beklagenden Ofenfeuer, dem verliebten Lehrling des Zauberers, verfolgt von einer flotten Vogelscheuche und stets bereit, eine neue Seite an Howl kennenzulernen, findet sie weit mehr als das Unglück, das sie in ihrem Leben erwartet hatte.

Klassische Elemente der Phantastik wie die Siebenmeilenstiefel, verzauberte Gegenstände und Tiere, werden gemischt mit originellen Figuren und einer zauberhaften Schreibweise und machen so Das wandelnde Schloss zu einem großen Vergnügen – und dies nicht nur für jene, die bereits den gleichnamigen Film von Studio Ghibli mochten.

»Dieser Mann und dieses riesige, wichtige Ding, sein Königtum eben, kamen ihr in ihrem verwirrten Zustand vor wie zwei unterschiedliche Wesen, die nur durch Zufall denselben Sessel besetzten. Und ihr ging auf, dass sie jedes Wort der von Howl sorgsam ausgetüftelten Rede vergessen hatte.«

Der erste Band der Howl-Saga lebt von dem Unausgesprochenem. Die Personen haben Geheimnisse voreinander, nicht alles ist leicht auszusprechen, ob durch Angst oder einen Fluch. Und obwohl die Kapitelüberschriften bereits einen Vorausblick zulassen, um zu wissen, was das Kapitel bringen wird, trägt das Unausgesprochene als Grundspannung über den Roman hinweg.

Das wandelnde Schloss ist eine Liebeserklärung an die Phantastik, an liebevoll entworfene Figuren mit Kanten und an kleine Helden und Heldinnen, die zusammen Großes bewirken können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.01.2020

Manche Einladungen sollte man annehmen

Leben, schreiben, atmen
0

Hast du als Kind gelogen? Hast du schonmal etwas verloren, oder jemanden? Schreibe über dein Elternhaus, was ist noch da? So oder so ähnlich lauten einige der Fragen und Anregungen, die Doris Dörrie in ...

Hast du als Kind gelogen? Hast du schonmal etwas verloren, oder jemanden? Schreibe über dein Elternhaus, was ist noch da? So oder so ähnlich lauten einige der Fragen und Anregungen, die Doris Dörrie in ihrem neuen Buch Leben, schreiben, atmen für den Leser bereit hält.
In 50 Kapiteln, die zumeist nur wenige Seiten lang sind, begegnen ihnen die Lesenden und mit ihnen der »Einladung zum Schreiben«. Dörrie löst dieses Versprechen ein, das der Untertitel des Buches gibt: Kaum hat man das Buch aufgeschlagen begegnet man der ersten dieser Fragen und Anregungen, die zum Schreiben inspirieren.
Doch Leben, schreiben, atmen ist kein Frontalunterricht, bei dem Dörrie die Fragen diktiert und die Lernenden brav eine Antwort geben sollen. Vielmehr erinnert das Buch an einen Dialog, denn noch bevor die Lesenden die Frage kennenlernen, gibt die Autorin kurze Erzählpassagen von sich preis, die sich um die kommende Frage drehen.

»Meine Erinnerungen vermischen sich mit deinen Erinnerungen.
Wenn ich über Verlorenes schreibe, erinnerst du dich an Verlorenes. Wenn ich über Gewonnenes schreibe, erinnerst du dich an Gewonnenes.«

Leben, schreiben, atmen ist ein Kennenlernen durch Schreiben und Geschriebenes. Während das Bild der Erzählerin durch ihre Erzähltexte Kontur annimmt, werden die Lesenden auch auf ihre eigenen Konturen stoßen und diese neu abzutasten versuchen.
Doris Dörrie gelingt es, ihren Lesern – wenn diese sich auf ihre Einladung einlassen und zu Schreibenden werden –, mit einem unerschöpflichen Vorrat an Geschichten vertraut zu machen: Jene Geschichten, die der Mensch durch seine Erlebnisse und Erinnerungen in sich trägt. Fragen, die zunächst leicht beantwortbar erscheinen, entpuppen sich als Goldgruben. Denn Dörries Prinzip, mindestens zehn Minuten am Stück zu schreiben, führt dazu, dass es bei der schnellen Antwort auf eine Frage nicht bleiben kann, Assoziationen werden geweckt, der Lesende gräbt tiefer nach einer Antwort und noch ehe er sich versieht, ist die Antwort auf die Frage weit größer geworden, als sie je ausgesehen hat. Und größer, als dass sie in zehn Minuten niederzuschreiben wäre.

»Erinnerungen aufschreiben ist wie Perlen auf eine Kette aufziehen. Eine nach der anderen. Nichts ist verloren.«

Einladung statt Anleitung
Wer sich auf Dörries Einladung zum Schreiben einlässt, lernt schnell, den eigenen Kopf beim Schreiben nicht mehr als Gegner oder Blockade wahrzunehmen, sondern ihn zur Quelle dessen zu machen.

»Wenn wir darüber nachdenken, was wir so denken, schämen wir uns schnell. Und wenn wir uns schämen, können wir schlecht schreiben. Wofür schämen wir uns?«

Leben, schreiben, atmen versucht nicht, letztgültige Regeln darüber festzulegen, wie geschrieben werden soll. Es belehrt nicht und kann dennoch eine große Wirkung auf seine Leser und Leserinnen entfalten: Dörries Fragen inspirieren, sie regen an und helfen, sich selbst zum Schreiben zu verhelfen.
Doris Dörries neues Werk ist kein Buch, das am Stück gelesen werden soll, um dann in den Untiefen des Bücherregals neben dicken Wörterbüchern zu verschwinden. Vielmehr kann es immer wieder hervorgezogen werden, um erneut zum Schreiben einzuladen.
Wer nach klaren Vorgaben sucht, wie geschrieben werden soll, wird bei Dörrie nicht fündig. Doch was sich durch das Buch zieht, ist die Aufforderung, das geschrieben werden soll, am besten täglich, mindestens zehn Minuten. Wer lernen will, im eigenen Kopf einen Weg zu pflastern, der zu einem Quell an Inspiration führt, sollte Leben, schreiben, atmen in seinen Werkzeugkasten packen, denn manche Einladungen sollte man nicht ausschlagen.
Rezension erstmals erschienen auf www.libertineliteratur.com

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.04.2020

Die Kälte und ihre Kinder

Der Bär und die Nachtigall
0

Immer wieder erzählt die alte Dunja Märchen über Rus und seine Sagengestalten. Pjotrs Kindern und seiner Frau sind sie vertraut, und doch lauschen sie der alten Frau stets aufs Neue, besonders wenn dicke ...

Immer wieder erzählt die alte Dunja Märchen über Rus und seine Sagengestalten. Pjotrs Kindern und seiner Frau sind sie vertraut, und doch lauschen sie der alten Frau stets aufs Neue, besonders wenn dicke Schneedecken über dem Land liegen und die Familie vor der Wärme des Ofens näher zusammenrückt.
Obwohl Pjotrs Frau, Marina, bereits drei Söhne und eine Tochter hat und ausgezehrt ist vom Winter, will sie, als sie wieder schwanger wird, das Kind auf jeden Fall behalten. Denn sie hat zwar eine Tochter, aber diese erinnert wenig an Marinas eigene Mutter, die Geheimnisse und Geschichten umranken.
So bringt sie die kleine Wasja zur Welt, doch sie überlebt nicht, um das junge Mädchen aufwachsen zu sehen.

Die kleine Wasja wächst ohne ihre Mutter auf, doch umgeben von ihren Geschwistern, Dunja, ihrem Vater und Gestalten, die nur sie sehen kann. »Vergiß uns nicht«, flüstern die Rusalka und der Domowoi, alte Sagenwesen, für die meisten Menschen nur noch in Märchen existent.

Und während diese Wasja anflehen, sie nicht zu vergessen, ist auch Der Bär und die Nachtigall gefüllt von diesem Wunsch. Liebevoll erzählt steckt in den Seiten des Buches der Zauber alter Erzählungen, von Volksglauben und von Besonderheiten der russischen Erzähltradition.

Erfrischend echt sind auch die Figuren, die Katherine Arden in ihrem Roman schafft: Frauen, die sich selbst zu helfen wissen in einer Zeit, in denen ihnen nur die Ehe oder das Kloster offenstand; Männer, die mehr sind als Muskeln, coole Sprüche und Loveinterests. Die Figuren in Der Bär und die Nachtigall sind mit Liebe fürs Detail geschnitzt und laden dazu ein, das Rus aus Katherine Ardens Romanwelt mit ihnen kennenzulernen.

Wer also besondere Figuren mag, gerne in Märchen oder Sagenwelten eintaucht, oder sich für historische Phantastik interessiert, kann dieses vielversprechende Debüt auf jeden Fall lesen und sich mit mir darüber freuen, dass noch weitere Nachfolgebände kommen werden.


Rezension erstmals erschienen auf LizzyNet

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere