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Veröffentlicht am 13.02.2020

Tolles Osterbuch mit echten Funkelostereiern

Oje, wer hilft dem Osterhasen?
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Inhalt:
Oje, Osterhase Oskar hat sich beim Austragen der Ostereier verletzt und kann nicht weiterhoppeln. Was soll er denn jetzt tun? Zum Glück hat Oskar gute Freunde, die alle gerne als Ersatz-Osterhase ...

Inhalt:
Oje, Osterhase Oskar hat sich beim Austragen der Ostereier verletzt und kann nicht weiterhoppeln. Was soll er denn jetzt tun? Zum Glück hat Oskar gute Freunde, die alle gerne als Ersatz-Osterhase losziehen, um die Ostereier zu verteilen. Und jeder von ihnen ist sich sicher, der beste Osterhase zu sein: »Der beste Hase wäre ich, keine Frage, nimm doch mich! So groß und stark, wie ich ja bin, trag ich die Eier überallhin.«

Meinung:
Ach herrje, der Osterhase Oskar hat sich kurz vor dem Osterfest verletzt und kann daher nicht die Ostereier austragen. Doch wer soll nun diese wichtige Aufgabe übernehmen? Schnell muss ein Ersatz-Osterhase aus all seinen Freunden gefunden werden, damit die Ostereier verteilt werden können.

Auf dieses niedliche Osterhasenbuch bin ich in der Verlagsvorschau sofort aufmerksam geworden. Da ich noch auf der Suche nach einem tollen Buch für meinen Sohn zu Ostern war, habe ich voller Vorfreude zu diesem Titel gegriffen. Ich denke, ich verrate nicht zu viel, wenn ich bereits jetzt sage, dass das Buch ein echter Glücksgriff war.

Schon als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, war ich sofort hellauf begeistert. Denn es gibt insgesamt 10 „echte“ Ostereier, in Form von Funkelglitzersteinen, zu betrachten und zu berühren. Auf jeder Seite des Buches wird ein Osterei von einem Tier an ein anderes verteilt. Dabei lernen die Kinder auch die verschiedenen Farben kennen. Denn es wird explizit darauf hingewiesen, welches farbige Ei nun an ein Tier gegeben wird. So werden es immer weniger Eier bis am Ende nur noch ein Ei übrigbleibt. Aber wer wird denn jetzt nun der neue Osterhase? Das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten.

Der Erzählstil ist ein Mix aus erzählender Geschichte und Reimform. Sobald ein Tier der Meinung ist der nächste Osterhase zu sein, erfolgt ein Reim, der meistens wie folgt beginnt: „Der beste Hase wäre ich, keine Frage, nimm doch mich“. So haben kleine Leser auch immer einen gewissen Wiedererkennungswert bei jedem neuen Tier. Dieser besondere Erzählstil hat sowohl Sohn als auch Mutter sehr gut gefallen.

Mein Sohn fand die Geschichte sowieso rundum gelungen. Nicht nur die Reime und die Ostereier kamen bei ihm sehr gut an. Auch die verschiedenen Tiere wie der große Bär, die kleine Maus oder der freche Rabe haben ihm sehr gefallen.

Die Illustrationen sind sehr farbenfroh, aber auch recht detailliert gehalten und wurden von Kerstin Schuld gezeichnet.

Fazit:
Die funkelnden Ostereier kamen bei meinem Sohn richtig gut an. Aber auch die farbenfrohen Bilder, die vielen Tiere und die schönen Reime haben ihn begeistert.
Wir freuen uns so ein schönes Buch für die Ostertage entdeckt zu haben und vergeben sehr gerne 5 von 5 Junior-Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Vincents erstes Abenteuer, bitte mehr davon!

Vincent flattert ins Abenteuer (Band 1)
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Inhalt:
Vincent, die Fledermaus haust allein auf dem Dachboden. Na gut, Polly, der Polstergeist wohnt auch dort. Und die fiese Katze. Aber die zählt natürlich nicht. Damit Vincent es nicht ganz allein ...

Inhalt:
Vincent, die Fledermaus haust allein auf dem Dachboden. Na gut, Polly, der Polstergeist wohnt auch dort. Und die fiese Katze. Aber die zählt natürlich nicht. Damit Vincent es nicht ganz allein mit den Fieslingen der Geisterwelt aufnehmen muss, braucht er dringend einen Freund! Beule, die Eule hat auch schon eine Idee: Die beiden hängen eine Anzeige am Baum auf. Ob sich jemand meldet? Vielleicht sogar ein echtes Tier? Doch dann erlebt Vincent eine riesige Überraschung!

Meinung:
Fledermaus Vincent lebt gemeinsam mit dem Poltergeist Polly auf einem Dachboden. Vincents größter Wunsch ist es endlich an der fiesen Katze vorbei, durch die Luke, ab in die Geisterwelt zu gelangen. Doch dafür braucht er dringend einen Freund. Denn alleine hat er gegen die Katze keine Chance. Daher beschließt Beule, die Eule, ein Plakat im Baum aufzuhängen, um mögliche Freunde für Vincent zu finden.

Da ich ein großer Fan der Scary Harry Reihe von Sonja Kaiblinger bin und Vincent dort zu meinen Lieblingscharakteren zählt, war für mich sofort klar, dass ich auch dieses Buch über Vincents erstes eigenes Abenteuer unbedingt lesen möchte.

Vorab kann ich jedem Leser versichern, dass man die Scary Harry Reihe auf keinen Fall gelesen haben muss, um „Vincent flattert ins Abenteuer“ verstehen zu können. Ich bin mir jedoch sicher, dass viele Leser nach Vincents Abenteuer nun unbedingt auch gerne die Scary Harry Reihe lesen möchten.

Da es sich hier ebenfalls um ein Buch aus dem neuen Loewe-Wow Programm handelt, bietet auch diese Geschichte viele Bilder mit vergleichsweise wenig Text. Der Verlag möchte damit Kinder ansprechen, die eigentlich nicht so gerne lesen. Es soll aber auch sich der stark veränderten Medienlandschaft angepasst werden. Daher verfolgen die Bücher eine neue Art des Erzählens.

In diesem Buch dreht sich alles um Vincent und seine Suche nach einem Freund. Dabei trifft die kleine Fledermaus auf die unterschiedlichsten Tiere. Als Erstes möchte nämlich Sir Schnatterton, eine Ente mit einem schwarzen Zylinder bei Vincent einziehen. Doch schnell wird klar, dass die Beiden einfach zu unterschiedlich sind. Auch das Eichhörnchen Pepe mit seinen zigtausend Nüssen im Gepäck ist nicht der richtige Mitbewohner und Freund für Vincent. Als dann die Eule Beule ihm das Meerschweinchen-Mädchen Elfriede von Schnupperstein, kurz Fritzi, vorstellt, ist Vincent sofort klar, dass so ein verwöhntes Meerschweinchen niemals sein Freund werden kann. Und dann ist Fritzi auch noch ein Mädchen, das geht schon mal gar nicht!

Dieses Buch steckt voller amüsanter Tiere, die aufgrund ihres eigenwilligen Charakters, den Leser öfter zum Schmunzeln bringen. Sonja Kaiblinger greift in dieser Geschichte vor allen Dingen das Thema Vorurteile auf und verpackt es kindgerecht auf herzerwärmende Art und Weise.

Illustriert wird auch diese Geschichte von Fréderic Bertrand, der einfach zu meinen absoluten Lieblings-Illustratoren zählt. Sein Zeichenstil hat einfach einen hohen Wiedererkennungswert. Besonders toll ist, dass die Bilder im Buch farbig illustriert sind, was den Lesespaß gleich noch mal anhebt!

Fazit:
Das erste eigene Abenteuer von Fledermaus Vincent konnte mich absolut überzeugen und begeistern. Der Mix aus vielen Bildern und wenig Text sorgt für großen Lesespaß bei Jung und Alt.
Ich freue mich schon sehr auf weitere Abenteuer rund um die freche Fledermaus Vincent und vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Hat mein Leserherz begeistert

Zurück in Monsterville
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Inhalt:
Ben, Lucy und Linus überlegen noch, wie sie Ost-Emersons Geheimnissen weiter auf den Grund gehen können, da lässt der Vollmond die Hälfte ihrer Klassenkameraden zu Werwölfen mutieren. Sogar Linus ...

Inhalt:
Ben, Lucy und Linus überlegen noch, wie sie Ost-Emersons Geheimnissen weiter auf den Grund gehen können, da lässt der Vollmond die Hälfte ihrer Klassenkameraden zu Werwölfen mutieren. Sogar Linus kratzt sich neuerdings mit dem Fuß hinterm Ohr! Den drei Freunden bleiben nur 29 Tage Zeit, um den Oberwerwolf zu finden und zu verhindern, dass er die ganze Stadt zu seiner Werwolfarmee macht.

Meinung:
Gerade haben Ben, Lucy und Linus den Kampf gegen Vampire überstanden, da steht schon die nächste Bedrohung vor der Haustür. Überall in Ost-Emerson werden die Leute gebissen und verwandeln sich in Werwölfe. Auch Linus wird von einem Werwolf gebissen und fängt an wölfische Charaktereigenschaften zu übernehmen. Wer steckt hinter dem Rekrutieren von Werwölfen? Und was möchte diese Person mit einer Werwolfarmee anfangen? Den Freunden bleibt nicht viel Zeit den Strippenzieher hinter dem Ganzen zu finden, denn der nächste Vollmond naht.

Nachdem ich „Willkommen in Monsterville“ gerne gelesen habe und das Buch mit etlichen offenen Fragestellungen geendet hat, war ich extrem neugierig auf dieses zweite Abenteuer von Ben, Lucy und Linus.

Zu Beginn entführt uns der Autor, namens Adam Monster, mit einem kleinen Prolog zurück nach Monsterville. Natürlich dürfen auch in diesem zweiten Band die Einschübe und Gedankengänge von Adam Monster während des Lesens der Geschichte nicht fehlen. Diese Einschübe haben mich schon im ersten Band ein wenig genervt und auch in diesem zweiten Band fanden sie bei mir nicht so viel Anklang. Wobei ich sagen muss, dass ich die Einschübe nicht als ganz so nervig empfand, wie noch in Band 1. Dies liegt daran, dass Adam Monster an manchen Stellen versucht den Leser auf gewisse Probleme der Charaktere hinzuweisen. Er verdeutlicht damit, dass nicht alles schwarz-weiß ist und es immer wahnsinnig hilfreich ist, wenn man sich in seinen Gegenüber hineinversetzen kann.

Auch wenn Adam Monster nicht immer nach meinem Geschmack war, hat mich der Rest der Geschichte hellauf begeistert. Ich fand die Handlung wieder wahnsinnig interessant und sehr packend. Dies lag vor allen Dingen daran, dass Linus selbst zum Opfer eines Werwolfbisses wird und daher die Gefahr noch näher und bedrohlicher wirkt. Es ist spannend mitzuverfolgen, wie Linus sich stellenweise verändert und wölfische Züge annimmt.

Köstlich amüsiert habe ich mich wieder über die spritzigen Dialoge zwischen den Protagonisten. Aber der Ton wird auch ein bisschen rauer, denn Ben und Lucy geraten in dieser Geschichte doch ein wenig aneinander. Doch dieses Verhalten gehört bei einer Freundschaft einfach mal dazu, gerade wenn man die Hintergründe zum Streit kennt.
Auch privat gibt es neue Erkenntnisse zum Familienleben von Ben, Lucy und Linus. Diese Enthüllungen haben mir ausgesprochen gut gefallen.

In Band 1 standen noch die Vampire im Vordergrund. Dieses Mal dreht sich alles um die Werwölfe. Von daher bin ich schon jetzt furchtbar neugierig, welche Wesen im dritten Band eine tragende Rolle spielen werden.

Die Illustrationen werden auch dieses Mal von Thomas Hussung beigesteuert. Mir haben die Zeichnungen wieder große Freude bereitet. Ich persönlich hätte es super gefunden, wenn es noch ein paar mehr ganzseitige Illustrationen gegeben hätte.

Am Ende der Geschichte listet Adam Monster dann freundlicherweise noch mal alle offene Fragen, die sich im Laufe der ersten beiden Bände ergeben haben, auf. Ich freue mich schon rieeeesig auf den nächsten Band.

Fazit:
Der zweite Band der Monsterville-Reihe hat mir noch besser gefallen als sein Vorgänger. Zwar hat mich Adam Monster teilweise ein wenig genervt, dies ist aber auch schon der einzige Punkt, den ich zu bemängeln habe. Ansonsten bietet dieses Buch alles was das Leserherz begehrt: Spritzige Dialoge, tolle Charaktere, jede Menge Spannung und Action und einen tollen Handlungsverlauf.
Ich vergebe 5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 13.02.2020

Olga von Seifenschwein sorgt für Stimmung unter den Vampiren

Der kleine Vampir und die große Liebe
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Inhalt:
Die Vampire haben Besuch bekommen. In der Gruft Schlotterstein wohnt seit kurzem Olga Fräulein von Seifenschwein. Seither ist der kleine Vampir ganz verändert. Anton erkennt seinen Freund kaum ...

Inhalt:
Die Vampire haben Besuch bekommen. In der Gruft Schlotterstein wohnt seit kurzem Olga Fräulein von Seifenschwein. Seither ist der kleine Vampir ganz verändert. Anton erkennt seinen Freund kaum wieder, so abgezehrt und mager ist er und noch viel bleicher als sonst. Schuld daran ist Olga, in die sich der kleine Vampir bis über beide Ohren verliebt hat. Für sie riskiert er alles, sogar Tante Dorothees Zorn. Dabei lässt Olga den kleinen Vampir ganz schön zappeln. So ein Chaos kann nur die ganz große Liebe anrichten.

Meinung:
Hoher Besuch ist in der Gruft Schlotterstein eingezogen. Fräulein Olga von Seifenschwein besucht Tante Dorothee und verzaubert den kleinen Vampir aufgrund ihres hübschen Aussehens. Dieser benimmt sich plötzlich sehr komisch und tut alles für seine geliebte Olga. Anton scheint er dabei total vergessen zu haben. Olga nutzt Rüdigers Verliebtheit schamlos aus und somit ist ein gewisses Maß an Chaos vorprogrammiert.

Auf diesen Titel habe ich mich sehr gefreut, da ich finde, dass mit dem Einstieg von Olga von Seifenschwein ordentlich Stimmung in die Geschichte kommt. Olga ist nämlich alles andere als ein liebenswürdiger Vampir. Viel mehr ist sie nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht und nutzt daher Rüdigers sehnsuchtsvolle Gefühle für sie total aus. Auch Anton versucht sie um den Finger zu wickeln. Nachdem Anton zu Beginn ein wenig Mitleid mit der armen Olga hatte, ändert sich dies schlagartig nach dem er Olga ein wenig näher kennengelernt hat.

In diesem Buch gerät das Gefühlsleben unserer Protagonisten ordentlich durcheinander. Rüdiger ist total verliebt in Olga und hat für Anton keine Zeit mehr. Mal wieder kommt seine egoistische Charaktereigenschaft zutage, da er ab und an doch nicht auf Antons Hilfe verzichten kann, auch wenn er diesen vorher nicht gerade nett behandelt hat. So soll z. B. die „Transsilvanische Nacht“ bei Anton zu Hause stattfinden. Ich finde, Rüdiger ist und bleibt ein sehr faszinierender Charakter im Kinderbuchbereich. Ich bin mir nicht sicher, ob er mit seiner egoistischen und teilweise fiesen Art Anton gegenüber heute noch verlegt werden würde. Ich jedenfalls finde es super, dass Angela Sommer-Bodenburg einen so ungewöhnlichen Charakter erschaffen hat.

Toll finde ich, dass der Verlag nicht einfach nur blind eins zu eins die Originalgeschichte übernommen, sondern gewisse Anpassungen durchgeführt hat. So wird hier nicht mehr von der D-Mark gesprochen, sondern Anton bezahlt mittlerweile in Euro.
Dennoch gibt es wieder einige Aspekte, an denen man merkt, dass die Geschichte schon einige Jahrzehnte alt ist. Ich finde diesen Mix einfach grandios und abwechslungsreich. Es ist so schön diesen Kindheitsklassiker wieder aufleben zu lassen.

Wie bei jedem Hörbuch zum kleinen Vampir, kann ich auch bei diesem fünften Titel nichts anderes als Lobeshymnen auf Katharina Thalbach aussprechen. Mindestens genauso gut gefallen mir die musikalischen Einschübe, die das Vampirfeeling noch besser transportieren.
Richtig gelungen finde ich übrigens auch die Hörbuchumstellung von CD auf MP3-Format, die seit Band 4 vorgenommen wurde.

Fazit:
Diese Geschichte vom kleinen Vampir ist der Auftakt für Olga von Seifenschwein, die ein sehr egoistischer und selbstverliebter Vampir ist. Dies sorgt für jede Menge Trubel zwischen Anton, Rüdiger und Anna. Und dann wird auch noch eine Transsilvanische Nacht gefeiert.
5 von 5 Hörnchen.

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Veröffentlicht am 04.02.2020

Nicht nur für Pferdefans ein Muss - sogar noch besser als Band 1

Ponyschule Trippelwick – Ein Einhorn spricht nicht mit jedem
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Inhalt:
Annelie ist im siebten Ponyhimmel: Am Gefährtentag hat sich ausgerechnet der bildschöne Henry für sie entschieden. Seitdem sind sie und ihr Pony wie Pech und Schwefel. Leider läuft es zwischen ...

Inhalt:
Annelie ist im siebten Ponyhimmel: Am Gefährtentag hat sich ausgerechnet der bildschöne Henry für sie entschieden. Seitdem sind sie und ihr Pony wie Pech und Schwefel. Leider läuft es zwischen ihrer Freundin Tille und dem Shetlandpony Fliederfloh weniger rund. Tille träumt schon immer von einem Einhorn – und Fliederfloh macht nichts ohne Zauberzucker. Schon bald schlägt Tierarzt Ennimell Alarm und verordnet eine Diät. Am nächsten Tag fehlt im Haferladen ausgerechnet der Zauberzucker. Ist Fliederfloh etwa ein Dieb? Annie und ihre Freundinnen wollen seine Unschuld beweisen und folgen den Fährten. Doch was sie finden, ist ganz und gar unglaublich …

Meinung:
Annelie hat sich gut in Trippelwick eingelebt. Sie hat einen tollen Gefährten, mit ihrem Pony Henry, und wunderbare Freundinnen gefunden. Und genau eine dieser Freundinnen braucht nun dringend ihre Hilfe. Tille und ihr Shetlandpony Fliederfloh stecken in Schwierigkeiten. Denn im Haferladen wird plötzlich Zauberzucker geklaut. Fliederfloh wird sofort verdächtigt, da er Zauberzucker über alles liebt und sogar von Tierarzt Ennimell dazu verdonnert wurde eine Diät zu halten. Nun liegt es an den Freundinnen die Unschuld von Fliederfloh zu beweisen. Und so machen sie sich daran den echten Dieb zu finden.

Nachdem ich vom ersten Band der Ponyschule Trippelwick bereits sehr verzaubert war, freute ich mich riesig auf diesen zweiten Band. Kurz nach dem Eintreffen des Buches musste ich dann auch sofort dazu greifen. Und was soll ich sagen? Er hat mir genauso gut, wenn nicht sogar noch ein bisschen besser, als Band 1 gefallen.

In diesem Buch liegt das Augenmerk vor allen Dingen auf Tille und ihrem Shetlandpony Fliederfloh. Es wird klar, dass die beiden noch kein Band zueinander geknüpft haben. Dies liegt unter anderem daran, dass Tille total verliebt in Einhörner ist und Fliederfloh am liebsten in ein Einhorn verwandeln möchte. Dies sorgt für einige Probleme und Unstimmigkeiten zwischen den Beiden. Und dann taucht auch noch ein echtes Einhorn auf und Tille ist sofort hin und weg von ihm.
Doch dieses Einhorn, namens Rupi, ist so ganz anders als man denkt. Warum? Na dafür müsst ihr schon selbst zum Buch greifen.

Die Charaktere im Buch sind absolut genial und herzallerliebst. Jeder Mensch und auch jedes Tier/Pony hat seine Eigenheiten und ist absolut einzigartig. Ich mochte vor allen Dingen die besondere Freundschaft zwischen Annie, Frida, Tille und Dana und somit auch die Freundschaft unter deren Ponys.
Natürlich werden auch wieder einige wichtige Themen in diesem zweiten Band behandelt. Gerade die Themen Freundschaft und Zusammenhalt werden hier großgeschrieben. Aber auch den Mut zu haben um über seinen eigenen Schatten zu springen und für seine Wünsche einzustehen ist ein wichtiger Punkt. Besonders toll finde ich die Hilfsbereitschaft, die die Mädchengruppe ausstrahlt. Egal wer Hilfe braucht, sie sind sofort zur Stelle.

An dieser Geschichte mochte ich, dass es so viele offene Fragen zu klären gab. Langeweile kommt dabei zu keiner Zeit auf. Viel mehr passieren so viele interessante und spannende Dinge. Die große Frage ist natürlich, wer der geheimnisvolle Zauberzucker-Dieb ist.
Aber auch jede Menge lustige Momente gibt es wieder in diesem zweiten Band. Dafür sorgen alleine schon Fliederfloh und das Einhorn Rupi.

Auch die Gestaltung des Buches kann sich mal wieder sehen lassen. Das Cover passt perfekt zum ersten Band der Reihe. Und auch im Inneren gibt es wieder viele bunte Zeichnungen von Illustratorin Larisa Lauber zu betrachten. Die tolle Karte des Internats Trippelwick ist dabei wieder das absolute Tüpfelchen auf dem i.

Fazit:
Der zweite Band der Ponyschule Trippelwick knüpft nahtlos am ersten Teil der Reihe an, sowohl was die Handlung als auch das Niveau betrifft. Mir hat Teil 2 sogar noch ein klein wenig besser gefallen. Die Geschichte ist unterhaltsam, witzig und spannend. Hier tummeln sich jede Menge Ponys, Pferde, Menschen, Einhörner und Zebras an die man schnell sein Herz verliert. Egal ob Pferdefan oder nicht, die kleinen Leser werden großen Spaß mit dieser Geschichte haben.
Natürlich bekommt die Geschichte von mir 5 von 5 Hörnchen.

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