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Veröffentlicht am 14.02.2020

Linus Erlebnisse mit Fridolin

Frecher Fridolin
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Nachdem wir Fridolin und Linus bereits im ersten Band begleiten durften, waren wir natürlich total gespannt auf die weiteren Erlebnisse, die die beiden miteinander haben. Schließlich hat ja auch nicht ...

Nachdem wir Fridolin und Linus bereits im ersten Band begleiten durften, waren wir natürlich total gespannt auf die weiteren Erlebnisse, die die beiden miteinander haben. Schließlich hat ja auch nicht jeder einen Waschbären zu Hause zum Kuscheln. Dieses Mal muß Linus mit über ein Wochenende zu seinem Opa und weiß nicht was er an den Tagen mit Fridolin machen soll. Wie soll Fridolin an diesen Tagen nur ins Haus kommen? Wer soll ihm was zu futtern geben? Und in seinem Bett kann er dann auch nicht schlafen. Linus hat es schon schwer, aber wo Probleme sind gibt es Lösungen.

Katharina Lankers hat uns mit der Fortsetzung wieder an einem neuen in sich eingeschlossenen Abenteuer von dem frechen Fridolin und Linus teilnehmen lassen. Anfangs gibt es nochmal einen kurzen Rückblick auf den ersten Band, so dass jeder so ungefähr weiß wie die beiden sich gefunden haben. Auch hier sind die 14 Kapitel wieder angenehm kurz, die Schriftgröße ist ziemlich groß, leicht lesbar und die Kinder verstehen sofort worauf es hier ankommt. Die tollen schwarz weiß Illustrationen, gestaltet von Katharina Lankers selbst, laden nicht nur zum Verweilen ein, sie verleiten zusätzlich noch zum Nachskizzieren bzw. Ausmalen. Somit bleibt auch dieses Erlebnis von Fridolin und Linus noch lange im Gespräch.

Die Leseempfehlung ab 8 Jahren kann ich bestätigen, wobei es sich genauso zum Vorlesen für die etwas jüngeren eignet. Sehr gut gefällt mir hier der Preis, denn bei uns werden gerne Bücher verschenkt.

Wir sind jetzt gespannt auf das nächste Abenteuer, indem es noch um die Beantwortung einer wichtigen Frage geht.

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Veröffentlicht am 12.02.2020

Mordlust

Sonne, Mord und Sterne
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Es gibt neues von Stella und ihrer Oma, die sich auch Madame Pythia nennt, mit dem Titel Sonne, Mord und Sterne. Für alle Neuleser, es ist bereits der dritte Band. Man muß die Vorgänger aber nicht unbedingt ...

Es gibt neues von Stella und ihrer Oma, die sich auch Madame Pythia nennt, mit dem Titel Sonne, Mord und Sterne. Für alle Neuleser, es ist bereits der dritte Band. Man muß die Vorgänger aber nicht unbedingt kennen. An den Büchern gefallen mir immer die Coverillustrationen sehr gut, die sich Ommo Wille immer passend zum Geschehen einfallen lässt.

Dieses Mal befinden sich Stella und ihre Oma auf dem Bochumer Astrologiekongress. Hier findet man alles rund um die Astrologie. Einer der Stars auf dem Kongress wird nachts in ihrem Hotelzimmer von Stella durch Zufall erschlagen aufgefunden.

Lotte Minck erzählt wie immer mit ausgesprochen amüsanten Worten. Den Charakteren sind ihre Eigenschaften und Gewohnheiten wie auf den Leib geschneidert, so dass man oftmals aus dem Lachen nicht herauskommt. Eigentlich hatte ich schon relativ früh eine Ahnung wer der Mörder ist, aber es liest sich durch die witzigen Schlagabtausche , Kommentare und Geschehnisse dermaßen interessant, dass das überhaupt nicht stört. Die Überführung des Mörders hätte für mich sogar noch länger dauern können.

Lotte Minck versteht es perfekt zu unterhalten.

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Veröffentlicht am 11.02.2020

Pädagogisch wertvoll

Helsin Apelsin und der Spinner
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Helsin Apelsin - hier machte uns der Name schon neugierig. Der Titel und der Spinner erklärt sich wenn man das Cover näher betrachtet. Jeder Erwachsenen fängt dann bestimmt schon an zu grinsen, denn wer ...

Helsin Apelsin - hier machte uns der Name schon neugierig. Der Titel und der Spinner erklärt sich wenn man das Cover näher betrachtet. Jeder Erwachsenen fängt dann bestimmt schon an zu grinsen, denn wer kennt nicht die gelegentlichen Austicker der Nachkömmlinge? Wir mussten definitv bei der Betrachtung der Illustrationen von Anke Kuhl herzhaft lachen und waren sehr gespannt auf den Inhalt.

Der Schreibstil ist kindgerecht und meine kleinen Mitleser wurden von Anfang an von Helsin und ihrem Spinner gefangen gehalten. Sie waren von Kapitel zu Kapitel gespannter auf ihr Verhalten und stöhnten sogar wenn es wieder nicht passte.

Stefanie Höfler erzählt in gut gewählten mit Kindermund gefälligen Worten, so dass die Kinder sich voll und ganz auf die Geschichte einlassen konnten. Sie haben gelernt, dass Spinner nicht angenehm sind, stehlen und lügen nur Unannehmlichkeiten bringen , Unbekanntes nicht direkt verurteilt werden sollte und vor allem wie wichtig es ist Freunde zu haben.

Jedes Kapitel beginnt mit einer schönen schwarz weiß Illustration und einer Überschrift, die bereits andeutet was hier passiert. Das führte schon jedes Mal zu einer heftigen Diskusion, weil jeder spekulierte was nun wirklich passiert.

So einen Spaß hatten wir schon lange nicht mehr mit einem Buch.

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Veröffentlicht am 28.01.2020

Einfach nur genial

Night of Crowns, Band 1 - Spiel um dein Schicksal
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Bereits nach der Lp war ich richtig gespannt auf dieses Fantasybuch. Beim Ravensburger Verlag bin ich da auch noch nie enttäuscht wurden. Stella Tack als Autorin war mir unbekannt. Ich warne schonmal jeden ...

Bereits nach der Lp war ich richtig gespannt auf dieses Fantasybuch. Beim Ravensburger Verlag bin ich da auch noch nie enttäuscht wurden. Stella Tack als Autorin war mir unbekannt. Ich warne schonmal jeden vor, denn wenn man dieses Buch anfängt zu lesen, kennt man kein Ende mehr und die 475 Seiten sind plötzlich zu Ende gelesen. Dann atmet man erst durch und anschließend bedauert man es doch tatsächlich auf den 2ten Band warten zu müssen.

Die Adelshäuser Chesterfield und St.Burrington sind seit Jehrhunderten verflucht. Mittlerweile haben sie sich aber zu Edel Internaten entwickelt auf denen nur bestimmte Schüler zugelassen werden. Alice Salt landet in Chesterfield für eine Summer School. Schnell wird ihr klar, dass hier nicht nur gelernt wird, sondern auch geheimnisvolles vor sich geht und sie sich darin mittendrin befindet.

Der menschliche Kampf, der in den Adelshäusern stattfindet ist wie ein Schachspiel aufgebaut. Ab Kapitel 15 befindet sich anfangs für die nicht so Sachkundigen eine Spielfiguren Übersicht bzw. Informationen zur jeweiligen Schachfigur. Das hat die ganze Sache für mich noch interessanter gestaltet.

Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet. Meine Favoriten waren die beiden Könige und die weiße Katze. Alice ist als zusätzlicher Spieler ebenfalls gut gewählt. Mit ihr kann man sich richtig gut identifizieren was die Gefühlswelt anbelangt und ihre Entwicklung miterleben.

Der Schreibstil ist einfach und zügig lesbar, es fällt echt schwer zwischendurch zu pausieren. Es ist so spannungsgeladen, so mitreißend und voller Emotionen.

Fazit: Für mich ein richtiges Highlight von dem ich den 2ten Band keinesfalls verpassen darf.

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Veröffentlicht am 22.01.2020

Mord in Koblenz

Das Lazarett
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Die Kriminalkommissarinnen Anna Steinmeier und Henrike Carlson sollen als Team einen ungewöhnlichen Mord auf dem Gelände einer Koblenzer Klinik schnell und unspektakulär klären. Schnell stoßen beide dabei ...

Die Kriminalkommissarinnen Anna Steinmeier und Henrike Carlson sollen als Team einen ungewöhnlichen Mord auf dem Gelände einer Koblenzer Klinik schnell und unspektakulär klären. Schnell stoßen beide dabei an ihre beruflichen und persönlichen Grenzen. Der Täter weiß die Zeit zu nutzen.

Das Lazarett von Sophie Eriksson zeigt ein dusteres und grausiges Cover. Der Titel sowie der Klappentext sind in roter Schrift gehalten. Passt alles perfekt zur Geschichte, die aus 42 Kapiteln und 335 Seiten besteht. Der Schreibstil sowie das Schriftbild sind sehr angenehm und dadurch liest es sich ( leider )zügig zu Ende.

Die Charaktere der beiden Hauptkommissarinnen sind sehr lebendig dargestellt. Anna ist ein sehr aufbrausender Typ und es fällt ihr schwer im Team zu arbeiten. Mit ihr bin ich bis zum Schluss nicht warm geworden, obwohl sie im Laufe der Geschehnisse eine Entwicklung durchmacht und sich ihr ruppiges Verhalten ändert. Henrike ist da schon ganz anders, aber als alleinerziehende Mutter sorgt sie sich sehr um ihren kleinen Sohn. Beide haben viele Ecken und Kanten, wie es im wahren Leben auch ist. Meinen Sympathieträger habe ich hier bei den Kollegen gefunden. Bei ihren Ermittlungen konnte ich gut folgen, da mir die Gegend in und um Koblenz gut bekannt und sehr vertraut ist. Ich konnte zu jeder Zeit perfekt mitfiebern und habe mich in dem Buch schon fast wie zu Hause gefühlt.

Der Spannungsbogen ist gegeben. Es fängt bereits sehr gruselig an und man fragt sich eigentlich fast bis zum Ende, wer hier sein Unwesen getrieben hat. Zum Ende hin wird es nochmal richtig aufregend, denn ich hatte mir das anders vorgestellt.

Für mich war hier alles stimmig und ich hoffe es gibt noch mehr davon.

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