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Veröffentlicht am 22.06.2020

Hochintelligenter Pageturner voller Spannung und überraschenden Wendungen

The Passengers
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Nach „The One -Finde dein perfektes Match“, war ich gespannt, ob John Marrs mich auch mit seinem zweiten Werk überzeugen kann … oh ja, er kann!

England in der Zukunft. Das Straßenbild wird bestimmt von ...

Nach „The One -Finde dein perfektes Match“, war ich gespannt, ob John Marrs mich auch mit seinem zweiten Werk überzeugen kann … oh ja, er kann!

England in der Zukunft. Das Straßenbild wird bestimmt von autonom fahrenden Fahrzeugen. Die Zahl der Verkehrsunfälle ist drastisch gesunken, der Straßenverkehr sicher wie nie. Eine Handvoll Menschen steigen eines Morgens in ihre Fahrzeuge und hören kurze Zeit später vom Bordcomputer eine Ansage, die besagt, dass jemand die Kontrolle über das Auto übernommen habe und sie in zwei Stunden und dreißig Minuten höchstwahrscheinlich tot sein werden. Die Fahrzeuge befinden sich auf Kollisionskurs, der Hacker streamt die Fahrten in den sozialen Medien und die User dürfen abstimmen, wer überleben soll.

Vom Aufbau her war die Geschichte ähnlich wie der Vorgänger, Kapitel um Kapitel wurden die Protagonisten eingeführt und obwohl es nicht gerade wenige waren, hatte ich gleich das Gefühl sie zu kennen. Sie hatten alle sehr verschiedene Charakterzüge, unterschieden sich in Alter, Geschlecht Familienstand … und ein Geheimnis, dass es zu verbergen galt. Einerseits gab es die Insassen der Fahrzeuge, auf der anderen Seite wurden der Verkehrsminister, die Mitglieder einer Untersuchungskommission und die Zuschauer vor den Bildschirmen auf Befehl des Hackers zu Herrschern über Leben und Tod.

Genau wie „The One entwickelt die Geschichte einen unglaublichen Sog. Durch die kurzen Kapitel und die häufigen Perspektivwechsel wird es nie langweilig. Eine Enthüllung jagt die andere, eine Wendung folgt auf die nächste. Es werden so viele spannende und wichtige Themen behandelt und ethische Fragen gestellt, die mich wirklich zum Nachdenken angeregt haben. Neben der Aufdeckung der Geheimnisse der einzelnen Charaktere geht es in der Geschichte auch um die Vor- und Nachteile der technischen Entwicklungen und diese waren erschreckend realistisch, da ich denke, dass wir von autonom fahrenden Fahrzeugen tatsächlich nicht mehr allzu weit entfernt sind. Der Autor hat auch immer wieder Anspielungen auf „The One – Finde dein perfektes Match“ einfließen lassen, was ich absolut gelungen fand.

John Marrs hat hier einen rasanten und fesselnden Near-Future-Thriller abgeliefert, der sich liest, wie ein Kinofilm. Der Einfallsreichtum bezüglich des Plots hat mich beeindruckt, die Kritik an Politik und Gesellschaft und die ethischen und moralischen Fragestellungen haben mich nachdenklich gestimmt. Fesselnd, überraschend, actionreich und hochintelligent! Für mich ein Highlight!

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Veröffentlicht am 12.05.2020

Weinen und Lachen ganz dicht beieinander!

Marianengraben
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„Marianengraben“ ist eine wundervoll berührende Geschichte über Tod und Verlust, Trauer und Depression, aber vor allem über Loslassen, Hoffnung und Neubeginn.

Seit zwei Jahren steckt Paula in einer tiefen ...

„Marianengraben“ ist eine wundervoll berührende Geschichte über Tod und Verlust, Trauer und Depression, aber vor allem über Loslassen, Hoffnung und Neubeginn.

Seit zwei Jahren steckt Paula in einer tiefen Depression fest, diese scheint ihr so tief wie der Marianengraben. Denn zwei Jahre zuvor ist ihr kleiner Bruder Tim bei einem Unfall ums Leben gekommen. Als sie auf Anraten ihres Therapeuten das Grab ihres Bruders aufsucht begegnet ihr Helmut, ein merkwürdiger alter Herr, der aus sehr ungewöhnlichen Gründen mitten in der Nacht den Friedhof aufgesucht hat. Es ergibt sich, dass die beiden sich gemeinsam auf eine ereignisreiche Reise Richtung Süden begeben. Eine Reise, die Paula Stück für Stück ins Leben zurückbringt.

Wenn ich überlege, was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, dann fallen mir als erstes die Erinnerungen an die Gespräche zwischen Paula und Tim ein, die häufig mit einer typischen Kinderfrage begannen. „Wie sieht es denn aus, das Nichts? Woher kommt eigentlich der Regen? Gibt es eigentlich wirklich Außerirdische? Kann es in Flüssen Haie geben?“ Die Wortwechsel, die sich daraus entwickelten, zeigten so deutlich wie innig und liebevoll das Verhältnis der beiden Geschwister war und wie groß Paulas Verlust und Trauer ist. Daneben hat mich der Wechsel zwischen berührenden Momenten und ausgesprochen witzigen Situationen beeindruckt. Während ich noch mit Tränen in den Augen kämpfte, musst ich einen Augenblick später laut loslachen. Es freut mich, dass diese eigentlich ernste und traurige Geschichte trotzdem so viele humorvolle Momente hatte. Dazu trugen oftmals Hund Judy und Huhn Lutz bei. So viele tolle Lebewesen, die man im Verlauf der Geschichte einfach liebgewinnen musste.

Sehr schön gewählt fand ich auch die Meterangaben als Kapitelüberschriften, die Paulas langsames Auftauchen aus der Depression symbolisierten.

Es gab viele besondere Textstellen und eine, die mich zum Nachdenken angeregt hat, möchte ich hier noch zitieren.
>> Ich glaube nicht an ein Jenseits, was wiederum zu der unangenehmen Tatsache führt, dass ich panische und kaum auszuhaltende Angst vor dem Tod habe. Der Gedanke daran, dass du so einfach verlöscht und in die Dunkelheit abgetaucht bist, entsetzt mich bis heute. Wie soll ich nur dait umgehen, dass du einfach fort und nicht woanders bist?<<

Für mich war Jasmin Schreibers Debüt Marianengraben ein Highlight. Trotz der traurigen und berührenden Thematik hat mich dieses Buch mit einem Gefühl der Wärme und Geborgenheit zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Evie & Leo ... oder Caleb?

Can you help me find you?
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"Can you help me find yoe?" von Amy Noelle Parks ist im März 2020 im Rowohlt Verlag erschienen.

Evie liebt die Mathematik und besucht gemeinsam mit ihrem besten Freund Caleb, den sie von Kindesbeinen ...

"Can you help me find yoe?" von Amy Noelle Parks ist im März 2020 im Rowohlt Verlag erschienen.

Evie liebt die Mathematik und besucht gemeinsam mit ihrem besten Freund Caleb, den sie von Kindesbeinen an kennt, ein spezielles Internat für Naturwissenschaften. Für Jungs hat sie sich bisher nie interessiert, doch da taucht ein Neuer an der Schule auf. Leo ist freundlich, offen und natürlich spitze in Mathematik. Nun muss Caleb zuschauen, wie Evies Interesse für das andere Geschlecht erwacht, dabei hatte er selbst gehofft mal Evies fester Freund zu sein...

Dieses Jugendbuch ist abwechselnd aus Sicht der beiden Hauptcharaktere – Evie und Caleb – geschrieben, was uns als Leser tief in ihre Gedanken und Gefühle eintauchen lässt. Die Kapitellänge ist optimal für ein Jugendbuch, der Schreibstil jugendlich, leicht und flüssig zu lesen. Witzige Dialoge und Gedankengänge runden das Ganze perfekt ab.

Die Charaktere sind tiefgehend und detailliert beschrieben und damit meine ich nicht nur die beiden Hauptprotagonisten. Toll fand ich auch, dass in der Dreierkonstellation Caleb, Evie & Leo beide Jungs sehr sympathisch rüberkommen. Oftmals wird ja einer etwas weniger sympathisch dargestellt, hier nicht!
Evie kämpft mit einigen Ängsten und ist deswegen in Therapie, besonders ihre Sozialphobie macht ihr zu schaffen, deshalb beschränkte sich ihr Freundeskreis auch bisher auf Caleb und Bex. Die Entwicklung, die sie während der Geschichte durchmacht ist enorm, aber in einen Augen auch sehr authentisch!
Caleb ist ihr Fels in der Brandung, der Junge, den sie seit frühester Kindheit kennt und der ihr immer eine Stütze ist. Faszinierend, wie er seine eigenen Interessen immer hinten anstellt, um für Evie da zu sein.
Aber auch Leo - nun Evies erster „Boyfriend“- ist ein netter Bursche, gut erzogen, freundlich, und ein Ass in Mathe und Informatik, kein Wunder, dass er Evies Aufmerksamkeit erregt.
Und schließlich Bex, die ein Stück weit mit ihren streng gläubigen Eltern zu kämpfen hat und sich zwischen den Plänen ihrer Eltern und den eigenen entscheiden muss.
Zwischen diesen Charakteren herrscht eine spannende Dynamik und es hat Spaß gemacht, sie durch die Geschichte zu begleiten.

Womit ich ein wenig Probleme hatte, waren die mathematischen und physikalischen Ausführungen … da bin ich leider ahnungslos. Ich weiß zwar noch, was eine Tangente ist, bei den restlichen detaillierteren Ausführungen habe ich dann aber abgeschaltet. Trotzdem habe ich dieses Buch mit seinen Protagonisten geliebt!
Über eine Sache bin ich beim Lesen immer etwas gestolpert, aber das ist vermutlich der Schwierigkeit des Übersetzens geschuldet ... um den Unterschied zwischen einem Freund und einem festen Freund deutlich zu machen, wird vom Boyfriend gesprochen... das würden wir in unserem Sprachgebrauch aber nicht unbedingt nutzen.

Ich finde im Übrigen den Originaltitel „The Quantum Weirdness of the Almost-Kiss“ noch passender zur Geschichte, als den Titel der deutschen Ausgabe, aber das ist Geschmacksache.

Fazit
„Can you help me find you?“ ist eine kluge, witzige und herzerwärmende Geschichte, die Mut macht den eigenen Weg zu gehen und an seinen Zielen festzuhalten. Von mir gibt`s eine große Leseempfehlung für dieses Jugendbuch.

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Die Krähe ermittelt wieder

Blutige Gnade
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„Blutige Gnade“ ist der vierte Thriller mit der Kommissarin Mara Billinsky -von ihren Kollegen auch „die Krähe“ genannt- und erneut ermittelt sie in grausamen und undurchsichtigen Mordfällen am Tatort ...

„Blutige Gnade“ ist der vierte Thriller mit der Kommissarin Mara Billinsky -von ihren Kollegen auch „die Krähe“ genannt- und erneut ermittelt sie in grausamen und undurchsichtigen Mordfällen am Tatort Frankfurt. Gleich mehrere Tote, die auf den ersten Blick in keiner Verbindung zueinander stehen, geben der Mordkommission Rätsel auf, aber auch privat befindet sich Mara auf einer Achterbahnfahrt, taucht doch nach vielen Jahren ihre erste große Liebe wieder auf und drängt auf einen Platz in ihrem Leben. Zudem macht sie sich Sorgen um Rafael Makiadi, der nach einem Telefonat plötzlich spurlos verschwunden ist. Wieder einmal alles andere als unbeschwerte Zeiten für die Krähe.

„Trotzdem hatte sie selten das Gefühl, auf sicherem Boden zu stehen. Ungewissheit hatte sie immer verfolgt, der Abgrund schien stets in ihrer Nähe zu bleiben.“

Wie gewohnt beginnt Leo Born sein Buch mit kurzen Kapiteln in denen verschiedene Personen die Hauptrolle spielen, ein Journalist, der kurz davor ist eine „big story“ zu veröffentlichen, eine Frau, die in ihrer Villa einen Einbrecher überrascht. Man trifft wieder auf Raffael Makiadi, der einen Job in der Fleischfabrik Baltzer übernommen hat und Maras Partner Jan Rosen und ihr Chef Hauptkommissar Klimmt sind natürlich auch wieder dabei. Gerade deshalb mag ich fortlaufende Reihen so, man kennt quasi das Ensemble und kann an der Entwicklung der Charaktere teilhaben.

Die Kapitel sind relativ kurz gehalten und durch den Wechsel in den Handlungssträngen, sowie den teilweise fiesen Cliffhangern am Ende ist man als Leser total gefesselt und möchte einfach nur wissen, was die einzelnen Ereignisse miteinander zu tun haben. Sehr geschickt führt Leo Born auch diesmal die verschiedenen Geschehnisse wie Puzzleteile nach und nach zu einem passenden Bild zusammen. Zwar hatte ich diesmal relativ früh eine Ahnung, wie alles zueinander passt, trotzdem waren es spannende Lesestunden, in denen ich die Krähe zur Auflösung begleiten durfte.

Der große Ekelfaktor war für mich in diesem Band aber nicht ein besonders bestialischer Mord, sondern die Schilderung ganz anderer Machenschaften, bei denen ich mir vorstellen kann, dass sie keineswegs fiktiv sind. Mir hat es teilweise fast den Magen umgedreht.

Insgesamt hat Leo Born mit „Blutige Gnade“ erneut einen hochspannenden Thriller geschaffen, der aktuelle Themen zur Sprache bringt und dadurch zum Nachdenken anregt. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Fall für die Krähe und bin natürlich auch sehr gespannt, wie es privat für sie weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 29.11.2019

Spannend und unerwartet - ein toller Thriller!

Missing Boy
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Missing Box ist der dritte Thriller der "Crimson Lake" -Reihe der australischen Bestsellerautorin Candice Fox. Erneut ermittelt das skurille Duo Ted Conkaffey und Amanda Pharell auf seine unvergleichliche ...

Missing Box ist der dritte Thriller der "Crimson Lake" -Reihe der australischen Bestsellerautorin Candice Fox. Erneut ermittelt das skurille Duo Ted Conkaffey und Amanda Pharell auf seine unvergleichliche Weise.

Das Cover passt sich wunderbar in die Reihe ein. Diesmal ist es in gelb-grün gehalten und zeigt das sumpfige Herrschaftsgebiet der Krokodile. Was ich allerdings als sehr schade empfand: Der dritte Band hat ein Hochglanz-Cover, während Band 1 und 2 matt sind. Das macht sich im Regal leider nicht so schön.

Im aktuellen Fall geht es um den verschwundenen 8jährigen Richie Farrow, der aus einem Hotelzimmer verschwand, während seine Mutter mit Freunden im Hotelrestaurant aß. Von der Mutter engagiert, nehmen Amanda und Ted in dem Fall die Ermittlungen auf, was von der örtlichen Polizei gar nicht gerne gesehen wird. Gleichzeitig hat Ted erstmals seit zwei Jahren seine Tochter Lillian für mehrere Tage zu Besuch ... schafft er den Spagat zwischen Ermittlung und Kinderbetreuung?

Ich habe den Vorgänger "Redemption Point" zwar nicht gelesen und dadurch ein paar Dinge im Privatleben der Ermittler verpasst, trotzdem war ich sehr schnell in der Handlung und direkt im aktuellen Fall. Die Beobachtungsgabe von Amanda ist einfach pänomenal und auch wenn ihre Auftritte zum Teil schon recht dicht an Geschmacklosigkeit grenzten, ist das nun mal einfach ihr Markenzeichen und ich habe sie trotzdem in mein Herz geschlossen. Ted hat, obwohl die Anklage wegen Vergewaltigung einer Minderjährigen fallen gelassen wurde, weiterhin mit den Folgen der Verdächtigung zu kämpfen. Es ist rührend, welche Rolle die Gänse und sein Hund in seinem Leben eingenommen haben. Man spürt seine Einsamkeit und den Wunsch nach einem größeren Freundeskreis. Zeitgleich mit dem neuen Fall kommt seine Tochter Lillian zu Besuch und er engagiert die "Leichentante" Val, neben Amanda seine einzige Vertraute- als Kinderbetreuerin.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es innerhalb weniger Tage beendet. Candice Fox hat neue Charaktere in die Handlung eingeführt, die die Geschichte bereicherten. Der Vermisstenfall, von dem ich anfangs dachte, die Auflösung wäre recht vorhersehbar, entwickelte sich dank eines spektakulären Plottwist in eine für mich unvorhersehbare Richtung. Ich mochte den Ausflug mit Ted und Amanda in die nordaustralischen Gefilde rund um Crimson Lake. Ausserdem liebe ich den Schreibstil der Aurorin, er ist flüssig und modern, an manchen Stellen fast poetisch.

Zitat S.54
"Sein Leben lang hatte er sich von äußeren Umständen treiben lassen. Wie ein Blatt im Wind. Er war seiner inneren Stimme gefolgtmvon Stadt zu Stadt, Highway zu Highway, Rastplatz zu Rastplatz. Ein Sklave des Schicksals.Der kurvenreiche Weg des geringsten Widerstands hatte ihn in dunkle gefilde geführt, an schreckliche Orte,die ihn immer tiefer in die Finsternis gezogen hatten."

Mein Fazit: Ein gelungener Thriller, den man auch unabhängig von Band 1 und 2 lesen könnte. ABER, wenn man auch die emotionalen Hintergründe und privaten Entwicklungen von Ted und Amanda verstehen und miterleben möchte, empfiehlt es sich mit Crimson Lake zu starten. Ansonsten hat diese Geschichte alles, was ein guter Thriller braucht ... außergewöhnliche Ermittler, deren Beziehung eine besondere Dynamik hat, einen dramatischen und mitreißenden Fall, unvorhersehbare Wendungen, eine Portion Sarkasmus und Humor, emotionale Momente und einen hohen Spannungsbogen bis zum Finale. Von mit gibt`s eine Leseempfehlung für Thriller-Liebhaber!