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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.03.2020

Ein Wohlfühlroman mit viel Lokalkolorit

Verliebt im Café Inselglück
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Es handelt sich bei dem Buch um den zweiten Band der Reihe. Für mich war es die erste Begegnung mit den Protagonisten und ich hatte keinerlei Verständnisprobleme, da sich jeder Band mit einer anderen „Hauptdarstellerin“ ...

Es handelt sich bei dem Buch um den zweiten Band der Reihe. Für mich war es die erste Begegnung mit den Protagonisten und ich hatte keinerlei Verständnisprobleme, da sich jeder Band mit einer anderen „Hauptdarstellerin“ beschäftigt.

Susanne Oswald hat eine sehr liebevolle Art mit ihren Protagonisten umzugehen. Sie sind mit viel Herzblut und fast alle äußerst sympathisch und liebenswürdig beschrieben.

Aufgrund der detaillierten Beschreibungen der Insel meinte ich fast vor Ort zu sein und den Wind in den Haaren zu fühlen und das Meer zu riechen. Aber auch Personen und Situationen sind so bildhaft wiedergegeben, dass das Kopfkino nicht zur Ruhe kam.

Besonders gut gefallen hat mir am Ende die Angabe welche Personen und Geschäfte aus dem wahren Leben sind. Kann mir bei meinem ersten Besuch der Insel bestimmt nützlich sein.

Alle Leser seien gewarnt vor der Flut an köstlichen Leckereien, die gefühlt auf jeder Seite vorkamen. Als kleinen Ausgleich (man muss leider selbst noch in Aktion treten) gibt es am Ende einige Rezepte zu den im Buch erwähnten Gebäcken.

Ich habe mich größtenteils sehr wohl bei der Lektüre gefühlt. Als kleine Kritik habe ich anzubringen, dass es mir am Ende dann doch zu viel des Guten wurde, daher gibt es von mir nur vier Sterne.

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Veröffentlicht am 25.02.2020

Nervenaufreibend

Feuerland
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Fast hätte ich das Buch schon relativ früh abgebrochen. Ich will nicht zu viel verraten, aber das erste in Chile spielende Kapitel ist mir echt an die Nieren gegangen. Im Nachhinein bin ich froh, dass ...

Fast hätte ich das Buch schon relativ früh abgebrochen. Ich will nicht zu viel verraten, aber das erste in Chile spielende Kapitel ist mir echt an die Nieren gegangen. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich weitergelesen habe, denn das Buch ist echt spannend.

Es dauert eine Weile bis man die Verbindung zwischen den beiden Erzählsträngen und den völlig unterschiedlichen Verbrechen erkennt. Die Kriminalkommissarin Vanessa Frank ist keine Ermittlerin der gängigen Sorte und ihr Leben ist gerade etwas aus den Fugen geraten. Sie ist eher der Typ einsamer Wolf. Bei ihren „Ermittlungen“ bewegt sie sich größtenteils außerhalb aller Regeln und Vorschriften, so dass die Geschichte rein gar nichts mit normaler Polizeiarbeit zu tun hat.

Der flüssige Schreibstil und die spannende Erzählweise lassen die Seiten nur so dahinfliegen und ab einem bestimmten Zeitpunkt mochte ich das Buch auch nicht mehr zur Seite legen.

Gefallen haben mir die geschichtlichen Hintergrundinformationen über Chile.

Nach anfänglichen Bedenken konnte mich das Buch doch noch fesseln und ich vergebe vier Sterne.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Ein Kinderbuch im Westernstil

Die Saurios
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Die Aufmachung dieses Buches ist wirklich hochwertig. Das Coverbild auf dem festen Einband lässt schon ein wenig ahnen um was es gehen wird. Die Geschichte spielt in der Westernstadt Red Hills, von der ...

Die Aufmachung dieses Buches ist wirklich hochwertig. Das Coverbild auf dem festen Einband lässt schon ein wenig ahnen um was es gehen wird. Die Geschichte spielt in der Westernstadt Red Hills, von der es eine Zeichnung am Anfang des Buches gibt. Auf fast jeder Seite befinden sich ganz wunderschöne in satten Farben gehaltene Illustrationen von Valeska Scholz, die das Lesevergnügen noch erhöhen.

Bei den Protagonisten handelt es sich um Echsen, Leguane und Chamäleons. Anhand der Charaktereigenschaften können diese leicht den Guten bzw. Bösen zugeordnet werden. Die Geschichte entwickelt sich schrittweise und ist spannend.

Die große Schrift und die kurzen Kapitel kommen Kindern, die noch nicht so versiert im Lesen sind entgegen. Leseanfänger dürften meines Erachtens gerade mit den erfundenen Wörtern wie z. B „schauderösem“ oder „Belauschofon“ ihre Schwierigkeiten haben. Vom Inhalt her dürfte das Buch für Kinder ab ca. 6 Jahren geeignet sein.

Von mir gibt es gute vier Sterne.

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Witziges Kinderbuch mit einer Botschaft

Mina und die Karma-Jäger - Der Klassenkassen-Klau
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Auch wenn die Zielgruppe wahrscheinlich mit dem Wort Karma bisher noch nichts anfangen konnte, so wird die Bedeutung im Verlauf der Geschichte ziemlich schnell deutlich. Jede Handlung hat Auswirkungen ...

Auch wenn die Zielgruppe wahrscheinlich mit dem Wort Karma bisher noch nichts anfangen konnte, so wird die Bedeutung im Verlauf der Geschichte ziemlich schnell deutlich. Jede Handlung hat Auswirkungen in die eine oder andere Richtung.

Das Thema ist wirklich gut und witzig von Janet Clark ausgearbeitet. Mit der pragmatischen Mina und dem nervigen Julius handelt es sich um zwei Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber genau das macht den Reiz der Geschichte aus und veranschaulicht das Grundthema sehr gut. Auch die anderen Kinder sind wie aus dem wahren Leben gezeichnet.

Die kleinen schwarz-weißen Zeichnungen sind eine schöne Zugabe und bereichern die Geschichte zusätzlich.

Der Schreibstil ist einfach, witzig und gut verständlich. Schriftgröße und die Kapitellänge sind altersgerecht. Das Buch ist sowohl für Mädchen als auch Jungen ab etwa 9 Jahren geeignet.

Ich denke der Auftakt zu dieser Reihe ist gelungen und ich vergebe gerne vier Sterne.

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Veröffentlicht am 07.02.2020

Wenn das Leben gefühlt nur noch aus Problemen besteht

Rikka
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Die Geschichte greift einige Themen auf, die junge Mädchen sehr belasten können. Rikka ist zehn Jahre alt und ein Scheidungskind. Ihre Eltern haben jeweils einen neuen Partner und mit diesem auch Nachwuchs. ...

Die Geschichte greift einige Themen auf, die junge Mädchen sehr belasten können. Rikka ist zehn Jahre alt und ein Scheidungskind. Ihre Eltern haben jeweils einen neuen Partner und mit diesem auch Nachwuchs. Ihre Halbgeschwister leben also jeweils mit beiden Elternteilen zusammen im Gegensatz zu ihr. Sie pendelt und fühlt sich nirgendwo richtig zugehörig. Dann hat sie noch Streit mit ihrer allerbesten Freundin und das erste Verliebtsein ist auch noch ein Thema. All diese Themen sind sehr gefühlvoll in dem Buch dargestellt.

Rikka ist ein starker Charakter, der sehr gut beschrieben ist. Die Schreibweise ist einfach und gut verständlich. Die Schrift ist etwas größer und die Kapitel haben eine übersichtliche Länge.

Das Cover ist schön gestaltet mit Rikka als Eyecatcher und um sie herum lauter Gegenstände, die im Text vorkommen. Auch im Buch befinden sich kleine schwarz-weiße Zeichnungen vor jedem Kapitel.

Meines Erachtens ist dies ein Buch hauptsächlich für Mädchen, die bestenfalls im gleichen Alter wie Rikka sind. Von mir bekommt das Buch vier Sterne.

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