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Veröffentlicht am 19.02.2020

Wow!

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!!!SPOILER ALERT!!!

Ich fand gut, dass man die Charaktere alle so ein bisschen kennenlernt und nicht nur der Fokus auf den Hauptcharakteren liegt sondern, dass man auch etwas mehr über die Freunde erfährt.

Ruby ...

!!!SPOILER ALERT!!!

Ich fand gut, dass man die Charaktere alle so ein bisschen kennenlernt und nicht nur der Fokus auf den Hauptcharakteren liegt sondern, dass man auch etwas mehr über die Freunde erfährt.

Ruby ist einfach klasse. Sie hat einen richtig tollen Charakter. Ich mag total gerne wie ordentlich sie ist und wie penibel sie darauf achtet, dass alles sauber und ordentlich ist. Auch wie sie alles in ihren Rucksack einsortiert und, dass jedes Teil seinen angestammten Platz hat. Da könnte man sich definitiv mal eine Scheibe von abschneiden! 😂
Aber auch der Rest von ihr ist so stark. Ihr Charakter ist stark, sie ist willensstark und sie weiß genau was sie will. Sie ist zielstrebig, intelligent, schlagfertig, total ambitioniert und setzt alles daran ihren Traum, den sie schon von Kindheit an hat, wahr zu machen und dabei lässt sie sich von niemandem in die Quere kommen und lässt sich das von niemandem kaputt machen. Sie hat dieses Ziel und möchte es erreichen - mit Fleiß und Ehrgeiz - und auch als James sie dann bestechen will und mehr oder weniger ja auch bedroht, lässt sie sich davon nicht beeindrucken. Im Gegenteil, sie nimmt einfach das Geld und schmeißt das mega badass in die Luft. 😂

James ist am Anfang natürlich dieser typische Bad Boy und ein mega verwöhnter reicher Schnösel. (Ruft UNTEN in der Küche an um sich essen zu bestellen. Im eigenen Haus. Hallo? XD) Allerdings merkt man schnell, dass er tatsächlich auch Tiefe hat und eben nicht NUR der verwöhnte reiche kleine Junge ist und deswegen wurde mir James doch auch sehr schnell sympathisch. Auch wie Ruby und James miteinander umgehen und wie sich die Beziehung von den beiden erst langsam entwickelt hat, hat mir gefallen. Es ist eben nicht "Liebe auf den ersten Blick", denn am Anfang ist da doch noch Misstrauen und sie lernen sich erst mit der Zeit besser kennen. Es ist so, dass sie immer etwas mehr Zeit miteinander verbringen, erstmal eine Freundschaft entsteht und danach erst diese romantischen Gefühle ins Spiel kommen. Ich mochte sehr gern, dass das eben etwas länger gedauert hat. Das hat ebenfalls dafür gesorgt, dass die Spannung sich langsam aufbaut.

Auch Lydia ist mir sehr sympathisch, da sie eben nicht die typische reiche b*** ist. Sie fährt nicht die Klauen aus und bedroht Ruby und hat ein unglaublich großes Mundwerk, sondern im Gegenteil; sie ist sehr zurückhaltend, fast schon ängstlich und sie weiß, dass das was sie getan hat nicht richtig war und sie schämt sich dafür oder ist sich zumindest einer Schuld bewusst.

Was James' Freunde angeht bin ich etwas zwiegespalten muss ich ehrlich zugeben. Allistair scheint ein wunderbarer Mensch zu sein, total freundlich und lieb und so wie er aussieht: ein Engel. Wren ist mir ziemlich unsympathisch auch wegen dieser Vorgeschichte mit Ruby, da weiß ich nicht wirklich was ich von ihm halten soll. Cyril ist mir definitiv unsympathisch, da er eine sehr verachtende und herablassende Art an sich hat - zumindest Ruby gegenüber. Was Keshav angeht bin ich eher neutral gehalten. Das was er mit Alistair macht, also wie er sich ihm gegenüber verhält finde ich definitiv nicht korrekt. Ich denke da hatte er in der einen Situation auch keinerlei Grund eifersüchtig oder dergleichen zu sein.

Rubys Familie ist absolut liebenswürdig, wenngleich ich denke das Ember etwas kindisch ist. Definitiv im Hinblick darauf, dass Ruby sie nicht mit auf eine Party von Maxton Hall nehmen möchte. Das sollte einfach Ruby überlassen sein ob sie das möchte oder nicht und das sollte man als Schwester akzeptieren und nicht rumnörgeln.
In dem Zusammenhang finde ich auch die Hintergrundinformationen zum Thema "Warum Ruby ihr Privatleben und Maxton Hall voneinander trennen möchte" sehr interessant. Generell denke ich, dass Mona Kasten sehr gut mit dem Hintergrundinfos umgeht. Sie gibt einem die Informationen stückchenweise und macht nicht so ein riesen "infodump" und überschüttet einen mit Informationen. Deswegen denke ich, dass sie das definitiv sehr gut hinbekommen hat, sehr übersichtlich und auch so, dass man immer noch heiß auf mehr ist.

Dann waren da definitiv noch einige Szenen die mir wirklich sehr gut gefallen haben z.b. diese Debatten bei der Vorbereitung für die Oxford Bewerbungsgespräche oder Interviews. Das war einfach unglaublich intelligent von allen und hat einen Unterschied zu anderen Büchern gemacht. Es war nicht so, dass die ganzen reichen Kids und James' Clique praktisch nur die Sportler sind die dann ein bisschen die Schule aufmischen und Unsinn treiben, sondern sie sind tatsächlich alle richtig intelligent und haben was im Köpfchen. Diese Debatte war einfach nur genial, auch wie (das hatte ich ja vorher schon erwähnt) schlagfertig Ruby ist und wie das dann in dieser Diskussion hin und her geht zwischen den Charakteren. Das hat definitiv richtig Spaß gemacht zu lesen.

Ebenfalls bereits kurz erwähnt hatte ich auch schon, dass es mir gefallen hat wie sich das langsam zwischen Ruby und James entwickelt hat. Da waren Momente, die ich wirklich extrem süß fand z.b. wie er ihr mit den Kostümen letztendlich doch entgegengekommen ist bzw. auch wie er sich dann ein bisschen eingebracht hat und bei der Planung für die Party geholfen hat und wie die beiden sich Blicke zugeworfen haben etc.
Dann waren da natürlich aber auch Momente die mir gar nicht gefallen haben und die ich auch etwas klischeehaft fand und diese Dinge sind auch der Hauptgrund warum ich diesem Buch keine 5 Sterne geben kann. Da wäre nämlich zum einen die Situation bei Beaufort, also im Unternehmen, und wie rasant die Stimmung umgeschlagen ist nachdem James' Eltern da aufgekreuzt sind und wie kühl und ja schon herablassend er Ruby dann behandelt und weggeschickt hatte.
Dann die Szene wie er sie praktisch weggestoßen hat nach der Halloween-Party, ebenfalls wegen seinem Vater. Ich meine, man braucht ja Antagonisten, allerdings finde ich es sehr klischeehaft, dass die reichen Eltern sich für nichts anderes interessieren als das Unternehmen und das Geld und dabei komplett die Gefühle ihrer Kinder bzw. in dem Fall insbesondere ihres Sohnes außer Acht lassen und ihm mehr oder weniger verbieten Gefühle für eine bestimmte Person zu haben, weil sie einfach nicht dem Stand entspricht. Und generell finde ich den Vater zum kotzen. Das ist jetzt kein Grund warum ich diesem Buch weniger Sterne gebe, aber der Vater ist einfach eine furchtbare Figur. Ich meine, dem ist einfach alles scheißegal außer die Kohle und er geht soweit seinem Sohn das zu verbieten und ihn zu schlagen. Ich meine, Hallo?? Welcher Vater tut das denn bitte? Einfach ein Riesenar
**!
Ja, aber diese klischeehaften Entwicklungen (auch gegen Ende diese Entwicklung) sind für mich der Grund warum ich dem Buch nicht 5 Sterne geben kann. Ansonsten habe ich eigentlich kaum etwas daran auszusetzen und ich bin auf jeden Fall mal gespannt wie sich diese Dinge im zweiten Band entwickeln werden, denn den Zweiten habe ich bereits gekauft und angefangen zu lesen!😍❤

P.S.Ebenfalls noch ein anderer Punkt den ich wirklich sehr in diesem Buch mochte, ist der Schulsport. Dass es einfach nicht wieder dieser typische Sport Football ist, sondern, dass da mal wieder etwas Kreativität reinkommt und Mona Kasten Lacrosse als Sport genommen hat. Das fand ich auch schon bei "The Deal" mit dem Eishockey so gut und hier hat mir das wieder sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

(Fast) So wundervoll wie der Vorgänger!

Verliere mich. Nicht.
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Dieser Band war wieder so wundervoll wie sein Vorgänger! Die angespannte Stimmung zu Beginn war natürlich weniger wundervoll und dass Grace ins Bild kam fand ich furchtbar, aber dafür waren die Annäherungen ...

Dieser Band war wieder so wundervoll wie sein Vorgänger! Die angespannte Stimmung zu Beginn war natürlich weniger wundervoll und dass Grace ins Bild kam fand ich furchtbar, aber dafür waren die Annäherungen später umso schöner. Außerdem fand ich es gut, dass Luca kein großes Geheimnis aus seinen Gefühlen gemacht hat (zumindest nicht nachdem seine Zunge erstmal gelockert war) - anders als Sage. Das war in meinen Augen der einzige Makel; dass sie einfach ihren Mund nicht aufbekommen hat. Natürlich ist es verständlich, dass man solch ein Erlebnis nicht sein gegenwärtiges "Glück" trüben lassen will, aber Sage war sich ihrer Gefühle schon so lange bewusst, dass sie über ihren Schatten hätte springen könnte. Zumindest ansatzweise.
Daher fand ich den unerwarteten Besuch in gewisser Weise auch "gut", denn endlich gab es mal einen Grund Klartext zu reden!

Wobei:
Bereits die Blumen kamen mir kurios vor, denn Luca hätte sie ihr einfach so in die Hand drücken können und selbst wenn die beiden sich aus dem Weg gegangen sind, hätte er sich mit Sicherheit persönlich entschuldigt. Außerdem stand nicht einmal ein Name auf der Karte.
Als dann noch die ganzen Geschenke kamen und Luca nie etwas erwähnte war ich vollends skeptisch. Das Ganze hat sich einfach zu gut angefühlt um wahr zu sein.
Zumal Alan von der Klausur durch Nora erfahren haben könnte und er sich zuvor für sein Verhalten an Weihnachten hätte "entschuldigen" können. All diese Zettel und Nachrichten erschienen mir viel zu wage und ich denke, dass Luca Manns genug wäre um all diese Dinge persönlich zu überreichen. Und das letzte Paket war ja wohl die Höhe!

Die einzige Frage, die in meinen Augen offen bleibt, ist, ob Sage jetzt nun April von ihrer Vergangenheit erzählt hat oder nicht. In dem Club hält Megan einen Toast, der das Geschehene andeutet. Ihre Worte sind jedoch sehr wage und auch Aaron und Cameron sind dabei. Ich bin mir nicht sicher ob sie den beiden tatsächlich davon erzählen würde...
Abgesehen davon war das Ende unglaublich schön. 😍

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Wundervoll

Das Mal der Götter 1: Berufen
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Ein wundervolles Buch mit einem ebenso schönen Schreibstil!

Von Anfang an haben mich die Welt und die Charaktere in ihren Bann gezogen. Die Welt und die Idee, dass die Götter alle 50 Jahre einen jungen ...

Ein wundervolles Buch mit einem ebenso schönen Schreibstil!

Von Anfang an haben mich die Welt und die Charaktere in ihren Bann gezogen. Die Welt und die Idee, dass die Götter alle 50 Jahre einen jungen Mann erwählen, der das Land regieren soll ist originell und hat mich sofort überzeugt. Endlich einmal kein korrupter König, sondern in diesem Fall sogar einer, der gar nicht König sein möchte. Das verspricht auf jeden Fall noch einiges an Spaß und Entwicklung im zweiten Band!

Unsere beiden Protagonisten sind Menschen, die beide ihre Machen und Eigenarten haben und trotzdem muss man sie einfach gern haben. Celeste hat eine harte Schale und ist nicht gerade auf den Mund gefallen. Ebenso jedoch Nate. Die beiden geraten ständig aneinander und es ist genau die Art von Reibung, bei der man weiß, dass früher oder später Funken sprühen werden.
Ich bin nicht sicher, wie viele Bücher diese Reihe insgesamt haben wird. Der erste Band führt einen jedoch erstmal ganz gemächlich in die Welt ein. Es passiert nichts weltbewegendes und es gibt auch keine große Dramatik - man sollte sich also auf eine ruhige Erzählung einstellen. Trotzdem wurde es nicht langweilig, denn die Charaktere sind es definitiv wert dieses Buch zu lesen. Es gibt erste Hinweise auf Gegner des bestehenden Systems und auch Hinweise auf weitere persönliche Verwicklungen. Zumindest habe ich bereits die ein oder andere Vermuten, dass eine gewisse Priesterin einmal eine romantische Beziehung mit einem einfachen Mann gehabt hat. Es gibt Raum für eine weitere Storyline, die die Götter selbst betrifft. Es gibt Geheimnisse des König, die es aufzudecken gilt.
Kurzum, ich bin sehr gespannt wie es weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 19.02.2020

Durchgeflogen

Der letzte erste Blick
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Ich bin geradezu durch dieses Buch durchgeflogen!
Direkt am Anfang hat es bei mir irgendwie klick gemacht und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig, nie bin ich beim ...

Ich bin geradezu durch dieses Buch durchgeflogen!
Direkt am Anfang hat es bei mir irgendwie klick gemacht und ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Schreibstil ist flüssig, nie bin ich beim Lesen ins Stocken geraten, musste überlegen was oder wer jetzt gemeint war und auch eine oder mehrere Passagen noch einmal lesen, weil ich z.B. unaufmerksam war oder mit den Gedanken woanders war, musste ich kaum. Die Story und die Charaktere haben mich schlichtweg gefesselt.

Natürlich gab es diese storyline - Junge und Mädchen lernen sich kennen, beide haben irgendein Geheimnis oder eine Vergangenheit vor der sie weglaufen - schon mehr als einmal. Hier wurde das Rad also definitiv nicht neu erfunden, aber das ist auch völlig in Ordnung, denn in New Adult gibt es nunmal nicht so viele Gestaltungsmöglichkeiten. Gäbe es kein "Geheimnis" wäre es auch langweilig und das Buch wohl auch ziemlich schnell vorbei. 😉
Was mir bei dieser Story jedoch sehr gefallen hat und was es meiner Meinung nach auch von anderen Büchern dieses Genres abgrenzt, sind der Humor und eine Protagonistin die sich nichts gefallen lässt. Und beide diese Dinge waren von Anfang an dabei.

Emery ist das typische Beispiel für "harte Schale, weicher Kern" und ist total liebenswürdig und tough.
Dylan ist der hilfsbereite nette Kerl von nebenan, dem leider eine falsche Abzweigung beinahe zum Verhängnis wird.

Allerdings glaube ich, dass die beiden ohne die ganzen Nebencharaktere (die alle wundervoll ausgearbeitet sind) oder die Dynamik zwischen den beiden (nämlich die ganzen humorvollen Streiche, die sie sich immer wieder spielen), bloß 0815 wären. Zum Glück ist das nicht der Fall. Die Geschichte lebt durch den Humor und die ganzen wundervollen Persönlichkeiten, die hier zusammenkommen und ist es definitiv wert gelesen zu werden.

P.S. die Auflösung am Ende fand ich etwas plötzlich. Ich hätte mir mehr Zusammenhang erwartet, wie beispielsweise mehr Blicke oder generell mehr "Versuche" in die Richtung, damit das Ganze glaubwürdiger wäre...

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Sehr schöne Story mit leichten Schwächen

Fegoria
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Erstmal möchte ich ein riesengoßes Dankeschön an Annika Kastner richten, die mir dieses Buch im Austausch für meine ehrliche Meinung zugeschickt hat. Vielen lieben Dank!

"Ich bin Alice – in meinem ganz ...

Erstmal möchte ich ein riesengoßes Dankeschön an Annika Kastner richten, die mir dieses Buch im Austausch für meine ehrliche Meinung zugeschickt hat. Vielen lieben Dank!

"Ich bin Alice – in meinem ganz persönlichen Wunderland. Weiße Hasen habe ich keine, aber einen kleinen Drachen. Mein Hutmacher ist ein sturer Prinz, der mir das Leben gerettet hat, und zudem heißer ist, als es erlaubt sein sollte."

Enthält Spoiler!

Die Story war wirklich gut! Ich liebe ein Setting, bei dem die Hauptfigur durch ein Portal stolpert und sich plötzlich in einer ihr völlig unbekannten Welt wiederfindet und sich Gefahren und Kreaturen gegenüber sieht, die eigentlich nicht existieren dürften und gegen jede Art der Logik sind.
Genau das hat mich auch in diesem Buch erwartet. Und ich liebe es. Zudem ist Alice eine wirklich sehr sympathische Protagonistin! Sie hat eine liebenswerte Art, einen guten Sinn für Humor, sie ist charmant und ist gleichzeitig nicht auf den Mund gefallen.

Ihr Gegenstück Crispin ist ein arroganter, teilweise überheblicher Prinz, der zudem noch fantastisch aussieht und das auch genau weiß. Trotzdem merkt er sehr schnell, dass er doch mehr für Alice empfindet und ihn das in die ein oder andere Schwierigkeit. Er entwickelt sich schnell in einen verliebten und aufopferungsvollen Mann, trotzdem nimmt man ihm aber beides ab.
Er bleibt weiterhin arrogant und weiß genau wie gut er ist. Er hat also beide Seiten in sich - eine unausstehliche und arrogante, aber auch eine liebenswürdige und naive Art - und beide kommen hin und wieder zum Vorschein. Genau diese realistische Mischung macht ihn so unglaublich sympathisch.

Diese Charaktereigenschaften der Protagonisten sind ein wirklich sehr großer Pluspunkt. Und besonders die integrierte Liebesgeschichte zweier verschiedener Rassen finde ich sehr schön umgesetzt. Das hat fast etwas von Romeo und Julia.
Doch auch die Nebencharaktere, besonders Noam und Cian, sind unglaublich gute Charaktere. Ich liebe die Art und Weise wie diese beiden immer wieder eine wichtige Rolle spielen.

Die Wandlung etwa in der Mitte des Buches fand ich (ohne näher darauf einzugehen) einen sehr interessanten Schachzug, hätte mir jedoch gewünscht, dass sie etwas mehr ausgeführt gewesen wäre.

Zuletzt möchte ich einen Punkt ansprechen, bei dem ich etwas zwiegespalten bin: Der Schreibstil. Der Schreibstil enthält einige wundervolle Formulierungen, die perfekt zum Setting und der Atmosphäre dieses Buches passen. So hat Crispin teilweise eine sehr edle Formulierung in seinen Sätzen, die klar machen, dass er nicht nur ein Prinz sondern eben auch ein Prinz aus einer anderen Welt ist. Einer Welt in der es Elben und Alben und weitere fantastische Rassen gibt. Im Gegensatz dazu wird auch sehr schön gezeigt, dass Alice eben aus unserer Welt kommt. Die für die Elben unbekannten Begrifflichkeiten und ihre oftmals derbe Sprechweise bilden einen wundervollen Kontrast.
Dann gibt es jedoch auch des öfteren Formulierungen mit denen ich ganz und gar nicht einverstanden bin. Was mich besonders gestört hat waren die Formulierungen (und ich weiß nicht mehr den zu 100% genauen Satzbau): „sie versteckte ihr Gesicht in Dune seiner Mähne“ oder „…Alice ihre Hände“. Dieses „seine“ und „ihre“ finde ich leider ganz unglücklich formuliert, hört sich viel zu plump an und passt einfach nicht zum Rest des Buches. Außerdem habe ich an einigen Stellen kleine Grammatikfehler gefunden und manche Satzstellungen ließen mich leider beim lesen über die Worte stolpern, sodass ich kurz den Fluss verloren hatte und aus der Geschichte gerissen wurde. Das war leider sehr schade. Da müsste vermutlich noch einmal aufmerksam drüber gelesen werden um solche kleinen Fehler zu vermeiden.

Nichtsdestotrotz ist das eher Formsache. Die Idee und die Ausarbeitung der Geschichte fand ich wirklich sehr gut und gebe dem Buch daher trotzdem 4 Sterne.

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