Zu Anfang wusste ich nicht recht was ich von diesem Buch halten soll. Es hat sehr langsam gestartet und es brauchte etwas bis die Story in Fahrt kam.
Zusätzlich war mir die Tatsache, dass es einen mysteriösen ...
Zu Anfang wusste ich nicht recht was ich von diesem Buch halten soll. Es hat sehr langsam gestartet und es brauchte etwas bis die Story in Fahrt kam.
Zusätzlich war mir die Tatsache, dass es einen mysteriösen jungen Mann gibt, der von allen gemieden wird und für die neue in der Stadt natürlich äußerst interessant wirkt doch etwas suspekt - ich meine, kennen wir das nicht schon alle zu Genüge? (Okay, dabei darf man natürlich nicht außer Acht lassen, dass das Buch nun auch schon ein paar Jährchen alt ist, aber nichtsdestotrotz.)
Nun ja, anfangs war ich also noch recht skeptisch was dieses Buch betrifft. Allerdings fand ich es dann im Nachhinein doch gar nicht mal so schlecht. Das Geheimnis das hinter dem mysteriösen Jungen steckte, war letztendlich doch nicht so alltäglich wie ich dachte und noch zudem wirklich interessant. Und auch, dass das Geheimnis des jungen Mannes eben nicht das einzige Geheimnis war, welches es zu lüften gab machte die Geschichte zusätzlich interessant.
Band 2 und 3 habe ich ebenfalls schon im Regal stehen, deswegen werde ich auf jeden Fall weiterlesen und mal schauen was diese Geschichte noch alles für mich bereit hält.
Ich weiß noch, dass ich das Buch teilweise etwas langatmig fand. Gewisse Szenen und Entscheidungen fand ich nicht gut. Anderes fand ich anschließend noch schön gelöst.
Die Reihe insgesamt fand ...
Spoiler
Ich weiß noch, dass ich das Buch teilweise etwas langatmig fand. Gewisse Szenen und Entscheidungen fand ich nicht gut. Anderes fand ich anschließend noch schön gelöst.
Die Reihe insgesamt fand ich gut, leider war der letzte Band für mich eher mittelmäßig.
Den Schreibstil von Mona Kasten finde ich trotzdem sehr schön und leicht. Auch ihre Charaktere gefielen mir sehr. "Begin Again" steht bereits in meinem Regal und ich denke - nein, ich bin mir sicher -, dass ich auch im nächsten Jahr wieder etwas von ihr lesen werde!
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Nachdem ich die Notizen von der Freundin bekommen habe, mit der ich den Buddy Read (unter anderem) gemacht habe; jetzt nochmal ein paar weitere Gedanken:
Die Erwachsenen.
Am Ende von Band 2 hatte Rubys Mutter mich doch extrem enttäuscht. Sie hatte ihrer Tochter - die immer nur perfekt ist und nie auch nur einen Fehler macht - nicht ein einziges Wort geglaubt und war direkt vom schlimmsten ausgegangen. Das hatte mich richtig wütend gemacht. Allerdings hatte sich dieses Missverständis in Band 3 (glücklicherweise) aufgeklärt, bzw hatte die Mutter ihre Reaktion erklärt. Das hat das gute Bild das ich von Rubys Eltern hatte, wieder gerade gerückt. Die beiden sind offen und freundlich und ganz anders als James' Vater.
Dieser zeigte nicht ein einziges Fünkchen Mitgefühl oder elterliche Liebe gegenüber seinen Kindern und insbesondere Lydia. Stattdessen schiebt er sie einfach zu ihrere Tante ab, die zwar etwas eigen ist, aber trotzdem sehr liebenswürdig.
Nun zu den anderen Charakteren.
Lydia und Graham (in einem Satz): Die beiden waren absolut süß zusammen und ich finde es fantastisch wie sehr Graham sich über sie Neuigkeiten freut und seine Zukunft komplett mit Lydia plant.❤
Ember und Wren: Leider Gottes gingen die beiden (insbesondere allerdings Ember) auch in diesem Band noch auf die Nerven. Wren hatte es letztendlich ja doch ernst mit ihr gemeint, und ich fand es auch gut, dass James und Wren sich letztendlich wieder vertragen haben. Ich weiß nicht woran es lag, aber die Kapitel mit den beiden haben mir einfach überhaupt nicht gefallen.
Alistair und Keshav: Keshav hatte einfach zu viel Angst vor der Reaktion seiner Eltern und/ oder anderer. Das hat mir nicht gefallen, umso besser fand ich jedoch wie stark Alistair war und, dass er sich selbst und seine Gefühle einmal voran stellt um nicht noch mehr verletzt zu werden.
Im Nachhinein denke ich, dass es vielleicht etwas viel war mit den ganzen Beziehungen. Es waren zu viele Paare und zu viele Sichtweisen, die immer wieder irgendwelche Gefühle beschreiben. Den Fokus auf einem Paar zu lassen wäre vielleicht besser gewesen, zumal ja auch nicht immer jeder in irgendeiner Beziehung stecken muss um glücklich zu sein.
Und jetzt hätte ich tatsächlich beinahe die Protagonisten vergessen.
Ruby und James:
Irgendwie sind die beiden durch das ganze andere Drama doch irgendwie in den Hintergrund gerückt und ich weiß gar nicht mehr wirklich was denn jetzt genau zwischen den beiden im letzten Band war und was nicht.
Das einzige was ich noch weiß, ist, dass es ein Happy End gab (nicht schwer zu erraten, denn wie sollte es auch anders sein), aber das war es auch leider schon. (
Trotzdem fand ich die Bücher gut und ich erinnere mich ebenfalls James und Ruby sehr gemocht zu haben!
Puh was soll ich dazu sagen... Laura Kneidls Schreibstil gefällt mir immer sehr gut und ich fand es spannend auch einfach Fantasy aus ihrer Feder zu lesen. Allerdings hatte ich doch das ein oder ...
Spoiler
Puh was soll ich dazu sagen... Laura Kneidls Schreibstil gefällt mir immer sehr gut und ich fand es spannend auch einfach Fantasy aus ihrer Feder zu lesen. Allerdings hatte ich doch das ein oder andere Problem damit.
Zum einen ist in diesem Buch zwar noch nichts wirklich romantisches passiert, allerdings gibt es viele Hinweise auf Pärchen die sich entwickeln könnten. Und das beinahe für alle Hauptcharaktere, teilweise sogar doppelt. Ich finde das muss nicht immer sein.
Dann gab es etwa in der Mitte des Buches eine Entwicklung, die mich wirklich nur genervt hat, weil ich es so unglaubwürdig fand. Das wurde alles aufgeklärt und es gab auch den ein oder anderen Punkt in der Auflösung bei dem ich zustimmend genickt habe, allerdings hätte mir eine andere Variante nämlich, die in der Talon tatsächlich Freyas Bruder ist und von den Unseelie gefangen gehalten wird irgendwie einfach besser gefallen. Da wäre die Möglichkeit von ganz viel Action und Verrat und Intrigen und Feindschaften, die es aufzuklären gegollten hätte und das ist mir dadurch leider alles durch die Lappen gegangen. So hatte ich leider lediglich einen kurzen "Oh Wow" Moment und dann war es auch schon wieder vorbei.... nun ja ich hoffe einfach mal, dass Laura Kneidl das in den kommenden Bänden wieder wett macht und ich dafür die doppelte Dröhnung Action bekomme. Immerhin war das ja erst der erste Band von 4.
Der letzte Punkt, der mich leider gestört hat war Ceylan. Mit ihr bin ich als Charakter leider so gar nicht warm geworden. Ihre Art hat mich irgendwann einfach nur noch genervt....
Dafür (und jetzt kommen wir mal zu ein paar positiven Dingen) hat mir Freya umso besser gefallen! Freya ist ja eigentlich nur ein Mädchen. Eine Prinzessin, die nie gelernt hat zu kämpfen und behütet aufgewachsen ist. Dafür hat sie aber ungefähr zehnmal so viel Mut und Tatendrang wie andere. Und sie hat eine unglaubliche Entschlossenheit das druchzuführen was sie sich vorgenommen hat und dafür kann man sie einfach nur bewundern. Und trotz allem hat sie auch eine Art und Weise die Welt und ihre Kreaturen auf eine völlig unvoreingenommene und unschuldige Weise zu betrachten. Ein wundervoller Charakter.
Und Larkin, der ihr treu zur Seite steht ebenso! Obwohl er viel schlimmes erlebt haben muss, trägt er doch eine Güte in sich, die einen sprachlos macht! (Die beiden würden aus meiner Sicht übrigens ein fantastisches Paar abgeben!)
Die Welt, die hier erschaffen wurde gefällt mir übrigens ebenfalls sehr gut! und ich freue mich schon jetzt im September wieder in sie einzutauchen!
Dies war das erste Buch von Lynn Raven das ich gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön und ausgesprochen detailliert. Leider hat es mir eben dieses detailreiche schwer gemacht ...
Dies war das erste Buch von Lynn Raven das ich gelesen habe.
Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr schön und ausgesprochen detailliert. Leider hat es mir eben dieses detailreiche schwer gemacht wirklich in das Buch hineinzukommen und mich richtig in die Charaktere einzufühlen.
Das Buch ist High Fantasy und man wird mit unglaublich vielen Informationen bombardiert. Da durchzublicken hat bei mir erst gegen Ende des Buches wirklich funktioniert und zu Beginn eher für Verwirrung gesorgt.
Viele Dinge, wie genauere Beschreibungen und die Herkunft der verschiedenen Rassen dieser Welt, wurden gänzlich weggelassen. Stattdessen wurden diese Themen nur kurz angeschnitten.
Auch spannendere Szenen kamen leider nicht als besonders spannend bei mir an. Dies lag ebenfalls an dem sehr detailreichen Schreibstil. Ich persönlich finde, dass spannende und actionreiche Szenen mit kürzeren Sätzen beschrieben werden sollten um die Schnelllebigkeit des Geschehens darzustellen. In Seelenkuss wurden jedoch auch solche Szenen mit langen und detaillierten Sätzen beschrieben.
Einen detailreichen und ausgeschmückten Schreibstil finde ich persönlich sehr schön. Leider war er hier aber teilweise etwas hinderlich, zumal er auch eher neutral wirkte und die Charaktere sowie die Handlung dadurch sehr flach blieben.
Nichtsdestotrotz werde ich auch anderen Büchern von Lynn Raven eine Chance geben und hoffe, dass diese mir besser gefallen werden.
Leider kann dieser zweite Band nicht mit dem ersten mithalten. Ich hatte immer wieder Phasen in welchen ich das Gefühl hatte, dass absolut nichts passiert und im Großen und Ganzen hat ...
Enthält Spoiler
Leider kann dieser zweite Band nicht mit dem ersten mithalten. Ich hatte immer wieder Phasen in welchen ich das Gefühl hatte, dass absolut nichts passiert und im Großen und Ganzen hat sich dieser zweite Band wie ein Lückenfüller für mich angefühlt. Typical second-book-syndrome!
Unsere Protagonistin Rea ist mir leider auch immer wieder einfach nur auf den Nerv gegangen. Es gab zwischendurch mal Szenen in denen ich dachte sie hätte nun endlich die Kurve gekriegt, würde für sich selbst einstehen und endlich mal tun was gut für sie ist und nicht immer auf andere achten. Aber nein, im nächsten Moment wurde sie dann doch wieder schwach und tut was jemand anderes will.
Das beste Beispiel für dieses zwiegespaltene Verhalten ist in der Szene in der sie Robin dazu auffordert mit ihr gemeinsam auf den Protestmarsch zu gehen. In dieser Szene springt sie gefühlt 20 mal hin und her und denkt darüber nach ob sie ihn wirklich vor diese Wahl stellen kann und dass er das ja eigentlich nicht machen kann und dass es ja auch verständlich ist, denn immerhin ist er der Kronprinz von England und bla bla bla. Anstatt einfach mal auf den Tisch zu hauen und zu sagen „so nicht, ich mache jetzt was ich will und was ich denke ist das Richtige“ kommt dann dieses Hin und Her.
Eine andere Sache die mich an diesem zweiten Band gestört hat ist die Heimlichtuerei von Ninon. Im ersten Band hatte sich eine wunderbare Freundschaft zwischen den beiden Frauen entwickelt und es schien mir, dass diese in Palace of Silk gelitten hat.
Für große Verwirrung dagegen hatte die Beziehung zischen Blanc, Rene und dem Comte gesorgt - ich habe das Gefühl bis zum Schluss nicht zu 100% da durchgeblickt zu haben.
Ebenfalls die Storyline rund um Madame Hiver und letztlich auch die Auflösung hinter dieser Person hat mich nicht gänzlich überzeugt - ich denke aber, dass man dazu im dritten Band noch etwas mehr erfahren könnte und ich hoffe sehr, dass sich Madame Hiver als Person noch etwas ausführlicher erleben lassen wird.
Alles in allem leider ein enttäuschender zweiter Band, der jedoch trotzdem ein paar gute Szenen hatte und auch den ein oder anderen Plottwist beinhaltet, den ich erst ganz kurz vorher erst erahnt hatte. Den dritten Band werde ich trotzdem lesen - auch wenn ich der Reihe eine kleine Pause geben werde...