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Krummbein

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2020

Sehr anschaulich, aber leider zu wenig neue Information

Das Eis schmilzt
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In dem Buch "das Eis schmilzt" schreibt Arved Fuchs von seinen Erfahrungen in Bezug auf den Klimawandel.
Ich habe schon viele Bücher zu diesem Thema gelesen, doch was mir an diesem besonders gut gefällt, ...

In dem Buch "das Eis schmilzt" schreibt Arved Fuchs von seinen Erfahrungen in Bezug auf den Klimawandel.
Ich habe schon viele Bücher zu diesem Thema gelesen, doch was mir an diesem besonders gut gefällt, ist die Tatsache, dass Arved Fuchs über seine eignen Erfahrungen spricht. Es werden kaum Expertenmeinungen erwähnt, wodurch sich alles irgendwie "näher" anfühlt. Beispielsweise erzählt er, dass er an dem selben Ort mehrere Male war und wie sich die Landschaft zwischen den einzelnen Besuchen verändert hat.
Leider muss ich dem Buch jedoch etwas abziehen, da für mich kaum neue Information vorhanden war.
Alles in Allem ist es ein interessantes und anschauliches Buch, welches sich durch die vielen Illustrationen und wahnsinnig kurzen Kapitel sehr leicht und schnell lesen lässt. Leider hat es jedoch nur wenig an neuer Information zu bieten, wenn man sich mit dem Thema bereits ein wenig befasst hat.

Veröffentlicht am 24.10.2020

Anders als alles was ich bisher gelesen habe

Die verschwindende Hälfte
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In dem Buch folgen wir einem Zwillingspaar, sowie deren Familie, dessen Wege sich trennen und sich in weiterer Folge auf unterschiedlichste Weise entwickeln.

Doch für mich ging es in dem Buch nicht vorrangig ...

In dem Buch folgen wir einem Zwillingspaar, sowie deren Familie, dessen Wege sich trennen und sich in weiterer Folge auf unterschiedlichste Weise entwickeln.

Doch für mich ging es in dem Buch nicht vorrangig um die Story, sondern viel mehr um die Themen, welche Brit Bennett darin anspricht. Von Rassissmus über Mutterschaft sowie die eigene Idetität finden (und vieles mehr) ist alles dabei.

Es fällt mir auch jetzt noch schwer meine Gefühle für dieses Buch in Worte zu fassen, da es so einzigartig war.

Was ich jedoch ziemlich klar weiß, ist was mir an dem Buch gefehlt hat: Da man so vielen Charakteren über eine so lange Zeitspanne folgt, fiel es mir wahnsinnig schwer mich auf die einzelnen Charaktere voll und ganz einzulassen. Auch die Story an sich war für mich eher nebensächlich angefühlt und diente meiner Ansicht nach eher als Vorwand um die oben genannten Themen anzusprechen.

Fazit:
Brit Bennett thematisiert in diesem Buch sehr wichtige Punkte und schlängelt dies auch noch in eine interessante Story ein, jedoch viel es mir schwer mich völlig darauf einzulassen. Dennoch finde ich dass dieses Buch wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient als es bisher bekommen hat und ist von mir eine eindeutige Leseempfehlung für so ziemlich jeden!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2018

Gedanken anregend

Das weibliche Prinzip
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Das Buch "Das weibliche Prinzip", welches von Meg Wolitzer geschrieben wurde, handelt von Greer Kadetsky. Diese ist sehr schüchtern und begegnet am Anfang ihrer College Zeit einer Frau names Faith Frank. ...

Das Buch "Das weibliche Prinzip", welches von Meg Wolitzer geschrieben wurde, handelt von Greer Kadetsky. Diese ist sehr schüchtern und begegnet am Anfang ihrer College Zeit einer Frau names Faith Frank. Diese verändert das Leben von Greer von Grund auf, indem sie ihr in einer Rede den Feminismus näher bring und somit ihr großer Vorbild wird. In der weitern Story folgen wir Greer wie sie ihren Weg bestreitet und dabei versucht ihren Werten treu zu bleiben.

Was mir an dem Buch sehr gut gefallen hat ist, dass die Autorin viele problematische, aber sehr wichtig Themen angesprochen hat. Was mir allerdings gefehlt hat, war eine richtige Verbindung zu den Charakteren. Dies liegt meiner Meinung nach an dem Erzählstil, da dabei ein Augenmerk auf die Anzahl der Ereignisse gelegt wird, anstatt auf einzelne Ereignisse genauer einzugehen.

Somit kann ich das Buch all jenen empfehlen, welche gerne Stoff zum nachdenken haben möchten. Wenn man jedoch ein Buch sucht in dem man sich richtig verlieren kann, ist dies vermutlich nicht die geeignete Wahl.

Veröffentlicht am 10.02.2018

Wirklich gut aber zu langwierig für meinen Geschmack!

Der Serienkiller, der keiner war
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In dem Buch "Der Serienkiller der keiner war und die Psychotherapeuten die ihn schufen" von Dan Josefsson geht es um Sture Bergwall (oder auch Thomas Quick) der Morde gestanden hat um an Drogen zu kommen. ...

In dem Buch "Der Serienkiller der keiner war und die Psychotherapeuten die ihn schufen" von Dan Josefsson geht es um Sture Bergwall (oder auch Thomas Quick) der Morde gestanden hat um an Drogen zu kommen. Die Psychotherapeuten wollten dies ausnützen um einen großen Erfolg zu feiern. Die Menschlichkeit blieb dabei auf der Strecke.

Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und ich finde auch dass er passend für ein Sachbuch ist. Ebenfalls ist Dan sehr begabt darin, Informationen dem Leser sehr interessant und spnnend zu präsentieren.
Jedoch muss ich leider sagen, dass der Autor zu genau auf jedes Detail der Story eingeht. Vielleicht liegt es ja nur an mir, aber mir hätte es auch gereicht wenn das Buch halb so lang gewesen wäre.
Ansonsten hat mir das Buch wirklich gut gefallen und ich kann es jedem weiterempfehlen der von Grund auf an der Story interessiert ist uns nichts dagegen hat, wenn einem ziemlich ausschweifende Informationen präsentiert werden.

Veröffentlicht am 26.02.2020

Tolle Idee - nicht so tolle Umsetzung

Das neunte Haus
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Bevor ich mit der eigentlichen Rezension des Buches beginne, möchte ich noch eine Trigger Warnung für sexuellen Missbrauch aussprechen. In dem Buch gab es diesbezüglich mehrere Stellen und ich wundere ...

Bevor ich mit der eigentlichen Rezension des Buches beginne, möchte ich noch eine Trigger Warnung für sexuellen Missbrauch aussprechen. In dem Buch gab es diesbezüglich mehrere Stellen und ich wundere mich sehr dass ich dies bisher noch niemanden erwähnen hörte.

Charaktere
Die Charaktere sind für mich einer der wichtigsten Punkte in einem Buch. Was Leigh Bardugo wirklich gut machte war, dreidimensionale Charaktere zu kreieren. Jeder Charakter fühle sich beim lesen anders an und man bekam sehr viel über deren Herku bzw. Vergangenheit mit.
Dennoch konnte ich zu den Charakteren keine "Beziehung" aufbauen und es kümmerte mich zum Teil nicht was mit ihnen passierte. Doch vielleicht liegt dies daran, dass ich mir mit den Einstieg in das Buch sehr schwer getan habe. Darauf werde ich beim Schreibstil näher eingehen.


Story
Die Story war wirklich einzigartig und cool, jedoch hingen oft einige Informationen ab, wodurch ich mich etwas verloren gefühlt habe. Ebenfalls konnte ich dadurch nicht wirklich einschätzen was möglich ist und was nicht, was ich persönlich gar nicht mag. Ich habe es sehr gerne wenn ein Buch gewisse Grenzen hat innerhalb denen es sich bewegen kann, was hier definitiv nicht der Fall war.

Schreibstil
Puh.. der Anfang fiel mir echt schwer zu lesen. Zum Teil musst die Sätze doppelt lesen um sie zu verstehen. Es wurden auch oft Personen oder Situationen nur kurz erwähnt wodurch ich mich wieder sehr verloren fühle.
Dies änderte sich jedoch Schlagartig irgendwo zwischen Seite 100 und 150. Danach war das Buch vom Schreibstil her richtig angenehm zu lesen.

Fazit
An sich ein tolles Buch mit einer tollen Idee, jedoch hat es für mich an der Umsetzung gehapert. Daher gibt es von mir leider nur 2,5 Sterne