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Veröffentlicht am 18.04.2020

Ruhiger Krimi mit realitätsnahen Personen und überraschendem Ende

Kellerkind
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Die Anwältin Rose Benninghoff wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung gefunden. Auf der Suche nach Spuren stößt das Ermittlerteam im Keller auf etwas oder besser jemanden. Wie der Titel bereits ...

Die Anwältin Rose Benninghoff wird mit durchgeschnittener Kehle in ihrer Wohnung gefunden. Auf der Suche nach Spuren stößt das Ermittlerteam im Keller auf etwas oder besser jemanden. Wie der Titel bereits versprechen lässt, handelt es sich hierbei um ein Kind mit Blut an den Händen.

Der Münchener Hauptkommissar lebt in seinem eigenen „Messie-Leben“ vor sich hin. Aufgrund seines guten Einfühlungsvermögens gewinnt er jedoch Vertrauen zu seinen Zeugen. Er agiert sehr gut mit seinem Team um die Powerfrau Elli Schuster und dem Veganer Hannes Brandl, die ebenfalls privat ihre eigenen Lasten auf den Schultern tragen. Jeder hat seinen eigenen Schwerpunktbereich, sodass der Inhalt strukturiert aufgebaut und flüssig zu lesen ist. Anfangs fand ich das Buch eher ruhig und langweilig. Ich las aufgrund der Rezensionen, die ich mir vorab durchgelesen habe, trotzdem weiter. Nicole Neubauer setzt Wert auf die Charaktere, die auch sehr positiv und sympatisch rüberkommen. Und es hat sich tatsächlich gelohnt, am Ende kam der Fall ins Rollen. Die Linien zwischen Tätern und Opfern verschmelzen und einige Vorfälle aus der Vergangenheit kommen an das Tageslicht.

Das Buch hat mich auf die Spannung blickend nicht vollständig gepackt, hat in den folgenden Bänden „Moorfeuer“ und „Scherbennacht“ aber definitiv Luft nach oben. Für jeden, denen Charaktere im Buch wichtiger sind als die Handlung, sehr zu empfehlen !

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Veröffentlicht am 25.03.2020

Ruhestörung der Toten und Tanz der Knochen

Knochentanz
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Cover
Das Cover ist mit dem Hafenpanorama und den Möwen ein typisches Bild von Hamburg, steht aber weiter mit dem Krimi nicht in Verbindung. Trotzdem wirkt es ansprechend und nach Geheimnissen.

Buch
"Knochentanz" ...

Cover
Das Cover ist mit dem Hafenpanorama und den Möwen ein typisches Bild von Hamburg, steht aber weiter mit dem Krimi nicht in Verbindung. Trotzdem wirkt es ansprechend und nach Geheimnissen.

Buch
"Knochentanz" ist der erste "pure" Hamburg-Krimi von Sandra Dünschede. In "Friesenlügen" tritt Kommissar Peer Nielsen erstmals in Zusammenarbeit mit dem nordfriesländischen Kollegen Thamsen auf. Nun hat er seine eigene Buchreihe bekommen.

Zusammenfassung
In einer Aprilnacht verunglückt ein Transporter. Neben dem toten Fahrer befinden sich aber noch weitere Leichen, die bereits vor dem Unfall tot waren, an Board. Im Laufe werden noch mehr Leichen ausgegraben und vermisst. Die Täter beginnen, unvorsichtiger zu werden und Spuren zu hinterlassen, sodass Peer Nielsen und seine Kollegen das Geheimnis um die geklauten Leichen lüften.

Meine Meinung
Anfangs passierte nicht viel und ich las nur wegen der "Warum-" Frage weiter. Erst ab der Mitte des Buches bringen Spuren das Geschehen ins Rollen. Aber auch hier ist alles sehr durchsichtig und man weiß sofort wer etwas mit der Sache zu tun hat. Die Sätze sind teilweise sehr kurz verfasst, was mich auf Dauer störte.

Fazit
Für einen schnellen Krimi zwischendurch genau das richtige. Für Leser, die Spannung und eine Geschichte drum herum mögen, nicht zu empfehlen.

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