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Veröffentlicht am 02.05.2020

Die große Debatte um das Thema Abtreibung

Der Funke des Lebens
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"Du wirst nicht erschossen." - [...] "Das wissen Sie nicht." - Natürlich nicht. ´Leben´ war immer ein Verb im Konditional.


Als in einer Abtreibungsklinik in Jackson, Mississippi, erste Schüsse fallen, ...

"Du wirst nicht erschossen." - [...] "Das wissen Sie nicht." - Natürlich nicht. ´Leben´ war immer ein Verb im Konditional.


Als in einer Abtreibungsklinik in Jackson, Mississippi, erste Schüsse fallen, wird der Polizeiunterhändler Hugh McElroy verständigt, um mit dem Schützen zu verhandeln. Denn: Es befinden sich noch mehrere Personen in der Klinik. Doch was Hugh zunächst nicht weiß, ist, dass sich auch seine eigene 15-jährige Tochter Wren und seine Schwester Bex unter den Geiseln befinden. Als ihm dies klar wird, lässt er sich nicht, wie es Vorschrift wäre, von dem Fall abziehen, sondern sieht sich nun erst recht in der Pflicht dazu, mit dem Geiselnehmer zu verhandeln. Schnell wird klar, dass der Schütze aus persönlichen Gründen gehandelt hat - erst kurz zuvor hatte sich seine eigene Tochter für eine Abtreibung entschieden.


Die Geiseln, welche der Mann in seine Gewalt gebracht hat, könnten unterschiedlicher nicht sein: ein Arzt und eine Krankenschwester, eine Frau, die gerade abgetrieben hat, eine Abtreibungsgegnerin und auch Patienten, die lediglich einen Termin zur Untersuchung hatten. Nach und nach werden Vorgeschichte und Motivation der einzelnen Figuren beleuchtet, ihre teils sehr konträren Positionen deutlich gemacht. Dabei werden die unterschiedlichsten Aspekte auf der langen Pro-und-Kontra-Liste zum viel umstrittenen Thema Abtreibung beleuchtet. Das Besondere ist, dass alle Positionen beim Lesen absolut nachvollziehbar erscheinen, gelingt es doch bemerkenswert gut, sich in die verschiedenen Personen hineinzuversetzen.

Das große Thema, um welches es hier geht, wird von den unterschiedlichsten Seiten angegangen, und je mehr man über das Leben der Beteiligten erfährt, desto enger ziehen sich die Kreise. Eindrucksvoll ist vor allem die Tatsache, dass sich die eigentliche Diskussion nicht im Gespräch zwischen den Figuren untereinander entwickelt, sondern nach und nach im Kopf des Lesers entsponnen wird.

"Der Funke des Lebens" ist definitiv ein Buch, das fordert, das einen packt und nicht mehr loslassen will. Denn neben der wichtigen Frage nach ethischer und gesetzlicher Vertretbarkeit von Abtreibungen oder deren Verbot ist natürlich auch die Umgebung, in welcher sich die Geschichte abspielt, hervorragend gewählt: eine kleine Klinik in den USA, die plötzlich von einem Mann mit Waffe gestürmt wird. Ganz nebenbei und wie zufällig wird so auch die Diskussion um die viel zu leichte Verfügbarkeit von Waffen angesprochen - denn wie kann es sein, dass es schwieriger ist, eine Abtreibung vorzunehmen, als an eine Schusswaffe zu gelangen, die mit einem Mal so viele Menschen töten kann? Auch der Rassenkonflikt spielt eine Rolle, ist doch Mississippi mit rund 38% der Bundesstaat mit dem größten Anteil Schwarzer und Afroamerikaner.

Die Spannung wird durch das ganze Buch hinweg hervorragend aufrechterhalten. Dies ist sicher auch der eher ungewöhnlichen Erzählweise geschuldet, denn es wird von hinten nach vorne erzählt - der erste Abschnitt beginnt um 17 Uhr, ab da wird schrittweise im Stundentakt bis 8 Uhr morgens zurückgegangen. Man könnte meinen, es sei unnötig noch weiterzulesen, wo man doch den Ausgang der Geschichte bereits kennt - doch Irrtum, hier stellt das In-der-Zeit-Zurückgehen tatsächlich einen großen Mehrwert für die gesamte Geschichte dar. In jedem dieser Kapitel kommen alle beteiligten Personen zu Wort - es wird erzählt aus der Sicht Hughs, der von draußen Kontakt mit dem Geiselnehmer aufnimmt; aus der Sicht des Schützen selbst darüber, wie er die Situation in der Klinik unter seine Kontrolle bringt; aus der Sicht Wrens, des Arztes, der Patienten. So kann man nicht nur die aktuelle Lage aus den verschiedensten Blickwinkeln betrachten, sondern begleitet die Figuren auch in ihre Erinnerungen und erfährt, wie sie in diese Situation hineingeraten sind. Nach und nach wird so das Bild, welches man anfangs betrachtet, in seine einzelnen Teile zerlegt, und eben dadurch erst kann ersichtlich werden, dass es sich dabei eigentlich um ein großes, komplexes Puzzle handelt.


Die interessante Erzählweise, die authentisch wirkenden Charaktere, der wunderbare Schreibstil und die Brisanz des Themas - all das trägt dazu bei, dass mich dieses Buch sofort mitgerissen hat. Ich konnte es wirklich kaum mehr aus der Hand legen. Es ist spannend geschrieben, man kann als Leser sehr gut mit den Figuren mitfühlen und es bietet definitiv ganz viel Stoff zum Nachdenken. Für mich ein ganz wunderbares Buch, das ich wärmstens empfehlen kann!

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Veröffentlicht am 31.03.2020

Hochaktuell und sehr spannend

Rising
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"Nichts war geblieben. Nur Schutt und Staub, der wie Nebel darüber hinwegkroch, rötlich im Schein der untergehenden Sonne glänzte und bis hin zum Horizont die Überreste eingestürzter Gebäude bedeckte."

Die ...

"Nichts war geblieben. Nur Schutt und Staub, der wie Nebel darüber hinwegkroch, rötlich im Schein der untergehenden Sonne glänzte und bis hin zum Horizont die Überreste eingestürzter Gebäude bedeckte."

Die Jugendbuch-Reihe "Terra Mater" geht in die zweite Runde. 3 Tage, nachdem das Loch zwischen den Sphären entstanden ist und die Welten von Menschen und Meliad vermischt wurden, wirkt es bereits, als sei die Natur schon Jahre damit beschäftigt, sich die Erde zurückzuerobern. Ganze Städte versinken in Schutt und Asche, Pflanzen sprießen aus Beton hervor und überwuchern alles wie eine undurchdringliche Mauer. Auch im zweiten Band stellt Addy den Mittelpunkt dar; gemeinsam mit dem Meliad Casimir und einigen Freunden ist es ihr Ziel, nun auch das Elekreen-Kraftwerk in Birmingham abzuschalten. Doch das ist gar nicht so einfach, denn neben dem Militär haben es nun auch plötzlich mysteriöse Schatten, die Belial, auf Addy und ihre Freunde abgesehen... Gleichzeitig kämpft Ayumi in Japan in einem U-Bahnschacht ums Überleben, und auch Younes in Kanada und Liam in Australien müssen sich vor den Belial in Acht nehmen. Kann es den vier Jugendlichen gelingen, die Menschheit vor dem sicheren Untergang zu bewahren? Und zwar ohne, dass dies auf Kosten der Meliad gehen muss?


Wie schon der erste Band hat mich auch dieses Buch wieder begeistert. Es lässt sich sehr zügig lesen, ist zweifellos sehr spannend, gerade auch, da es ein wirklich aktuelles Thema ist. Addys Geschichte macht den größten Teil des Buches aus, dann folgt Younes. Doch auch bei Liam wird es nicht langweilig. Über Ayumi erfährt man dieses Mal leider relativ wenig, da bin ich dann auf den näschten Band gespannt! Alle Protagonisten sind sehr sympathisch, jeder hat ganz klar seine eigenen Charakterzüge, auch die Nebencharaktere sind interessant. Man merkt zwar natürlich deutlich, dass es ein Jugendbuch ist, aber das ist vollkommen okay, die Idee hinter der Geschichte ist klasse und eben weil es gar nicht mal so abwegig ist, dass etwas Ähnliches auch in "unserer" Welt passieren könnte, will man unbedingt wissen, wie es weitergeht.


Fazit: Ein tolles Buch, wem Awakenig gefallen hat, der sollte unbedingt auch Rising lesen. Ich liebe Bücher mit Endzeitstimmung, und die Vorstellung, dass es in diesem Fall die Natur selbst ist, die der Menschheit den Krieg erklärt, ist wirklich spannend. Von daher gibt es von mir volle Punktzahl, ich hatte eine schöne Lesezeit und Band 3 und 4 stehen schon im Regal bereit und werden sicher in nächster Zeit folgen!

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Veröffentlicht am 31.03.2020

Must-Have für Beagle-Fans

Das Beagle-Berufe-Buch
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Welcher Beagle-Besitzer kennt es nicht: Da schaut man mal einen Moment nicht hin, und schon hat unser kleiner vierbeiniger Freund wieder irgendeine Dummheit angestellt. Ob er nun auf dem Tisch oder in ...

Welcher Beagle-Besitzer kennt es nicht: Da schaut man mal einen Moment nicht hin, und schon hat unser kleiner vierbeiniger Freund wieder irgendeine Dummheit angestellt. Ob er nun auf dem Tisch oder in der Spülmaschine sitzt oder wieder etwas Neues zum Anknabbern gefunden hat, langweilig wird es mit ihm garantiert nie! In 188 Bildern zeigt dieses Buch, dass auch das Berufsleben eines ehemaligen Laborbeagles noch einiges zu bieten hat. So versuchen sie sich denn als Quereinsteiger zum Beispiel als Fensterputzer, Erntehelfer, Schuhputzer und Tischdeko, als Produktprüfer und Lebensmittelkontrolleur oder sogar als ...was? Gartenzwerg? Brückentroll? Na, es kann eben nicht jeder gleich Feldwebel oder verdeckter Ermittler sein!

Ich bin mir sicher, dass jeder Beagle-Besitzer seinen Hund hier mehr als einmal wiedererkennen wird. Denn sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind einfach herzensgute Tiere, die unweigerlich mit ihrem Charme bestechen. Wirklich böse kann man ihnen niemals sein, auch wenn sie vielleicht gerade das neugelieferte Päckchen zerlegt oder einen liebgewonnenen Gegenstand kaputtgebissen haben.

Gebt diesen Hunden eine zweite Chance, gebt ihnen die Möglichkeit, ein Leben zu leben, welches nicht nur aus einem Zwinger im Labor und Angst und Schmerzen und Stress besteht. Wer schon einen Laborbeagle aufgenommen hat, weiß, dass es manchmal sehr hart sein kann, denn oft sind diese Tiere zutiefst traumatisiert und manchmal scheinbar urplötzlich und grundlos zu Tode geängstigt, doch es macht so viel Freude, ihre Entwicklung zu beobachten und zu sehen, wie sie mit jedem Tag lernen und Schritt für Schritt freier und immer mehr sie selbst werden. Gebt diesen Hunden eine Chance auf ein neues und besseres Leben, denn dass das sehr gut gelingen kann, zeigt dieses Buch in allen Facetten. Wer sich darauf einlässt, wird viel Arbeit haben, aber auch einen treuen, dankbaren und lebensfrohen Freund finden.

Und wer sich nicht gleich an die ganz große Aufgabe herantraut, einen Hund bei sich aufzunehmen, kann trotzdem helfen - zum Beispiel mit diesem Buch, dessen Einnahmen alle der Laborbeaglehilfe e.V. zugute kommen.


Fazit: Ein tolles Fotobuch, das im Regal keines Beagle-Fans fehlen sollte!

Veröffentlicht am 07.03.2020

Ein wunderbar gelungener Auftakt

Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen
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Bernadette von Plesow ist Besitzerin des Grand Hotel, eines sehr angesehenen Hotels in Binz auf Rügen. Während sie dieses gemeinsam mit Sohn Alexander führt, hat sich der zweite Sohn, Constantin, ein eigenes ...

Bernadette von Plesow ist Besitzerin des Grand Hotel, eines sehr angesehenen Hotels in Binz auf Rügen. Während sie dieses gemeinsam mit Sohn Alexander führt, hat sich der zweite Sohn, Constantin, ein eigenes Hotel in Berlin aufgebaut, und es herrscht eine rege Zusammenarbeit beider Hotels. Als jedoch eines Tages am Strand vor Binz ein Mann tot aufgefunden wird, bröckelt die Fassade der Harmonie und Idylle, und so manch einer geht - wortwörtlich - über mehr als eine Leiche, um an Erfolg und Karriere festhalten zu können.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht vieler verschiedener Personen, wobei die unterschiedlichen Perspektiven jedoch keinesfalls für Verwirrung, sondern vielmehr für wunderbar erfrischende Abwechslung sorgen. Es gibt gleich mehrere Nebenhandlungen, welche alle gekonnt mit der Haupthandlung verflochten werden, und fast jede beteiligte Person darf einen Teil ihrer eigenen Geschichte zum großen Ganzen beitragen. Da wären zum Beispiel Tochter Josephine, die noch auf der Suche nach sich selbst ist und gerade lernt, ihren innersten Gedanken und Gefühlen durch die Malerei Ausdruck zu verleihen; das Zimmermädchen Marie, welches Erfahrungen macht, die sie über sich selbst hinauswachsen lassen; oder Klaus Denker, der seine Familie auf grausamste Weise verloren hat und nun nach Rache sinnt. Auch Bernadette selbst wird eingeholt von der Macht der Vergangenheit, außerdem muss sie feststellen, dass nicht alle Menschen um sie herum wirklich die sind, für die sie sie gehalten hat.

"Das Grand Hotel" ist eine groß angelegte, komplexe Geschichte, die immer wieder überrascht. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und entführt den Leser problemlos in die 1920er Jahre, betont den Kontrast zwischen ruhigem, idyllischem Inselleben und der Metropole Berlin. Die Protagonisten zeugen von Individualität und viele durchlaufen eine große Entwicklung während des Romans. Morde, geheime Bündnisse, Drogen und Prostitution - all das kommt hier ebenfalls nicht zu kurz und wird all jene eines Besseren belehren, die ein seichtes Familiendrama erwartet haben.

Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung - ich bin schon gespannt auf Band 2!

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Veröffentlicht am 17.02.2020

Vom Krieg, von Verlusten und vom Kampf um Träume

Nachtschwarz bis Blütenweiß. Rosen, Rilke und der Krieg
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"Plötzlich sind wir alle in Leben gelandet, die wir so nie gewollt haben. Es ist wie ein böser, nicht enden wollender Traum."

Als Idas Schwester Alice kurz nach der Geburt ihres Sohnes stirbt, nimmt sie ...

"Plötzlich sind wir alle in Leben gelandet, die wir so nie gewollt haben. Es ist wie ein böser, nicht enden wollender Traum."

Als Idas Schwester Alice kurz nach der Geburt ihres Sohnes stirbt, nimmt sie ihrer Schwester mit dem letzten Atemzug ein Versprechen ab: Diese soll sich gut um das Neugeborene und dessen Vater Alfred kümmern. Erst später wird Ida bewusst, welch weitreichende Konsequenzen die Bitte ihrer Schwester für ihr Leben hat. Sie willigt ein, Alfred zu heiraten und den kleinen Paul aufzuziehen, und ein Leben auf dem Gut ihrer Eltern zu führen, statt ihrem Traum nachzugehen und Künstlerin zu werden. Schon bald darauf bricht der Krieg in Deutschland aus, und obwohl anfangs noch alle guter Hoffnung sind, wird der Glaube an ein baldiges Ende des Krieges schnell zerschlagen. Die jungen Männer in der Umgebung werden nacheinander in den Kriegsdienst berufen, doch auch für die, die zuhause zurückbleiben, bricht eine harte Zeit an: eine Zeit voller Angst vor dem Krieg und Ungewissheit um das Schicksal ihrer Lieben.


Das Buch umfasst den Zeitraum von Mai 1939 bis August 1946 und berichtet von der Anfangszeit des Krieges bis hin zu dessen Ende, alles aus der Sicht der anfangs 17-jährigen Ida, die wie so viele andere viel zu früh erwachsen werden musste. Es gibt tiefe Einblicke in das Alltagsleben der Menschen zu jener Zeit, in die harte körperliche Arbeit, die Sorgen, die Hoffnungslosigkeit. Ida muss lernen, ihre große Leidenschaft, das Malen, hintenanzustellen und ihre Träume eines selbstbestimmten, unabhängigen Lebens aufzugeben, um das Versprechen, das sie ihrer Schwester gegeben hat, halten zu können und ihre Familie zu schützen. Sie muss viele schmerzliche Verluste einstecken in dieser Zeit, sieht sich mit dem Hass auf Juden und mit Verrat konfrontiert. Alles, was ihr Halt gibt, sind die Malerei und die wenigen Menschen, die ihr nahestehen; nur sie machen den harten Alltag erträglich.


Das Buch ist von der ersten Seite an fesselnd und hat bei mir als Leser großes Mitgefühl mit der Protagonistin ausgelöst; Es gelingt der Autorin ganz hervorragend, die Welt der frühen 40er Jahre vor dem geistigen Auge des Lesers auferstehen zu lassen und die Stimmung jener Zeit einzufangen. Oft bleibt ein beklemmendes Gefühl zurück, so greifbar werden manche Situationen geschildert, man kann gar nicht anders, als sich mitreißen zu lassen von der Geschichte um Ida und ihre Familie. Dies gemeinsam mit einer unfassbar starken Protagonistin, die viel Mut und Kampfgeist zeigen muss, sich trotz aller Hoffnungslosigkeit und Zweifel letzten Endes nicht unterkriegen lässt, machen "Nachtschwarz bis Blütenweiß" zu einem wirklich bewegenden und absolut lesenswerten Buch, dass ich allen nur wärmstens ans Herz legen kann!

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