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Veröffentlicht am 04.04.2020

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Tara und Tahnee
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Bei Tara und Tahnee ist mir sofort das wunderschöne Cover und der lila Buchschnitt ins Auge gesprungen. Das Cover Bild von Max Meinzgold ist wirklich wunderschön und ich habe es des Öfteren beim Lesen ...


Bei Tara und Tahnee ist mir sofort das wunderschöne Cover und der lila Buchschnitt ins Auge gesprungen. Das Cover Bild von Max Meinzgold ist wirklich wunderschön und ich habe es des Öfteren beim Lesen betrachtet.


Wie man sich bei dem Titel Tara und Tahnee und dem Cover denken kann, geht es in dieser abenteuerlichen Geschichte für Leser ab 10 Jahren um zwei Mädchen. Der Leser begleitet die beiden Mädchen abwechselnd, dabei hat der Autor zunächst unterschiedliche Wege gewählt den Leser an den Geschehnissen teilhaben zu lassen. So begleitet man Tahnee aus der Erzähler-Perspektive und ist bei ihrem Handlungsstrang live dabei. Tara hingegen lässt den Leser aus der Ich-Perspektive in Form von Briefen, die sie ihrer Mutter schreibt, an den Geschehnissen teilhaben.


Diese Abwechslung mochte ich sehr, doch gibt es noch mehr Unterschiede. So startet man bei Tahnee gleich voller Action. Eine Truppe von Kopfgeldjägern steht bei ihr vor der Hütte und sucht ihren Vater. Tahnee kann es gar nicht glauben, wieso sollte jemand den Tod ihres Vaters in Auftrag geben? Doch es ist ohne Zweifel sein Gesicht auf dem Steckbrief. So beginnt eine wilde Flucht. Mir war es hier manchmal ein bisschen zu wild. Für ihre 11 Jahre hat Tahnee so einiges drauf und behält einen kühlen Kopf. Sie ist eine richtige Kämpferin.


Die Handlung um Tara beginnt da eher ruhig. Man erfährt ein bisschen etwas über ihren Alltag und über ihr isoliertes leben in San Francisco. Dort wohnt sie in einem großen Haus, doch ist es eher ein goldener Käfig, denn ihr Großvater will sie vor der Welt beschützen. Mit der Zeit ereignen sich einige mysteriöse Dinge und Tara fängt an Geschichten in Zweifel zu ziehen.


Die Atmosphäre im Buch ist richtig toll. Das Wild West Feeling kam richtig gut beim Lesen rüber und auch die Thematik mit dem Goldrausch fand ich interessant. Mit der gewählten Zeit 1856 und durch diesen Wild West Charme, sticht das Buch aus der Maße von Kinderbüchern heraus. Durch die Beschreibungen von Patrick Hertweck konnte ich mir die Charaktere und auch die Kulisse richtig gut vorstellen. So hat mir das Lesen richtig Spaß gemacht.


Ich muss aber auch sagen, dass mich das Buch nicht Konstant fesseln konnte. Dies lag aber nicht daran, dass es Langweilig oder zäh würde. Eher im Gegenteil, die Geschichte ist sehr dynamisch und rasant. Nur waren mir die ganzen Ereignisse manchmal ein bisschen zu viel des Guten, sodass ich da leider unbewusst etwas abgeschweift bin mit den Gedanken. Davon abgesehen aber, Däumchen nach oben.

Veröffentlicht am 04.04.2020

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Die Pinguin-Spione - In geheimer Mission
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Die Pinguin-Spione - In geheimer Mission ist Band 1 der Reihe. Wie ganz klar zu erkennen, geht es um 2 Pinguine die ziemlich cool drauf sein. Ja, Doppeldeutigkeit, da die beiden in einer eisigen Welt / ...

Die Pinguin-Spione - In geheimer Mission ist Band 1 der Reihe. Wie ganz klar zu erkennen, geht es um 2 Pinguine die ziemlich cool drauf sein. Ja, Doppeldeutigkeit, da die beiden in einer eisigen Welt / Gegend leben. Es hat mir gut gefallen wie der Autor das Worldbuilding geschaffen hat. So hat er die Pinguine nicht einfach in einen für uns normalen Alltag gesetzt, sondern die Gegebenheiten auf sie angepasst, zum Beispiel fahren alle mit einem Schneemobil durch die Gegend und es gibt einen Justin Bibber und den Rapper Eis-P. Dies sind nur ein paar Beispiele für seinen Ideenreichtum. Besonders bei Justin Bibber musste ich grinsen.

Der junge Pinguin Jackson träumt davon, auch ein Geheimagent zu werden, wie sein Onkel Bert. Dieser ist beim FBI (Frosty Bureau of Investigatio) und erzählt verbotenerweise manchmal so einiges von seinen Einsetzen und die streng geheimen Unterlagen lässt er auch gerne mal liegen. Sodass Jackson schon so einiges über das FBI weiß. Er und sein bester Freund Quentin, der Technik besessen ist, was manchmal schwerwiegende Folgen hat, wenn etwas nicht so läuft wie gedacht und ein bisschen in die Luft fliegt, haben einen Plan.

Ein böser Fischräuber treibt sein Unwesen. Er klaut besonders seltene Fische und die beiden Freunde wollen ihm das Handwerk legen um zu zeigen, dass sie trotz ihres jungen Alters großartige FBI Agenten wären. So beginnt ein spannendes Abenteuer mit unerwartet Wendungen und einigen brenzligen Situationen.

Die Bewertung des Buches fällt mit etwas schwer, da es für Leser ab 8 Jahren gedacht ist und ich bald das 4fache davon an Jahren auf dem Buckel habe. So haben mich ein paar Dinge an der Geschichte gestört, die den jungen Lesern bestimmt nicht sauer aufstoßen werden. Deswegen vorneweg, ich glaube gerade Jungen, die es abenteuerlich mögen und gerne Kriminalgeschichten lesen werden ihre Freude an der Geschichte haben. Warum erwähne ich expliziter die Jungen? Weil es leider keinen weiblichen Charakter zum Identifizieren in der Geschichte gibt. Ich mag dieses denken in Jungen und Mädchen Bücher eigentlich nicht, deswegen hätte ich einen weiblichen FBI in spe Agenten wirklich schön gefunden. Denn an sich ist die Geschichte natürlich auch was für Mädchen.

Leider hören die Pinguine null auf ihre Eltern, ein bisschen ist ja klar. Kinder lehnen sich auf, wollen was erleben und besonders diese zwei hier. Aber in der Summe war es mir dann doch zu viel. Und manche Aussagen fand ich leider auch nicht so glücklich, wie zum Beispiel, dass ein FBI Agent nicht um Hilfe ruft, erinnert mich stark an das veraltete Bild, dass Jungen keine Schwäche zeigen dürfen. Wie gesagt, dies sind Aspekte der Geschichte, die mir als Erwachsenen nicht so gut gefallen haben. Aber die Kinder bestimmt ganz anders wahrnehmen werden.

Kommen wir nun zu den Illustrationen, diese untermalen die Geschichte und haben mir gut gefallen. Oft sind sie humorvoll dargestellt und zeigen spannende Szenen aus dem Buch. Ich habe mich immer gefreut, wenn es wieder welche gab. Auch die Ideen des Autors haben mir gefallen, was er alles in die Geschichte mit einbringt und wie er es für eine Welt voller Pinguine umsetzt. Manche Szenen fand ich leider ziemlich übertrieben, zum Beispiel tödliche Laserstrahlen, nicht etwa bei einem Feind, sondern weil sie in die Werkstatt eines Freundes wollen, müssen sie sich diesen Stellen.

Erwachsenen Lesern, die die Dinge etwas kritischer sehen, kann ich das Buch nicht uneingeschränkt empfehlen. Aus meiner Sicht als Erwachsene würde ich dem Buch 3,5 Weinlachgummis geben, da ich aber Differenzieren muss, da es Buch für Kinder ab 8 Jahren ist, vergebe ich 4,5 Weinlachgummis. Da ich denke, dass es Kindern die es turbulent, und actionreich mögen und gerne Kriminalfälle lösen, gut gefallen wird.

Veröffentlicht am 04.04.2020

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Bloom
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Bei Bloom hat mich alleine schon das geniale Cover angesprochen und dann noch der Klappentext dazu. Die Apokalypse beginnt in deinem Garten, hört sich doch spannend an. Nach einem Regen spießt auf einmal ...

Bei Bloom hat mich alleine schon das geniale Cover angesprochen und dann noch der Klappentext dazu. Die Apokalypse beginnt in deinem Garten, hört sich doch spannend an. Nach einem Regen spießt auf einmal komisches Gras überall. Es wächst unheimlich schnell und hoch, lässt sich einfach nicht bekämpfen. Zu diesem Zeitpunkt denken die Menschen noch, die dadurch drohende Nahrungsknappheit wäre ihre einzige Sorge. Doch dem ist leider nicht so, es lauern noch ganz andere Gefahren....


Gleichzeit verändert sich das Leben von drei Teenager schlagartig. Denn ihre Allergien sind weg. Endlich kann Anaya normal Atmen, ohne geschwollene Augen und Akne im Gesicht. Und Petra, die unter einer Wasserallergie leidet, kann ihr Glück gar nicht fassen. Auch Seth merkt eine Veränderung, aber ich möchte nicht zu viel verraten. Lest am besten selbst, wie sich der Regen auf die drei ausgewirkt hat.


Mich konnte Bloom sehr überraschen, zu Beginn hätte ich nicht gedacht, dass die Geschichte diesen Verlauf nehmen wird. Es gibt so manche überraschende Entwicklung und ich bin wirklich froh, dass es so undurchschaubar blieb, so war der Wow-Effekt umso schöner. Durch diese komischen Pflanzen und die dadurch resultierende Angst in der Bevölkerung wird der Spannungsbogen stramm gespannt und dieser hält sich auch das Buch durch. Die Geschichte wird rasant und dynamisch erzählt.


So blieben für mich ein bisschen die Charaktere auf der Strecke. Der Autor zeichnet sie zwar, sodass der Leser sie sich gut Vorstellen kann und nicht verwechselt. Aber wirklich in die Tiefe gehen sie nicht und orientieren sich eher an stereotypischen Bildern. So habe ich mich über Petra und Anaya und ihr Verhalten manchmal geärgert. Doch ist dies nur ein kleiner Kritikpunkt, da die Geschichte ansonsten sehr spannend und actiongeladen ist. Und man merkt einfach, dass der Fokus mehr darauf liegt.



Die Story hat mir richtig gut gefallen. Besonders da sie so einen gruseligen Touch hat. Ich meine stellt euch mal vor, es regnet auf der ganzen Welt und dann wächst mega schnell unheimliches Gras und keiner kann es stoppen. Nicht nur einmal habe ich mir dieses Szenarium mit erschrecken vorgestellt. Ich könnte mir das Buch bzw. die Reihe auch gut als Verfilmung vorstellen. So viel Spannendes und Unerwartetes was da passiert. Und das Ende macht auch richtig Lust weiterzulesen, hoffentlich wird auch Band 2 bald erscheinen.


Wenn ihr Lust auf eine rasante, spannende und auch gruselige Geschichte habt. Nach der man vielleicht seinen Rasen etwas skeptisch betrachtet, kann ich euch Bloom ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 08.03.2020

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Das Dämonen-Labyrinth
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Das Dämonen-Labyrinth ist ein interaktives Buch, heißt, man kann als Leser selbst bestimmen wie die Geschichte verläuft. Ich habe als Kind solche "Spiele-" Bücher geliebt und auch nun, ein paar Jährchen ...

Das Dämonen-Labyrinth ist ein interaktives Buch, heißt, man kann als Leser selbst bestimmen wie die Geschichte verläuft. Ich habe als Kind solche "Spiele-" Bücher geliebt und auch nun, ein paar Jährchen später mag ich sie noch immer.

Neugierig gemacht hat mich hier zunächst das Cover, da wusste ich noch gar nicht, um welche Art von Buch es sich beim Dämonen-Labyrinth handelt. Ich finde es hat etwas leicht hypnotisierendes an sich, als würde man wirklich gleich in das Buch hineingezogen werden. Auf jeden Fall gut und passend gemacht. Ein interaktives Buch mit Dämonen klang spannend und so wollte ich es unbedingt lesen.

Man begleitet die Zwillinge Henna und Gregor. Zwillinge sind bei abenteuerlichen Geschichten für Kinder immer eine gute Wahl, so kann man Mädchen und Jungs ansprechen und für beide eine Identifikationsperson schaffen. So auch bei dieser Geschichte für Leser ab 10 Jahren. Für mich blieben die beiden etwas zu blass bzw. konnte ich ihren Charakter nicht richtig greifen. Aber ich denke, der Zielgruppe wird es da anders gehen, da das Hauptaugenmerk bei ihnen eher auf der abenteuerlichen Geschichte liegt.

Da man selbst entscheiden kann, wie es weiter geht, ist es umso spannender. Man befindet sich in einer anderen Welt voller Gefahren und muss Dämonen ausweichen. Es gibt auch das eine oder andere Rätsel und ein paar schöne Details zu entdecken. So kann man das Buch auch gut noch ein zweites Mal lesen und dieses Mal einfach ein paar andere Entscheidungen treffen, um so nochmal etwas Neues zu entdecken.

Unterstrichen wird das Buch durch die Illustrationen von Pascal Nöldner. Es gibt auch einige schwarze Seiten, die sich so schön von den anderen abheben. Die gestellten Rätsel waren für mich natürlich nicht sehr schwer und die Geschichte nicht gruselig. Aber ich denke junge Leser werden sich da bestimmt mehr von der Atmosphäre einfangen lassen und gespannt versuchen einen Weg zurück mit den Zwillingen zu finden.

Ich denke, das Buch ist auch gut geeignet für Kinder, die nicht so gerne lesen und es spannend und auch ein bisschen gruselig mögen. Dadurch, dass man aktiv mitbestimmt wie die Geschichte weiter geht, werden sie so Teil der Geschichte und sind nicht nur stumme Leser.
4,5 Sterne

Veröffentlicht am 08.03.2020

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Cornibus & Co (Band 1) - Ein Hausdämon packt aus!
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Cornibus, das süße Kerlchen auf dem Titelbild stammt aus der Luzifer Junior Reihe. Als Fan der Hörbücher, hat sich der kleine, Schokolade liebende Hausdämon schon in mein Herz geschlichen und so wollte ...

Cornibus, das süße Kerlchen auf dem Titelbild stammt aus der Luzifer Junior Reihe. Als Fan der Hörbücher, hat sich der kleine, Schokolade liebende Hausdämon schon in mein Herz geschlichen und so wollte ich natürlich auch sein eigenes Buch lesen. Man muss die ursprüngliche Reihe nicht gelesen / gehört haben, um dieses Büchlein zu verstehen. Aber da sie zu meinen Lieblingen in der Kategorie Kinderbücher gehört, würde ich es euch trotzdem empfehlen.

Das neue Loewe WOW! Programm richtet sich an die jungen Leser. Es passt sich dem veränderten Leseverhalten an und setzt mehr auf das visuelle, als auf viel Text. So möchte der Verlag auch wieder die Kinder zum Lesen bewegen, die ansonsten lieber an der Konsole und Co. hängen. Ich habe alle 4 Loewe WOW! Titel gelesen und finde bei Cornibus merkt man dieses neue Konzept am meisten. Es gibt verhältnismäßig wenig Text und dafür jede Menge Illustrationen, die oft auch für sich sprechen bzw. selbst erklärend sind. Alle Seiten sind durchgehend schwarz weiß illustriert, was mein Leserherz gleich hat höher schlagen lassen, ich liebe einfach Zeichnungen. Noch dazu der orange Buchschnitt und das süße Cover, einfach eine tolle Aufmachung.

Wie schon erwähnt finde ich Cornibus unheimlich süß und knuffig und so habe ich mich sehr auf sein Buch gefreut. Ich muss aber gestehen, ich bin mit etwas falschen Erwartungen an die Geschichte gegangen. So habe ich zunächst eine eigenständige Geschichte erwartet. Doch man sollte es eher als eine Ergänzung sehen.

Cornibus hat seinen großen Auftritt im Fernsehen, er darf als Beispiel für einen Hausdämonen herhalten und seine ungewöhnlichen Talente zeigen. So erfährt der Leser, was der kleine alles so drauf hat und noch viele andere interessante Dinge über Hausdämonen zum Beispiel ihre Entstehung. Wie das ganze als eine TV-Sendung untergebracht wurde hat mir gefallen und natürlich auch der Auftritt von Luzifers Vater, wie er sich total erledigt nach dem Arbeitstag vor den Fernseher chillt. Ja, auch der Teufel hat es nicht leicht. Die Hölle am Laufen zu halten ist ziemlich stressig.

Richtig toll waren ganz klar auch die Zeichnungen von Raimund Frey. Zum Teil haben sie ganze Seiten eingenommen. Oft waren sie selbsterklärend bzw. so aussage stark, dass es keinen Text dazu bedarf. Ich denke, gerade jüngere Leser, die nicht so gerne lesen, schätzen dies sehr. So gibt es viel mehr zum Anschauen als zum Lesen. Ich als Erwachsene war dann relativ schnell durch mit der Geschichte, hatte aber trotzdem meinen Spaß an ihr. Also ein Büchlein für groß und klein. Besonders der Humor hat mir gefallen und ich freue mich schon auf die nächste Geschichte von Cornibus.


Fazit:
Eine klare Leseempfehlung an alle Luzifer Junior Fans.
Besonders auch für Kinder geeignet, die nicht so gerne lesen, da es in diesem neuen Buchkonzept viel mehr Illustrationen als Text gibt.
Cornibus war wie gewohnt knuffig und süß.
Die schönen Illustrationen und der Humor sind dann noch das i-Tüpfelchen.
4,5 Sterne

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