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Veröffentlicht am 08.05.2020

Konnte mich nicht so wirklich überzeugen!

More Than This
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Inhalt
Würdest du für die Liebe alles riskieren, auch wenn es dich eure Freundschaft kosten könnte?

Landschaftsarchitektin Grace hatte noch nie wirklich Glück in der Liebe. Und dass alle in ihr und ihrem ...

Inhalt
Würdest du für die Liebe alles riskieren, auch wenn es dich eure Freundschaft kosten könnte?

Landschaftsarchitektin Grace hatte noch nie wirklich Glück in der Liebe. Und dass alle in ihr und ihrem besten Freund Zayn das perfekte Paar sehen, macht die Sache nicht besser. Denn so nahe sie sich auch stehen, der Draufgänger und die schüchterne Romantikerin könnten unterschiedlicher nicht sein. Dennoch fällt es Grace zunehmend schwerer, das prickelnde Knistern zwischen ihnen zu ignorieren. Aber kann sie es wirklich wagen, Zayn ihre Gefühle zu gestehen, wenn es sie ihre Freundschaft kosten könnte?

"Auch im finalen Teil ihrer Reihe zeigt uns April Dawson, dass zwei Menschen, die zusammengehören, immer zueinanderfinden werden - sei es auf direktem Weg oder über Umwege. Und genau das gibt mir Hoffnung!" JANAS.BOOKLOVE

Band 3 der romantisch-leichten UP-ALL-NIGHT-Reihe von Bestseller-Autorin April Dawson

Eigene Meinung
Das wunderschöne Cover, die kurze Inhaltsangabe und damit die Idee zur Geschichte haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht. Hier muss ich ganz ehrlich zugeben, dass mir bis zum Schluss nicht wirklich klar war, dass es sich hier bei dieser Geschichte um den dritten und damit letzten Teil der UP-ALL-Night-Reihe handelt. Doch diese Tatsache hat mich nicht weiter gestört, man kann diese Bücher defintiv auch völlig unabhängig voneinander lesen...

Die mir bis dato nur dem Namen nach bekannte Autorin hat es ohne Probleme geschafft, mich von der ersten Zeile an mit ihrer Geschichte abzuholen. Dawson schreibt locker und leicht verständlich, sodass ich tatsächlich ab dem ersten Kapitel mittendrin war im Geschehen.

Grace, die Hauptprotagonistin, ist mir zwar sympathisch, leider bleibt sie aber während des gesamten Buches für meine Begriffe irgendwie ein bisschen farblos. Genau so erging es mir mit Zayn. Auch er ist mir zwar sympathisch, aber so richtig warm konnte ich auch mit ihm nicht werden. Hinzu kommt, dass seine persönliche Geschichte irgendwie wirklich glaubhaft rüber kommt. Zayn, der Playboy, der nichts anbrennen lässt, verliebt sich in Grace, obwohl beide eigentlich nur eine relativ kurze, dafür aber tiefe Freundschaft verbindet.

Genau so erging es mir mit Grace. Sie ist krampfhaft auf der Suche nach der großen Liebe, datet auch den einen oder anderen in Frage kommenden Kandidaten, doch diese Verabredungen sind natürlich alle von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Nachdem Grace und Zayn nach gefühlten Ewigkeiten dann endlich zueinander finden, ist von dem Playboy wie auf Knopfdruck nichts mehr übrig. Keine Verflossenen, die sich wieder in Erinnerung bringen wollen, keine zufälligen Begegnungen auf der Straße, noch nicht mal ein Gespräch findet diesbezüglich zwischen den beiden Hauptprotagonisten statt. Vielmehr ist plötzlich alles Friede, Freude, Eierkuchen. Bis zu Tag x, an dem Vorsicht Spoiler Zayn plötzlich wie ausgewechselt scheint und Grace Dinge an den Kopf wirft, dass mir als Leserin Hören und Sehen vergangen ist. Da frage ich mich, ob man sich in so einer Situation tatsächlich so gehen lassen kann und dem Menschen, der angeblich die ganz große Liebe ist, solche Gemeinheiten entgegen schleudert. Klar kann ich verstehen, wenn der Partner wütend oder gekränkt ist, aber das hier war mir etwas zuviel des Guten und aus eben genannten Gründen für mich persönlich absolut unglaubwürdig. Auch wenn ich die Idee rund um Zayn's Mama wirklich richtig gut finde, hat mich der Ausgang definitiv nicht überzeugen können.

Ebenfalls hat mich stutzig gemacht, dass die jungen Leute scheinbar alle "ausgesorgt" haben und sich einkommenstechnisch keine Gedanken oder Sorgen machen müssen. Ob mit geerbten Immobilien oder von Hause aus wohlhabend, hier spielt Geld keine große Rolle. Auch diese Tatsache gibt der ganzen Geschichte einen leicht oberflächlichen Touch.

Auch sämtliche Freunde von Grace und Zayn sind relativ farblos und viel zu viel im Hintergrund geblieben. Das allerdings erkläre ich mir damit, dass sie wahrscheinlich bereits in den ersten beiden Teilen mehr als genug Aufmerksamkeit bekommen haben.

Nachdem ich mir ein paar andere Rezensionen angesehen habe, bin ich neugierig auf den beiden anderen Geschichten geworden und werde zumindestens den ersten Teil auf jeden Fall die Tage auch noch lesen. Ich bin gespannt, ob er mir besser gefällt als dieser hier ob es sich in Sachen Sternevergabe ähnlich verhalten wird.

Fazit:
Dieser dritte Band der Up-All-Night-Reihe konnte mich nicht wirklich überzeugen! Die Idee zur Geschichte ist einfach nur toll, bei der Umsetzung hatte ich allerdings leider zeitweise das Gefühl, dass der Autorin sowohl die Ideen als auch die Lust am Schreiben verloren gegangen sind... Schade!

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Veröffentlicht am 20.04.2020

Ein recht langweiliger Auftakt der Knitting in the City-Reihe!

Love factually (Knitting in the City 1)
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Das Cover ist aufgrund seiner Farbgestaltung total schön und so auffällig, dass mein Blick sofort daran hängen blieb. Die kurze Inhaltsangabe hat mich dann letztendlich davon überzeugt, dieses Buch lesen ...

Das Cover ist aufgrund seiner Farbgestaltung total schön und so auffällig, dass mein Blick sofort daran hängen blieb. Die kurze Inhaltsangabe hat mich dann letztendlich davon überzeugt, dieses Buch lesen zu wollen.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin Penny Reid ist locker und leicht verständlich, sodass ich ohne Probleme von Anfang an mittendrin war in Janie´s Geschichte. Hier musste ich allerdings feststellen, dass ich, nachdem ich den doch recht gewöhnungsbedürftigen Anfang gelesen habe und nach geraumer Zeit weiterlesen wollte, mich absolut nicht mehr erinnern konnte, was auf den ersten Seiten passiert ist. Also habe ich mein Kurzzeitgedächtnis diesbezüglich wieder auffrischen müssen und nochmal von vorne begonnen.

Die einzelnen Kapitel und auch die Tatsache, dass Reid diese Geschichte nur komplett aus Janie´s Sicht (be)schreibt, lässt das Ganze etwas langatmig und auch ein bisschen monoton erscheinen. Mit der Hauptprotagonistin werde ich persönlich nicht so richtig warm, was wohl zum Großteil daran liegt, dass ich ihre Handlungen und Gedankengänge wenig nachvollziehen kann.

Da der Leser wenig Einblick und Zugang zu Quinn und seinem Seelenleben bekommt, bleibt dieser relativ farblos auf der Strecke. Quinn scheint das eine oder andere Geheimnis zu hüten, die zum Großteil auch bis zum Ende des Buches nicht zur Sprache kommen. Sein Macho-Gehabe sowie seine bestimmende und besitzergreifende Art und Weise erschweren es ungemein, hier Sympathiepunkte aufzuzeigen.

Den besagten Hausfrauen-Stickclub dagegen finde ich ungemein witzig und erfrischend, doch die Tatsache, dass diese besagte Hausfrauen-Gang am Ende so mir nichts, dir nichts ein paar Schläger vermöbelt, war mir persönlich dann doch "too much" und zu unglaubwürdig.

Fazit:
Alles in allem kann man dieses Buch lesen, muss man aber nicht! Der Auftakt dieser neuen Knitting in the City-Reihe hat mich persönlich nicht vom Hocker gehauen!

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Veröffentlicht am 15.04.2020

Enttäuschte Erwartungen!

Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)
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Enttäuschte Erwartungen!

Zugegebenermaßen war dieser Krimi mein erstes Buch von Nele Neuhaus und hat meine Aufmerksamkeit auch zum größten Teil aufgrund des Bekanntheitsgrades der Autorin geweckt, denn ...

Enttäuschte Erwartungen!

Zugegebenermaßen war dieser Krimi mein erstes Buch von Nele Neuhaus und hat meine Aufmerksamkeit auch zum größten Teil aufgrund des Bekanntheitsgrades der Autorin geweckt, denn das Cover und auch die kurze Inhaltsangabe alleine hätten in der Buchhandlung wohl eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können.

Leider musste ich ziemlich schnell feststellen, dass sich meine hohen Erwartungen bereits nach wenigen Kapiteln in ernüchternde Enttäuschung umgewandelt haben. Neuhaus ruft für meine Begriffe zu viele Charaktere ins Leben, sodass ich als Leserin wirklich Mühe hatte, alle auseinander zu halten und auch entsprechend zu verstehen, wer mit wem und wer halt nicht, wer welche Beweggründe haben könnte und wie alles zusammen hängt.

Die beiden Hauptcharaktere Bodenstein und Kirchhoff sind mir persönlich definitiv zu farblos. Über Pia Kirchhoffs Gefühlswelt gab es zwar jede Menge zu berichten, doch hier waren es mir persönlich definitiv zu viele Schwärmereien. Zum einen ist da Pias Exmann, zum anderen der im Fokus der Mordermittlungen stehende Zoodirektor und zu guter Letzt auch noch Jungspund Lukas, der ebenfalls irgendwie in die Mordermittlungen verwickelt ist. Gerade der junge Volljährige hat diese ganze Gefühlsduselei absolut unglaubwürdig gemacht, vor allem die Tatsache, dass Kirchhoff sich wohl tatsächlich in irgendeiner Art und Weise zu jedem von ihnen hingezogen fühlte.

Das Thema, um das es hier geht, nämlich Kommunalpolitik, hat mich persönlich auch nicht vom Hocker gehauen. Aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Während des gesamten Krimis kommt wenig Spannung auf, auch wenn das Ende dann mehr oder weniger überraschend ist. Achtung Spoiler Doch selbst mir war klar (und das will schon was heißen), dass der die ganze Zeit mehr oder weniger unter Tatverdacht stehende Jungspund Lukas nicht der Täter ist.

Ich hatte den Eindruck, dass Neuhaus in ihrem Werk hier alle Register zieht, um uns Leser auf falsche Fährten und in die Irre zu führen. Die Idee, Kirchoffs jüngste Vergangenheit in den Fokus zu rücken, war auch nur ein weiteres, eher uninteressantes, Ablenkungsmanöver.

Fazit:
Abschließend bleibt für mich selber festzuhalten, dass ich zwar noch das eine oder andere Buch von Neuhaus im Schrank stehen habe, diese aber wohl erstmal nicht auf meinem Favoriten-SUB landen werden... Schade, ich habe mir hier definitiv viel mehr versprochen und kann dieses Buch daher nicht weiter empfehlen!

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Veröffentlicht am 08.04.2020

Gelungener Anfang, danach hat sich die ganze Geschichte ziemlich in die Länge gezogen!

Schweige still
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Das Cover alleine hätte in der Buchhandlung eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können, doch die kurze Inhaltsangabe und nicht zuletzt der Bekanntheitsgrad des Autors haben mich neugierig auf diesen ...

Das Cover alleine hätte in der Buchhandlung eher nicht meine Aufmerksamkeit erregen können, doch die kurze Inhaltsangabe und nicht zuletzt der Bekanntheitsgrad des Autors haben mich neugierig auf diesen Psychothriller gemacht.

Hier muss ich glaube ich zunächst erwähnen, dass ich bis dato noch kein Werk von Robotham gelesen habe, dieser Auftakt rund um den Psychologen Cyrus Haven war für mich quasi eine völlig neue Erfahrung. Ein bisschen irritiert bin ich darüber, dass es sich bei diesem Buch um einen Psychothriller handeln soll, meiner Meinung nach handelt es sich eher um einen Krimi.

Der Schreibstil von Robotham ist locker und leicht verständlich, ich war ziemlich schnell mittendrin im Geschehen und gerade die ersten Seiten haben mir unheimlich gut gefallen. Doch plötzlich, von einer Seite auf die andere, hat mich die Leselust verlassen und ich hatte zum ersten Mal eine "Leseblockade". Den Grund hierfür kann ich gar nicht so richtig benennen. Vielleicht lag es daran, dass die Geschichte sich nach dem interessanten und spannenden Einstieg dann doch ziemlich gezogen hat, vielleicht lag es aber auch daran, dass ich einfach nicht so richtig in der Stimmung für Bücher war. Möglicherweise war es aber auch die Mischung aus beiden Komponenten. Grundsätzlich kenne ich sowas nicht von mir, ich lese schon so viele Jahre und in jeder freien Minute, deshalb kann ich es mir auch nur so wie eben geschildert erklären.

Nachdem ich meine Blockade dann irgendwann endlich bezwungen habe, hat Robotham´s Geschichte dann gegen Ende des Buches wieder etwas an Fahrt aufgenommen. Es gibt viele Geheimisse, die eine oder andere unvorhergesehene Wendung und letzten Endes auch eine glaubwürdige Auflösung des ganzen Spektakels.

Die Hauptprotagonisten Haven und ganz besonders Evie habe ich ziemlich ins Herz geschlossen. Evie ist ehrlich gesagt auch das einzige und vor allem das ausschlaggegene Kriterium, warum ich das nächste Buch dieser Reihe überhaupt lesen wollen würde. Ihre ganz persönliche Geschichte, die sowohl spannend als auch rätselhaft ist, hat mich irgendwie mehr interessiert als das komplette Buch und als der Fall, den es zu lösen galt. Evie´s Vergangenheit wirft ganz viele Fragen auf, die am Ende der Geschichte natürlich nicht geklärt sind.

Alles in allem habe ich mich selten so schwer an der Rezension eines Buches getan. Nach vielen Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen, diesem Buch hier 3 Sterne zu vergeben. Eine Leseempfehlung kann ich auch nur hinsichtlich Evie´s Geschichte aussprechen. Richtig überzeugen konnte mich dieser Auftakt leider nicht!

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Veröffentlicht am 31.03.2020

Halbgare Liebesgeschichte voller Gerüchte und Intrigen

Legal Love – An deiner Seite
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Das Cover sticht meiner Meinung nach nicht so richtig aus der Masse der Angebote dieses Genres hervor, doch der Klappentext hat mich neugierig auf diese Geschichte rund um Nora und David gemacht.

Der ...

Das Cover sticht meiner Meinung nach nicht so richtig aus der Masse der Angebote dieses Genres hervor, doch der Klappentext hat mich neugierig auf diese Geschichte rund um Nora und David gemacht.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin J.T. Sheridan ist locker und leicht verständlich, sodass ich ohne Probleme ins Buch gefunden habe. Sheridan (be)schreibt ihre Geschichte aus Sicht der Hauptprotagonistin Nora, was es mir leichter gemacht hat, hier Sympathien zu entwickeln. Doch so richtig warm geworden bin ich nicht Nora, woran das genau gelegen hat, mag ich gar nicht so genau zu benennen, Vielleicht wurde sie mir nicht authentisch und echt genug dargestellt, vielleicht lag es aber auch an der kompletten Geschichte.

Logan dagegen ist nicht nur Anwalt, sondern anscheinend auch Womanizer. Mit ihm bin ich noch weniger warm geworden als mit Nora. Die ganze Geschichte - auch die Vergangenheit betreffend - ist für mich persönlich nicht so richtig nachvollziehbar und glaubhaft. Auch sämtliche Nebencharaktere wie. z. B. Nora´s Mutter sind für mein Empfinden wenig glaubhaft ausgearbeitet.

Auch die Geschichte selber konnte mich nicht überzeugen. Auch hier sind viele Dinge einfach nicht wirklich glaubhaft.

Fazit:
Wenn man Langeweile hat und einen Zeitvertreib sucht, ist dieses Buch definitiv eine Option, wenn man allerdings auf der Suche nach einem Pageturner ist, dann sollte man hier definitiv die Finger von lassen! Kann mal also lesen, muss man aber nicht! Deshalb gibt es von mir auch nur 3 Sterne.

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