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Veröffentlicht am 08.07.2020

Der Tod ist nicht alleine zum Sterben da

Der Tod ist nicht allein zum Sterben da
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Der Tod ist nicht allein zum Sterben da, von Maddalena Webber

Cover:
Recht plakativ und künstlich. Passt zur Story.

Inhalt:
Eine Gen-Tomate soll auf den Markt gebracht werden.
Die Werbung sucht nach ...

Der Tod ist nicht allein zum Sterben da, von Maddalena Webber

Cover:
Recht plakativ und künstlich. Passt zur Story.

Inhalt:
Eine Gen-Tomate soll auf den Markt gebracht werden.
Die Werbung sucht nach der ultimativen Werbestrategie.
Und hinter den Kulissen geht es um viel Geld und dabei geht man auch über Leichen.

Meine Meinung:
Für mich ein sehr schwieriger Einstig. Da wird mit vielen wortreichen Beispielen um den heißen Brei herum erzählt.

Man könnte es auch „poetische Sprache“ nennen, aber es fühlt sich für mich einfach „ aufgebläht“ und „übertrieben“ an.

Gleich zu Beginn gibt es eine Tote, dann wird von einem 2.Toten gesprochen.
Aber es wird ausgeholt und erzählt und erzählt, aber nicht auf den Punkt gekommen.
Was interessiert mich die akribische Aufzählung von einer Küchenausstattung etc. Auf mich wirkt das total zäh und langweilig,.
Und irgendwie versteht ich gar nicht was Maria da eigentlich erzählen will
Zu viel unwichtige Nebenschauplätze und Abweichungen.
Die Zeiten werden auch laufend gewechselt und ich konnte nicht immer nachvollziehen wo ich gerade bei Lesen war oder wo sich Maria mit ihren Erzählungen befand.

Das Buch liest sich für mich nicht wie ein Krimi, sondern wie eine gesellschaftskritische Analyse die Maria über die Medien + Marketing (Umwelt) und einige ihrer Vertreter aufstellt. Aber nicht durch Fakten recherchiert sondern durch Gefühle und Beobachtungen angenommen.

Sehr viel pseudo psychologische Analysen zu allem .

Und dann auch noch ein offenes Ende….

Autorin:
Maddalena Webber fasziniert das Rätselhafte des Lebens, eine Entscheidung, eine Handlung und alles könnte sich ändern. Jeder Tag könnte zum Krimi werden. Plötzlich würde sich die Frage nach Wahrheit, Schuld, Unschuld oder Schicksal völlig anders stellen und das Leben eine neue ungeahnte Wendung nehmen. Und so suchen ihre Krimis immer auch nach jener anderen, übergeordneten Wahrheit jenseits des vordergründigen Geschehens.

Mein Fazit:
Eine tolle Story, aber viel zu überzogen und ausschweifend (mit viel zu viel Unwichtigem) erzählt.
Deshalb kann ich für mich nur 2 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 08.04.2020

Emily & David - Wo mein Herz auf dich wartet

Emily & David - Wo mein Herz auf dich wartet
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Emily & David - Wo mein Herz auf dich wartet

Cover:
Weckt die Sehnsucht nach Natur.

Inhalt:
Es sollte eine Traumriese durch den wilden Westen Kanadas werden. Doch dann strandet Emily mitten in den Rocky ...

Emily & David - Wo mein Herz auf dich wartet

Cover:
Weckt die Sehnsucht nach Natur.

Inhalt:
Es sollte eine Traumriese durch den wilden Westen Kanadas werden. Doch dann strandet Emily mitten in den Rocky Mountains, ohne Geld auf einem Campingplatz.
Und obwohl sie von den Männern vorerst genug hat, zieht sie der attraktive Eigentümer des Platzes, David, magisch an. Und obwohl Emily bald erkennt, welcher Frauenheld er ist, kann sie die Finger nicht von ihm lassen.
Meine Meinung:
Der Einstig hat mir ja noch ganz gut gefallen. Dass Emily sich gegen ihren Freund gewehrt hat und auch ihre Wünsche durchgesetzt hat.
Doch dann wird es für mich nur noch unrealistisch und kitschig.
Emily wird sofort (nach nur 2 Tagen?) in alle Entscheidungen und Belange des Campingplatz einbezogen.
Auch die Beziehung unter den drei Geschwistern, und vor allem das Verhalten von Chris ist nicht nachvollziehbar für mich, eher sogar nur doof.
Irgendwann werden mir die vielen Blicke und die tollen Beschreibungen von Hintern und weiteren „definierten“ Körperteilen wirklich zu viel und einfach lästig.
Diese Hin und Her zwischen Emily und David ist mir einfach zu viel Kinderkram. Da geht es ja rund wie bei hormongesteuerten Teenies – also nein, so gar nicht meins Fall.
David ist ja so wandelbar, in einem Moment der Macho der alle Frauen anbaggert und dann wieder der ja sooo Liebe – nein Danke.
Im Buch wird ein Kinofilm so beurteilt:
Zitat:
„Die Geschichte war abstrus, an den Haaren herbeigezogen und absolut überzogen“.
-genauso würde ich dieses Buch beurteilen.

Autorin:
Mia Cooper, geb. 1982, verbrachte während ihres Paläontologiestudiums immer wieder Zeit im Ausland, unter anderem auch im Westen Kanadas, der sie nachhaltig beeindruckte. Mia Cooper arbeitet als Produktmanagerin und Prozessberaterin in der Softwarebranche und lebt mit ihrem Mann und drei Katzen in einem kleinen Holzhaus im Schwarzwald.

Mein Fazit:
Ein Herz-Schmerz Liebesroman in dem die beiden Protagonisten die Finger nicht voneinander lassen können. Für mich völlig überdreht und voller Kitsch. Absolut nicht mein Ding.
Deshalb kann ich auch nur wohlwollend 2 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 23.03.2020

Die Tanzenden – in meinen Augen: Thema verfehlt

Die Tanzenden
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Die Tanzenden, von Victoria Mas

Cover:
Sehr anmutig und leicht, hat aber mit dem Inhalt meiner Meinung nach nichts zu tun.

Inhalt:
1885 Paris:
Eine Klinik für sogenannte „verrückte“ Frauen in Paris: ...

Die Tanzenden, von Victoria Mas

Cover:
Sehr anmutig und leicht, hat aber mit dem Inhalt meiner Meinung nach nichts zu tun.

Inhalt:
1885 Paris:
Eine Klinik für sogenannte „verrückte“ Frauen in Paris: La Salpêtrière.
Im Mittelpunkt zwei eingewiesene Frauen: Louise und Eugénie, und die Wärterin Géneviève.

Meine Meinung:
Ich bin etwas enttäuscht von dem Buch. Durch die LP dachte ich eher es geht um die Frauenbewegung, um eine Frau, die sich ihrem Schicksal stellt und dafür kämpft.
Doch dann wurde uns eine Protagonistin vorgestellt, der Tote erscheinen und die auch mit ihnen spricht.
An diese „okkulten“ Vorkommnisse muss man erst mal glauben, und wenn man dies nicht tut, ist das ganze Buch auf eine falsche Grundlage gestellt – finde ich.
Für mich ist Eugénie daher eine Protagonistin die ich nicht verstehen kann, ihre Visionen sind für mich auch eher eine zu behandelnde Krankheit, aber natürlich mit anderen Mitteln.

Klar ist es grausam und traurig zu lesen, wie einfach es den Männern damals gemacht wurde. War eine Tochter, Frau, Mutter, Schwiegermutter etc. unbeliebt, konnte sie so einfach eingewiesen werden und war für alle Zeit hinter den Mauern.
Die Behandlung war entsprechend rigoros und entsetzlich. Männer hatten das sagen und nutzten dies auch entsprechend aus.
Wären hier die anderen Patientinnen mehr in den Vordergrund gestellt worden, die z.B. Missbraucht und Misshandelt worden sind und deshalb „verrückt“ wurden, denke ich hätte das Buch mich mehr angesprochen.
Wirklich jemand der gegen diese Praktiken der Gesellschaft angekämpft hat, das hätte mich interessiert und hier hätte ich gerne mehr gelesen.

Autorin:
Victoria Mas, 1987 in Le Chesnay geboren, hat acht Jahre lang in den USA gelebt und dort als Script Supervisor, Standfotografin und Übersetzerin beim Film gearbeitet. Zurück in Paris, studierte sie Literatur an der Sorbonne und ist heute als freie Autorin und Journalistin tätig.

Mein Fazit:
Ich habe mir was anderes vom dem Buch erwartet. Und zwar eine streitbare Frau die 1885 für ihre Rechte kämpft.
Dabei geht es um Geistererscheinungen.
Das ist absolut nicht meines. Deshalb von mir 2 Sterne.

Veröffentlicht am 13.02.2020

Sweet sorrow

Sweet Sorrow
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Sweet sorrow, von David Nicholls

Cover:
Recht unspektakulär.

Inhalt und meine Meinung:
Es geht um Charlie, der mit seinen 16 Jahren mit allen erdenklichen Problemen alleine dasteht.
Die Eltern haben ...

Sweet sorrow, von David Nicholls

Cover:
Recht unspektakulär.

Inhalt und meine Meinung:
Es geht um Charlie, der mit seinen 16 Jahren mit allen erdenklichen Problemen alleine dasteht.
Die Eltern haben sich getrennt und er muss gegen seinen Willen beim labilen Vater bleiben, den Schulabschluss hat er vergeigt, dann trifft er auf Fran (die nebenher seine erste Liebe wird – aber große Gefühle werden nur kurz angedeutet, durch Fran kommt er zu einer semiprofessionellen Theatergruppe (und hier werden wird dann ewig mit Shakespeare überfrachtet), dann plötzlich 20 Jahre später und ein kurzes Treffen mit Fran.

Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Buch sehr polarisierten kann.
Ich gehöre dann auch zu der Seite, die mit dem Buch (eher mit den ersten beiden Dritteln) so gar nichts anfangen konnten.
Die Erzählweise ist zu ausladend, viel zu ausufernd und der der Autor erzählt und erzählt, von Dingen die ich überhaupt nicht relevant für die Geschichte empfinde. Dadurch wirkte es auf mich einfach zäh.
Was mich total gestört hat: Hier wird Seitenweise über Shakespeare und das Theaterstück von Romeo und Julia debattiert, wie es zu verstehen ist und Monologe und Dialoge werden gewälzt und wiederholt.
Es kommt mir vor als ob der Autor mir das unbedingt aufzwingen will, auf BIEGEN UND BRECHEN.
Wenn ich Shakespeare (und Romeo und Julia) lesen will greife ich direkt darauf zurück!
Hier hätte für mich gut und gerne mindestens die Hälfte raus gestrichen werden können.

Noch etwas zum Schreibstil, der ja hier so gelobt wird.
Poesie in einem Roman finde ich schön und gut, aber es muss passen und mir nicht aufgezwungen werden (so hat es sich für mich angefühlt – in den ersten beiden Dritteln).

Ich komme auch emotional an keine Person heran und obwohl so viel geschrieben wurde hat für mich keine Person irgendwie ein „Gesicht“, ich sehe irgendwie niemanden vor mir.
Mir haben die Gefühle und Emotionen gefehlt, bei mir ist nichts angekommen.

Ich finde, der Klappentext hat hier ganz falsche Erwartungen geweckt.
Ich habe eigentlich nichts von den hellen Nächten, dieses unglaublichen Sommers erfahren.
Die erste große Liebe war nur ein kleiner Nebenschauplatz und auch die Frage 20 Jahre später wie Charlie sich verhalten soll ist recht kurz abgehandelt.

OK das letzte Drittel im Buch ist dann besser. Aber das ist halt viel zu wenig.
Hier gibt es jetzt gute persönliche Gespräche und Gefühle.
Die Situation als Charlie seinen Vater betrunken findet und dann in die Badewanne steckt und auf ihn aufpasst ist wirklich beeindruckend. So etwas sollte kein 16jähriger durchmachen müssen.
Ja vor Charlie liegt ein einziges Chaos – und er ist ganz alleine damit (mit 16).


Autor:
Geboren 1966 in der englischen Grafschaft Hampshire, ging David Nicholls zum Studium nach Bristol, wo er Englische Literatur und Schauspiel belegte. Danach übernahm er einige Jahre lang immer wieder mal Rollen, aber eine Karriere als Schauspieler wurde dann doch nicht daraus. Zusammen mit seiner Familie lebt der Autor in London.

Mein Fazit:
Ein Buch bei dem der Klappentext ganz andere Erwartungen in mir geweckt hat und bei dem ich mich wirklich durch die ersten beiden Drittel gequält habe.
Deshalb kann ich nur 2 Sterne vergeben.


Veröffentlicht am 05.12.2019

Uferwald - zu gewollt

Uferwald
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Uferwald, von Ulrich Ritzel

Cover + Titel:
Ich kann weder beim, Cover noch beim Titel einen Zusammenhang mit der Geschichte entdecken.

Inhalt:
Regio Krimi, in und um Ulm.
In einer Wohnung der Gemeinnützigen ...

Uferwald, von Ulrich Ritzel

Cover + Titel:
Ich kann weder beim, Cover noch beim Titel einen Zusammenhang mit der Geschichte entdecken.

Inhalt:
Regio Krimi, in und um Ulm.
In einer Wohnung der Gemeinnützigen Heimsstätten wird eine ältere Frau tot, fast schon mumifiziert, aufgefunden.
Beinahe ein Routinefall. Doch dann stößt Kommissar Kuttler auf ein Tagebuch und bringt einen Stein zum Rollen der mehr als eine Lawine auslöst.

Meine Meinung:
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, spielt es doch in meiner Region.

Doch der Einstig hat mich schnell ernüchtert. Erzählt wird im Wechsel zwischen Hier und Heute und den Tagebuchenträgen von vor ca. 8 Jahren.
Es wirkte viel zu zäh und langatmig, die vielen „Tagebucheintragungen“ haben mich mehr verwirrt als dass sie mir ein Verständnis für die Personen gebracht hätten.
Es tauchen sehr viele Personen auf mit jeweils unterschiedlichen Namen und ich konnte nur ganz schwer alle einander zuordnen (leider habe ich erst am Schluss entdeckt, dass hinten im Buch ein Personenverzeichnis ist, das mir vielleicht geholfen hätte).
Die Personen und Charaktere waren für mich zu konstruiert und ich konnte ihr Handeln und ihre Art einfach nicht nachvollziehen oder verstehen.
Auch die Story war mir zu konstruiert, es gab zu viele „Zufälle“, zu viele „Verwicklungen“ und unglaubwürdige Wendungen. Für mich passte hier einfach vieles nicht.
Die Schreibweise oder die ganze Haltung im Buch war eher negativ, teilweise sehr altertümliche Ausdrücke.

Mein Fazit:
Eine interessante Story.
Aber der Anfang war viel zu zäh und langatmig und am Schluss sind es mir dann einfach zu viele und zu erfundene Zufälle, Eingebungen oder wie man es auch nennen mag. Das Ganze wirkt einfach zu gewollt auf mich.
Da ich mich streckenweise wirklich durch das Buch gezwungen habe, kann ich nur 2 Sterne vergeben.

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