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Veröffentlicht am 14.04.2020

Wiedersehen mit den Rockstars und ein süßes, neues Paar

Liebe ist wie ein Rocksong
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Die Rockstar-Reihe geht in die nächste Runde: Mit diesem Buch wird die nächste Generation vorgestellt, also die Kinder der bekannten Charaktere. Dabei trifft man auch alte Bekannte wieder, nur dass sie ...

Die Rockstar-Reihe geht in die nächste Runde: Mit diesem Buch wird die nächste Generation vorgestellt, also die Kinder der bekannten Charaktere. Dabei trifft man auch alte Bekannte wieder, nur dass sie jetzt schon etwas älter sind. Ob sie reifer geworden sind? Nicht unbedingt! Also wer Zoey und Co. wiedertreffen möchte, kann das hier tun. Ihre Kinder kommen auch ganz nach ihren Eltern, also wird man sie auch schnell ins Herz schließen können.

Man kann hier sicher auch ohne Probleme neu einsteigen, nur wird man dann vielleicht nicht die gleiche Bindung zu den Charakteren haben und genau verfolgen können, wie die Beziehungen zu einander sind. Es kommen auch kaum neue Charaktere von außerhalb dazu, sodass man mit ein wenig Vorwissen einen guten Überblick hat.

Zwischen Taylor und Ezra liegen ein paar Jahre und es ist wohl auch etwas seltsam, dass er ihr Babysitter war. Zumindest finde ich das etwas befremdlich, aber die beiden scheint es kaum zu stören. Taylor weiß noch nicht so richtig, was sie vom Leben will und der Ruhm ihrer Eltern macht es ihr auch nicht immer leicht. Sie weiß aber, dass sie mehr für den süßen Büchernerd Ezra empfindet, auch wenn er eigentlich nicht sein Typ zu sein scheint. Und Ezra ist ein total lieber Kerl, der immer verständnisvoll ist und trotz Taylors Kratzbürstigkeit und frecher Zunge bleibt er immer nett und weiß mit ihr umzugehen.

Es hat mich schon ein klein wenig überrascht, dass es hier gar nicht um Musik ging. Etwas anderes hat sich aber auch hier durchgesetzt: Die etwas verrückten besten Freundinnen. Sie sind witzig, aber sie haben mich auch ein klein wenig genervt, weil sie so aufdringlich wirken und beinahe allwissend scheinen, wenn sie nach Beziehungsratschlägen gefragt werden.

Es soll noch mindestens eine Fortsetzung geben, wobei es im nächsten Buch um Taylors Bruder Gabriel gehen wird. So, wie die Nebencharaktere vorgestellt werden, kann ich mir vorstellen, dass diese auch noch ihre Bücher bekommen.

Fazit
Insgesamt hat mir "Liebe ist wie ein Rocksong" gut gefallen. Ich mochte das neue Pärchen wirklich gerne, doch die Nebencharaktere waren mir manchmal etwas zu intensiv.

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Veröffentlicht am 13.04.2020

Albern und wissenschaftlich zugleich

HOW TO - Wie man's hinkriegt
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Ein Zitat, das den Geist des Buches gut einfängt: "Ich finde finde es wirklich toll, dass man der Physik alberne Fragen stellen kann [...] und dass die Physik darauf antworten muss."

Das ist das, was ...

Ein Zitat, das den Geist des Buches gut einfängt: "Ich finde finde es wirklich toll, dass man der Physik alberne Fragen stellen kann [...] und dass die Physik darauf antworten muss."

Das ist das, was das Buch tut: alberne Fragen stellen und ganz wissenschaftlich beantworten. Das macht es zugleich interessant als auch witzig. Dazu sind auch die kleinen Szenen mit den Strichmännchen sehr unterhaltsam.

Was soll man sagen, das Buch beantwortet keine Fragen so, wie man es erwarten würde. Eigentlich kann man mit keiner Antwort direkt etwas anfangen, obwohl die Fragen schon praktischer Natur sind. Manchmal sind auch die Fragen unsinnig, aber die Antworten sind es eigentlich immer.

Letztendlich ist es ein Sachbuch, das einem durchaus einiges beibringt, wenn auch nie das, was es scheinbar beantworten will. Zum Beispiel im Kapitel, in dem es ums Klavierspielen geht, lernt man etwas über Ultraschall und Infraschall. Beim Kapitel über schnelle Fortbewegung geht es unter anderem um Relativität. Also hat man hier Wissen getarnt als blöde Antwort, sodass man kaum das Gefühl hat, ein Sachbuch zu lesen.

Fazit
"HOW TO - Wie man's hinkriegt" verrät einem vielleicht nicht wirklich, wie man irgendwas hinkriegt, aber trotzdem lernt man das ein oder andere und hat dabei vielleicht sogar Spaß.

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Veröffentlicht am 02.04.2020

Gelungener Auftakt

Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss
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Die Vermengten oder auch "Split" sind Menschen, die durch die Auswirkungen des Urvortex mit einem Element verbunden wurden. Von den Kuratorien werden sie als gefährlich angesehen und gejagt und weggesperrt.

Elaine ...

Die Vermengten oder auch "Split" sind Menschen, die durch die Auswirkungen des Urvortex mit einem Element verbunden wurden. Von den Kuratorien werden sie als gefährlich angesehen und gejagt und weggesperrt.

Elaine ist eine Läuferin, die dazu ausgebildet wird, durch Nutzung der Vortexe, die einen schnell durch den Raum befördern, der Menschheit zu dienen. Obwohl viele die Splits fürchten und hassen, hat sie ihren Cousin, der zur Hälfte ein Vermengter ist. Wie kann sie da davon ausgehen, dass alle Splits böse sind und aufgehalten werden müssen?

Als sie besondere Fähigkeiten entwickelt wird ihre Welt auf den Kopf gestellt. Ihre Entwicklung und ihre inneren Konflikte angesichts der neuen Erkenntnisse fand ich gut nachvollziehbar. Sie kämpft für ihre Überzeugungen, so schwer das auch manchmal sein mag, das macht sie sowohl authentisch als auch sympathisch.

Auch die Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Sie entwickelt sich ziemlich schnell, aber bleibt dabei trotzdem glaubwürdig und nicht zu überstürzt. Auch den männlichen Protagonisten mochte ich ganz gern, auch wenn er etwas stereotypisch geheimnisvoll und tiefgründig war. Er und Elaine sind sich nicht unähnlich und darum passen sie so gut zusammen.

Die Welt der Vortexe und der Vermengten ist interessant gestaltet und auch die Zeitreisen fand ich interessant, auch wenn ich doch ein bisschen verwirrend fand. Manche Dinge verliefen dann wieder etwas genretypisch und waren etwas vorhersehbar, aber das meiste war doch spannend. Zumindest habe ich mich nie gelangweilt oder die Augen verdreht ;)

Fazit
Insgesamt hat mir "Vortex - Der Tag, an dem die Welt zerriss" wirklich gut gefallen. Ich mochte die Welt, die Protagonistin und auch die Liebesgeschichte und ich freue mich auf mehr!

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Veröffentlicht am 26.03.2020

Eine andere Seite - auch Arum können gut sein

Dunkelglanz - Obsession
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Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich die Lux-Reihe gelesen habe, aber an Serena und Hunters kurzen Auftritt in "Origin" konnte ich mich noch erinnern, da ich diese Novelle damals schon auf dem Schirm ...

Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich die Lux-Reihe gelesen habe, aber an Serena und Hunters kurzen Auftritt in "Origin" konnte ich mich noch erinnern, da ich diese Novelle damals schon auf dem Schirm hatte. Ich freue mich, dass ich sie nun endlich lesen konnte.

Anders als in der eigentlichen Reihe ist das kein Jugendbuch und die Autorin geizt nicht mit expliziten Liebesszenen. Die Handlung konzentriert sich auch mehr auf die Beziehung der beiden, sodass ich auch nach langer Zeit keine Probleme hatte, in die Welt der Lux und Arum einzutauchen. Man muss auch nicht zu viel wissen, um der Handlung folgen zu können und das wichtigste wird noch erklärt. Ich denke, man könnte das Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen.

Hunter ist ein Arum, dem aufgetragen wird, eine Menschenfrau zu beschützen, obwohl das eigentlich gar nicht sein Ding ist. Mit Serena lernt er aber, dass Menschlichkeit nicht unbedingt mit Schwäche gleichzusetzen ist und kämpft ein wenig gegen seine natürlichen Instinkte. Serena hingegen schwebt in Lebensgefahr, aber obwohl er ein Alien ist beginnt sie, Hunter zu vertrauen. Die starke Anziehung zu ihm spielt dabei natürlich auch eine tragende Rolle ... Mit dem arroganten Kerl mit weichem Kern und der sympathisch-süßen Protagonistin erinnern die beiden auch stark an Daemon und Katy, wodurch ich sie auch schnell ins Herz geschlossen habe.

Arum und Lux sind natürliche Feinde, also sind die Arum in der Lux-Reihe eigentlich die Bösewichte. Doch hier sieht man eine ganz andere Perspektive und damit, dass es nicht so einfach ist und es nicht nur Schwarz-Weiß gibt. Diesen Einblick fand ich wirklich interessant und natürlich hat auch der gewohnt leichte, humorvolle Schreibstil der Autorin das Ganze schön abgerundet.

Fazit
Als Spin-Off der Lux-Reihe hat mir "Dunkelglanz - Obsession" ziemlich gut gefallen. Es zeigt eine etwas andere Seite der Geschichte, konzentriert sich dabei aber vor allem auf die Liebesgeschichte. Ein bisschen mehr Handlung hätte auch nicht geschadet ;)

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Komplexe, Traditionen und Liebe

Cherish Hope
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Nayna stand schon immer im Schatten ihrer älteren Schwester Madhuri. Während Madhuri ganz nach ihren eigenen Vorstellungen lebt und die Familie eher in Verlegenheit bringt, fügt sich Nayna den Traditionen. ...

Nayna stand schon immer im Schatten ihrer älteren Schwester Madhuri. Während Madhuri ganz nach ihren eigenen Vorstellungen lebt und die Familie eher in Verlegenheit bringt, fügt sich Nayna den Traditionen. Ihr halbes Leben lang war sie besonders brav und jetzt will sie potenzielle Heiratskandidaten treffen. Dabei fühlt sie es schon wie eine Fessel, denn sie ist eine Frau, die Karriere macht und mehr als nur eine Hausfrau und Mutter sein möchte.

Doch so eine traditionelle Frau ist genau das, was Raj sich wünscht. Eine Frau, die sich liebevoll um ihn und seinen Nachwuchs kümmert. Zumindest, bis er Nayna trifft. Die schöne und leidenschaftliche Frau geht ihm nicht aus dem Kopf und bald schon wir sie zu seinem neuen Traum.

Die beiden bilden ein süßes Paar, deren Aufeinandertreffen und Neckereien man sehr genießt. Zwischen ihnen stehen jedoch Naynas Komplexe und ihr Traum von Freiheit und dass sie die Ehe als Hindernis sieht. Außerdem wollen beide auch nichts überstürzen. Raj ist während der ganzen Zeit ein perfekter Gentleman und lässt ihr so viel Freiraum wie er kann, auch wenn er sich viele Hoffnungen macht, dass sie ihn letztendlich heiraten möchte.

Ich mochte bei dem Buch das gemächliche Tempo und dass es so oft auf Drama verzichtet, wo man es schon hinter der nächsten Ecke erwartet. Darum war ich dann auch etwas enttäuscht vom letzten Drittel, in dem viel stereotypisches Drama nachgeholt wurde. Und dann ging zum Schluss auch alles so schnell und ohne viel Liebe zum Detail, die Szenen waren so kurz, dass man sie lieber ganz weggelassen hätte. Dass es zum Ende hin so gehetzt war fand ich so schade, dass es mir das ganze Buch etwas vermiest hat.

Fazit
In "Cherish Hope" mochte ich die süße Beziehung zwischen den Protagonisten und habe gern gelesen, wie sie ihre Probleme gemeinsam überwunden haben. Das Ende war aber zu gehetzt um die Geschichte schön abzuschließen.

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